7 Dinge, die es heutzutage nicht mehr gibt!

Kommentare1

Wenn wir so an das heutige, digitale Zeitalter denken, dann stellen sich einige oft die Frage: „War es früher wirklich besser?“ Ich denke, wie bei fast allem im Leben, kommt es auf das gute Mittelmaß an!

Wir schauen uns heute 7 Dinge an, die es heutzutage nicht mehr gibt. Wir freuen uns über eure Meinung in den Kommentaren. Vermisst ihr etwas von früher, oder findet ihr die Dinge, wie sie heutzutage sind, besser so?!

SendeschlussFrüher gab es im Fernsehen eine Einrichtung, die sich Sendeschluss nannte. Der Zuschauer blieb nicht bei Wiederholungen drittklassiger Horrorfilme, nicht enden wollenden Anrufershows oder sexy Clips vor dem Fernseher kleben. Nein, irgendwann war das Programm einfach vorbei. „Vielen Dank, wir sehen uns morgen wieder.“ Dann folgte Stille, nur unterzogen von einem monotonen Pfeifen, auf dem Bildschirm eine Ansammlung bunter Balken und grauer Muster.

 

WählscheibeHeute sind Telefonnummern nur noch eine abstrakte Zahlenfolge, die man auf einer Tastatur drückt oder aus einem Kurzwahlspeicher holt. Früher hatte jede Nummer einen eigenen Klang, einen eigenen ratternden Rhythmus – das Ratschen der Wählscheibe beim Vorwärtsdrehen und das Klickern, wenn sie zurücklief, immer unterschiedlich lang, je nachdem, welche Ziffer gewählt wurde.

 

PapierführerscheinEr verhieß die große Freiheit – und war doch so labil. Jahrelang hatte man auf den Führerschein gewartet, gespart, sich durch die Fahrschule gequält und missgünstige Fahrprüfer bezwungen. Und am Ende wartete nur das: ein grauer, später rosafarbener Lappen. Ein vergängliches Stück Papier, das bei jeder Achtlosigkeit zerreißen konnte und für das jeder versehentliche Waschgang den sofortigen Exitus bedeutete. Entsprechend wurde er gehütet. Die Plastikführerscheine von heute sind härter im Nehmen: Sie lassen sich zur Not sogar als Werkzeug einsetzen.

 

Mofa
Als Jugendlicher in den siebziger oder achtziger Jahren war man dem Paradies nirgends näher als im Sattel eines Mofas. Vollkommen egal, dass diese seltsame Zusammensetzung aus Motorrad und Fahrrad irgendwie immer verunglückt aussah (zu massiv für ein Fahrrad und zu filigran für ein Motorrad) oder dass man mit den 50 Kubik und 25 Stundenkilometern Spitze im Standard-Trimm eigentlich hoffnungslos untermotorisiert war: Immerhin war man motorisiert, während alle anderen total unsouverän zur Schule strampelten.

 

Teppichklopfer
Das war schon ein merkwürdiges Ritual. Schien die Sonne, nahm die Mutter die Teppiche von ihren angestammten Plätzen, hängte sie auf die Wäscheleine oder aus dem Fenster und bewaffnete sich mit etwas, das aussah wie ein biologisch abbaubarer Badmintonschläger. Dann vertrimmte sie beherzt die Läufer und ließ dabei eine erstaunliche Staubwolke um sich herum entstehen.

 

TelefonzelleWeil heute jeder seine eigene Telefonzelle in der Hosentasche mit sich rum trägt, gibt es kaum noch welche in den Straßen und die, die es gibt, sind nur noch ein schlechter Witz. Vor Regen oder Sonne schützt sie zumindest nicht. Dagegen waren die gelben Zellen eine regelrechte Festung, in die man sich zur Not tagelang zurückziehen (manche rochen leider auch so, als ob genau das manche Leute getan hätten). Schon allein der enorme Widerstand der Türfeder verhieß: Wenn du es hier erst mal rein geschafft hast, bist du sicher.

 

LebertranFrüher hieß die erste Wahl bei der Vitaminaufnahme Lebertran. Zwei Begriffe, die schon für sich genommen übel klingen. Einerseits versetzten die darin enthaltenen gigantischen Mengen an Vitamin A und D, an Omega-3-Fettsäuren, Jod und Phosphor Ärzte und Eltern in Verzückung. Doch die blassgelb schimmernde Vitaminbombe hatte einen Inhaltsstoff, der den Konsumenten die Begeisterung im Halse stecken blieben ließ: Leber. Fischleber, um genau zu sein. Sie sorgte dafür, dass die Einnahme per Esslöffel jedes Mal eine Sinfonie des Ekels auf den Sinnesorganen anstimmte: Ein widerlicher Gestank, der erst aufhörte, wenn man das Zeug geschluckt hatte, nur um dann einen ebenso schlimmen Geschmack im Mund zu haben, der sich als öliger Film im Rachen festsetzte.

Kommentar hinterlassen

Die E-Mail-Adresse ist privat und wird nicht angezeigt

  • Wilfried Scheffler


    25. September 2017

    Ich habe heute noch meinen Führerschein von 1961, und der ist immer noch gültig!