6    Nov 201373 Kommentare

Wie viele tragen auch Deinen Nachnamen?

Der Nachname wird von Generation zu Generation weitergegeben. Bei unserem Vornamen haben die Eltern noch die Oberhand! Beim Nachnamen sieht das Ganze aber schwierig aus.

Es gibt Nachnamen, da denkt man, dass das halbe Land diesen trägt (siehe meinen: da Silva. In Deutschland wohl nicht so bekannt, aber in Portugal läuft fast jeder zweite damit rum...). Für die Ahnenforschung ist solch ein Name auch nicht besonders hilfreich. Das können die Müller's, Meier's und Schmidt's unter euch sicherlich nachvollziehen. ;)

Wusstet ihr, dass 42.064 Personen auf MyHeritage den Nachnamen Müller tragen? Der beliebtste Vorname in Kombination mit diesem Nachnamen ist bei Frauen übrigens Anna, bei Männern Hans.

Wie viele auf MyHeritage tragen auch meinen Nachnamen?

Willst du auch wissen, wie viele registrierte Nutzer auf MyHeritage deinen Nachnamen tragen? Dann schreib hier im Blog ein Kommentar mit deinen Nachnamen und ich werde dann so schnell wie möglich das Ergebnis präsentieren. :) Neugierig geworden? Mach mit!

4    Sep 20120 Kommentare

Der erste Buchstabe eures Namens

Die amerikanische Zeitung The Huffington Post hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die besagt, dass der Anfangsbuchstabe des Nachnamens die Kaufgewohnheit beeinflusst. Die amerikanischen Forscher Kurt A. Carlson von der McDonough School of Business in der  Georgetown University und Jacqueline M. Conard, von der Belmont University haben eine E-Mail an 1200 Studenten geschickt. Die Studenten mussten sehr schnell antworten, um Freikarten für ein Basketballspiel zu gewinnen.

Im Durchschnitt kam die Antwort der Studenten 22.7 Minuten später. Es kam aber heraus, dass die Studenten, deren Nachnamen Anfangsbuchstaben von R-Z haben, schneller antworteten als Studenten mit Nachnamen von A-I. Die Gruppe von R-Z antwortete bereits 3 Minuten früher.

Interessant ist, dass sich solche Muster sich wahrscheinlich aufgrund der Schulzeit kristallisieren. Kinder mit Nachnamen wie Becker oder Bauer sind daran gewöhnt, alles als Erste zu bekommen oder als Erste dran zu sein. Während Schüler mit Nachnamen wie Schmidt oder Zimmermann kämpfen müssen, um nicht immer die Letzten zu sein. Um das Gefühl von Ungerechtigkeit zu bekämpfen, versuchen solche Kinder alles sehr schnell zu machen.

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20    Okt 20116 Kommentare

Umfrage: Die Bedeutung des Namens

In unserer heutigen Umfrage sind wir an die Bedeutung eures Namens interessiert. Kennt ihr überhaupt die Bedeutung eures Namens? Gibt es zu eurer Namensvergabe eventuell eine schöne Geschichte zu erzählen? Schreibt uns einfach ein Kommentar!

Kurz zu mir: meine Tante (und auch Patentante) ist Lehrerin. Als sie von der Schwangerschaft meiner Mutter erfuhr und dazu auch noch, dass sie die Patentante sein sollte, wollte sie unbedingt bei der Namensvergabe helfen. Sie ging sämtliche Namenslisten ihrer Schüler durch und fand den Doppelnamen (ja, ich habe zwei Vornamen, die werden aber nicht verraten!) einer Schülerin so toll, dass sie auch meine Mutter davon überzeugen konnte. ;-)


18    Jan 20113 Kommentare

“Schmidt, Guten Tag!”

Eine Vermutung, dass Müller oder Schmidt die häufigsten deutschen Familiennamen sind, hattet ihr bestimmt schon immer, oder? Da liegt ihr auch genau richtig! Denn unter den 10 häufigsten Familiennamen liegen diese beiden unangefochten an der Spitze.

Tatsächlich sind die wichtigsten Berufe von damals heute die häufigsten deutschen Familiennamen, und zwar nicht nur diese beiden. Alle Namen aus der Top 10 Liste sind ausschließlich Berufsnamen! Berufsnamen sind damit, der Anzahl der Träger nach, die größte Gruppe in den Familiennamen.

Mit Klein, Neumann, Schwarz und Braun treten erst danach die ersten Übernamen auf.

König (erst auf Platz 37) ist übrigens kein Berufsname. Vielmehr handelt es sich dabei um einen oft spotthaft gemeinten Übernamen, für eine Person, die sich besonders würdevoll gibt.
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17    Sep 2010Ein Kommentar

Tim, Tom und Co.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass alte deutsche Vornamen meist aus zwei Silben bestehen? Wolf-gang, Hel-mut, Hei-drun...

Die Vornamen selbst sind älter als die deutsche Sprache. Die ersten Namen folgten dem Zwei-Silben-Modell: Zwei Namensglieder wurden immer miteinander kombiniert. Dabei war die Bedeutung - anders als später bei den Familiennamen - nicht ausschlaggebend. Wichtiger war, dass der Name gut klang. Erst im 7. Jahrhundert wurden nicht-germanische Namen populär, die oft biblischen Ursprung hatten. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich dann verschiedene Varianten herausgebildet. Aus dem hebräischen Johannes wurden z.B. Jens, Johann, John, Hans oder Hanko.

Heute dominieren kurze, oft aus dem Englischen stammende Vornamen, wie ein Blick auf die beliebtesten Namen 2010 zeigt:

1. Tim / Lea

2. Luca / Lena

3. Finn / Julia

P.S.: Meike und ich fahren gleich nach Stralsund zum 62. Deutschen Genealogentag! Wir werden morgen und Sonntag live über unsere Twitter- und Facebookaccounts von der Messe berichten. Außerdem würden wir uns freuen euch dort persönlich kennen zu lernen. ;-)

Bild: Flickr

9    Jun 20100 Kommentare

Venus, mein Sohn…

Die Eigenart seinem Nachwuchs besonders kreative merkwürdige Vornamen zu vergeben, existiert nicht nur unter Prominenten, wie bei den Kindern von Claudia Schiffer (Tochter Clementine), Chris Martin (Tochter Apple) oder Angelina Jolie/Brad Pitt (Tochter Shiloh-Nouvel). Auch immer mehr "Normalbürger" versuchen ihre Nachkommen mit besonders einfallsreichen Vornamen zu bestücken.

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31    Mai 20100 Kommentare

Das genealogische Ortsverzeichnis

Wer sich auf die Suche nach seinen Vorfahren macht und die Archive seiner Stadt durchforstet, stößt häufig auf eine Reihe von Problemen. Je weiter man in der Zeit zurückgeht, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Familien über Generationen hinweg am gleichen Ort leben. Nicht nur das! Ortsnamen und Gemeindegrenzen verändern sich im Laufe der Zeit und so wird es immer schwieriger, die Spuren seiner Verwandten zu verfolgen.

Der Verein für Computergenealogie hat für solche Fälle ein genealogisches Ortsverzeichnis angelegt. Man tippt einfach die gesuchten Ortsnamen ein und erhält neben einer Fülle an Informationen auch die kirchliche Zugehörigkeit der Orte. So weiß man direkt, an welches Pfarramt man sich bei seinen Nachforschungen wenden muss!

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