11    Jul 20120 Kommentare

Der Internationale Weltbevölkerungstag

Am 11. Juli 1987 überschritt die Weltbevölkerung nach UN-Berechnungen die Zahl von fünf Milliarden Menschen. Um auf die damit verbundenen Probleme aufmerksam zu machen, wurde seit 1989 der 11. Juli eines jeden Jahres zum Internationalen Weltbevölkerungstag erklärt. Am 11. Juli 2011 lebten 6.973.762.000 Menschen auf der Erde.

Die 16 bevölkerungsreichsten Staaten (Quelle: wikipedia)

Der Begriff Weltbevölkerung bezeichnet die geschätzte Anzahl der Menschen, die auf der Erde leben bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt gelebt haben (oder hochgerechnet leben werden). Die Disziplinen Demografie und Bevölkerungsgeografie untersuchen den Stand, die historische Entwicklung, die räumliche Verteilung sowie die Dynamik der Weltbevölkerung und erstellen Prognosen.
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7    Jun 2012Ein Kommentar

Wo liegen die Ursprünge des menschlichen Stammbaumes?

Fossilfund belegt: Die Vorfahren von Affe und Mensch kamen aus Asien!

Lange hat man angenommen, dass die gemeinsamen Vorfahren der heutigen Affen und des Menschen, die sogenannten Anthropoiden, sich in Afrika entwickelten. Doch Funde in China und Südostasien widersprachen dieser Vermutung: Die dortigen Fossilien sind älter als die früher bekannten afrikanischen Vertreter dieser Primaten. Den aktuellen Ergebnissen zufolge belegen die beiden eng verwandten Primaten aus Myanmar und Libyen nun, dass diese Lücke in der afrikanischen Fossilien-Chronologie der Realität entspricht: "Die anthropoiden Primaten gab es in Afrika vorher einfach nicht", sagt Jean-Jacques Jaeger.
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3    Mai 20120 Kommentare

Die Gesundheit unserer Vorfahren

Anhand des menschlichen Skelettes können viele Erkrankungen identifiziert werden. Genau das machen sich deutsche und dänische Wissenschaftler zunutze, um die mittelalterliche Bevölkerung Schleswigs zu untersuchen.

Insgesamt werden mehr als 1.000 menschliche Skelette u.a. auf Krankheiten untersucht, aus etwa 350 Skeletten werden Proben für detaillierte Analysen entnommen. Die ausgewählten Knochenproben werden mit neuesten chemischen Analyseverfahren auf Quecksilber-, Blei- und Strontium getestet.

Quecksilber und Blei sind schon in kleinen Mengen für den Menschen toxisch. Dennoch wurde Quecksilber früher zur Behandlung von Krankheiten verwendet und Blei als Glasur bei alltäglichen Haushaltsgegenständen eingesetzt“, so Prof. Kaare Lund Rasmussen von der University of Southern Denmark (SDU). Die Erfassung dieser Elemente erlaube somit Einblick in die mittelalterlichen Krankheiten, die medizinische Behandlung und die damalige Schwermetallbelastung.

Prof. Claus von Carnap-Bornheim, Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Schloss Gottorf, erklärt: „Somit werden Alter, Krankheiten, Ernährungsweise und Siedlungsmuster der mittelalterlichen Bevölkerung der Grenzregion erfasst und zu einem Gesamtbild zusammengetragen. Das Projekt soll damit neue Erkenntnisse über die damalige Grenzbevölkerung liefern, die an die heutige Bevölkerung sowie an Touristen in der Grenzregion weiter gegeben werden sollen.“

Mehr zu den Forschungen könnt ihr hier nachlesen.

Quelle: biermann-medizin.de

28    Sep 20110 Kommentare

Auf die Spur der Mexikaner

Das Tarahumara-Gebirge ist ein Ort, den die mexikanische Zentralregierung gerne vergisst, in dem seit Jahrtausenden Indigene leben. Sie versorgen sich bis heute zum Großteil selbst mit eigenen Äckern und reden statt Spanisch aztekische Sprachen. Es ist ein Ort der Vergangenheit.

