20    Jul 20130 Kommentare

Nostalgie

Quelle: http://bit.ly/18sz2Ij

Es ist manchmal sehr schön, über die Vergangenheit mit Familienmitgliedern zu sprechen, damit sie in Erinnerung bleibt. Sehr oft spreche ich mit meiner Tochter, wie es war, als sie ein kleines Baby war. Sie liebt es zu hören, welche Lieder ich für sie gesungen habe, wie sie das erste Mal darauf reagiert hat, als sie was gegessen hat oder wie sie es liebte, auf meinem Bauch zu schlafen.

Genau so gerne hört sie, wie es früher in meiner Kindheit war. Womit ich gespielt habe, wo ich in die Schule gegangen bin, wie meine Freunde hießen usw. Und weil es so schön ist, sich an die alten Sachen zu erinnern, und weil es auch für uns so wichtig wäre zu wissen, wie beispielsweise unsere Urgroßeltern gelebt haben, ermutigen wir euch immer, eure Familiengeschichte zu erzählen oder zu schreiben.

Gestern haben wir ein interessantes Zitat auf unsere Facebook-Seite gepostet: "Wer seine Geschichte nicht erzählen kann, exisitiert nicht" und ich fand sehr schön, was manche Nutzer dazu geschrieben haben. Wie z.B. Herr Johannes Bergs, der sagte: "Ich kenne viele Menschen, die das nicht tun. Sie existieren zwar, aber sie "leben" nicht".

Wir wissen aber (wie Frau Angelika Storm auf Facebook schrieb), dass es nicht immer leicht ist, seine Geschichte zu erzählen. Aber man kann einen leichten Anfang aussuchen...

Ganz ehrlich: Ich würde mich heute wahnsinnig freuen, wenn ich wüsste, was meine Oma früher gerne gelesen hat oder was ihr Lieblingsspiel war. Leider ist sie nicht mehr da, und ich kann sie nicht mehr danach fragen. Aber ich kann diese Informationen sehr wohl auf meine eigene Familienseite eintragen, damit die künftigen Generationen eine Antwort haben, wenn meine Urenkelin später vielleicht fragt: was hat Uroma gerne gemacht?

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16    Jul 20130 Kommentare

Dinge, die in Vergessenheit geraten

Quelle: commons.wikimedia.org

Kein Zweifel: Wir alle verändern uns mit der Zeit, und genauso wie wir uns ändern, ändern sich auch die Dinge um uns herum. Wir Menschen erfinden immer wieder neue Gegenstände, um unser Leben zu erleichtern und auch unsere Bedürfnisse ändern sich mit der Zeit. Vor 100 Jahren hätte kein Mensch gesagt, dass er unbedingt ein Smartphone braucht. Oder ein Handy. So was gab es damals nicht. Vielleicht auch deshalb, weil die Notwendigkeit für so ein Gerät noch nicht vorhanden war.

Tatsache ist, dass viele der Erfindungen der letzten Jahren, vor allem im technologischen Bereich, von unseren Kindern und Enkelkindern nicht mehr erkannt werden können.

Ältere "Klassiker" haben es ebenso schwer: Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Videoshops, Papierkarten, Lexika, Gelbe Seiten, ihre Tage sind gezählt. Wir müssen nur an die vielen Zeitungen denken, die bereits nicht mehr existieren...

Ein interessantes französisches Video (auf Französisch mit englischen Untertiteln) zeigt die Reaktion der jüngeren Generation auf ältere Technologien und wie sie sich wundern, wozu sie dienen könnten, weil sie nicht mehr alltäglich sind.

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10    Mai 20133 Kommentare

Für unsere Mütter: Verlosung zum Muttertag

Kaum haben wir den Vatertag überstanden, steht schon der Muttertag vor der Tür. Aber für uns ist dieser Tag einfach perfekt. Wir möchten uns bei unseren Müttern bedanken, für all das, was sie für uns tun und getan haben, indem wir an alle Mütter da draußen denken.

