12    Mrz 20135 Kommentare

Wie finde ich meine Familie?

Von Zeit zur Zeit bekommen wir Fragen von unseren Nutzern, die nicht wissen, wie sie ihre Familienforschung vorantreiben sollen. Sie haben schon alle Namen, die sie kennen, in dem Stammbaum eingegeben, sie haben alle Verwandte gefragt, die noch leben und die Tools von MyHeritage, wie Super Search und Record Matching, wurden auch schon benutzt.

Und wie geht es dann weiter? Was könnt ihr noch machen, was ihr bis jetzt noch nicht getan habt? Wo findet man Daten über die Familienmitglieder?

Genau diese Frage haben wir letzte Woche bei einer Umfrage gestellt. Aber wir wollten nicht nur wissen, wo man Daten über die Ahnen finden kann: Die üblichen Verdächtigen, wie Kirchenbücher, Archive, Internet, kennt man ja bereits. Nach unserer Erfahrung hat Ahnenforschung aber auch mit Glück etwas zu tun: Letzte Woche z.B. hat unser Nutzer Franz Peter Schmitz erzählt, wie er in einem kleinen Stapel alter Papiere ein zusammengefaltetes Blatt Papier fand, wo die Familie seines Großvaters mit allen wichtigen Daten und zudem die Namen der Großeltern, Onkel und Tanten seines Großvaters aufgelistet standen.

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23    Mai 20120 Kommentare

Datenschutz und rechtliche Aspekte in der Ahnenforschung

Die Ahnenforschung lebt davon, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und die eigenen Forschungsergebnisse öffentlich zu machen. Dabei sind allerdings einige rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten.

Die Datenschutzbestimmungen von 1977 schränken die Möglichkeiten der Nachforschungen ein. Zum Beispiel wenn Elternteile nicht bekannt werden möchten - wie es bei Samenspenden möglich ist. Krankenhäusern, Kinderheimen und Öffentlichen Einrichtungen ist es sogar untersagt, Auskünfte an Dritte zu erteilen.

Ähnlich steht es um die Standesämter. Obwohl das Personenstandsgesetz von 1957 in einigen Bundesländern mittlerweile novelliert wurde und die Informationsbeschaffung für den Einzelnen, aber besonders für die Forschung, einfacher geworden sind, muss man Einiges beachten, wenn man genealogische Daten veröffentlichen möchte:
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22    Jun 2011Ein Kommentar

Wo sind die Kirchenbücher der Kirchengemeinde Ottrau abgeblieben?

Helmut Hergert aus Berfa hatte für seinen amerikanischen Namensvetter vor Ort recherchiert. Dabei war das Fehlen der Bände, die Taufen, Trauungen und Todesfälle vor dem Jahre 1830 belegen, an den Tag gekommen.

Der amerikanische Ahnenforscher beschäftige sich seit Jahrzehnten in seiner Freizeit mit der gigantischen Aufgabe, die Abstammungen aller Herget-Familien weltweit aufzuzeichnen, erzählt der 76-jährige. Der Mathematiker habe unter anderem herausgefunden, dass im 18. und 19. Jahrhundert Angehörige aus Herget-Familien mehrerer Generationen von Ottrau in den USA und Kanada auswanderten. Bei Recherchen fiel dem Amerikaner auf, dass nicht alle Ottrauer Kirchenbücher auf Mikrofilmen erfasst sind, weil offensichtlich die Register nicht vorlagen.

Helmut Hergert forschte für einen amerikanischen Namensvetter. Dabei war das Fehlen einiger Ottrauer Kirchenbücher-Bände an den Tag gekommen.

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9    Mai 2011Ein Kommentar

Buch-Tipp: Alte Kirchenbücher richtig lesen

Die meisten von Euch werden das sicherlich kennen: man findet zwar wichtige und nützliche Einträge in Kirchenbüchern oder Personenstandsregistern, aber diese sind zum Teil sehr schwer lesbar! Was macht man nun? Im Buch Alte Kirchenbücher richtig lesen: Hand- und Übungsbuch für Familiengeschichtsforscher von Roger P. Minert wird dieses Problem anschaulich behandelt.


