Dank eines DNA Matches konnte Stephanie ihre Vergangenheit aufdecken

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Die Kanadierin Stephanie hat sich schon immer für Familiengeschichte interessiert. Als Kind einer britischen Einwanderin und eines litauischen Flüchtlings ist sie schon immer neugierig auf ihre Herkunft gewesen. Es war jedoch nicht einfach, Informationen zu finden: Sie konnte ihren Stammbaum nur bis zu ihren Großeltern rekonstruieren. Außerdem war ihr Großvater mütterlicherseits adoptiert worden und er kannte die Identität seiner leiblichen Eltern nicht.

Stephanie machte Fortschritte, nachdem ihre Mutter eine Anzeige in einer schottischen Zeitung geschaltet hatte, um nach der leiblichen Mutter ihres Großvaters zu suchen. Diese Anzeige trug Früchte und sie erfuhren, dass der zweite Vorname ihres Großvaters, Hunter, tatsächlich der Nachname seiner leiblichen Mutter war. Mit diesen Informationen ausgestattet, beschloss Stephanie, sich bei MyHeritage anzumelden und ihre Ahnenforschung voran zu bringen. Mit MyHeritage konnte sie die Linie ihres Großvaters bis zu Robert the Bruce zurückverfolgen. Unterwegs fand sie heraus, dass ihre Großmutter – von der sie immer angenommen hatte, dass sie Britin war – von irischen Einwanderern abstammte.

Aber Versuche, mehr über ihre väterliche Linie  zu entdecken, brachten Stephanie nicht weiter. Ihr Vater kam als Flüchtling nach Kanada, nachdem er während des Zweiten Weltkriegs aus Deutschland vertrieben worden war. Seine Mutter Stefanija war Litauerin und sprach nie über ihre Familie. Sie wurde im Alter von 17 Jahren gewaltsam von ihr getrennt.

Stephanie versuchte, die litauische Regierung um Hilfe zu bitten, erfuhr jedoch, dass Geburts- und Sterbeurkunden aus dem von ihr benötigten Zeitraum vernichtet worden waren. Stephanie war sehr enttäuscht und in ihren Worten „unfähig, die Punkte zu verbinden“.

Ein DNA-Match aus Litauen

Irgendwann machte Stephanie einen MyHeritage DNA-Test, um weiter voranzukommen. Die Ergebnisse der ethnischen Schätzung überraschten sie: Anstelle der erwarteten 50% aus Litauen, 25% aus Schottland und 25% aus Großbritannien, erfuhr sie, dass sie zu 25% Litauerin, zu 25% Schottin, zu 25% Irin und zu 25% Britin ist – und das tatsächlich vom leiblichen Vater ihres Vaters, nicht von ihrer Großmutter mütterlicherseits!

Aber Stephanies DNA Matches waren weit mehr als ihre ethnischen Ergebnisse. Sie gaben ihr den Durchbruch, nach dem sie sich gesehnt hatte. In diesem Sommer erhielt sie DNA Matches auf der litauischen Seite ihrer Familie. Ein bestimmtes Match kontaktierte sie sofort: eine Cousine 1. Grades namens Kornelija. Stephanie wollte unbedingt mehr erfahren und fragte Kornelija, ob sie von ihrer Großmutter Stefanija wisse. Kornelija sagte ja: Ihr Vater hatte eine Tante, die nach Amerika gezogen war und diesen Namen trug.

Der Rest ist, wie sie sagen, Geschichte…

Kornelija besuchte ihren Vater und bekam ein Bild von Stefanija, um es Stephanie zu schicken. Sie besuchte auch den Friedhof und konnte Stephanie die Namen und Daten der Geschwister ihrer Großmutter mitteilen. Sie besuchte sogar Cousins, die ihr ein Foto von Stephanies Urgroßmutter und Urgroßvater gaben. Stephanie hat das Foto durch MyHeritage In Color™ koloriert, und sie sagt, dass diese Vorfahren für sie zum Leben erweckt wurden.

