24    Okt 20140 Kommentare

Buch-Tipp: Auf den Spuren der eigenen Familie

René Freund hat seinem Vater ein Buch gewidmet. Foto: Monika Löff

Die eigene Familiengeschichte hat René Freund zum Thema seines aktuellen Buches „Mein Vater, der Deserteur“ gemacht.

Gerhard Freund, der Vater des Autors, wurde 18-jährig zur Wehrmacht eingezogen. Mitte August 1944, die Tage von Hitlers Wehrmacht sind schon gezählt, soll seine Einheit an der Schlacht um Paris teilnehmen. Der junge Soldat erlebt die sinnlose Brutalität des Kampfes und desertiert. Er wird von der Résistance festgenommen und von amerikanischen Soldaten vor der Erschießung gerettet.

Kriegstagebuch des Vaters

Mehr als sechzig Jahre später liest René Freund das Kriegstagebuch seines verstorbenen Vaters, stöbert in Archiven, spricht mit Zeitzeugen und fährt nach Paris, auf der Suche nach einem schärferen Bild von seinem Vater – und der eigenen Familiengeschichte: „Man erkennt, dass die eigenen Eltern viel mitgemacht haben, dass sie eine andere Generation sind, mit einer Härte gegenüber sich selbst, die wir nicht haben – und auch den Kindern gegenüber. Rückblickend kann ich meine Eltern heute besser verstehen“, so der Autor, der sich schon lange aus persönlichem Interesse mit den Kriegstagebüchern seines Vaters beschäftigte, ehe die Idee für das Buch entstand.

Die Arbeit an diesem, doch sehr persönlichen, Werk sei „anders, aber nicht schwieriger“ gewesen, als etwa an seinem letzten Roman „Liebe unter Fischen“. „Aber natürlich würde ich nichts Verletzendes schreiben über einen Menschen, den es gibt“, betont Freund, der für „Mein Vater, der Deserteur“ auch die Zustimmung seiner Kinder einholte.

Buchinfos: „Mein Vater, der Deserteur"
ISBN 978-3-552-06256-6
19,50 Euro, 208 Seiten
Deuticke Verlag

3    Nov 20110 Kommentare

Ein Hoch auf die Männer!

Wie bekannt, gibt es ja für viele Tage im Jahr nicht nur bundesweite Feiertage, sondern, sagen wir mal, "spezielle Tage". Der internationale Weltmännertag wird z.B. jährlich am 19. November gefeiert und das schon seit über 10 Jahren.

Heute feiern die Männer (und wenn die Damen es wünschen, auch sie) nicht den INTERNATIONALEN, sondern lediglich den "Weltmännertag". :-) Es handelt sich hierbei um einen Aktionstag, der seit 2000 jährlich am 3. November stattfindet. Dieser soll laut Aussage des Schirmherrn Michail Gorbatschow das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern. So liege die Lebenserwartung der Männer im Durchschnitt sieben Jahre unter die der Frauen! Neben Männergesundheit sind auch Bundeswehr und Zukunftsperspektiven Themenschwerpunkte.

Ins Leben gerufen wurde der erste Weltmännertag von Andrologen der Universität Wien, gemeinsam mit der Stadt Wien, der Gorbatschow-Stiftung, Medical Connection und United Nations Office at Vienna (UNOV).

Hier fünf (nicht ganz ernst gemeinte) Gründe, warum es wichtig ist, dass auch heute das starke Geschlecht gefeiert wird:

  • Weil es weniger Männer als Frauen gibt. Da muss man jede Gelegenheit nutzen, dem Mann zu huldigen.
  • Weil ohne Männer die Fußballstadien dieser Welt (fast) leer wären.
  • Weil Frauen nicht wüssten, für wen sie sich schick machen sollten.
  • Weil die meisten Spitzenköche (leider) Männer sind.
  • Weil es sonst keine Formel 1 gäbe.

Fallen euch noch andere Gründe ein? Dann schreibt sie einfach in die Kommentare. :-D

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