26    Okt 20115 Kommentare

Dank MyHeritage: Die 30jährige Suche hat ein Ende!

Cornelius Franziskus Staps, Vater von Anna und Ronald

Das ist das Foto des Mannes um dem sich alles dreht – er ist die wichtigste Verbindung in dieser Geschichte und spielt somit die Hauptrolle! Sein Name ist Cornelius Franziscus Staps, er ist der Vater von Ronald van de Voort (1959), einem MyHeritage-Nutzer.

Ronald erfuhr im Kindesalter von seiner Halbschwester Anna. Sie stammt aus einer früheren Ehe seines Vaters mit der Deutschen Anna Baum.

Cornelius, der in Mönchengladbach geboren wurde, verließ, nach der Trennung seiner damaligen Ehefrau, Deutschland und wanderte in den Niederlanden aus. Er wollte im Land seiner väterlichen Vorfahren Fuß fassen. Dass er seine Tochter nie wieder sehen würde, war ihm damals nicht bewusst. Mehrmals ging er auf ihre Suche, doch leider blieb diese erfolglos.

Ronald hatte Sehnsucht nach seiner Schwester und nach dem Tod seines Vaters machte er sich selbst auf die Suche nach ihr.  Viele Jahre suchte Ronald vergebens nach Anna. Auch versuchte er mit Hilfe einer niederländischen TV-Sendung („Vermisst“ mit Derk Bolt) seine Schwester zu finden, doch auch dort konnte man ihm nicht weiterhelfen.  Die einzige Hilfe, die Ronald erhielt, geschah während eines Deutschlandaufenthaltes. Ein Mitarbeiter des Rathauses schrieb auf einem Blatt Papier den Namen des Stiefvaters seiner Schwester, ohne dabei ein Wort zu verlieren. Von da an hatte Ronald ein Fünkchen mehr Hoffnung, allerdings kam er bei seiner Suche letztenendlich auch nicht weiter.

Anna wuchs bei ihrer Mutter auf. Ihre Eltern trennten sich als sie sehr jung war. Bis zu Ihrem 15. Lebensjahr lebte Anna in Deutschland. Als Sie zum Studieren nach England ziehen und ihren Reisepass beantragen wollte kippte sie fast aus den Socken! Der Angestellte teilte ihr mir, dass sie gar keine Deutsche sei. Ihr leiblicher Vater sei Niederländer und sie aus diesem Grund auch. Zum ersten Mal wurde Anna mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, sie hatte niederländische Wurzeln!

Dieses Bild zeigt die St. Maria Himmelfahrt Kiche in Mönchengladbach. Der Ort, an dem möglicherweise der gemeinsame Vater Cornelius getauft wurde.

In England lernte Anna ihre große Liebe kennen und beide zogen nach der Hochzeit nach Neuseeland – das ist jetzt 50 Jahre her. Bis heute lebt Anna mit ihrer Familie in Neuseeland. Oft sehnte sie sich nach einem Geschwist, nicht wissend, dass in den Niederlanden ihr Bruder auf ihre Suche war.

Während der Suche nach seiner Schwester registrierte sich Ronald auf MyHeritage und versuchte sein Glück über unser Familiennetzwerk. Immerhin war ihm bekannt, dass Millionen von Nutzern auf der Seite angemeldet waren. Er hatte nichts zu verlieren! Nach einigen Recherchen stieß er auf die „Staps Family Website“, die von einer Person verwaltet wurde, die tatsächlich seine Schwester sein könnte. Sein erster Gedanke war: "Das ist Anna!".

Über das Nachrichtensystem von MyHeritage schickte er ihr eine Nachricht und wartete voller Vorfreude ab.  Zu seinem Entsetzen und auch zu seiner Freude antwortete Anna auf seine Nachricht. Ronald hatte tatsächlich seine lang verlorene Schwester gefunden! Sein Wunsch und vor allem das des gemeinsamen Vaters ging in Erfüllung. Seitdem haben die Geschwister täglichen Kontakt, doch Anna konnte es nicht abwarten ihren Bruder persönlich zu treffen und flog vor einem Monat in die Niederlande.

Artikel in der niederländischen Zeitung Algemeen Dagblad: Geschwister finden sich Dank MyHeritage.com wieder!

Wir freuen uns am Treffen der beiden Geschwister, am Flughafen in Amsterdam, dabei gewesen zu sein. Wir gratulierten beiden und luden die ganze Familie auf ein gemeinsames Essen in einem schönen Restaurant in der historischen Stadt Dordrecht (in der Nähe von Ronalds Zuhause) ein.

Ihre Geschichte ist sehr bewegend und sie steht für all das wofür MyHeritage.com auch steht:  Familien näher zu bringen. Das Treffen war sehr speziell und hat sogar die Aufmerksamkeit der Presse erreicht, die „Algemeen Dagblad“ schrieb den oben im Bild gezeigten Bericht.

In der Zwischenzeit entdeckten Ronald und Anna, mit Hilfe der Smart-Matching-Technologie von MyHeritage, noch mehr Familienangehörige.  Wir freuen uns sehr Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein!

Wenn auch ihr eine tolle Familiengeschichte zu erzählen habt, dann schreibt mich einfach an. Ich freue mich über jede Zusendung.

Kommentare (5) Trackbacks (2)
  1. Unglaubliche Geschichte! Muss euch bestimmt Stolz machen, dass bei der Suche nichts geholfen hat, aber eure Seite schon. Nicht schlecht und freue mich für die Geschwister.
  2. Zu dieser story gebe ich auch meine vergebens wordene Suche nach Urgrossvater und Urgrossmutter, namens
    HOFFER ISTVAN* 1855.12.22. Deutschmokra/Niemecki Mokra,Ukraine/,Mutter Reisenbüchler Veronika.-
    Fornwald Veronika,* 1863.04.11.-Máramarossziget/Sighetu Marmatiei, Rumänien/, Mutter Brenner Veronika. Von beiden finde ich keine Angaben über Ort, und Zeit Ihrer Sterben.Sind ungefährliche Dataien, ob sie waren wohnhaft in Arad-Rumänien, und hatten 8 Kinder. und nichts weitere.
    Wer kann mich mit weitere Angaben helfen?
    Vielen Dank in voraus.
  3. Immer schön zu hören, wenn Menschen wieder zueinander finden! Toll das eure Webseite dabei helfen konnte!
  4. Ich las eben mit großer Freude das sich die Geschwister hier mit eurer Hilfe wiedergefunden haben.
    ICH BIN AUCH AUF DER SUCHE NACH MEINEM VATER-MEINE MUTTER WAR ABER NICHT MIT IHM VERHEIRATET;DA ER EIN SERGANT MAJOR WAR UND ENGLÄNDER UND IN GOSLAR IN DER FLIEGERHORSTKASERNE STATIONIERT:
    Er mußte von einem auf den anderen Tag nach Weybridge-GB-vermutlich ein Pioniercamp danach merkte meine Mutter das sie schwanger war-sie ging zur Kaserne und man gab ihr keine Adresse.
    So zog sie mich alleine groß-sie bekam 1 jahr später nochmal eine Geburtstagskarte von meinem Vater-aber ohne Absender-
    Vermutlich weiß er noch nicht einmal etwas von mir.Er hatte auch den Nicknamen Long Henry in der Kaserne.Dies erfuhr ich von einer Dolmetscherin aus Goslar.Ich habe auch 9 Namen von den jungen Bandmitgliedern,wo auf den Wimpeln BADAJOZ XLV- stand. über30 Jahre suche ich ihn schon.
  5. Ein sehr schöner und auch bewegender Bericht

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