Gewinnspiel – Osterbilder

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Heute möchten wir ein paar von den wunderschönen Geschichten und Bildern mit euch teilen, die wir im Rahmen unserer Osteraktion von unseren Nutzern erhalten haben.

Wir haben wirklich nicht erwartet, dass wir so viele und so schöne Geschichten und Bilder bekommen würden und es war sehr schwer für uns, nur einen Gewinner aussuchen zu dürfen. Wir lieben es, mehr über eure Familiengeschichten zu erfahren!

Und diesmal ist der glückliche Gewinner Hartwig Humbert! Er bekommt eine PremiumPlus- und eine Daten-Mitgliedschaft von uns geschenkt und wir hoffen sehr, dass sie ihn noch weiter in seiner Recherche bringen werden!

Hier ist sein Foto und seine Geschichte:

Osterfoto aus dem Jahr 1967

„Ostern war immer eine Gelegenheit, die Großeltern und die erweiterte Familie zu besuchen. Meine Eltern, Jahrgang 1927, erwarben in diesem Jahr ihr erstes Auto, einen Opel Kadett Caravan. So stand nichts mehr im Wege, die Großeltern Hermine (geb. 1904) und August (geb. 1903) zu besuchen, die einen kleinen Bauernhof bewirtschafteten. Dort gab es Kühe, Schweine, Katzen und Hühner, einen angeketteten Hofhund, einen Traktor, verschiedene landwirtschaftliche Geräte, einen Weinkeller und eine Scheune mit Heu und Stroh.

Leider war es in der Festtagskleidung nicht erlaubt, im Stroh herum zu tollen, was uns an normalen Werktagen oder bei einem Ferienaufenthalt bei Oma und Opa immer viel Spaß machte. Auch wenn wir mit den Großeltern auf die Felder und in die Weinberge fuhren, war das für uns Kinder eine interessante Abwechslung.

An solchen Festtagen wie Ostern besuchten auch andere Enkelkinder die Großeltern. Im beschaulichen Bauerngarten direkt beim Haus waren dann „Ostergärtchen“ aus gedienten Weidenkörben aufgebaut und mit Moos ausgekleidet. Darin sowie zwischen Blumen und Gebüsch hatte dann Oma unsere kleinen Ostergeschenke, Schokoladenhasen und gefärbte Eier versteckt und mit viel Hallo gingen die Kinder auf Entdeckungstour.

Auf dem Foto von 1967 steht unsere mit 2 Jahren damals jüngste Cousine Anja im Mittelpunkt, zu der sich Oma Hermine mit Kopftuch herunterbeugt. Weiter sind meine Cousinen Traudel und Ellen sowie mein Bruder Volkmar und ich zu sehen. Traudel mit ihrer Familie wohnt heute in dem ehemaligen Bauernhof unserer Großeltern.

In diesem Jahr wird eine weitere Cousine Gudrun ein großes Familientreffen organisieren, bei der sich die drei noch lebenden von fünf Kindern meiner Großeltern sowie 11 Cousins und Cousinen und deren Kinder und Enkelkinder und mit allen (Ehe-)Partnern treffen werden. Es wird spannend werden, wie viele Nachkommen VON ??? August und Hermine da zusammen kommen werden.“

Und hier noch ein paar Beiträge unserer Nutzer!

Osterbilder – Klaus Kinkeldei

Hasenschule – Peter Bilgeri

„Aus Tradition wird an Ostern bei uns die Hasenschule aufgestellt. Im beigefügten Foto sehen Sie meine Enkel Felix und Laura beim Spiel mit der Hasenschule.“

Alfred Stark

„Hier mein Beitrag zum Wettbewerb. Das Bild zeigt die Familie meiner Mutter am Ostermorgen, mit meiner Mutter links auf der Bank (1930).“

Gerd Köke – Enkelkinder von Gerd Köke


Holger Deimel – Das Bild zeigt den Großvater von Holger Deimel vor rund 100 Jahren.

Christina Körpernick – „Als mein Urgroßvater Heinrich Pfisterer noch jung war und er selbst noch nicht in den Krieg ziehen musste, war der Deutsch-Französische Krieg im Gange. Die Pfalz gehörte zu jener Zeit zu Bayern und Bayern hatte ein Bündnis mit Preußen. So mussten die Pfälzer auf Preußischer Seite kämpfen. Eines Tages kamen Soldaten in blau-weiß-roten Uniformen durch Pleisweiler. Die Leute sahen die Soldaten von fern und riefen hocherfreut: „Unsere kommen! “ und begannen, ihnen entgegen zu laufen bis sie mit Entsetzen feststellten, dass sie sich getäuscht hatten und nicht die Franzosen, wie sie dachten, sondern die Preußen einmarschierten.

