Happy Birthday Paul!

Heute feiert Sir James Paul McCartney seinen 70. Geburtstag. Weltweit bekannt wurde er als Sänger und Bassist der Beatles, für die er zusammen mit John Lennon die meisten Stücke schrieb. Die Komponistenpartnerschaft Lennon/McCartney gilt als eine der bekanntesten und erfolgreichsten in der Geschichte der Popmusik. Sein Stück Yesterday gilt als der meistgespielte Popsong aller Zeiten! Wir gratulieren Sir Paul hiermit ganz herzlich zum Geburtstag.
Und kennt ihr bereits seinen Wappen?
Am Londoner "College of Arms" (Amt für Heraldik in England und Wales) wird nämlich darüber entschieden, wer ein eigenes Wappen führen darf und wer nicht. Anders als z.B. in Deutschland, wo es fast keine Beschränkungen hinsichtlich der Erstellung eines Familienwappens gibt, führen in Großbritannien königliche Herolde eine rigorose Prüfung durch.
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Wie sind Wappen entstanden?

Die Entstehung der Wappen geht zurück in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts, in die Zeit der Kreuzzüge. Wappen dienten in dieser Zeit besonders bei Turnieren als Erkennungszeichen, damit auch Zuschauer in der Ferne das Geschehen verfolgen und sehen konnten, welche Ritter an den Kämpfen teilnehmen und welche bereits ausgeschieden waren.
Die Wappen waren dabei hauptsächlich auf Schilden oder Fahnen angebracht und man setzte kontrastierende Farben gegeneinander, um auch aus der Ferne eine Erkennbarkeit zu gewährleisten. Aus dieser Zeit ergaben sich die auch heute noch gültigen heraldischen Farbregeln, dass in der Darstellung eines Wappens hauptsächlich die Farben Rot, Blau, Grün, Purpur und Schwarz sowie die Metalle Gold und Silber verwendet werden. Außerdem sollte in einem Wappen stets Farbe an Metall stoßen und nicht Farbe auf Farbe oder Metall auf Metall.
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Umfrage: Hat deine Familie ein eigenes Wappen?
Vor genau einer Woche war Martinstag. Von den insgesamt 347 Teilnehmern unserer Umfrage haben nur 16% diesen Tag gefeiert.
Erstaunlich fanden wir die Ergebnisse der Umfrage von vor zwei Wochen. Dort wollten wir wissen, ob ihr soziale Netzwerke nutzt. Es gab mehr Teilnehmer (563), allerdings nutzen 41% von euch gar keine sozialen Netzwerke. Die, die es aber tun, sind eindeutig auf Facebook zu finden (43%). Werdet also Fans unserer MyHeritage-Facebook-Fanseite!
Heute geht es um Wappen. Hat eure Familie ein eigenes Wappen? Wenn nein, habt ihr eins mit Hilfe unserer Wappen-Funktion mal erstellt? Wir sind gespannt auf eure Teilnahme und würden uns auch über die Weiterleitung eurer auf MyHeritage erstellten Wappen freuen.

Farben und Formen von Familienwappen
Bei der farblichen Gestaltung (Tingierung) von Familienwappen gilt der Grundsatz "Weniger ist mehr". Es sollten also nicht zu viele unterschiedliche Farben verwendet werden und die Farben müssen "rein" sein. Heißt: ohne Schattierungen, Verläufe oder Nuancen.
Alle verwendeten Farbtöne nennt man heraldische Tinkturen, da anders als im allgemeinen Sprachgebrauch die heraldischen "Farben" nicht Gelb und Weiß einschließen, die nur bei der gemalten oder gedruckten Wiedergabe der beiden "Metalle" Gold und Silber erscheinen.
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Wappen in Vergangenheit und Gegenwart
Der Ursprung von Wappen ist vermutlich die Zeit der Kreuzzüge, im Zusammenhang mit dem Auftreten großer Heere. Man konnte Freund und Feind anhand der Abzeichen auf den Waffen. Der heutige Gebrauch von Wappen lässt sich auf das 12. Jahrhundert zurückführen. Doch schon aus der Antike ist bekannt, dass Kämpfer durch farbige Abzeichen zu erkennen waren.
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Kleine Wappenkunde: Was haben Familienwappen und Fußball gemeinsam?
Ist man gut vorbereitet, so fühlt man sich bestens gewappnet. Nur zu gern wüsste man allerdings, was der andere im Schilde führt. Und: hat man alle Rivalität überwunden, so wird die neue Partnerschaft besiegelt.
Wappen begegnen uns auch heute überall, ob im Sprachgebrauch, als Hoheitszeichen staatlicher Gewalt, auf Visitenkarten von Geschäftsfreunden oder aber als Logo auf Etiketten von Weinflaschen.
Auch auf MyHeritage.de kann jeder unter "Familienwappen" sehr einfach, sein ganz eigenes Wappen erstellen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass unsere Wappen keine heraldisch anerkannten Wappen sind. Es gibt Anbieter, wie familienwappen.org, die sich auf die Erstellung von Wappen spezialisiert haben. Interessant zu wissen ist daher, was es genau mit diesem geschichtsträchtigen Zeichen auf sich hat!

