10 Dinge, die jeder Familienforscher einmal im Jahr machen sollte

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Es gibt nie genug Zeit, um alles zu erreichen, was wir in unserer Familiengeschichte gerne erreichen würden. In der Eile, wenn wir neue Informationen finden möchten, vergessen wir manchmal kritische Punkte. Daher ist es wichtig, mindestens einmal im Jahr, eine Bestandsaufnahme zu machen und zu überprüfen, dass wir nichts Wichtiges verpasst haben, darüber nachdenken, was wir jetzt tun sollten und Vorsätze für das neue Jahr vorzubereiten.

Wir haben heute 10 Punkte zusammengestellt, die ihr mindestens einmal im Jahr durchgehen solltet. Los geht’s!

1. Mit anderen teilen! Ein Erfolgserlebnis mit einem Familienmitglied zu teilen ist wichtig. Das Teilen ermutigt andere Familienmitglieder, selbst ihre/seine Dokumente und Informationen zu teilen. Wenn die Verwandten sehen, dass die eigenen Kinder oder Eltern im Diagramm fehlen oder vielleicht ein Detail, wie ein Geburtsdatum, nicht vorhanden ist, dann werden sie in der Regel diese zusätzlichen Informationen selbst einstellen. Das Teilen von Informationen ist oft der beste Weg, andere zu ermutigen, ihre Informationen mit euch zu teilen. Habt ihr eine Online-Familienseite? Ladet Verwandte zum Mitmachen ein (alles, was ihr braucht, ist Name und E-Mail-Adresse der Person). Für ältere Familienmitglieder, die weniger affin mit Online-Seiten sind, druckt ein Familien-Diagramm aus und besucht sie. Dies ist eine tolle Möglichkeit, um neue Familiengeschichten zu erhalten. Vergesst nicht, Fotos im Stammbaum hinzuzufügen, am Besten für alle Personen, denn mit Bildern kann man den Baum besser verstehen und sie schenken ihm mehr Farbe. Verwendet die Datenschutzeinstellungen, um den Zugriff der anderen festzusetzen.

2. Überprüft eure Smart und Record Matches. Wenn ihr euren Stammbaum auf MyHeritage habt oder den Family Tree Builder verwendet, erhaltet ihr Benachrichtigungen sobald es Übereinstimmungen zwischen euren Daten und den Daten eines anderen MyHeritage-Nutzers gibt. Schaut euch auch die Record Matches an, da hat MyHeritage einen historischen Datensatz identifiziert, der mit einer Person in eurem Stammbaum zusammenhängt. Diese Aufzeichnung bedeutet, dass ihr möglicherweise in der Lage seid, neue, relevante Daten zu eurem Baum, mit minimalem Aufwand, hinzuzufügen. Überprüft diese Benachrichtigungen regelmäßig, so dass die Zahlen nicht unüberschaubar werden. Diese Benachrichtigungen enthalten oft Informationen, die einfach zu eurem Baum hinzugefügt werden können. Warum solltet ihr einen schnellen Treffer verpassen, wenn MyHeritage’s innovative Technologien schon die meiste harte Arbeit erledigt haben?

3. Überprüft Neuigkeiten. MyHeritage (und auch andere wichtige Datenanbieter) fügt regelmäßig neue Datensätze zu seiner Sammlung hinzu und aktualisiert ständig alle Datensätze. Es ist ziemlich einfach die neuen Datensätze zu verpassen, daher könnt ihr über unseren Blog – in der Kategorie „Historische Aufzeichnungen“ – Beiträge über neue, große Sammlungen nachlesen. Schaut euch die Zusammenfassungen dieser großen Sammlungen an, so wisst ihr direkt welche relevant für euch sind. Zum Beispiel haben wir kürzlich einen neuen Index zu den New York City Ehen (1950-1995) hinzugefügt. Andere Datensätze wachsen weiter und werden regelmäßig aktualisiert. Ihr könnt in SuperSearch suchen. Vergesst nicht, dass viele Datensätze auch auf anderen Seiten täglich hinzugefügt werden (sowohl gebührenpflichtig als auch kostenlos).

4. Besucht ein Archiv. Trotz der Milliarden historischer Aufzeichnungen auf MyHeritage und der großen Menge an Online-Aufzeichnungen, gibt es für Familienforscher an anderen Standorten weit mehr Datensätze, die noch nie digitalisiert wurden. Viele Datensätze sind nur in Archiven zu finden. Manchmal müssen Familienforscher auf diese Aufzeichnungen zugreifen, um mehr zu erfahren. Während viele Archive ihre Aufzeichnungen digitalisiert haben – und dies auch weiterhin tun – gibt es trotzdem weniger digitalisierte (und online gestellte) Aufzeichnungen als solche, die auf Papier oder Mikrofilmen zu finden sind. Manchmal könnt ihr einen unabhängigen, professionellen Forscher beauftragen, oder das Archiv selbst berechnet eine Gebühr für die Durchführung von Forschungen. Allerdings, wenn die Reise zum Archiv nicht zu aufwendig ist, kann es effizienter, effektiver und lohnenswerter sein, die Forschung selbst im Archiv durchzuführen. Ein Besuch in einem Archiv kann sehr angenehm sein, also unbedingt ein Besuch für dieses Jahr planen!