Jörn Stratmann – „Als ich noch ein kleiner Knirps war, ging es zu Ostern immer zu meiner Oma Hildegard. Zunächst gab es ein leckeres Essen, z.B. Lamm mit Walnusspaste. Anschließend wurden erst einmal mit der gesamten Familie Gesellschaftsspiele gespielt – von ,,Mensch ärgere dich nicht“ (bei dem sich meine Großmutter jedoch jedes Mal, wenn einer ihrer Figuren wieder von vorne starten musste, mit lautem Kreischen aufgeregt hatte) bis Monopoly (mit demselben Drama, wenn sie ins Gefängnis musste).

Nachdem wir alle Strapazen überwunden hatten, ging es schnell in ein kleines Waldstück, dem Waldhügel, bevor es Dunkel wurde und wir so nichts mehr sehen konnten. Die Prozedur war im Prinzip jedes Jahr dieselbe:

Ein Elternteil ging vor und versteckte ein Ei hinter einem Baum oder unter einer Parkbank. Damit meine Schwester und ich nicht sahen, wo sie versteckt wurden, lenkte unsere Oma uns ab, etwa mit dem Hinweis, dass ein Eichhörnchen im Baum sei. Nun durften wir suchen und falls wir ein Ei mal nicht fanden, wurde uns mit dem ,,Warm-Wärmer und Noch-Wärmer“-Spiel auf die Sprünge geholfen.

Beendet wurde der Tag schließlich mit einem weiteren Versteckspiel bei meiner Oma, jedoch dieses Mal mit Schokoladeneiern/häschen, die sie am Tag zuvor im ganzen Haus versteckte. Das Problem war nur, dass sich meine Großmutter nie genau daran erinnerte, wieviele und vor allem, an welchem Ort sie die Süßigkeiten versteckt hatte. So kam es häufig vor, dass sie Monate später noch Hasen fand oder wir zu Ostern im nächsten Jahr geschmolzene Eier fanden.“

Volker Hintze – „Das Bild zeigt meinen Bruder Jörg und mich bei dem Sichten der Ausbeute unserer Ostereiersuche im Jahr 1955.“

Günter Steck – „Die Karte ist eine Erinnerung an Ostern vor mehr als hundert Jahren, als in Europa seit fast drei Jahren ein schrecklicher Krieg tobte. Trotz des Grauens fand mein entfernter Verwandter Karl Lutz die Zeit, an der Front in Frankreich, an das Osterfest und die Auferstehung Christi zu denken uns seinen Lieben zu Hause einen Ostergruß zu senden; ein Kärtchen auf dem ein bescheidenes Sträußchen mit einer blau-weiß-roten Schleife gebunden ist  –  blau-weiß-rot, die Farben des Feindes! Vielleicht gedacht  als kleine versöhnliche Geste zum großen Fest der Christenheit?  –   Was würde mein Großonkel Karl heute, an diesem Osterfest wohl sagen? “Sein” Deutschland mit dem damaligen “Erzfeind” in enger Freundschaft verbunden in einem friedlich vereinten Europa. Doch wiederum konfrontiert mit Konflikten an dessen Außengrenzen und darüber hinaus einem weltweit agierenden Terrorismus. Es scheint als habe man den ersten und den noch schrecklicheren zweiten Weltkrieg mit seinen vielen Verbrechen vergessen, genau wie die Botschaft, welche uns das Osterfest vermitteln will. Ich glaube, er würde wieder so ein Kärtchen mit dem bescheidenen Sträußchen, am liebsten in alle Welt verschicken, als Zeichen der Hoffnung, daß die Blüten sich weiter entfalten als Zeichen der Hoffnung. Hoffnung darauf, daß sich alle Menschen daran erinnern und sich einig werden, daß wir alle die Kinder einer Schöpfung und eines gemeinsamen Gottes sind und es endlich zu dem verheißenen “Frieden auf Erden” kommt.“

Tini Hemmert – ein süßes Foto aus dem Album von ihrem Opa.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die teilgenommen haben! Und nicht traurig sein, wenn ihr diesmal nix bekommen habt. Sehr bald werden wir eine Verlosung hier bekannt geben! Also dranbleiben!

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  • felizitas


    18. April 2015

    Hi,

    was mir hier im Blog fehlt, ist irgendein Kommentar, eine Hintergrundinfo zu dem neuen orange-braunen 80er-Jahre-Look der Stammbaumseite.

    – Ich fand ja die vorherige Farbgebung – zumal wenn man stundenlang davor sitzt und am Baum arbeitet – deutlich freundlicher als diese neue düstere Version.

    Viele Grüße

    * felizitas *