30    Okt 20140 Kommentare

Süßes oder Saures?

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist Halloween. Nachdem der Brauch der gruseligen Verkleidungen und ausgehöhlten Kürbisse auch in Deutschland immer beliebter wird, möchten wir hier mal einen kurzen Blick auf die Geschichte dieser Tradition legen.

jackolantern

Ursprünglich feierte man Halloween vor allem in Irland, von wo es die Auswanderer um 1830 in die USA brachten. Heute gehört es neben Weihnachten und Thanksgiving zu den drei wichtigsten Feiern in den Vereinigten Staaten. Wie es zum heute bekannten Brauchtum des Verkleidens und der typischen Kürbisgesichter kam, ist umstritten. Eine Erklärung bezieht sich darauf, dass Anfang November die Grenze zwischen Toten und Lebenden sehr nah beieinander lag und sich die Geister der Toten zu dieser Zeit neue Wirte suchten. Mit den Verkleidungen und den Kürbisgesichtern vor der Tür versuchte man die Geister einzuschüchtern und zu erschrecken. Eine andere Erklärung zeichnet einen Zusammenhang zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes ‚Samhain‘. Der Begriff Helloween leitet sich übrigens von All Hallow´s Even (Allerheiligenvorabend) ab.

Nachdem der Brauch von Halloween in Europa lange Zeit vergessen war, ist er seit Anfang der 90er Jahre langsam wieder auf den Kontinent zurück gekehrt und freut sich inzwischen über vieler Anhänger. Freuen wir uns morgen Abend also wieder auf gruselige Halloweenfeiern, verkleidete Kinder in den Straßen und die liebevoll geschnitzten Kürbisgesichter vor den Haustüren.

Was macht ihr morgen Abend? Schon die passende Verkleidung besorgt?

28    Okt 20140 Kommentare

Millionen neuer historischer Aufzeichnungen auf MyHeritage!

Wir freuen uns, euch heute verkünden zu dürfen, dass wir kürzlich neue Datensätze zu SuperSearch hinzugefügt haben.

Die neuen Sammlungen beinhalten Geburts- und Todesafzeichnungen, Kirchenbücher, Wählerverzeichnisse und vieles mehr aus der ganzen Welt, um euch bei eurer Ahnenforschung noch weiter zu helfen.

Jetzt durchsuchen

Die neuen Datensätze stammen aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Südafrika, Russland und anderen Ländern.

Es handelt sich um folgenden Sammlungen:

Deutschland, Preußen, Pommern Kirchenbücher, 1544-1945: Evangelisch-Lutherische und römisch-katholische Kirchenbücher und Abschriften aus einem Teil des historischen Pommern. Inklusive Geburten, Eheschließungen und Sterbeurkunden. Die Originaldaten sind im Landesarchiv Greifswald zu finden.
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24    Okt 20140 Kommentare

Buch-Tipp: Auf den Spuren der eigenen Familie

René Freund hat seinem Vater ein Buch gewidmet. Foto: Monika Löff

Die eigene Familiengeschichte hat René Freund zum Thema seines aktuellen Buches „Mein Vater, der Deserteur“ gemacht.

Gerhard Freund, der Vater des Autors, wurde 18-jährig zur Wehrmacht eingezogen. Mitte August 1944, die Tage von Hitlers Wehrmacht sind schon gezählt, soll seine Einheit an der Schlacht um Paris teilnehmen. Der junge Soldat erlebt die sinnlose Brutalität des Kampfes und desertiert. Er wird von der Résistance festgenommen und von amerikanischen Soldaten vor der Erschießung gerettet.

Kriegstagebuch des Vaters

Mehr als sechzig Jahre später liest René Freund das Kriegstagebuch seines verstorbenen Vaters, stöbert in Archiven, spricht mit Zeitzeugen und fährt nach Paris, auf der Suche nach einem schärferen Bild von seinem Vater – und der eigenen Familiengeschichte: „Man erkennt, dass die eigenen Eltern viel mitgemacht haben, dass sie eine andere Generation sind, mit einer Härte gegenüber sich selbst, die wir nicht haben – und auch den Kindern gegenüber. Rückblickend kann ich meine Eltern heute besser verstehen“, so der Autor, der sich schon lange aus persönlichem Interesse mit den Kriegstagebüchern seines Vaters beschäftigte, ehe die Idee für das Buch entstand.

