NEU: Namen in historischen Aufzeichnungen korrigieren!

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Wir freuen uns sehr, unsere neue Funktion „Alternative vorschlagen“ bekannt geben zu dürfen. Diese neue Funktion ermöglicht MyHeritage Nutzern falsch transkribierte oder falsch geschriebene Namen in historischen Aufzeichnungen auf SuperSearch™ zu korrigieren. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die Herausforderungen beim Transkribieren von Aufzeichnungen, wie ihr mit dieser neuen Funktion Fehler beheben könnt, und stellen Beispiele aus der Praxis vor, die die positiven Auswirkungen eurer Beiträge auf die gesamte genealogische Community veranschaulichen.

„Irren ist menschlich“ —  Ein Überblick über die Herausforderungen beim Transkribieren

Wir alle sind schon mal auf historische Aufzeichnungen gestoßen, die voller Fehler waren – Menschen machen Fehler! Aber warum gibt es so viele Fehler in historischen Aufzeichnungen? Früher sind alle Dokumente per Hand geschrieben worden, und die Dokumente, die überlebt haben, sind oft in Handschrift geschrieben, die nach heutigem Standard nur schwer lesbar ist. Computer, Rechtschreibprüfungen gab es noch nicht. Jahre später haben Unternehmen wie MyHeritage die Datensätze transkribiert und einen durchsuchbaren Index für sie erstellt. Dieser Prozess beinhaltet die Entschlüsselung sehr schwieriger Handschriften, was oft zu Fehlern führt. Manchmal sind die Fehler nicht einmal unsere, sondern die der Angestellten, die die Dokumente geschrieben haben. Einige wichtige Aufzeichnungen enthalten falsche Informationen, weil Menschen aus verschiedenen Gründen absichtlich über bestimmte Fakten, wie ihr Alter, nicht die Wahrheit gesagt haben.

Transkribiere das mal! Ein Beispiel einer Handschrift, die schwierig zu entziffern ist, aus einem alten Kirchenbuch aus Kanada!

Zur Veranschaulichung: stellt euch einen amerikanischen Einwanderungsangestellten an einem Einreisehafen in den Vereinigten Staaten vor, der mit einem Einwanderer gesprochen hat, der gerade aus der DDR gekommen ist. Der Einwanderer erzählt dem Angestellten den deutschen Namen seines Vaters, aber aufgrund von sprachlichen und kulturellen Barrieren schreibt der Angestellte den Namen auf der Passagierliste falsch, da der Name ihm völlig fremd klingt. Dann, 100 Jahre später, ist ein Profi, der für MyHeritage arbeitet, am indexieren und ist nicht in der Lage das zu lesen, was der ursprüngliche Sachbearbeiter geschrieben hat, und schreibt es falsch um, was zu einem doppelten Fehler führt.

Manchmal findet man in einer historischen Aufzeichnung einen Namen richtig geschrieben, aber die Person, die das transkribiert hat, hat den Namen falsch eingegeben, aufgrund einer unleserlichen Handschrift in der Aufzeichnung oder menschlichem Versagen. Bei MyHeritage beauftragen und überwachen wir die Arbeit von Offshore-Teams, die jedes Jahr Hunderte Millionen von Datensätzen manuell an uns übertragen. Aufgrund des manuellen Prozesses und all der oben erwähnten Gründe treten manchmal Transkriptionsfehler auf.

Dem Personal, das die Transkription durchführt, fehlt möglicherweise auch ein kulturelles Verständnis für einige der Namen in den Aufzeichnungen. Stellt euch beispielsweise vor, dass ein italienischer Passagier in die USA gekommen ist und sein Name von einem erfahrenen Transkribenten aus Indien transkribiert wird, der keine Vertrautheit mit italienischen Namen hat – in diesem Fall könnten die Namen auf den Datensätzen falsch transkribiert werden. Die Mitarbeiter können oft nicht jede Kultur auf der Welt kennen und so passieren Fehler.

