Wie könnt ihr verhindern, dass eure Erinnerungen für immer verloren gehen?

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Wie würdet ihr die Frage oben beantworten? Wir präsentieren euch heute jedenfalls keine Neuheit, es geht um einen bekannten Trick. Es ist kein Geheimnis! Ihr habt darüber auch wahrscheinlich schon mal in unserem Blog gelesen. Ein einfacher Tipp, den jeder folgen sollte und auf den wir auch bestehen. Daher möchten wir diesen erneut mit euch teilen und gerne auch eure Meinungen bzw. Tipps hierzu lesen. (einfach am Ende des Beitrages kommentieren.)

Wie jeder weiß basiert Familiengeschichte nicht nur auf Tatsachen, sondern auch auf Erinnerungen. Aber die Tatsache bleibt, dass, wenn wir uns nicht um diese kümmern und ordnungsgemäß abspeichern, immer mehr Daten, mögliche Quellen und schließlich Erinnerungen für immer verloren gehen.

Quelle: beards.com

Die mündliche Weitergabe an Informationen ist eine unglaubliche Quelle an Reichtum. All die Geschichten, die von Generation zu Generation (z.B. Eltern an ihre Kinder) weitergegeben werden, sind ein wunderbares Erbe. Was wäre aber, wenn diese aufgeschrieben werden würden? Dann gäbe es vielleicht gar nicht so viele Helden in der Familie, eventuell haben die „Bösen“ andere Motive für ihre Handlungen gehabt?

Wenn es um Mythologien, Legenden und Fabeln geht, dann sind die einzelnen Details vielleicht nicht so wichtig. Es sind Traditionen, die mit Realität, Fiktion und Bräuche vermischt werden. Wenn wir aber über Geschichten sprechen, die Daten, Orte und Personen zu unserer Familiengeschichte hinzufügen, dann ist jedes Detail von Bedeutung!

Könnt ihr euch an die Familienvase erinnern? Direkt am Anfang des Jahres 2016 haben wir euch gezeigt, wie ihr im Laufe des Jahres bestimmte Familienerinnerungen aufbewahren könnt. Habt ihr es ausprobiert?!

Vielleicht ist aber die abfotografierte Idee von oben eine bessere Wahl. Es zeigt ein Kleid, das von drei Schwestern getragen wurde, alle sind jeweils rund 9 Monate alt gewesen. Das Ganze fand in den 50er Jahren statt. Eines Tages haben die Schwestern beschlossen das Kleid in eine Vitrine zu packen. Eine wunderschöne Idee! Und vor allem kann dieses Kleidungsstück nicht einfach – aus Versehen – in der Mülltonne landen…

Viele Familiengeschichtsliebhaber finden diese Idee super. Vor allem wenn liebe Menschen von uns gehen und wir unbedingt bestimmte Gegenstände von Ihnen aufbewahren wollen.

Eine einfache, diskrete Flasche oder ein Bilderrahmen kann z.B. bei einer Trauerfeier/Beerdigung hingestellt werden. In solchen Situationen, ist es schön gemeinsam an die verstorbene Person zu gedenken und noch einmal lustige Situationen mir ihr revue passieren zu lassen.

Denkt aber dran: Schreibt es unbedingt auf! Lasst euren Gedanken freien Lauf, denkt an gemeinsame, schöne Momente und schreibt ein paar Sätze über den verstorbenen Freund oder Verwandten. Eine Gestaltung nach Themen ist auch möglich, siehe hier:

Oma's Backwaren. Quelle: trapaniartandframe.wordpress.com

Was sagt ihr? Gefällt euch diese Ideen? Habt ihr selbst eine andere Methode bestimmte Gegenstände von Verwandten – auch von euch selbst – zu präsentieren bzw. aufzubewahren?

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