Die Häuser unserer Kindheit: meine schönsten Erinnerungen

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Dies ist ein Gastbeitrag meiner Kollegin Sonia Meza, Country Managerin Spanien & Lateinamerika. 

Ich erinnere mich an mein Elternhaus, in das ich groß geworden bin, und welches viele schöne Erinnerungen in mir wach ruft. Wir zogen in unser Haus in der Vorstadt, als ich gerade mal 4 Jahre alt war. Meine Familie und ich lebten dort, bis ich zum Studieren in die Universität ging.

Ich habe nicht gewusst, dass ich immer noch eine emotionale Bindung zu diesem Haus hatte, erst bei meinem letzten Besuch mit meiner eigenen Familie wurde es mir klar.

An diesem Besuchstag sah ich, dass sich der Außenbereich und das Äußere des Hauses ein wenig verändert hatten – der Garten war nicht mehr so schön, die Außenrollos waren in einer anderen Farbe gestrichen worden, das Haus aber hatte ihren Charm behalten!

In diesem Haus ist Sonia groß geworden.

Wir sind in der Nachbarschaft etwas spazieren gegangen und ich erlebte all die Orte, die für mich als Kind sehr besonders gewesen waren. Wir gingen in den Park, in dem meine Schwestern und ich viele glückliche Stunden verbracht und viel gespielt hatten. Ich zeigte meinem Sohn unseren Lieblingsversteck, wo uns keiner finden konnte. Wir gingen den gleichen Weg wie ich früher…

Ich schaute das Fenster meines alten Zimmers an und versuchte mich zu erinnern, wie ich schon damals aus dem Fenster sah und die Kinder, die auf der Straße gespielt haben, beobachtete. An kalten Wintermorgen war das Fenster völlig verschneit, wir mussten nicht in die Schule und konnten einen gemütlichen Tag mit unserer Mama zuhause verbringen. Es ist ein Ort der vielen schönen Nachrichten: Ich habe hier meinen ersten Zahn verloren, bin hier in die Grundschule gekommen, habe Fahrrad fahren und Seilspringen gelernt und auch das erste Date mit meinem Mann fand hier statt.

Der wichtigste Platz war unser Baum im Vorgarten. Als ich klein war, habe ich dem Baum einen Namen gegeben: Vorname: Sara, Nachname: der unserer Familie. Es war ein recht kleiner Baum. Darunter haben wir jedes Jahr am ersten Schultag des Jahres ein Bild gemacht. Als ich nun zurückkehrte, war aus der kleinen Sara ein wunderschöner Baum geworden, der Schatten auf die Hälfte des Vorgartens warf. Fast hätte ich Sara nicht wiedererkannt! Mir wurde klar, wie viele Jahre vergangen waren, und wie viel der Baum in meiner Abwesenheit gewachsen war.

Sonias Schwestern vor ihrem Baum „Sara“.

Auch wenn sich die Dinge sehr verändert haben, vieles hat sich kaum geändert und ist fast gleich geblieben. Es war wunderbar, mich an die glücklichen Zeiten der Vergangenheit zu erinnern und sie mit meinem Mann und meinem Sohn zu teilen. Es gab mir die Gelegenheit, über meine Kindheit zu sprechen, und ihnen zu zeigen, wo ich herkomme.

Und, wo steht das Haus eurer Kindheit? Habt ihr es nochmal im Erwachsenenalter besucht? Oder lebt ihr vielleicht noch immer im Haus eurer Kindheit?! Teilt unten in den Kommentaren eure Erinnerungen mit uns.

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