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24    Mrz 20110 Kommentare

Ein Blick ins Kirchenarchiv des Kirchenkreises Ostholstein

Regale, Findbücher, Gemeindechroniken – in den Archiven des Kirchenkreises Ostholstein sind Geschichte und Geschichten von Kirchen und Gemeinden, über Persönlichkeiten und Ereignisse der heutigen Kirchenkreisbezirke Oldenburg und Eutin verwahrt. Das Zentralarchiv des Kirchenkreisbezirks Eutin in Gleschendorf ist seit 1997 unter der Obhut von Hans-Jürgen Voß. Der Kirchenarchivpfleger katalogisiert und ordnet die Bestände und macht sie – wie seine Kollegen im Archiv des Kirchenkreisbezirks Oldenburg in Neustadt i.H. – für Kirchengemeinden, Wissenschaftler und Familienforscher zugänglich. Das „Reich“ des Archivpflegers liegt im klimatisierten Kellergeschoss. Messgeräte überwachen rund um die Uhr Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die Bestände sind empfindlich, Akten und Bücher sind zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, die ältesten stammen aus dem 18. Jahrhundert. Bis ins Jahr 1597 reichen die ältesten Kirchenbucheinträge. Gesprochen wird hier nur mit gedämpfter Stimme, an den Arbeitstischen neben den Regalwänden blättern Besucher in kopierten Kirchenbüchern und Akten – auf der Suche nach Spuren ihrer Vorfahren oder mit wissenschaftlichem Auftrag.
Für private Recherchen ist das Archiv dreimal in der Woche, von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet", sagt der Archivpfleger Voß, „eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.“ Jeder Besucher zahlt jeweils 5 Euro für die Nutzung, die Anfertigung einer Kopie kostet 40 Cent.
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14    Mrz 2011Ein Kommentar

Kirchenbücher sind nicht nur wichtige Quellen der Ahnenforschung, sie bieten oft auch Amüsantes und Trauriges

Heute möchten wir euch amüsante und traurige Hinweise aus Kirchenbüchern vorstellen. Zum Beispiel das Kirchenbuch von Wichmannsdorf:

Der Pfarrer von Wichmannsdorf ließ sich nicht gern von seinen Schäfchen an der Nase herumführen. Dennoch passierte das während seiner Amtszeit im 19. Jahrhundert. Damals wurde den Brautleuten im Traugespräch auch die Frage gestellt, ob sie denn noch Jungfrau und er noch Junggesell sei. Brav antworteten die meisten mit „Ja“. Nach der Heirat wurde dann bei manchem Paar offenbar, dass es geschwindelt hatte, weil das erste Kind viel früher als „erlaubt“ das Licht der Welt erblickte. In einem Jahr geschah das in Wichmannsdorf mehrmals. Bei sechs von acht Eintragungen im Kirchenbuch strich der Pfarrer deshalb den Stand „Jungfrau“ durch und schrieb stattdessen „Gelogen, gelogen, gelogen!“ hin.
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19    Jan 2011Ein Kommentar

Eröffnung des größten Kirchenarchivs Deutschlands

In Hamburg hat heute ein neues Paradies für Familienforscher eröffnet. Die Regale im Keller vom Haus der Harburger Kirche an der Hölertwiete sind voll mit Büchern und Schriftstücken aus fünf Jahrhunderten: "Ausgebreitet würden alle Dokumente eine Fläche von zwölf Hektar bedecken: Das entspricht dem zehnfachen des Hamburger Rathausplatzes", erklärt Stefan Petzhold vom Archiv.

Die ältesten Dokumente stammen aus dem 17. Jahrhundert. So z.B. das Testament eines wohlhabenden Bergedorfers, der festsetzte, dass sein Vermögen nach dem Tod den Armen zugutekommt. In mehreren Bänden dokumentierte die Kirchengemeinde, wie das Geld jeweils angelegt und wofür es ausgegeben wurde. Der erste Eintrag stammt aus dem Jahr 1658, der letzte ist gerade einmal 60 Jahre alt: "Bis 1952 wurde über mehrere Jahrhunderte notiert, was mit dem Vermögen geschehen ist", so Paasch.


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15    Okt 20107 Kommentare

Familienforschung in München: Digitale Tauf- und Sterbebücher der Erzdiözese

Habt ihr morgen schon was vor? Das Archiv der Erzdiözese München-Freising hat 10.000 Bände von Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern digitalisiert. Die Daten gehen bis ins 16. Jahrhunter zurück, sind aus dem ganzen Bistum gesammelt und nach Pfarreien geordnet. Rund 2000 Menschen stöbern hier im Jahr nach ihren Vorfahren!

Wer seinen Stammbaum nachverfolgen möchte, wissen will, ob der Nachbar, der den gleichen Nachnamen trägt auch verwandt mit einem ist, der kann sich am Samstag (16.10.2010) von 10 bis 17 Uhr schon mal ausprobieren. Beim ersten "Tag der Familienforschung" im Stadtarchiv München findet ihr Ansprechpartner, Möglichkeiten und Tipps für eure Ahnenforschung. Der Landesverein für Familienkunde, verschiedene Münchner Archive sowie die Münchner Standesämter informieren über Möglichkeiten der Familienforschung.

Führungen bietet das Stadtarchiv München jeweils um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr. Gezeigt werden dabei die für die Personen- und Familiengeschichte einschlägigen Bestände des Hauses.

Quelle: Stadt München, Presseamt, Foto: Flickr.com

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