„Jahrgang 44“ von Wolfgang Petzold – ein außergewöhnlich bewegtes Leben – ein Kriegskind bricht TABUS

„Jahrgang 44“ von Wolfgang Petzold – ein außergewöhnlich bewegtes Leben – ein Kriegskind bricht TABUS
Wolfgang Petzold

Wolfgang Petzold

Wir freuen uns, heute ein schönes Buch vorzustellen, das von einem Nutzer von MyHeritage geschrieben wurde: „Jahrgang 44“ von Wolfgang Petzold. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir einen großen Anteil daran haben, dass dieses Buch überhaupt geschrieben wurde.

Herr Petzold hat 2011 einen Stammbaum bei MyHeritage angelegt und er nahm sehr schnell größere Form an. Und viele dieser Kontakte wurden durch uns geknüpft. Wie zum Beispiel zu seiner Familie in Serbien, die er im Mai 2013 besucht hat. Dank MyHeritage hat Herr Petzold überhaupt erfahren, dass seine väterliche Wurzeln auf dem Balkan zu finden sind.

„Zu Kriegszeiten geboren und den Krieg erlebt: Wolfgang Petzold hat ein bewegtes Leben hinter sich.  Vor allem die Suche nach seinem Vater veränderte es entscheidend.
268 Seiten braucht er, um über sein Leben zu schreiben. 268 Seiten für 70 Jahre. Viele Originalfotos belegen die Authentizität seines Buches und geben dem Geschehen ein unverwechselbares Flair.

Seine bewegte Lebensgeschichte ist nicht nur von den mageren Nachkriegsjahren und der Gründung einer Familie geprägt, sondern gibt auch Einblicke in die historische Realität nach dem Krieg. Er schildert, wie er die Zeit um das Jahr 1968 miterlebt hat und daraufhin seine Laufbahn in der NVA bis 1990 begann. Großen Raum nehmen die Ereignisse um die deutsche Wiedervereinigung ein.

„Ein persönliches, gesellschaftliches und berufliches Vakuum tat sich überall auf“, schreibt Wolfgang Petzold. Doch es ging weiter. In der Bundeswehr arbeitete er in den verschiedensten Positionen als Angestellter und später als Beamter. 1999 meldete er sich schließlich als Reservist und wurde für das Marienberger Jägerbataillon im Kosovo ein-gesetzt. Er erlebte, wie Kameraden starben und welches Leid in dem Land herrschte. Er sagt: „In diesen 6 Monaten im Kosovo habe ich auch für mein persönliches Leben viel dazugelernt. Es war sehr hart, aber diese Zeit möchte ich nicht missen.“

Weitere Einsätze folgten. 2004 ging Wolfgang Petzold erneut in den Kosovo. 2005 leistete er mit der Bundeswehr einen Hilfseinsatz nach dem verheerenden Tsunami in Indonesien. Zwischen 2003 und 2009 absolvierte der Erzgebirgler acht Einsätze in Afghanistan. Hierbei spielen auch die Hündinnen „Cloé und Susi“ und die Achtung vor allen Lebewesen eine bedeutende Rolle. Doch die größte Aufgabe sollte noch kommen: Die Suche nach seiner Identität. Bei Recherchen zu seinen Ahnen stieß er auf Ungereimtheiten. Irgendwann war er sich sicher, dass seine Mutter eine Liaison mit einem serbischen Kriegsgefangenen – seinem leiblichen Vater – gehabt haben musste. 67 Jahre lang hatte er keinerlei Ahnung davon, einen anderen Vater zu haben.

Eine 18-monatige Spurensuche begann. Nach mehreren Rückschlägen kam der Durchbruch; er war in diesem Moment der glücklichste Mensch auf Erden.

Wolfgang Petzold und seine serbische Familie

Wolfgang Petzold und seine serbische Familie

Das Buch zeichnet sich durch eine lockere Erzählweise aus, wobei sich humorvolle und ernste Situationen abwechseln. Mit dem Aufbrechen von Tabus begibt er sich auf Wege, die zum Nachdenken anregen müssen. Diese sind sicherlich nicht von jedem Leser sofort zu verstehen, die Betroffenen werden aber Mut schöpfen, weiter dafür zu kämpfen.
Im Wesentlichen  soll dieses Buch viele Menschen ansprechen, vor allem aber die Generation der Kriegskinder und deren Nachfahren.“

Und natürlich möchten wir euch die Lektüre dieses authentischen Buches nicht vorenthalten. Wir werden ein Exemplar hier im Blog verlosen. Ihr müsst nur eine kurze Frage beantworten: Was war die wichtigste Entdeckung, die ihr mit MyHeritage gemacht habt?