Das Hauptproblem, das solche Fehler verursacht, ist, dass, wenn es einen wichtigen Datensatz mit einem falsch überschriebenen Namen gibt und ein Genealoge nach einem Vorfahren mit dem richtigen Namen sucht, er den Datensatz möglicherweise nicht findet. Manchmal gibt es Fehler in Namen, die die MyHeritage-Suchmaschine leicht überwinden kann. Wenn beispielsweise der Nachname eures Verwandten „Rasmussen“ lautet, er jedoch fälschlicherweise als „Rasmusson“ transkribiert wurde, findet die Suchmaschine den Eintrag aufgrund der phonetischen Ähnlichkeit trotzdem. Andere Arten von Fehlern können jedoch so unberechenbar sein, dass eine Suchmaschine sie nicht überwinden kann.

Wenn ihr z. B. nach Mitgliedern einer bestimmten Fisk-Familie in einer Volkszählungssammlung sucht, die jedoch als „Fish“ falsch geschrieben wurden, wäre es praktisch unmöglich, ihre Aufzeichnung zu finden. Das ist tatsächlich ein echtes Beispiel. In der Aufzeichnung unten wurde „Mary Fisk“ fälschlicherweise als „Mary Fish“ in der US-Volkszählungssammlung von 1940 auf MyHeritage transkribiert.

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Derjenige, der das transkribiert hat, hat nicht genau aufgepasst! Mary und zwei ihrer Geschwister sollten auch als „Fisk“ (wie die korrekte Transkription ihrer Eltern) und nicht als „Fish“ transkribiert worden sein. Die Transkription hier ist nicht nur falsch, sondern auch widersprüchlich!

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Wenn man sich den eigentlichen Datensatz genau anschaut, könnte das „k“ in Fisk leicht als „h“ in einer Transkription fehlinterpretiert werden, was genau hier passiert ist. Man kann leicht nachvollziehen, wie Fehler bei Transkriptionen auftreten können, besonders wenn es sich um menschliche Fehler und schreckliche Handschriften handelt.

Interessanterweise erscheint diese ganze Familie auch in der US-Volkszählungssammlung von 1930 auf MyHeritage auf, und diesmal wurden ihre Namen alle richtig mit „Fisk“ transkribiert.

Beispiele

Nachfolgend seht ihr ein Beispiel auf MyHeritage für einen falsch geschriebenen Namen in der Sammlung der Grabsteine von BillionGraves. Ein Nutzer (der eigentlich einer unserer Genealogie-Experten ist – Daniel Horowitz) schlug vor, dass Hyman Posenberg korrekt als Hyman Rosenberg transkribiert werden sollte:

Das Bild des Grabes unten zeigt, dass die korrekte Schreibweise des Namens tatsächlich „Hyman Rosenberg“ ist. Der Fehler ist verständlich. Wie bei vielen Gräbern haben die Elemente auf diesem Grabstein ihre Struktur verloren, und der Buchstabe R ist in der Tat etwas erodiert, und ähnelt dem Buchstaben „P“.

Falsch transkribierter Grabstein

Ein weiteres Beispiel für einen Fehler in einer Aufzeichnung ist eine Volkszählungsaufzeichnung für Mary Cubitt Francis aus der 1860 England & Wales Volkszählungssammlung. Mary wurde fälschlicherweise als „Mary Cnlitt Francis“ transkribiert und ein aufmerksamer MyHeritage-Nutzer schlug mit unserer neuen Funktion einen anderen Namen vor:

Wenn ihr einen genaueren Blick auf die aktuelle Volkszählung werft, wird der Name von Mary Cubitt Francis richtig geschrieben, obwohl es einfach ist, die Handschrift falsch zu interpretieren.