Denn es ist einfach so: Jede Mutter ist eine Heldin. Mütter üben einen starken Einfluss auf unser Leben aus. Schließlich ist es die Mutter, die uns neun Monate lang austrägt, gebärt und meistens für unsere Erziehung zuständig ist.

Unabhängig davon, ob es unsere Großmütter, Tanten oder unsere eigenen Müttern, sie all haben die besten Ratschläge für uns.

Ich erinnere mich allzu gut an meine Großmutter... Sie war eine starke, aber sehr sanfte Frau. Sie überzeugte uns nicht nur mit ihren Wörtern, aber auch mit ihren Taten. Und sie verwöhnte uns, wo sie nur konnte. Meine Mutter hat uns beigebracht, wie wir für unsere Träume kämpfen sollen. Und dass sie immer, egal wann, egal wie, für uns da war und ist. Es ist schon erstaunlich, wie tiefgreifend die Liebe einer Mutter ist. Das habe ich erst erkannt, nachdem ich selber Mutter geworden bin.

Da wir wissen, wie wichtige eine Mutter für eine Familie ist, haben wir uns entschieden, einer Mutter eine kleine Freude zu machen, indem wir eine glückliche Mutter mit einem Blumenstrauß, einer Schachtel Pralinen und einem PremiumPlus-Abo von MyHeritage beschenken.

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9    Mai 20130 Kommentare

Vatertag: Eure Ratschläge

Letztes Jahr haben wir alle Nutzer von MyHeritage gefragt, welcher der beste Ratschlag war, den ihr von euren Vätern jemals bekommen habt oder den ihr selber euren Kindern gegeben habt.

Wir haben viele tolle Perlen der Weisheit erhalten und möchten nun die besten Ratschläge mit euch teilen.

  • Frances Lynch: Mein Vater sagte immer: "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert." Das ist so wahr!
  • Debbie Baldwin: "Ein Freund ist wie ein Dollar in der Tasche".
  • Diana N Gary Dinsick: "Im Zweifelsfall tu das Richtige"
  • Ali Eltigani Mahmoud: "Du solltest dich mit Geld nicht anfreunden".
  • Susan Yeatman: "Lass dich von niemanden überzeugen, was zu tun, das du nicht tun möchtest".
  • A Phakade Mchunu: Unser Vater sagte immer: "Männer und Ehrlichkeit sind dein Schlüssel zum Erfolg".
  • Nancy Mendes: Mein Vater hat mir immer beigebracht, was Familie richtig bedeutet und dass wir nicht egoistisch sein sollen".
  • Lillian Heron: Papa pflegte zu sagen: "Denk niemals, jemand ist wichtiger als du selbst, aber auch nicht, dass du besser bist als die anderen. Behandle jeden mit Respekt und sei immer du selbst".
  • Barbara Pettard: Mein Vater hat mir mit seinem guten Beispiel vieles gelehrt: Ehre, Vertrauen, Ehrlichkeit und Wahrheit.
25    Apr 20135 Kommentare

Umfrage: Habt ihr eure Großeltern kennengelernt?

Beziehungen, die zwischen den Großeltern und den Enkeln bestehen, sind ein wichtiger Teil des Familienlebens. Diese Beziehungen können nicht durch andere Verbindungen ersetzt werden. Großeltern und Enkelkinder brauchen einander.

Einer meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist von meinen Großeltern. Meine Oma väterlicherseits lebte mit uns, als meine kleine Schwester zur Welt kam. Sie war dort, um meiner Mutter zu helfen und für mich war es einfach wunderbar, sie bei uns zu Hause zu haben!

Meine Mutter sagte immer, wie wichtig es sei, dass wir die Beziehung zu unseren Großeltern pflegten, da wir ja nie wissen, wie lange noch sie bei uns sein werden. Und treu diesem Motto haben wir regelmäßig meine Großeltern besucht. Meine Großeltern mütterlicherseits waren unsere Nachbarn, so dass ich sie jeden Tag gesehen habe. Meinen Opa väterlicherseits habe ich leider nie kennengelernt: Er ist schon vor meiner Geburt gestorben. Aber meine Oma war unglaublich präsent. Sie kam zu den verschiedenen Feiern, lebte teilweise bei uns... ein Segen.