An diesem Ort haben nun Anthropologen aus der Hauptstadt Mexico City Spuren von Menschen entdeckt, die ihren Angaben zufolge bis zu 25.000 Jahre alt sein könnten. Ein Bewohner der Gegend hatte sie auf die richtige Fährte geführt. Wie das mexikanische Nationalinstitut INAH berichtete, haben die Forscher fünf Fußabdrücke entdeckt. Vier davon ordnen sie Erwachsenen zu, ein kleinerer Abdruck (17 Zentimeter lang) stamme von einem Kind. Alle lebten vermutlich in Höhlen in der Nähe des Ortes Creel.
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12    Sep 20110 Kommentare

Der Vorfahr aller Menschen…

Ein internationales Forscherteam hatte Schädel und Skelett des Australopithecus sediba einer umfassenden Untersuchung unterzogen. Ihre Ergebnisse liefern Indizien dafür, dass Australopithecus sediba weitaus moderner war als die etwa zur gleichen Zeit lebenden Vormenschen Homo habilis und Homo rudolfensis. Gleich fünf jetzt im Fachmagazin "Science" veröffentlichte Studien weisen darauf hin, dass er ein möglicher Vorfahre unserer Gattung ist.

Skelett der rechten Hand des Vormenschen Australopithecus sediba im Vergleich zur Hand eines modernen Menschen.

"Die zahlreichen fortgeschrittenen Merkmale des Gehirns und des Körpers in Verbindung mit seinem hohen Alter machen ihn zum wahrscheinlich besten Kandidaten für den Vorfahren unserer Gattung Homo - besser noch als frühere Entdeckungen beispielsweise des Homo habilis", sagt Projektleiter Lee Berger von der University of the Witwatersrand in Johannesburg. So hätten die Fossilien Anzeichen für ein überraschend modernes, aber kleines Gehirn geliefert. Die Hand des Australopithecus sediba sei ähnlich gut entwickelt wie beim Homo sapiens. Der Vormensch habe auch ein sehr menschenähnliches Becken besessen, berichten die Forscher.
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5    Jul 20110 Kommentare

Fund in Indonesien – Homo erectus früher ausgestorben als gedacht

Der Homo erectus gilt als der Vorfahre des modernen Menschen. Der "aufrechte Mensch" war ein Fußgänger und der Erste, der systematisch auf die Jagd ging und Feuer in seinem Leben einsetzte. Bis auf seine Schädelform und das kleinere Gehirn ähnelt er in vielen Aspekten dem Homo sapiens. Lange glaubten die Wissenschaftler, der Homo erectus sei vor 500.000 ausgestorben.

In den 1930er Jahren fanden Wissenschaftler in Zentral-Java die Reste von 25.000 Säugetieren. Darunter auch die Knochen von 15 Vertretern des Homo erectus. 1996 wurde das archäologische Material datiert und das Alter mit 35.000 bis 50.000 Jahren angeben. Der Urmensch hätte demzufolge in Indonesien länger gelebt als zuvor geglaubt. Da die ältesten Funde des Homo sapiens in Indonesien etwa 40.000 Jahre alt sind, hätten sich die beiden Spezies also durchaus treffen können.
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17    Nov 20100 Kommentare

Noch älter als angenommen…

Ende September haben wir über Walter Breuning berichtet, den ältesten Mann der Welt. Heute geht es in unserem Blog um die älteste Frau der Welt! Denn lange galt die Französin Eugénie Blanchard als die älteste Frau der Welt. Vor knapp zwei Wochen ist die Dame, im Alter von 114 Jahren, gestorben. Ihre Nachfolgerin wurde Eunice Sanborn, die allerdings noch älter ist als angenommen! Eunice hätte den Titel schon viel früher verdient. Sie wurde bereits 1895 und nicht "erst" 1896 geboren. Demnach trug die verstorbene Eugénie zu Unrecht den Titel der ältesten Frau der Welt.

Eunice Sanborn - die älteste Frau der Welt

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12    Nov 2010Ein Kommentar

Faszination Evolution

Nicht nur begeisterte Ahnenforscher fragen sich woher die Menschen herkommen und wie ihre Urahnen vor Millionen von Jahren lebten. Das Kasseler Naturkundemuseum wagt den Zeitsprung und gibt, seit gestern, spannende Einblicke in die Evolution der Menschen.

Am Dienstag sagte Museumsleiter Kai Füldner, dass mit Hilfe von Fundobjekten, Dioramen und Schautafeln man die Entwicklung vom sechs Millionen Jahre alten Sahelanthropus bis zum heutigen Homo sapiens anschaulich demonstrieren wolle. Die Ausstellung, die bis zum 1. Mai 2011 besucht werden kann, umfasst neben einer naturwissenschaftlich ausgerichteten Abteilung auch einige Räume, in denen die Evolution des kulturellen und gesellschaftlichen Handelns sowie Philosophie und Religion thematisiert werden.
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