Beispielwappen
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Wappen erzählen Geschichte – Heraldischer Verein Prignitz Herold
Vor zwei Jahren gründeten zwei Jugendlichte denVerein Prignitz Herold, sie machten ihre Ausbildung zum denkmaltechnischen Assistenten am Wittenberger Oberstufenzentrum, als sie über den Unterricht auf das Thema Heraldik aufmerksam wurden.
Wappen wurden im Mittelalter verwendet, um den hinter der Rüstung steckenden Feind oder Freund zu erkennen. Wappen wurden vererbt und so geben sie heute wertvolle Hinweise auf die Familiengeschichte.
Die jungen Leute fanden bald heraus, dass man sich auch heute noch ein Wappen zulegen kann. Wichtig sind dabei zwei Dinge: das Erstellen eines gültigen Wappens durch einen Fachmann ist nicht ganz billig und zweitens sollte ein Wappen rechtlich geschützt sein, damit es nicht nachgeahmt werden kann.
In vielen Wappen kommen Bezüge zum Beruf oder zum Namen vor – etwa ein Bienenkorb oder Nägel.
42 Wappen sind inzwischen in der Roland Wappenrolle Perleberg eingetragen. Im Internet kann die Wappenrolle bereits eingesehen werden, noch in diesem Jahr soll sie als erstes Buch des Vereins erscheinen.
Der Verein hat es sich aber auch zur Aufgabe gemacht, Prignitzer Wappen aufzuspüren und zu veröffentlichen. Wer also besondere Wappen auf einem Grabstein oder an einem Bauernhaus entdeckt, sollte sie fotografieren und dem Verein zukommen lassen. Als Dankeschön gibt es für den Finder ein eigenes Familienwappen.
Der Verein Prignitzer Herold:
Gegründet wurde der Verein am 3. Juli 2008; seinen Sitz hat er in Perleberg am Großen Markt im Haus der Walter-Hoffmann-Axthelm-Stiftung (ehemalige Bibliothek). Es ist der jüngste heraldische Verein in Deutschland und in Brandenburg überhaupt der erste. Der Verein ist als gemeinnützig und wissenschaftlich förderungswürdig anerkannt. Sein Wahlspruch lautet: „Verba docent, exempla trahunt“ (Worte belehren, Beispiele reißen mit.)
Mitglieder: 34 Personen gehören dem Verein derzeit an; Präsident ist Matthias von Kiedrowski aus Perleberg; Geschäftsführer und Ehrenpräsident ist Ingo Bodin aus Breese.
Der Herold war der erste Sammler von Wappen. Er achtete auf den ordnungsgemäßen Umgang und schritt gegen Missbrauch der Wappen ein. Wappenkunde wird deshalb nach ihm Heraldik genannt.
Registriert werden bislang 42 Familienwappen in der Roland Wappenrolle Perleberg, damit sind sie auch rechtlich vor Nachahmung geschützt.
Informationen über den Verein unter www.buergerliche-wappenrolle.de.

Wie ist ein Wappen aufgebaut?
Hat deine Familienseite auf MyHeritage.de schon einen eigenen Familienwappen? Bei uns kann jeder unter Stammbaum >> Familienwappen seinen ganz persönlichen Wappen erstellen. Der Wappen kann entweder als Hintergrundbild im Stammbaum oder auch als Begrüßungsbild für die Startseite verwendet werden. Wie sind Wappen eigentlich aufgebaut?
Die meisten Wappen (sogenannte Vollwappen) bestehen in der Regel aus Schild, Helm, Helmzier und Helmdecke und können noch zusätzlich durch Prunkstücke aufgewertet werden.
Werden zwei separate Wappen miteinander kombiniert, spricht man von einem zusammengestellten Wappen. Solche zusammengestellten Wappen entstehen meistens zur einer Hochzeit von Adligen, bei der die beiden Wappen einander zugeneigt dargestellt werden.
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Eröffnung des europäischen Wappenmuseums
Gestern eröffnete das europäische Wappenmuseum im Rottal. Dem Museum ist eine zentrale Forschungsstelle für Ahnen-, Namen- und Wappenkunde angeschlossen. Wer will, kann hier - gegen Gebühr - seinen Namen oder sein Wappen ausforschen, seine Genealogie erstellen lassen oder sich Anregungen zum selber Forschen holen.
Grundstock ist die große Sammlung von rund 500 wertvollen Urkunden, Wappenbüchern, Erbbriefen, Erhebungen in den Ritterstand und Diplome. Hinzu kommt ein großes Archiv.
Besonders schön grafisch gestaltet ist eine der ältesten Wappenordnungen von 1652 und ein Wappenbrief auf Kalbshaut von 1609. „Da hat das Staatsarchiv in München begehrliche Blicke geworfen“, erzählt der Besitzer Andreas Kleinhenz.
Ein Besuch im europäispchen Wappenmuseum lohnt sich allemal. Das Musem ist von Mittwochs bis Sonntags (und an Feiertagen) von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Am 24. und 25. Juli sind dort Aktionstage, ein Schmied und eine Kirchenmalerin werden im Museum zu Besuch sein.
Anschrift:
Das Europäische Wappenmuseum in Aigen am Inn
Herrenstraße 15
Quelle: Passsauer Neue Presse
