1    Feb 2011Ein Kommentar

**Blütenfeste**

Im Mai feiern wir hier in Hamburg das Kirchblütenfest, denn Ende der Sechziger Jahre schenkte die japanische Gemeinde (in Hamburg leben rund 1800 JapanerInnen) den Hamburgern Kirschbäume, die an verschiedenen Stellen in der Hansestadt eingepflanzt wurden. Die Schenkung war ein Dankeschön der japanischen Gemeinde für die hamburger Gastfreundschaft. Das Feuerwerk zum Kirschblütenfest wurde den Hamburgern erstmals 1968 geschenkt. Heute ist das Feuerwerk zum Kirschblütenfest eines der Veranstaltungshighlights!

Wieso eine Kirchblüte?

Die Kirschblüte ist ein wichtiges Symbol in der japanischen Kultur. Die Blüte markiert den Beginn des Frühlings und steht für Aufbruch, Vergänglichkeit und die zerbrechliche weibliche Schönheit. Die Dauer der Kirschblüte beträgt rund 10 Tage. Zu diesem Anlass trifft man sich in Japan unter den Kirschbäumen, um dort zu feiern oder zu speisen. Gerne trinken die Japaner (unter den Kirschbäumen) dann Bier oder Sake. Erstmals soll die Kirschblüte bereits im Jahre 812 unter Kaiser Saga gefeiert worden sein. Einiger Japaner reisen der Kirschblüte, die zunächst im Norden des Landes beginnt, bis in den Süden hinterher.
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7    Sep 20102 Kommentare

Das japanische Adelshaus

Japan (jap. 日本, Nihon/Nippon) ist nach Indonesien, Madagaskar und Papua-Neuguinea der viertgrößte Inselstaat der Welt.

Der Landesname setzt sich aus den Zeichen 日 (Aussprache ni, in der Bedeutung „Tag“ oder „Sonne“) und 本 (Aussprache hon, in der Bedeutung „Ursprung“ oder „Wurzel“) zusammen. Japan ist deshalb auch bekannt als „Land der aufgehenden Sonne“. Sowohl der frühere mythologische Name Cipangu als auch Japan leiten sich vermutlich von der chinesischen Aussprache der Schriftzeichen (chin. 日本國, rìbĕnguó) ab.

Japan ist eigentlich ein Gebirge, das sich aus dem Meer erhebt. Dementsprechend sind rund drei Viertel des Landes so weit geneigt, dass sie weder landwirtschaftlich noch als Siedlungsfläche nutzbar sind.

Die Krone Japans ist ein Seidenhut - ein Teil des prächtigen shintoistischen Priestergewands, das der Kaiser Akihito, 77, zu rituellen Anlässen trägt. Doch damit tritt er nur selten auf. In der Regel trägt er dunkle Zweireiher, zu formelleren Anlässen einen schwarzen Frack.

Das Wappen

Eine stilisierte Chrysantheme mit 16 Blütenblättern ist das Siegel der kaiserlichen Familie und fungiert gleichzeitig als Staatswappen. In japanischen Städten ist es allgegenwärtig: Shinto-Schreine ziert es ebenso wie japanische Pässe. Laut Paragraf 154 des japanischen Strafgesetzbuches wird Urkundenfälschung unter Verwendung des kaiserlichen Siegels mit Zuchthaus nicht unter drei Jahren bestraft.
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