16    Mai 2011Ein Kommentar

Interview mit unserem Nutzer Johann Gaál

Johann Gaál ist 69 Jahre alt, stammt aus Ungarn, lebt aber seit über 50 Jahren in Österreich.

Seit wann sind Sie MyHeritage-Nutzer und was gefällt Ihnen auf der Seite am Besten?

Seit etwa zwei Jahren nutze ich MyHeritage. Vorher hatte ich schon einige Stammbaum-Programme, den Namen “MyHeritage” habe ich zufällig im Internet entdeckt. Einige Verwandte von mir leben in verschiedenen Ländern, die 2. Generation spricht teilweise kein ungarisch mehr. MyHeritage beherrscht dutzende Sprachen, das erleichtert die Kommunikation, es gibt beinahe keine Sprachbarrieren.

Wie ist Ihr Interesse für Ahnenforschung entstanden? Und was fasziniert Sie daran?

Die Idee für die Ahnenforschung war schon vor vielen Jahren vorhanden, aber mit den vielen Blättern war es einfach zu mühsam. Vorerst war es nur Neugierde, man will einfach wissen woher man kommt, wer unsere Vorfahren sind. Das Interesse wächst mit dem Erfolg. Der Durchbruch kam natürlich mit dem Internet, es ist herrlich, wenn man den Familienstammbaum auch anderen und sogar in anderen Ländern zeigen kann. Alleine käme man sicherlich nicht so weit.


Arbeiten Sie an Ihrem Stammbaum gemeinsam mit anderen Familienangehörigen oder alleine? Wenn gemeinsam, mit wie vielen Personen?

Lange habe ich alleine meinen Stammbaum gepflegt, dann erzählte ich meiner Familie davon. Sehr viele möchten so etwas, aber wie soll man das angehen? Viele Auskünfte habe ich telefonisch eingeholt, das kommt aber am Anfang doch zu teuer. Derzeit sind etwa 15-20 ständige Mitarbeiter auf meiner Seite angemeldet.

Aus wie vielen Profilen besteht Ihr Stammbaum?

Derzeit sind über 5.000 Profile im Stammbaum. Im Laufe der Zeit entdeckt man dann die eigenen Schwächen, die Fehler, die man begeht, wenn man nicht einigermaßen genau arbeitet. Sorgen machen mir die Redundanzen. Die kommen auch sehr leicht vor, wenn andere Mitarbeiter von einer anderen Seite einen Verwandtenzweig einzutragen beginnen. Es wird gerne versäumt, nachzusehen, ob man eine Person z.B. bei einer Heirat schon aus der Datenbank nehmen kann.

Was haben Sie Spannendes über Ihre Familiengeschichte herausgefunden?

Spannend wird die Familiengeschichte immer mehr, wenn man erst sieht, wie viele Leute eigentlicht zur “Familie” gehören, die man vorher nie vermutet hätte.

Bis ins wie vielte Jahrhundert reicht Ihre Ahnenforschung?

Über einige Verzweigungen reicht der Stammbaum etwa bis 1735 zurück. Um noch weiter zurück zu gehen, müsste man schon ein wenig adelig angehaucht sein, "Normalsterbliche" führten sicher keine Stammbäume!

Haben Sie über die Smart Matches von MyHeritage schon neue Familienmitglieder gefunden? Wenn ja, erzählen Sie bitte kurz.

Das Acha-Erlebnis kommt mit den Smart Matches. Kaum schreibt man eine Person mit genauen Daten in den Baum, beginnt es zu Blinken, wenn irgenwo, auch auf einem anderen Kontinent ein MyHeritage-Nutzer diese Person auch schon in seinem Stammbaum hat. Man kann dann sofort nachsehen, wer hinter diesem Stammbaum steckt. So geschehen bis jetzt in Ungarn, Kanada, Amerika, Belgien, Frankreich usw. Ist doch herrlich, oder?

Welche Tipps würden Sie jüngeren Ahnenforschern geben?

Eltern und Großeltern befragen, so lange es nicht zu spät ist. Notizen machen, Bilder sammeln. Auf den Bildern vermerken, wer die Personen sind, wie sie zusammengehören. Auch Kleinigkeiten sind wichtig. Schon bei den Großeltern hat man Schwierigkeiten genaue Daten zu erfassen. Wer Interesse an einem Stammbaum hat, sollte direkt heute damit anfangen und nicht erst morgen!

Wir bedanken uns bei Johann für die Teilnahme an unserem Interview. Und wenn auch ihr Lust habt mit uns eure Erfahrungen auszutauschen, schreibt mich einfach an.

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  1. Don't want to insult you by asking if you ca read English or not but oh well. I am not a paid member of My Heritage so have not been able to confirm our matches on our trees. My mother-in-law was born Humlicek, so my wife is the one with correlating people on our tree and yours. Have been trying to contact you for a while now.

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