Der Gewinner wird am 20. 4. hier im Blog bekannt gegeben. Macht mit! Wir freuen uns schon auf eure Entdeckungen!

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AKTUALISIERT!!!!!

Und der Gewinner unserer Aktion steht schon fest! Wir graulieren Herrn Holger Schröfel sehr herzlich! Damit Herr Petzold Ihnen ein Buch zukommen lassen kann, werden wir uns mit Ihnen per E-Mail in Verbindung setzen.

Bemerkungen

Die E-Mail-Adresse wird privat gehalten und nicht angezeigt.

  • Hannes Kreuzwieser

    3. April 2015

    Ich habe einige „Sippenmitglieder“ entdeckt, und auch Kontakt mit ihnen.

  • Jörn Stratmann

    3. April 2015

    Die größte Entdeckung, die ich mit MyHeritage gemacht habe, war das Finden meiner Ururururgroßmutter Johanna Maria Bargerink und meinem Ururururgroßvater Jan Hendrik Wiggers durch die Hilfe von Smart Matches.

  • Dieter Opalka

    3. April 2015

    Leider hat mir MyHeritage bei meiner Suche nach meinen Großeltern
    und Ur-Großeltern aus Ostpreußen bis heute nicht helfen können.

  • Edith Sauer

    3. April 2015

    Meine wichtigste Entdeckung war die Übereinstimmung zu Stammbäumen von weitläufig Verwandten aus Brasilien über den Passus „smarts“. Allerdings habe ich noch keinen Kontakt aufgenommen. Ich kann kein Englisch und weiß nicht, in welchem kostenträchtigen Bereich ich mich befinde. die kostenlosen Angebote sind sicher begrenzt. und ich weiß nicht genau, wie ich dann wieder schnell herauskomme. deswegen lasse ich mich darauf am besten gar nicht erst ein.

  • Baumann

    4. April 2015

    Die wichtigste Entdeckung war, das es dieses Medium überhaupt gibt.

  • Holger Schröfel

    4. April 2015

    Liebe Freunde, bin schon über 5 Jahre (vorher bei verwandt.de) bei MyHeritage und habe fast 30.000 nahe und entfernte Vorfahren gefunden. Die wichtigste Entdeckung war, dass man geschichtliche Zusammenhänge mit der eigenen Familie verknüpfen kann. Dabei stellt man fest, dass die Menschen weltweit eng miteinander verbunden sind. Wer das versteht, wird zum völkerverbindenden Frieden beitragen.

  • Birgit

    5. April 2015

    erst einmal herzlichen Glückwunsch, eine tolle Leistung ein solches Buch zu verfassen.
    Mein bisher schönstes Erlebnis bei meiner Forschung war, als ich feststellte, dass die Alturgroßmutter meines Mannes väterlicherseits und die Altgroßmutter von mir mütterlicherseits Geschwister waren. Diese Erkenntnis hat mich angeregt weiter zu suchen. Ich habe zwar auch noch ein paar sogenannte Totpunkte, hoffe aber auch hier noch mehr rauszufinden

  • Gerd Böhm

    6. April 2015

    Dass seine väterliche Wurzeln auf dem Balkan zu finden sind, erfuhr es durch MyHeritage

  • Burt,Sandra

    7. April 2015

    Da mein Großvater immer ein grosses Geheimnis um seine Herkunft gemacht hat,er mir aber auf dem Sterbebett ein paar
    spärliche Informationen gegeben hat, habe ich diese bei MyHeritage in den Stanmbaum eingegeben
    .Plötzlich bekomme ich Nachricht über SmartMatches
    über einen Stammbaum in Kanada.Ich war richtig aufgeregt
    !Es hat dich herausgestellt
    , dass meine Ur-Groß-Eltern in dem anderen Stammbaum waren, über die ich sonst nie etwas erfahren hätte.

  • Stefan Braun

    9. April 2015

    MyHeritage hat es mir erleichtert über meinen Stammbaum den Überblick zu behalten. Auch das Interesse über das Schicksal vom Opa meiner Frau und seiner drei Brüder habe ich dadurch weiter verfolgt und konnte fast alles aufklären über den Verbleib dieser vier Männer.

  • Stefan Braun

    9. April 2015

    MyHeritage hat es mir erleichtert über meinen Stammbaum den Überblick zu behalten. Auch das Interesse über das Schicksal vom Opa meiner Frau und seiner drei Brüder habe ich dadurch weiter verfolgt und konnte fast alles aufklären über den Verbleib im Krieg dieser vier Männer.