Die Arbeit an diesem, doch sehr persönlichen, Werk sei „anders, aber nicht schwieriger“ gewesen, als etwa an seinem letzten Roman „Liebe unter Fischen“. „Aber natürlich würde ich nichts Verletzendes schreiben über einen Menschen, den es gibt“, betont Freund, der für „Mein Vater, der Deserteur“ auch die Zustimmung seiner Kinder einholte.

Buchinfos: „Mein Vater, der Deserteur"
ISBN 978-3-552-06256-6
19,50 Euro, 208 Seiten
Deuticke Verlag

22    Okt 20142 Kommentare

Meine Familiengeschichte

Wir von MyHeritage sind immer an spannenden Familiengeschichten interessiert. Auf unserer Seite sind bis dato über 1,5 Milliarden Profile, durch euch Nutzern, angelegt worden! Aber welche Geschichten verbergen sich dahinter? Wir sind uns sicher, dass jeder von euch eine ganz besondere und individuelle Geschichte zu erzählen hat. Daher möchten wir euch heute die Kategorie "Meine Familiengeschichte" unseres Blogs in Erinnerung rufen, die regelmäßig über interessante und oft schicksalhafte Familiengeschichten handelt.

Habt ihr über MyHeritage neue Familienmitglieder gefunden? Ist eure Familie so multi-kulti, dass euer Stammbaum in 5 verschiedenen Sprachen angezeigt werden muss? Oder kreuzen etwa Barack Obama´s schwäbische Wurzeln auch eure Ahnenforschung?

Jede Geschichte ist einzigartig und WIR möchten sie hören! Schickt uns einfach eine E-Mail mit eurer Story an germany@myheritage.com und lasst uns daran teilhaben. Alle veröffentlichen Geschichten werden jeweils mit einem Premium- und einem Daten-Abo (Laufzeit: 1 Jahr) honoriert.

Wir veröffentlichen solche Geschichten, weil wir glauben, dass sie für uns alle in der eigenen Familienforschung eine große Inspiration sind. Man weiß ja nie, was für Geheimnisse wir enthüllen werden, wenn wir die nächste Person in unserem Stammbaum hinzufügen...

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

20    Okt 20140 Kommentare

Zweizeitige Zwillinge

Ihr fragt euch nun was zweizeitige Zwillinge sind und eventuell ob solche auch in eurer Familie vorkommen? Nun ja, wenn die Zwillinge nicht am gleichen Tag geboren wurden, dann sprechen Experten von "zweizeitigen" Zwillingen.

Quelle: twinsworld.de

Solch ein Zwillingspaar ist auch in Baden-Württemberg zur Welt gekommen und zwar mit einem Abstand von 12 Wochen!!

Ganze zwölf Wochen liegen zwischen der Geburt der Zwillinge Esila und Efe. Ihre Eltern Tugba und Murat Bisirici sind überglücklich, dass ihr Sohn und ihre Tochter gesund auf die Welt gekommen sind, berichtete die Augsburger Allgemeine.
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16    Okt 20142 Kommentare

Tipp: der virtuelle Friedhof

Kennt ihr den virtuellen Friedhof unseres Family Tree Builders?

Der virtuelle Friedhof ist ein Ort, um eurer Vorfahren zu gedenken. Er wird automatisch erstellt, sobald eine hoch geladene Mediendatei mit einem Sterbeereignis verknüpft wird.

Grabsteine ​​enthalten wichtige Informationen über die Verwandten. Wie Geburts- und Todesdaten, Namen, Informationen zu den Ehegatten und vieles mehr. Die Funktion des virtuellen Friedhofes ist eine gute Möglichkeit, euren Stammbaum mit vielen Informationen, wie z.B. Grabsteinbildern, die mit Stammbaumprofilen verknüpft wurden, zu ergänzen.
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14    Okt 20140 Kommentare

Archive – das Gedächtnis von Gemeinden

Langweilige staubtrockene Regale voll altem Kram sind sie für die einen, hochspannende Sammlungen voll Hintergründe für die aktuelle Wirklichkeit für die anderen: Die Archive der Gemeinden.