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Die neue Funktion „Alternativen vorschlagen“

Wie wir oben gezeigt haben, gibt es Fehler in historischen Aufzeichnungen im Überfluss, aber jetzt könnt ihr tatsächlich etwas dagegen tun! Bis jetzt, wenn ihr einen Fehler in einem Datensatz festgestellt habt, konntet ihr es nicht beheben. Ihr konntet den Fehler bestätigen und diesen Datensatz verwenden, aber euer Wissen nicht an andere Nutzer in der genealogischen Community weitergeben. Mit unserer neuen Funktion könnt ihr nun diese Fehler beheben, sobald ihr sie auf SuperSearch™ gefunden habt. Das ist es, worum es bei „Do-it-Yourself-Aufzeichnungen korrigieren“ geht.

Es ist wichtig zu beachten, dass alle vorgeschlagenen alternativen Namen die aktuellen Namen in der Transkription nicht ersetzen, sondern zusätzlich ausgeführt werden. Es wird als Synonym indexiert und auch wenn ihr einen falschen Vorschlag einreicht (aufgrund eines weiteren menschlichen Fehlers!), kann ein anderer Nutzer einen korrekten Vorschlag einreichen. Nutzer können mehrere Namensvorschläge zu einem einzelnen Datensatz beitragen.

Ihr könnt alternative Namen in Sammlungen wie Volkszählungen, Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, Passagierlisten, militärischen Aufzeichnungen uvm. vorschlagen. Alle strukturierten Datensätze mit Namensfeldern können jetzt korrigiert werden.

Wenn ihr auf SuperSearch auf einen Datensatz stoßt und feststellt, dass ein Fehler vorliegt, entweder weil ihr die Handschrift besser versteht oder weil ihr persönliche Kenntnisse über diese Person habt, könnt ihr den Fehler korrigieren und die richtige Form des Nachnamens, Vornamens oder beides für jede Person in fast jedem Datensatz vorschlagen. Euer Beitrag wird eine enorme Hilfe für die MyHeritage-Community sein, da eure Korrektur automatisch einmal pro Woche in die MyHeritage-Suchmaschine indiziert wird. Andere Nutzer können diesen Datensatz finden, wenn sie mit dem richtigen Namen suchen, wohingegen sie zuvor erraten mussten, wenn sie diesen Datensatz finden wollten, was der falsche Name war.

So korrigiert ihr einen Namen in einer historischen Aufzeichnung 

Um einen mit einem Datensatz verknüpften Namen zu korrigieren, klickt ihr auf „Alternative vorschlagen“, das sich am Ende jedes Datensatzes befindet.

Wenn ihr einen Volkszählungsdatensatz angezeigt bekommt, seht ihr normalerweise eine Liste mit mehreren Namen, die diesem Datensatz zugeordnet sind und sich im selben Haushalt oder in derselben Adresse befinden. Siehe das Beispiel für die Fisk Familie unten:

Wenn einem Datensatz mehrere Namen zugeordnet sind, wird nach dem Klicken auf „Alternative vorschlagen“ ein Dropdown-Menü mit verschiedenen Namen angezeigt. Wählt den Namen der Person, die ihr korrigieren möchtet, aus der Liste aus.

Wenn ihr einen Datensatz korrigiert, an dem eine Familie beteiligt ist und dem viele Namen zugeordnet sind, empfehlen wir, alle Namen zu korrigieren, wenn z. B. der Nachname falsch geschrieben worden ist.

Korrektur des Namens “Fish” bei den Familienangehörigen der Familie “Fisk”

Wenn der Datensatz nur einer Person zugeordnet ist, müsst ihr keine Namensauswahl treffen.

Sobald ihr einen Namen ausgewählt habt, wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem ihr eure Korrekturen einreichen könnt.

 

Gebt die korrekten Namen ein. Wählt dann einen Grund aus, um zu erklären, warum ihr den alternativen Namen vorschlagt.

Das Feld Notizen ist wichtig und ermöglicht es euch, anderen Nutzern das zusätzliche Wissen, das ihr über diese Person habt, zu erklären oder den Grund, warum ihr sicher seid, dass eure Fehlerbehebung korrekt ist.