Ich fühle mich wirklich privilegiert, dass ich diese 3 Personen in meinem Leben hatte und es war für mich sehr schwer, als sie gingen. Und wie ist es in eurer Familien? Habt ihr alle 4 Großeltern kennengelernt? Welche Erinnerungen habt ihr an sie? Vielleicht habt ihr sogar Lust, darüber zu schreiben? Dann bitte eine E-Mail an stories@myheritage.com schreiben!


15    Jan 20130 Kommentare

Heute vor 41 Jahren: Skandal um Straßenfeger-Finale

So spannend waren sie, dass die Straßen praktisch menschenleer waren, also, wie leer gefegt - so wurden Sendungen des deutschen Fernsehens Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre mit sehr hohen Einschaltquoten bezeichnet.

Aufgrund des großen Erfolgs der mehrteiligen Paul-Temple-Hörspiele von Francis Durbridge, entschied man sich beim WDR, das Format auch im Fernsehen zu benutzen. Nach und nach wurden mehrteilige Kriminalfilme produziert, die wie die Hörspiele auf Drehbüchern des britischen Kriminalschriftstellers Durbridge basierten.


Im Januar 1962 lief dann der dritte Durbridge-Film "Das Halstuch" im deutschen Fernsehen und löste eine unglaubliche Begeisterung in allen Bevölkerungsschichten aus. Alle blieben zu Hause. Theater, Kinos, Volkshochschulen waren praktisch leer, die Taxis fuhren nicht; Arbeiter, die Nachtschichten machen mussten, fielen aus; Parlamentarier im Kieler Landtag kürzten ihre Reden, um früher zu Hause sein zu können - alle wollten wissen, ob der Polizeiinspektor Harry Yates den Mörder von der jungen Faye Collins finden würde.

Und die Bundesrepublik war empört, als der Berliner Kabarettist Wolfgang Neuss in der Berliner Boulevardzeitung "Der Abend" einen Tag vor Ausstrahlung der letzten Folge eine Zeitungsannonce für seinen Kinofilm schaltete, um das Publikum aufzufordern ins Kino zu gehen, anstatt das große Finale anzuschauen: "Ratschlag für morgen (Mittwoch Abend): Nicht zu Hause bleiben, denn was soll's: Der Halstuchsmörder ist Dieter Borsche... Also: Mittwochabend ins Kino! Ein Kinofan (Genosse Münschhausen)."

Wolfgang Neuss (3.v.l.) bei der Verleihung des Berliner Kunstpreises für Film und Fernesehn (1964)

Neuss bekam infolge seiner Annonce Morddrohungen und die Bild-Zeitung bezeichnete ihn als Vaterlandsverräter. Neuss erklärte bis zu seinem Tod im Jahr 1989, den Mörder lediglich richtig erraten zu haben, aber es gab auch Hinweise, dass Neuss' Mutter und die Ehefrau des mitwirkenden Schauspielers Dieter Borsche dieselbe Pediküre in Berlin besuchten und dabei die streng vertrauliche Information weitergegeben worden sein könnte.

Könnt ihr euch noch an diesen Straßenfeger erinnern? Oder vielleicht an einem anderen? Habt ihr zusammen mit eurer Familie oder mit Nachbarn die Halstuch-Folge angeschaut? Gibt es heute noch Kriminalfilme, die die Bezeichnung Straßenfeger verdienen?

Quelle (Bilder + Text): Wikipedia.de

19    Dez 2012Ein Kommentar

MyHeritage: Festtags-Wettbewerb!


Viele von unseren wichtigsten Erinnerungen verbinden wir mit der Zeit, die wir mir unserer Familie während der Feiertage verbracht haben.

Wir können uns an Abendessen, Geschenke, Lieder und erzählte Witze erinnern. Noch schöner ist es, wenn wir unseren Erinnerungen mit Fotos, die wir während dieser ereignisvollen Tage aufnehmen, auf die Sprünge helfen können.

