MyHeritage DNA – Wie unsere Gene uns dabei helfen Familie zu finden

MyHeritage DNA – Wie unsere Gene uns dabei helfen Familie zu finden

Das tiefe Bedürfnis die eigene Herkunft zu verstehen, ist in jedem von uns vorhanden und MyHeritage hilft uns seit Jahren dabei, die eigene Geschichte anschaulich darzustellen. Doch was ist mit den Vorfahren über die es keine Akten und Kirchenbucheinträge mehr gibt? Mit einem DNA-Test hat man nun die Möglichkeit, sich auch diesen Ahnen endlich anzunähern. Und vielleicht liegt der letzte Hinweis, den es braucht um eine vergessene Ururgroßmutter zu identifizieren in unseren Genen verborgen?

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Die spannende Detektivarbeit der Familienforschung findet nun seit einigen Jahren nicht mehr nur im Standesamt oder Kirchenarchiv statt, sondern auch in den Aminosäuren unserer Chromosomen.

Erbsen und DNA-Tests – Wie passt das zusammen?

Waren die Lehren der Vererbung und Genetik für diejenigen unter uns, deren späterer Beruf sich nicht in Richtung Biologie orientierte, relativ schnell vergessen, so erlebt die DNA heutzutage als Hilfsmittel der Familienforschung einen Boom.

Da jedoch, wie jeder Vorfahre in einem Stammbaum, auch jede wissenschaftliche Erkenntnis eine Geschichte hat, springen wir einmal kurz zurück zu den Anfängen:

Den Anstoß zur modernen Genetik lieferte uns 1865 der Augustinermönch Gregor Johann Mendel, der durch Kreuzungsexperimente mit Erbsen in seinem Klostergarten die drei Mendelschen Regeln formulierte, die in ihrer Grundform heute immer noch gelten. Aufbauend darauf folgte 1909 die Erkenntnis von Archibald Garrod, dass es Krankheiten gibt, die in verschiedenen Familien gehäuft auftreten und die Regeln der Vererbung somit einen direkten Zusammenhang mit Erkrankungen haben. 1953 wurde die Doppelhelix entdeckt, 1984 der genetische Fingerabdruck entwickelt und 1990 das Human Genome Project ins Leben gerufen, das zum Ziel hatte, das gesamte Erbgut des Menschen zu entschlüsseln.

Später wurden sogenannte DNA-Tests entweder in der Forensik eingesetzt, um Personen zu identifizieren oder Täter zu ermitteln oder um Verwandtschaftsverhältnisse zu klären. Dies waren schon erste Anzeichen dafür, was mit der Analyse der DNA alles möglich sein sollte.

Heute, ungefähr 150 Jahre nachdem Gregor Johann mit Erbsen experimentierte, ist es leichter als jemals zuvor, seine DNA für die eigene Genealogie zu verwenden.

Doch wie funktioniert das alles? Die große DNA-Datenbank, bestehend aus Referenzmaterialien und den vielen Millionen DNA-Kits der Kunden, erlaubt es nun, die eigene DNA gegen diese Datenbank abzugleichen. So entstehen die DNA-Matches, durch die man nun verlorene Verwandtschaft finden kann. Die sogenannten „Roadblocks“ lassen sich nun nicht mehr nur durch jahrelange Archivarbeit sondern auch in unseren Genen durchbrechen. Mit einem DNA-Kit von MyHeritage.

Wie benutze ich das MyHeritage DNA-Kit?

Der DNA-Test von Myheritage funktioniert durch einen sogenannten Wangenabstrich. Durch das leichte Reiben von zwei Wattestäbchen an der Innenseite der Wangen bleibt genug genetisches Material hängen, um einen Test durchzuführen. Die Stäbchen werden nach dem Abstrich in ein Röhrchen mit Konservierungsflüssigkeit abgelegt, die das Material frisch hält bis es im Labor in Texas untersucht werden kann.