Woher kommt der Hofname? Warum können sich Nachbarn schon seit Generationen nicht leiden? Von wem stammt unsere Familie ab? Auf die unterschiedlichsten Fragen suchen Interessenten Antworten in den alten Unterlagen von Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Die hatten schon immer großes Interesse an klaren Verhältnissen. Denn wenn es um Verträge, Grundstücke oder Dienstbarkeiten geht, hilft oft nur der Blick auf das Original.
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10    Okt 2014Ein Kommentar

Todesaufzeichnungen: Entscheidend für Eure Forschung

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Genealogie-Expertin Miriam J. Robbins geschrieben. Miriam ist seit 2005 Dozentin in den Vereinigten Staaten. Seit vielen Jahren interessiert sie sich für ihre Familiengeschichte. Sie begann ihre genealogische Forschung im Jahre 1987. Zehn Jahre später trug sie erfolgreich dazu bei, ihre Großmutter mit der biologischen Familie zusammenzubringen. Miriam's preisgekrönten Genealogie-Blog findet ihr unter "AnceStories: The stories of my ancestors".

Todesaufzeichnungen sind eines der ersten und besten Datensätze, für alle, die mit der Ahnenforschung starten möchten. Grund: die Vielfalt der Formate, in denen sie erscheinen, die grundlegenden Fakten, die sie enthalten, und die immensen Details, die diese sowohl über das Leben als auch über den Tod des Verstorbenen bereitstellen.

Es ist wichtig, ein wenig über die Geschichte des Ortes, an dem die Todesaufzeichnungen erstellt wurden, zu erfahren. Es wird euch dabei helfen besser nachzuvollziehen, wie die Fakten gesammelt und aufgezeichnet wurden, welche Informationen die Datensätze enthalten oder eben nicht enthalten und warum die Datensätze fehlen oder nur schwer zu finden sind.
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8    Okt 20144 Kommentare

Die Gansauers: 1 Baum – 2 Stämme – 4 Namen

Sebastian Gansauer ist seit 4 Jahren ein treuer MyHeritage-Nutzer. Er hat uns bereits zwei Erfahrungsberichte gesendet. Wenn ihr mehr über diese nachlesen möchtet, schaut doch bitte einmal hier und hier nach.

Im dritten Teil seines Familienberichts geht es um eine ganz besondere Reise. Das möchte euch Sebastian nicht vorenthalten:

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich lang nichts mehr zu Papier gebracht habe, was meine Familienforschung dokumentieren würde. Diverse Familientreffen der Gansauers in Amerika sowie Deutschland sind seitdem ins Land gezogen, doch hier wollte ich jetzt über die Ereignisse des letzten Jahres berichten, die meine Familie wieder näher zusammengebracht haben.

Wie schon in meinem ersten Erfahrungsbericht beschrieben, habe ich mit der Familiengeschichtsforschung angefangen, als ich 17 Jahre alt war, kann also zu diesem Zeitpunkt behaupten schon ein halbes Leben mit der Suche nach meinen Wurzeln und deren zahlreichen Stämmen und Verästelungen zugebracht zu haben.

(Zum Vergrößern der Bilder, diese bitte anklicken.)

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6    Okt 2014Ein Kommentar

Deutsch-Amerikanischer Tag

Der heutige Tag - 6. Oktober - steht ganz im Zeichen der deutsch-amerikanischen Beziehungen, denn heute wird in den USA der "German-American Day" gefeiert.

Quelle: eturbonews.com

Den wenigsten Amerikanern mag es präsent sein, doch knapp 50 Millionen von ihnen sind Nachfahren deutscher Einwanderer. Um daran zu erinnern und um den Beitrag, den diese Einwanderer geleistet haben, zu würdigen, feiert man jedes Jahr den German-American Day in den USA.

Zunächst die Frage, was unter dem Begriff "Deutsch-Amerikaner" bzw. "German-Americans" verstanden wird:
Während man in Europa, und damit auch in Deutschland, voraussetzt, dass eine als Deutsch-Amerikaner bezeichnete Person entweder der deutschen Kultur und Sprache besonders nahe stehen, oder zumindest über einen deutschen Elternteil verfügen, fasst man den Begriff in den USA etwas weiter.
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