5. Sichert eure Daten. Es ist wichtig, regelmäßig euren Online-Baum und Backup-Kopien aller Familiengeschichtsdokumente zu sichern. Diese Daten sollten an verschiedenen Orten gespeichert werden. Digitale Kopien von Dokumenten sollten an anderer Stelle aufbewahrt werden. Wenn ihr diese noch nie gesichert habt, dann könnt ihr euch glücklich schätzen, dass ihr nicht bereits einen Daten- oder Dokumentenverlust erlebt habt. Auf MyHeritage steht ein monatlicher Service zur Verfügung, um Stammbaumdaten, Fotos, Videos und Dokumente zu sichern. Wenn ihr den Family Tree Builder verwendet, erstellt eine private MyHeritage-Website und haltet so online eine Kopie eures Baums fest. Verwendet dann den Sicherungsdienst, um euren Stammbaum zu sichern. Bevor ihr eure Daten sichert, führt Konsistenzprüfungen für Duplikate und verstorbene Personen durch. Diese können alle vom Family Tree Builder ausgeführt werden.

6. Arbeitet, um fehlende wichtige Informationen zu finden. Die meisten von uns haben einen Zweig im Baum, den wir gerne weiter erforschen würden. Allerdings fehlen uns einige wichtige Informationen, um Fortschritte zu machen. Versucht nicht, euren gesamten Baum auf einmal zu bearbeiten – wählt einfach eine fehlende Menge an Informationen und konzentriert euch auf diese. Z.B. könnt ihr Details eures Urgroßvaters väterlicherseits haben und möglicherweise möchtet ihr zusätzliche Generationen eures Nachnamens zurückverfolgen. Ihr müsst die Namen der Eltern, besonders des Vaters eures Urgroßvaters väterlicherseits finden. Notiert alles, was ihr wisst und relevant sein könnte (z. B. wann und wo euer Großvater geboren wurde, Informationen über seine Geschwister, wann und wo euer Großvater geheiratet hat etc.). Untersucht dann, welche Quellen diese Informationen wahrscheinlich enthalten. Zum Beispiel könnten die Eltern eures Großvaters auf der Geburtsurkunde eures Großvaters, einer Taufurkunde oder in seiner Heiratsurkunde benannt sein. Vielleicht sind sie alle in einer Volkszählung oder in einem Stammbaum von einem anderen Familienforscher zusammengestellt. Bestimmt, welche dieser Quellen wahrscheinlich zur Verfügung stehen, wie einfach es ist sich Zugriff zu verschaffen, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Quelle die gewünschten Informationen enthält und wie zuverlässig der Datensatz sein könnte. In diesem Fall könnte die am besten geeignete Aufzeichnung die Geburtsurkunde eures Großvaters sein, also solltet ihr euch auf dieses Dokument konzentrieren.

7. Digitalisiert! Im Laufe der Jahre können wir viele Fotos (lose oder in Alben), Korrespondenzen, Zertifikate und andere Dokumente ansammeln. Wir stellen sie beiseite, sagen uns, dass wir es später bearbeiten werden. Allerdings, wenn ihr sowieso schon die Digitalisierung und Eingabe der Informationen regelmäßig tut, ist jetzt die beste Zeit dafür, damit anzufangen, bevor der Rückstand noch größer wird. Digitalisiert die Fotos und kopiert diese in eure Online-Familienseite. Die wichtigsten Informationen können dann für jedes Element hinzugefügt und das digitale Bild in eurem Baum mit der richtigen Person verknüpft werden.

8. Überprüft eure DNA-Ergebnisse nach neuen Übereinstimmungen. Wenn wir unsere DNA Ergebnisse erhalten, ist es selbstverständlich die Ergebnisse von Menschen mit denen wir eng verwandt sind, zuerst zu überprüfen. Wenn jedoch die Anzahl der getesteten Personen zunimmt, ist es wichtig, regelmäßig die neuen Übereinstimmungen zu überprüfen. Überprüft auch, ob frühere Treffer, die vorher für euch nicht relevant waren, jetzt doch von Bedeutung sind und eventuell neue Namen und Informationen beinhalten. Die Kombination aus DNA-Tests und traditioneller Familiengeschichtsforschung bestätigen oder widerlegen angenommene Beziehungen aus eurem Stammbaum. Wenn ihr also eure DNA noch nicht getestet habt, dann könnte ein MyHeritage DNA Test eine Überlegung wert sein.

9. Die Familiengeschichte als Neujahrsvorsatz! Viele von uns kennen das ja im neuen Jahr: die Vorsätze. Wie wäre es also einmal im Jahr in die Familienforschung zu schauen, und seine genealogischen Gewohnheiten zu verbessern? Beispiele:  „Sobald ich neue Dokumente erfasse, werde ich diese direkt digitalisieren“ oder “ Für alle meine Bilder, werde ich eine Quellenangabe angeben, inkl. Beschreibung.“

10. Habt Spaß und trefft euch mit euren Verwandten. Das wichtigste ist doch Spaß zu haben! Organisiert ein großes Familientreffen, oder besucht einfach einen älteren Verwandten. Vergesst nicht einen Ausdruck eures Stammbaumes mitzunehmen, und viele Bilder, so werden die Erinnerungen wach. Installiert unsere kostenlose App in eurem Smartphone oder Tablet – so könnt ihr direkt von eurem Gerät aus Fotos aufnehmen, Daten bearbeiten und sogar Audio-Aufnahmen machen.

Habt ihr weitere Tipps und Tricks? Dann schreibt einfach ein Kommentar!

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  • Jürgen Dungs


    12. Dezember 2017

    Da bin ich sehr gespannt!