Musste man früher noch mit zusätzlichen Gebühren die Probe selbst nach Texas schicken, so erledigt dies heute ein Sammeln-Service in Deutschland. Hat man seinen Test fachgerecht eingerüstet, schickt man ihn einfach an

TNT Express GmbH
Special Services / MyHeritage
Adam von Trott Str. 1
13627 Berlin

Und er wird zeitnah mit vielen anderen seiner Art auf den Weg nach Texas geschickt.

Nach durchschnittlich 4-6 Wochen Geduld, in denen man regelmäßig über die Fortschritte seiner Analyse informiert wird, ist man dem Wissen um seine genetische Abstammung einen Schritt näher.

Was bringt mir der Test?

Die Testergebnisse zeigen einem zwei sehr unterschiedliche Gebiete, die dabei helfen können, der genetischen Zusammensetzung auf die Spur zu kommen.

Zum einen gleicht die Datenbank die DNA-Analyse mit allen anderen hochgeladenen Tests ab und ermittelt so eine mögliche Verwandtschaft. Neben einer Schätzung des Verwandtschaftsgrades (z.B. Cousin 3.-5. Grades) sieht man auch eventuelle gemeinsame Nachnamen und Herkunftsorte mit der betreffenden Person. Ganz neu hierbei ist die “Theory of Family Relativity” mit der MyHeritage seine ganze technische Finesse aufbietet und versucht durch Smart und Record Matches eine direkte Linie zwischen den DNA-Cousins zu ermitteln. Hier sollte man dringend die Zuverlässigkeit beachten, denn durch ähnliche Schreibweisen kann es auch passieren das Leute in diesen Theorien verbunden werden, die nichts miteinander zu tun haben.
Der Chromosomenbrowser zeigt z.B. gemeinsame Segmente auf der DNA, zwischen dem Probanden und bis zu sieben weiteren DNA-Matches. Das AutoCluster-Tool teilt die DNA-Matches automatisch in Gruppen, die wahrscheinlich von gemeinsamen Vorfahren abstammen.

Sollte man neben sich selbst auch noch andere Familienmitglieder getestet haben, kann man z.B. über die Funktion „DNA-Match prüfen“ sehen, welche anderen Matches man mit dieser Person teilt. So lässt sich leichter herausfinden in welchem Ast des Stammbaums man die gemeinsamen Vorfahren zu suchen hat.

Zum anderen bekommt man eine sogenannte Ethnizitätsanalyse. Hier wird aufgezeigt, aus welchen Gebieten der Welt die Vorfahren voraussichtlich kamen. Auch MyHeritage hat sich vor Veröffentlichung des Tests eine Datenbank mit Referenzgruppen zu bestimmten Gebieten aufgebaut. Die Personen innerhalb solch einer Referenzgruppe haben nachweislich Vorfahren, die schon viele Jahrhunderte in dem betreffenden Gebiet gelebt haben und somit hat deren DNA einzigartige Merkmale. Wenn nun die eigene DNA mittels Referenzen abgeglichen wird, kann ermittelt werden, zu wieviel Prozent man mit ihnen übereinstimmt.

Da die Herkunftsanalyse als Forschungsgebiet noch sehr viel jünger ist als z.B. die Ermittlung von Verwandtschaft, ist sie noch weit entfernt davon, perfekt zu sein. Durch die große genetische Ähnlichkeit zwischen England und Deutschland kann es beispielsweise passieren, dass einem eine englische Herkunft angezeigt wird. Auch wenn man in Grenzgebieten lebt, wie z.B. in Norddeutschland nahe Dänemark, kann entweder eine westeuropäische oder skandinavische Herkunft attestiert werden.

Je mehr Personen sich jedoch testen lassen, desto schneller wächst die Datenbank und umso genauer können auch die Analysen werden. Die DNA-Analyse ist eine neue, aber durchaus spannende und erkundungswürdige Disziplin der Familienforschung, durch die man Erkenntnisse gewinnen kann, die durch die reine Archivforschung nicht möglich gewesen wären.

Neugierig geworden? Bestellen Sie jetzt Ihren eigenen MyHeritage DNA Test und finden Sie heraus woher Ihre Vorfahren stammen und wer alles mit Ihnen verwandt ist.