17    Jan 20110 Kommentare

Ahnenforschung mal anders – die Geschichte des Kreifeltshofes in Duisburg

Normalerweise stellt man sich bei der Ahnenforschung eine Suche nach Personen vor, aber es geht auch anders, wie man sieht. Man kann auch über die Geschichte eines Gebäudes etwas über die Menschen und Ihre Zeit erfahren. Ein Familienforscher untersuchte den Werdegang des historischen Kreifeltshof in Duisburg-Huckingen.

Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Entwicklung des Namens: von Kohnenhof zum Kreifeltshof. Alten Huckingern ist er als Kreifeltshof be­kannt, jener heute sehr schön modernisierte ehemalige Bauernhof an der Raiffeisenstraße. Ursprünglich hieß der Hof freilich Kohnenhof. Und was es damit auf sich haben könnte, darüber hat der Familienforscher Norbert Kehnen aus dem Schwarzwald geforscht. Kehnen spürt damit den eigenen Vorfahren nach.
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12    Jan 20110 Kommentare

Buchvorstellung: Purpurroter Cousinot von Petra Körver

Heute möchten ich euch ein interessantes Buch vorstellen, enstanden aus dem zufälligen Auffinden von alten Briefen und einer guten Portion Neugier.

Als Petra Körver vor gut fünf Jahren ein kleines Päckchen mit alten Briefen ihrer Großtante in die Hände bekam, ahnte die Kirchdernerin noch nicht, wie sehr die vermachten Schriftdokumente sie für die kommenden Tage, Monate und Jahre in Bann ziehen würden. Sie machten sie zur Buchautorin.
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10    Jan 20113 Kommentare

Ortsfamilienbuch Lüdinghausen beantwortet Fragen zur Ortsgeschichte

Warum wandern alle Kinder einer Familie aus? Warum gehen acht Bauerntöchter zur gleichen Zeit im 19. Jahrhundert nach Wien ins Kloster? Auf solche Fragen stößt Stefan Wiemann bei seiner Arbeit an einem Ortsfamilienbuch für Lüdinghausen, Kreis Coesfeld. Der 27-jährige, gebürtige Lüdinghauser beschäftigte sich bereits in seiner Schulzeit mit der Ahnenforschung. „Ich fand Geschichten von früher schon immer spannend und wollte einfach mehr herausfinden. Für mich ist die Ahnenforschung wie eine Kriminalgeschichte, die man rekonstruiert, aber mit der man nie fertig wird“, beschreibt der Diplom Kaufmann sein Hobby.
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6    Jan 20110 Kommentare

Das Stadtarchiv von Warburg und seine Schätze

Im Archiv von  Warburg herrscht Ordnung und diese Ordnung kommt durch folgende Arbeitsschritte zustande, die klar definiert sind: Übernehmen, auswählen, sichern, verzeichnen, zugänglich machen und auswerten. Das sind die Aufgaben, die Stadtarchivar Franz-Josef Dubbi seit 18 Jahren hinter den Kulissen des Museumsbetriebs im "Stern" leistet.

"Das Archiv ist das Gedächtnis der Stadt und reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück", erzählt Franz-Josef Dubbi. Die älteste erhaltene Urkunde der Stadt stammt aus dem Jahr 1256. Das von Bischof Simon von Paderborn signierte Blatt gewährt den Altstädtern und Neustädtern die gleichen Rechte.

Einige Examensarbeiten, etwa über die Hospitäler oder den Warburger Wald, wurden mit Hilfe des Stadtarchivs geschrieben. Aber es gibt noch eine Menge ungehobener Schätze: Der Bestand zur Frühen Neuzeit, insbesondere zur jüdischen Geschichte, sei sehr umfangreich, so Stadtarchivar Franz-Josef Dubbi: "Sogar Dissertationen wären möglich." Zum Beispiel würden die Ratsprotokolle aus dem 18. Jahrhundert die großen und kleinen Sorgen einer westfälischen Landstadt widerspiegeln. Aus den Kämmereirechnungen des 16. Jahrhunderts könnten sowohl die Finanzsituation der Stadt als auch die Bau- und Kulturgeschichte Warburgs vor dem 30-Jährigen-Krieg erforscht werden.

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3    Jan 20112 Kommentare

950 Jahre Hohenzollern – ein Jubiläum

Zwei Tote markieren den Anfang der Geschichte des Geschlechtes der Hohenzollern. Für das Jahr 1061 notierte ein Mönch auf der Insel  Reichenau, dass "Burchardus et Wezelin de Zolorin" im Kampf gestorben seien. Das ist die erste Notiz über die Hohenzollern. Aus diesem Grund wird im Jahr 2011 das Familienjubiläum begangen.
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30    Dez 20100 Kommentare

