3    Jan 20112 Kommentare

950 Jahre Hohenzollern – ein Jubiläum

Zwei Tote markieren den Anfang der Geschichte des Geschlechtes der Hohenzollern. Für das Jahr 1061 notierte ein Mönch auf der Insel  Reichenau, dass "Burchardus et Wezelin de Zolorin" im Kampf gestorben seien. Das ist die erste Notiz über die Hohenzollern. Aus diesem Grund wird im Jahr 2011 das Familienjubiläum begangen.
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30    Dez 20100 Kommentare

Exulanten – Glaubensflüchtlinge aus Österreich im 17. Jahrhundert

Das Wort Exulant ist abgeleitet vom Partizip Präsens exulans des Verbs exulare (ursprünglich: exsulare), das zum Substantiv exsul für Verbannter gebildet wurde. Dieses wiederum ist aus ex für aus ... heraus und solum für Boden oder Land entstanden. Exulanten sind also wörtlich die „außerhalb ihres Landes Lebenden“. Exilant ist dagegen eine neuere Wortschöpfung, die von Exil (aus lat. exsilium, ebenfalls von exul) abgeleitet ist. (Wikipedia)

Es ist wie eine kriminalistische Spurensuche. Seit Jahrzehnten verbringt Pfarrer i.R. Karl Heinz Keller seinen Urlaub in Österreich und forscht in Kirchenbüchern nach den Herkunftsorten der Exulanten ­ der evangelischen Glaubensflüchtlinge, die zu Zig-Tausenden in Franken eine neue Heimat gefunden hatten.
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27    Dez 2010Ein Kommentar

Adam Ries(e) – der Mathematiker aus dem Erzgebirge und sein Stammbaum

Den meisten ist das Erzgebirge vor allem als "Weihnachtsland" bekannt. Hier wird geschnitzt, geklöppelt und an anderen Traditionen festgehalten.

So ist zwar bekannt, dass Rechenmeister Adam Ries vor rund 450 Jahren aus Franken nach Annaberg-Buchholz reiste und sich dort niederließ. In der heimlichen „Hauptstadt des Erzgebirges“ ist sein einstiges Wohnhaus seit Jahren ein Museum. Doch dass der Herr Ries hier in den Bergen nicht nur die Mathematik revolutionierte, römische Ziffern gegen arabische Zahlen austauschte, seine Lehrbücher auf Deutsch verfasste, damit ein jeder sie lesen konnte, sondern, mehr oder minder als Nebenprodukt seines langen Lebens, für den Fortbestand der Einwohnerschaft über Jahrhunderte sorgte – das erzählen sie immer erst, wenn man sie fragt.
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22    Dez 20100 Kommentare

Buchvorstellung: Geschichte der Kelten im Saarland

Heute möchte ich euch ein interessantes Buch vorstellen, dass sich mit der Geschichte der Kelten im Saarland beschäftigt. Zeitgleich gibt es eine Kelten-Ausstellung im Völklinger Weltkulturerbe.

Seit 35 Jahren gräbt Walter Reinhard (60) – Leiter der Bodendenkmalpflege – nach archäologischen Schätzen. In seinem Buch „Kelten, Römer und Germanen im Bliesgau“ hat er jüngste Forschungs-Erkenntnisse aufgearbeitet.

Reinhards Werk spannt den Bogen bis in die Spätantike, bis zu den Merowingern (7. Jhd. n. Chr.). So ergibt sich ein erstaunliches Panorama auf die kontinuierliche 1600-jährige Besiedlung des Bliesgaus.

Vor allem aber bohrt sich Reinhards Buch, bildlich gesprochen, ganz tief in die heimatliche Erde, arbeitet mit großzügigen Foto-Strecken und Flurbezeichnung alle Fundstellen ab. Kollegen sollten mit und nach dem Buch arbeiten können. Zugleich sorgt Reinhard für die Nicht-Experten. Dank vorzüglicher Bebilderung erlebt man Bodendenkmalpflege „live“ und erwirbt zusätzlich in Zusammenfassungen Grundsatz-Wissen über die frühen Gesellschaften.
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13    Dez 20102 Kommentare

