Ein DNA-Match von 3% führt Susana zu ihrem Vater

Ein DNA-Match von 3% führt Susana zu ihrem Vater

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Susana Boggs, eine 50-jährige Arzthelferin aus Richmond, Texas, wuchs ohne Vater auf. Obwohl ihre Mutter nie darüber sprach, war da Nano, ein Freund der Familie, der manchmal zu Susanas Geburtstagsfeiern kam. Ihre Schwester vermutete, dass er Susanas Vater sein könnte. Als Susana 12 Jahre alt wurde, hörte Nano auf sie zu besuchen und sie sahen ihn nicht wieder. Jahre später machte Susana einen MyHeritage-DNA-Test, und ein Match mit einer Cousine bestätigte, dass Nano ihr leiblicher Vater ist.

Sehen Sie sich hier ihre bewegende Geschichte an:

Ein Mann namens Nano

Susana und ihre Schwester wuchsen ohne Vater auf. Als Kind besuchte sie jedes Jahr zu jedem Geburtstag ein Freund ihrer Mutter – Nano. Er brachte seine zwei Kinder mit und gab ihr Geschenke.

Es war ihre Schwester, die darauf hinwies, dass Nano vielleicht mehr ist, als man dachte. „Ich dachte immer, er sei ein Freund der Familie, aber einmal sagte mir meine 4 Jahre ältere Schwester: „Nanos Tochter sieht genauso aus wie du! Nano ist dein Vater“, erinnert sich Susana. „Ich wurde wütend und sagte ihr, dass es falsch ist und bat sie, das nicht mehr zu sagen. Tatsache ist, dass Nano sehr groß war und ich viel größer als meine Schwestern und meine Mutter.“

Kurz nachdem Susanas Mutter wieder geheiratet hatte, kam Nano an ihren Geburtstagen nicht mehr vorbei. Sie versteht jetzt, dass der neue Ehemann sich mit der Beziehung zwischen Nano und ihrer Mutter unwohl gefühlt haben muss und nicht wollte, dass Nano ins Haus kommt.

Susana stand ihrem Stiefvater nie nahe. Im Laufe der Jahre fragte Susana ihre Mutter nach ihrem leiblichen Vater, aber ihre Mutter weigerte sich zu antworten. Vor nicht allzu langer Zeit zog Susanas Mutter bei ihr ein und Susana versuchte erneut, die Wahrheit über ihren leiblichen Vater aufzudecken. „Ich habe sie immer wieder gefragt, aber sie hat keine Antwort auf die Identität meines Vaters oder Nano gegeben“, sagt Susana.

MyHeritage DNA

Schließlich erkannte Susana, dass sie die Wahrheit selbst aufdecken musste, und kaufte im April 2020 zwei DNA-Kits. Als ihre Ergebnisse da waren, sah sie nur Übereinstimmungen mit entfernten Verwandten.

Aber dann, Monate später, erhielt Susana eine Benachrichtigung über ein neues DNA-Match. Es war eine Frau – Ruby Morales, die 3% DNA mit Susana teilte – was bedeutet, dass sie eine Cousine 2. Grades sein könnte.

„Ich habe beschlossen, ihr eine Nachricht zu senden und sie zu fragen, ob sie einen Nano kennt. Ich habe geschrieben, dass dies dringend sei“, erinnert sich Susana. „Ich dachte mir: Sie wird wahrscheinlich denken, dass ich verrückt bin, aber ich habe nichts zu verlieren.“ Sie hoffte auf eine Antwort, bereitete sich aber darauf vor, keine zu bekommen.

Am nächsten Tag, als Susana bei der Arbeit war, sah sie, dass sie eine neue Nachricht auf MyHeritage hatte. Von Ruby. Sie hatte geantwortet, dass es einen Mann in der Familie gab, den alle Onkel Nano nannten.

Susana war völlig überwältigt. „Ich fing an zu weinen. Ich holte Luft, weil ich das Gefühl hatte, nicht atmen zu können. Ich schrieb meinem Match zurück, dass ich seit vielen Jahren nach Nano suchte und bat sie, ihm meine Telefonnummer zu geben.“

Susana ging nach Hause und überprüfte wie besessen ihre Anrufe, in der Hoffnung, eine Antwort zu bekommen. „Ich ging ins Bett, konnte aber nicht schlafen. Plötzlich erhielt ich eine spanische Nachricht auf meinem Handy: „Hallo, mein Name ist Lori, Nano ist mein Onkel.“ Ich rief sie an und sie erzählte mir, dass sie Nano besucht hatte und er fragte nach der Identität meiner Mutter und meiner Geschwister und sagte, dass wir eine Familie seien.“

Lori schickte Susana ein Babyfoto von ihr, das Nano immer in seiner Brieftasche aufbewahrt hatte. Nano, mit vollem Namen Servando De Los Santos, hatte viele Jahre nach Susana gesucht, konnte sie aber nicht finden, weil sie ihren Namen nach ihrer Hochzeit geändert hatte.

Endlich wieder vereint!

Nano hat zwei weitere Kinder, Susanas Halbgeschwister. Leider verstarb Susanas Halbschwester, an die sie sich vage von den Geburtstagsbesuchen erinnert, kurz bevor Susana ihren DNA-Test machte. Es ist ein Geschenk für Nano, die Tochter, die er so lange vermisst hatte, kurz nach dem Verlust seiner anderen Tochter, wieder in seinem Leben willkommen zu heißen.

Nano und sein Sohn Armando (Susanas Halbbruder) fuhren 12 Stunden, um Susana zum ersten Mal in ihrem Haus zu treffen. Sie waren überglücklich und überwältigt, sich wieder zu treffen – diesmal als Vater und Tochter. Sie hoffen, in Zukunft sich viel öfters zu sehen. Immerhin haben sie viel aufzuholen.

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