Exulanten – Glaubensflüchtlinge aus Österreich im 17. Jahrhundert

Das Wort Exulant ist abgeleitet vom Partizip Präsens exulans des Verbs exulare (ursprünglich: exsulare), das zum Substantiv exsul für Verbannter gebildet wurde. Dieses wiederum ist aus ex für aus ... heraus und solum für Boden oder Land entstanden. Exulanten sind also wörtlich die „außerhalb ihres Landes Lebenden“. Exilant ist dagegen eine neuere Wortschöpfung, die von Exil (aus lat. exsilium, ebenfalls von exul) abgeleitet ist. (Wikipedia)

Es ist wie eine kriminalistische Spurensuche. Seit Jahrzehnten verbringt Pfarrer i.R. Karl Heinz Keller seinen Urlaub in Österreich und forscht in Kirchenbüchern nach den Herkunftsorten der Exulanten ­ der evangelischen Glaubensflüchtlinge, die zu Zig-Tausenden in Franken eine neue Heimat gefunden hatten.
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27    Dez 2010Ein Kommentar

Adam Ries(e) – der Mathematiker aus dem Erzgebirge und sein Stammbaum

Den meisten ist das Erzgebirge vor allem als "Weihnachtsland" bekannt. Hier wird geschnitzt, geklöppelt und an anderen Traditionen festgehalten.

So ist zwar bekannt, dass Rechenmeister Adam Ries vor rund 450 Jahren aus Franken nach Annaberg-Buchholz reiste und sich dort niederließ. In der heimlichen „Hauptstadt des Erzgebirges“ ist sein einstiges Wohnhaus seit Jahren ein Museum. Doch dass der Herr Ries hier in den Bergen nicht nur die Mathematik revolutionierte, römische Ziffern gegen arabische Zahlen austauschte, seine Lehrbücher auf Deutsch verfasste, damit ein jeder sie lesen konnte, sondern, mehr oder minder als Nebenprodukt seines langen Lebens, für den Fortbestand der Einwohnerschaft über Jahrhunderte sorgte – das erzählen sie immer erst, wenn man sie fragt.
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22    Dez 20100 Kommentare

Buchvorstellung: Geschichte der Kelten im Saarland

Heute möchte ich euch ein interessantes Buch vorstellen, dass sich mit der Geschichte der Kelten im Saarland beschäftigt. Zeitgleich gibt es eine Kelten-Ausstellung im Völklinger Weltkulturerbe.

Seit 35 Jahren gräbt Walter Reinhard (60) – Leiter der Bodendenkmalpflege – nach archäologischen Schätzen. In seinem Buch „Kelten, Römer und Germanen im Bliesgau“ hat er jüngste Forschungs-Erkenntnisse aufgearbeitet.

Reinhards Werk spannt den Bogen bis in die Spätantike, bis zu den Merowingern (7. Jhd. n. Chr.). So ergibt sich ein erstaunliches Panorama auf die kontinuierliche 1600-jährige Besiedlung des Bliesgaus.

Vor allem aber bohrt sich Reinhards Buch, bildlich gesprochen, ganz tief in die heimatliche Erde, arbeitet mit großzügigen Foto-Strecken und Flurbezeichnung alle Fundstellen ab. Kollegen sollten mit und nach dem Buch arbeiten können. Zugleich sorgt Reinhard für die Nicht-Experten. Dank vorzüglicher Bebilderung erlebt man Bodendenkmalpflege „live“ und erwirbt zusätzlich in Zusammenfassungen Grundsatz-Wissen über die frühen Gesellschaften.
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13    Dez 20102 Kommentare

Das Kreisarchiv Ostvorpommern in Anklam – spannende Archivarbeit

Hit Hilfe alter Akten hat Christiane Mücklausch einer Familie womöglich ein doppeltes Weihnachtsgeschenk beschert: Vor kurzem konnte die Diplom-Bibliothekarin, die das ostvorpommersche Kreisarchiv betreut, die Anfrage einer Frau beantworten, die auf der Suche nach ihrem Halbbruder war. Ihre Mutter hatte seinerzeit einen Franzosen kennen und lieben gelernt, der als Kriegsgefangener oder Zwangsarbeiter in der Anklamer Region eingesetzt war. Die beiden hatten nach Kenntnis der Tochter ein gemeinsames Kind, das aber später vermutlich zusammen mit dem Vater nach Frankreich gegangen ist. Christiane Mücklausch wurde in alten Meldedateien fündig, obwohl der angegebene Nachname nicht ganz korrekt war. Und statt einen Halbbruder konnte sie der Schwester sogar zwei Halbbrüder mit Namen nennen und hofft nun, dass das bei der weiteren Suche hilfreich ist.
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9    Dez 20100 Kommentare

Buchvorstellung – Schicksalsjahre in turbulenten Zeiten Deutschlands

Wieder einmal ist ein neues Buch von Dr. Karl Ludwig Mootz (Gießen) erschienen, das mittlerweile 16. aus der liebevoll verfassten Reihe der Familiensaga, Streifzüge durch die Heimat, schelmischen Versen, illustren Gedichten und optimistischen Lebensweisheiten.
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