Flüchtlingspapiere von Stephanies litauische Großmutter Stefanija Velickaite.

Stephanie ist überglücklich über das, was sie durch MyHeritage gelernt hat. Vor dem DNA Match hatte sie die Hoffnung verloren, jemals mehr über die litauische Seite ihrer Familie zu erfahren. Durch den DNA Test konnte sie ihre Vorfahren ehren und ihre Geschichten erzählen. Ihr Stammbaum ist bereits von 6 auf 6.000 Personen gewachsen.

Durch ihre Forschung hat Stephanie dauerhafte Verbindungen hergestellt. Eine solche Verbindung ist Darcio, ein Cousin 3. Grades, der in Brasilien lebt. Darcio wusste instinktiv, dass Stephanie verwandt mit ihm war. Sie hofft, sowohl Darcio als auch Kornelija besuchen zu können, wenn die mit der Pandemie verbundenen Reisebeschränkungen nachlassen.

Spirituelle Verbindungen und gemeinsame Erfahrungen

Stephanie wohnt in der Stadt, in der ihre Verwandten in Kanada ankamen. Sie glaubt, dass MyHeritage es ihr ermöglicht hat, eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit herzustellen.

„Ich fühle eine solche Verbindung zu dieser Familie, von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie finden würde, und die Informationen helfen mir, mich mit anderen zu verbinden“, sagt Stephanie. Als Kornelija ein Bild ihres Vaters – Stephanies Onkel – schickte, konnte Stephanie die Ähnlichkeit mit ihrem eigenen Vater erkennen. Die Geschichte von Darcios Großvater über die Flucht aus dem vom Krieg zerrissenen Litauen nach Brasilien spiegelt den Kampf wider, mit dem ihre Großmutter und ihr Vater konfrontiert waren, als sie aus Deutschland nach Kanada auswanderten.

Stephanie konnte auch mit einem Nachkommen des Onkels ihrer schottischen Urgroßmutter in den USA in Kontakt treten. Durch MyHeritage konnten die beiden Informationen und Bilder austauschen und neue Einblicke in ihre Stammbäume bekommen.

Stephanies schottischer Großvater Robert Hunter Devlin mit ihrem Onkel und ihrer Mutter.

„Mein Hobby ist jetzt, historische Dokumentarfilme anzuschauen. Wenn dort ein Schloss oder ein König erwähnt wird und ich dann denke: ‚meine Güte, dieser Name kommt mir bekannt vor. Ich überprüfe meinen MyHeritage-Baum. Und ich kann dann sagen: ‚Ja, mein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater wurde dort geboren!“

Trotz all dieser erstaunlichen Entdeckungen ist Stephanies Arbeit immer noch nicht erledigt. Sie möchte ihren Großvater väterlicherseits finden, über den sie noch keine Informationen hat. Das ist etwas schwieriger herauszufinden, welche ihre DNA-Übereinstimmungen von der Seite ihrer Mutter stammen – von denen viele auch Briten sind – und welche mit ihrem Großvater väterlicherseits verwandt sind. Glücklicherweise konnte sie die DNA Daten einer Tante mütterlicherseits hochladen, und ein Vergleich ihrer DNA mit der ihrer britischen Matches hilft ihr, die Verbindungen zu entwirren.

Am wichtigsten ist, dass Stephanie durch MyHeritage in der Lage war, ihre Großmutter Stefanija zu ehren und das Leben zu würdigen, das sie vor ihren schrecklichen Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs gelebt hat – und einer Geschichte eine Stimme zu verleihen, da Stefanija zu traumatisiert war, um sie selbst zu erzählen.

Auch Sie können den Geschichten Ihrer Vorfahren eine Stimme geben. Erstellen Sie einen Stammbaum auf MyHeritage und bestellen Sie noch heute einen MyHeritage-DNA-Kit!

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