Das Kreisarchiv Ostvorpommern in Anklam – spannende Archivarbeit

Hit Hilfe alter Akten hat Christiane Mücklausch einer Familie womöglich ein doppeltes Weihnachtsgeschenk beschert: Vor kurzem konnte die Diplom-Bibliothekarin, die das ostvorpommersche Kreisarchiv betreut, die Anfrage einer Frau beantworten, die auf der Suche nach ihrem Halbbruder war. Ihre Mutter hatte seinerzeit einen Franzosen kennen und lieben gelernt, der als Kriegsgefangener oder Zwangsarbeiter in der Anklamer Region eingesetzt war. Die beiden hatten nach Kenntnis der Tochter ein gemeinsames Kind, das aber später vermutlich zusammen mit dem Vater nach Frankreich gegangen ist. Christiane Mücklausch wurde in alten Meldedateien fündig, obwohl der angegebene Nachname nicht ganz korrekt war. Und statt einen Halbbruder konnte sie der Schwester sogar zwei Halbbrüder mit Namen nennen und hofft nun, dass das bei der weiteren Suche hilfreich ist.
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9    Dez 20100 Kommentare

Buchvorstellung – Schicksalsjahre in turbulenten Zeiten Deutschlands

Wieder einmal ist ein neues Buch von Dr. Karl Ludwig Mootz (Gießen) erschienen, das mittlerweile 16. aus der liebevoll verfassten Reihe der Familiensaga, Streifzüge durch die Heimat, schelmischen Versen, illustren Gedichten und optimistischen Lebensweisheiten.
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7    Dez 20100 Kommentare

Adel in Schlesien – Veranstaltung im Schlesischen Museum Görlitz

Am Mittwoch, 08. Dezember, findet im Schlesischen Museum in Görlitz eine Tagung statt mit dem Titel: Adel in Schlesien – wissenschaftliche Forschung und heutige Wahrnehmung. Es finden eine Buchvorstellung, Vorträge und eine Podiumsdiskussion statt.

Flucht und Vertreibung und vier Jahrzehnte Sozialismus haben die Rolle des Adels in Mitteleuropa lange dem Vergessen anheimgegeben. Erst heute entdecken Deutsche, Polen und Tschechen die Aktualität und Relevanz des Themas, nutzen es für eine universalgeschichtliche Annäherung an die Grenzregion. Matthias Weber (BKGE Oldenburg) stellt das internationale Forschungsprojekt „Adel in Schlesien“ und die daraus hervor gegangenen Publikationen vor.
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2    Dez 20104 Kommentare

Wie informativ sind Adressbücher? – ein Test

Heute stellen wir eine weitere Quelle für die Familienforschung vor: Amtliche Adressbücher.

Am Beispiel des amtlichen Adressbuches von Stuttgart, das vom Statistischen Landesamt aufgelegt wird, zeigen wir was sich alles aus ihnen herausfiltern lässt. Zuächst ist ein Adressbuch informativ: es gibt zum Beispiel 3199 Müllers in Stuttgart!
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29    Nov 20103 Kommentare

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld stellt sich vor

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistingen bereitet deutsche Geschichte multimedial auf. Jeden Tag kommen viele Besucher, um sich vor allem mit der deutsch-deutschen Geschichte auseinander zu setzen. Seit der Eröffnung am 10. November 1995 haben 866 850 Menschen aus aller Welt das Museum besucht. Das Interesse ist nach wie vor groß, viele ehemalige Grenzsoldaten der DDR sind unter den Besuchern. Sie zeigen meist ihren Kindern, wo sie vor über 20, 30 oder 40 Jahren ihren Dienst versehen haben.
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28    Nov 2010Ein Kommentar

Der 1. Advent

Heute begehen die Christen den 1. Advent.

Advent kommt aus dem lateinischen adventus und bedeutet "Ankunft". Es bezeichnet die Jahreszeit in er die Christenheit der Geburt von Jesus gedenkt.

Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Erscheinungsfest am 6. Januar festlegte. Diese acht Wochen ergeben abzüglich der fastenfreien Sonn- und Samstage insgesamt vierzig Tage. Seit 1917 wird das Adventsfasten vom katholischen Kirchenrecht nicht mehr verlangt.

Das 7. Jahrhundert gilt als Zeit der Entstehung der Adventszeit. In der römischen Kirche des Westens gab es zunächst zwischen vier und sechs Sonntage im Advent, bis Papst Gregor der Große ihre Zahl auf vier festlegte. Die vier Sonntage standen symbolisch für die 4.000 Jahre, welche die Menschen nach kirchlicher Geschichtsschreibung auf den Erlöser warten mussten. Diese Regelung wurde von dem Konzil von Trient bestätigt, nachdem sich abweichende regionale Traditionen etabliert hatten. Die rechtsverbindliche Regelung erfolgte 1570 durch Papst Pius V. Im ambrosianischen Ritus sowie in einigen Diözesen, z. B. in der Diözese Mailand, hat sich die sechswöchige Adventszeit bis heute gehalten.

Das MyHeritage-Team wünscht allen einen friedlichen und besinnlichen 1. Advent und eine schöne Vorweihnachtszeit.

Quelle: Wikipedia

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