

Johannes wurde im Kindesalter adoptiert. Mit 20 Jahren beschloss er, seine leibliche Mutter zu kontaktieren.
Ich habe versucht, mit ihr in Kontakt zu treten, habe ihr einen Brief mit meinem Bild gesendet, aber sie hat meinen Brief zurückgeschickt und geschrieben, dass sie keinen Kontakt zu mir wünscht.
Er sagt, dies sei zum Teil darauf zurückzuführen, dass der Lebenspartner seiner leiblichen Mutter zu dieser Zeit nichts von ihm wusste.
Einmal habe ich meine Großmutter gesehen, kurz bevor sie gestorben ist. Dann hatte ich 25 Jahre lang keinen Kontakt zu meiner leiblichen Familie. Ich dachte das wäre es.
Johannes‘ leiblicher Vater wurde in seiner Geburtsurkunde nicht erwähnt. Weitere Informationen über ihn hatte er auch nicht.
In der Hoffnung, mehr über seine Herkunft zu erfahren und die Familie seines Vaters zu finden, hat er einen MyHeritage-DNA-Test gemacht. Als seine Ergebnisse eintrafen, wurde er von einer Frau kontaktiert, die mit ihm zu 6,7% übereinstimmte: einer Großcousine (Tochter des Bruders seines Großvaters mütterlicherseits). Sie lebt in Japan und hatte noch nie von Johannes gehört. Gemeinsam konnten sie die einzelnen Punkte verbinden. Sie stellte ihn ihrer Halbschwester vor, die in Colorado/USA lebt, und einer weiteren Schwester, die wie Johannes in Deutschland lebt.
Johannes lernte vor kurzem seine Großcousine und ihren Ehemann, die auch in Deutschland leben, kennen.
Sie informierte ihn auch, dass Johannes‘ Großvater nicht mehr am Leben war, sein Bruder aber schon. Er lebt auch in Deutschland! Sie leben 700 km voneinander entfernt und haben sich kürzlich kennengelernt.
„Ich bin so glücklich, einen echten Verwandten zu haben, der auch so nett ist“, sagt Johannes. „Ich bin sehr berührt und habe das nie erwartet. Hoffentlich kann ich in naher Zukunft mehr Familienmitglieder kennenlernen.“

