die zahlen sind garantiert nicht richtig. bei dem alter der damen, sind die nie… aus dem bett herraus gekommen… 😉


Kürzlich stieß ich auf ein Foto auf einer Facebook-Seite, mit einer erstaunlichen Bildunterschrift: Im achtzehnten Jahrhundert hat eine russische Frau in 40 Jahren 16 mal Zwillinge, 7 Mal Drillinge und 4 Mal Vierlinge geboren. Alle Kinder stammen vom selben Vater.
Ich muss gestehen, dass ich sehr von dieser Nachricht fasziniert war, vor allem, Drillinge oder Vierlinge zu bekommen, wäre für die Zeit schon sehr beeindruckend. 69 Kinder zu haben (ich selbst habe nur ein Kind und weiß wie anstrengend es sein kann), grenzt ja schon an Wonder Woman. Ich ging dann auf die Suche nach etwas mehr Informationen zu dieser Mutter. Und: laut Guinness-Buch der Rekorde hat es sie wirklich gegeben. Nach dem Buch hatte sie zwischen 1725 und 1765 tatsächlich 69 Kinder, die alle mit dem Bauern Fjodor Wassiljew gezeugt wurden. Insgesamt 27 Geburten: 16 Mal Zwillinge, 7 Mal Drillinge und 4 Mal Vierlinge.
Doch das Foto, das ihr oben seht ist nicht von der Wassiljew Familie, sondern einer mormonen Familie – von Joseph F. Smith.
Noch aktueller: die chilenische Leon Albino – die „Mutter der modernen Zeit.“ Zwischen 1943 und 1981 hat sie 55 Kinder geboren (zumindest sind diese dokumentiert worden, Leon behauptet 64 Kinder gehabt zu haben).
Als kinderreichste Mutter Deutschlands gilt Barbara Stratzmann, die 53 Kinder geboren haben soll. So zumindest steht es auf der Bildtafel, die in der evangelischen Cyriakuskirche in Bönnigheim hängt (Foto oben). Frau Stratzmann lebte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Heutzutage sehen wir solche großen Familien wohl nur in unseren Stammbäumen. Die zusammengefasste Geburtenziffer betrug im Jahr 2013 1,3 Kinder je Frau. Und wie sieht es in eurer Familie aus? Auch zahlreiche Kinder oder eher Einzelkinder?!


Tanja Morgner
22. Mai 2014
Unglaublich, Wahnsinn. Ich habe 3 gesunde Kinder, zwei von meinem verstorbenen Mann und jetzt nochmal eins mit meinem Lebensgefährten. Als wir vor 10 Jahren zusammen ziehen wollten mit meinen zwei Kindern, wurden wir stellenweise als asozial angesehen mit zwei Kindern. Mit einem Hund hätten wir leichter eine Wohnung gefunden. Mittlerweile ist das Schnee von gestern, nun sind wir zu fünft im eigenen Haus in einem Dorf, wo Familien mit nur einem Kind die Ausnahme sind.