Beispiel: „Mary Fisk war meine Großtante und sie wurde hier fälschlicherweise als Mary Fish transkribiert.“ Wenn ihr fertig seid, klickt auf „Absenden“.

Was passiert, nachdem ihr einen alternativen Namen vorgeschlagen habt?

Nachdem ihr einen alternativen Namen hinzugefügt habt, wird dieser sofort im System gespeichert und von MyHeritage automatisch einmal pro Woche verarbeitet, damit die Suchmaschine diesen Datensatz, den ihr beigetragen habt, mit dem neuen Namen finden kann. Der von euch vorgeschlagene alternative Name wird oben auf der Datensatzseite unter dem ursprünglichen transkribierten Namen angezeigt.

Einige Datensätze, z. B. Volkszählungsdatensätze, zeigen eine Liste von vorgeschlagenen Namen an, die mit diesem Datensatz verknüpft sind, siehe folgendes Beispiel:

Darüber hinaus wird in Datensätzen mit vorgeschlagenen Alternativen ein neuer Abschnitt mit dem Namen „Von MyHeritage-Mitgliedern beigetragene Alternativen“ hinzugefügt. In diesem Abschnitt werden der ursprüngliche Name im Datensatz, die vorgeschlagene Alternative, der Grund für die vorgeschlagene Änderung, hinzugefügte Anmerkungen (falls vorhanden) und vor allem die Angabe des Nutzers, der die einzelnen Korrekturen beigetragen hat, angezeigt.

Ihr könnt jeden Vorschlag, den ihr zuvor gemacht habt, bearbeiten oder Änderungen hinzufügen, indem ihr auf das Stiftsymbol klickt. Falls ihr einen Fehler gemacht habt, könnt ihr eure vorgeschlagene Alternative auch löschen, indem ihr auf das Papierkorbsymbol klickt.

Nachdem ihr einen Vorschlag eingereicht habt, können sich andere Nutzer, die an diesem Datensatz interessiert sind, über MyHeritage mit euch in Verbindung setzen (sofern dies in euren Datenschutzeinstellungen zulässig ist). Selbstverständlich werden eure Kontaktinformationen niemandem offenbart, nur euer Mitgliedsname ist zu sehen. Wenn ihr einen Datensatz mit einer Namensalternative anschaut, der von einem anderen Nutzer beigesteuert wurde, könnt ihr den Namen des Mitglieds sehen. Ihr könnt euch auch mit ihm in Verbindung setzen, wenn seine Datenschutzeinstellungen dies nicht verbieten.

Es könnte sehr hilfreich sein, mit der Person, die den Vorschlag beigesteuert hat, in Kontakt zu treten, da diese Person mit der Person oder Familie in der Akte vertraut ist und mit euch verwandt sein könnte, da ihr ein Interesse an der gleichen Aufzeichnung habt.

Kontakt zu einem anderen Nutzer, der eine Korrektur vorgenommen hat, aufnehmen

Wenn ihr den Mauszeiger über das Notizsymbol bewegt, wird eine kurze Info mit den Notizen des Nutzers angezeigt.

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Jeder vorgeschlagene alternative Name wird von allen Nutzern von MyHeritage innerhalb weniger Tage durch einen automatischen Prozess durchsucht, der jede Woche stattfindet.

Vorgeschlagene Alternativen erscheinen auch in den Suchergebnissen. Wenn zum Beispiel jemand in der US-Volkszählung 1940 nach dem richtigen Namen „Mary Fisk“ sucht, wird er dank der vorgeschlagenen Alternative nun in der Lage sein, diesen relevanten Datensatz zu finden.