Und darum machen wir dieses Jahr einen Festtags-Wettbewerb, wobei Ihr mit uns besondere Feiertagserinnerungen teilt und dabei die Chance bekommt, einen neuen digitalen Fotoapparat zu gewinnen!

Ihr braucht nur mit uns ein besonderes Festtagsereignis teilen – entweder unten, in den Kommentaren, oder wenn Ihr denkt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, schickt uns eine E-Mail an stories@myheritage.com
Ihr habt bis zum 2. Januar Zeit. Am 3. Januar wird der Gewinner bekannt gegeben!

Frohe Festtage!

Euer MyHeritage-Team

30    Aug 20120 Kommentare

Einschulung

Manche Kinder haben es schon hinter sich, für andere ist es am Ende dieser Woche endlich so weit: der erste Schultag. Das ist der erste Schritt im Leben mit mehr Pflichten und Verantwortung, und der Tag gehört zu den wichtigsten Tagen in unserem Leben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Einschulung

Früher war die Einschulung zwar ein wichtiger, aber unspektakulärer Tag. Heutzutage ist die Einschulung ein Event, die in den meisten Schulen festlich begangen wird. Dazu gehört oft ein ökumenischer Einschulungsgottesdienst, eine Aufführung durch die 3. oder 4. Klassen und ein feierlicher Einzug der neuen Schüler unter Führung der neuen Klassenlehrer aus der Aula oder Pausenhalle in die Klassenräume.

Was damals und heute zur Einschulung gehört ist die Schultüte, die den ersten Schultag versüßt. Auch Zuckertüte genannt, wird sie mit Süßigkeiten, Spielzeuge und anderen Gegenständen, die in der Schule benötigt werden, befüllt.

Wann genau die erste Schultüte entstanden ist, ist nicht dokumentiert. Aber 1852 erschien in Dresden das Bilderbuch "Zuckertütenbuch für alle Kinder, die zum ersten mal in die Schule gehen", was belegt, dass die Schultüte ein etwa 200 Jahre alter Brauch ist.

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20    Aug 20120 Kommentare

Alten-WG

Quelle: http://www.flickr.com/photos/nadinejuliana/152980325/sizes/m/in/photostream/

Am Wochenende habe ich mit einer Freundin gesprochen, deren Oma in eine Alten-WG eingezogen ist. 54 Jahren war die Oma in den eigenen 4 Wänden und nach einem Sturz, OP, mehrere Tage im Krankenhaus und viel Diskussion innerhalb der Familie über Pflege und Zuständigkeit, haben sich alle Beteiligten für eine Alten-WG entschieden.

Das ist ein Modell, das immer häufiger bevorzugt wird: man zählt auf professionelles Pflegepersonal, aber hat gleichzeitig eine gewisse Autonomie, um Sachen zu erledigen, wie zum Beispiel für sich selber einzukaufen oder zu kochen. Aber natürlich ist so eine Veränderung niemals einfach. Für die Oma meiner Freundin bedeutet dieser Schritt, sich von großen Teilen ihrer Erinnerungen zu trennen. Man muss plötzlich über Erbe und Müll entscheiden, und nach so vielen Jahren kann das eine schmerzhafte Maßnahme sein.

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19    Okt 20110 Kommentare

Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation

Am 6. Oktober 2011 startete das Webprojekt „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“. Das Projekt ist eine Art lebendige Geschichtsdatenbank. Durch die Erinnerungen der Zeitzeugen bekommen reine Daten und Fakten ein Gesicht. Die Interviews sind bei YouTube in einem Kanal und auf der Internetseite des Projekts gedaechtnis-der-nation.de gesammelt, geordnet und redaktionell bearbeitet.

Betreut wird das Projekt von der Zeitschrift Stern und dem ZDF. Das Angebot ist kostenlos. Das gemeinnützige Projekt folgt dem Beispiel der „Shoah Foundation“ des Filmregisseurs Steven Spielberg, in dem Erinnerungen von Überlebenden des Holocausts aufgezeichnet wurden.
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