Zusätzliche Infos

Es gibt einige Sammlungen, in denen die Möglichkeit, Alternativen vorzuschlagen, deaktiviert ist, z. B. Textsammlungen (Zeitungen, Bücher usw.) und Stammbaumsammlungen. Zeitungen und Bücher werden in der Regel über OCR-Verfahren (Optical Character Recognition) und nicht manuell transkribiert. Zu einem späteren Zeitpunkt planen wir, die Möglichkeit hinzuzufügen, ein beliebiges Wort – nicht nur Namen – in solchen Sammlungen zu kommentieren. In den Stammbaum-Sammlungen könnt ihr einen Datensatz nicht korrigieren, da es sich um eine Kopie des aktiven Baumes einer Person handelt, die ihr nicht ändern könnt. Stattdessen empfehlen wir euch, wenn ihr einen Fehler im Baum eines Nutzers erkennt, euch an diesen zu wenden, und auf den Fehler hinzuweisen, damit er den Fehler in seinem Baum beheben kann und das automatisch in die Suchmaschine angepasst wird.

Welche Fehler könnt ihr mit dieser neuen Funktion beheben? Wir empfehlen, dass ihr diese Funktion verwendet, um Fehler in Namen zu beheben, es aber vermeidet es dafür zu nutzen andere Informationen hinzuzufügen, die nur euch bekannt sind und die nicht im Datensatz enthalten sind. Dadurch wird das Risiko der Irreführung anderer Forscher verringert, wenn ihr zusätzliche Informationen über die falsche Person vorschlagt. Wenn ihr beispielsweise eine Sterbeurkunde anschaut und ein Hochzeitsdatum und den Namen des Ehepartners basierend auf euren Kenntnissen hinzufügen möchtet, verwendet dafür nicht die Funktion Alternative vorschlagen. Stattdessen könnt ihr diese Informationen in einem Kommentar einbringen.

Vorgeschlagene Alternativen ist eine kostenlose Funktion, die jeder verwenden kann, aber es sollte beachtet werden, dass ihr nur eine Alternative vorschlagen könnt, wenn ihr auf den Datensatz zugreifen könnt, und einige MyHeritage-Datensätze stehen nur für Abonnenten mit Daten- oder Komplettabos zur Verfügung.

Die Namenskorrektur ist nur der Anfang. Dies ist die erste Phase einer leistungsstärkeren Notizfunktion, die wir schrittweise veröffentlichen möchten. Wenn wir feststellen, dass diese Funktion für eine große Anzahl unserer Nutzer sehr nützlich ist, werden wir die Implementierung der nächsten Phasen beschleunigen, in denen ihr Fehler in anderen Informationsfeldern in historischen Aufzeichnungen korrigieren könnt, wie z. B. Daten, Orte, Bezeichnungen, Berufe, Alter und mehr.

Zusammenfassung

Wir freuen uns, diese Funktion freizugeben und es MyHeritage-Nutzern zu ermöglichen, fehlerhafte Namen in historischen Aufzeichnungen zu korrigieren, um der genealogischen Community dabei zu helfen, mehr Informationen über ihre Angehörigen zu finden. Wir hoffen, dass dank dieser Funktion und eurer Hilfe die Milliarden von Aufzeichnungen auf MyHeritage täglich genauer und nützlicher für alle Ahnenforscher werden.

Viel Spaß!

Das MyHeritage Team

 

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  • fps


    30. November 2017

    Eine wirklich gute und hilfreiche neue Funktion, die MyHeritage da einführt! Über wie viele falsch gelesene Namen bin ich nicht schon gestolpert, die zum großen Teil der Unkenntnis des Transkriptors mit der Sprache und/oder den regionalen Umständen zuzuschreiben sind. Und wie oft habe ich nicht schon gedacht: „Du lieber Himmel, dazu würde ich gerne einen Kommentar abgeben.“
    Noch eine Anmerkung: Wer der französischen Sprache mächtig ist, liest das hier angeführte „schwer lesbare“ Beispiel leicht und locker. Da bin ich in Kirchenbüchern schon ganz anderen Herausforderungen begegnet!