9    Nov 20120 Kommentare

Wer ist wichtiger: Papa oder Mama?

Braucht ein Kind eins oder beide Elternteile, um glücklich zu werden? Wer ist wichtiger für ein Kind: die Mutter oder der Vater?

Laut einer neuen Studie (in englischer Sprache) von Forschern der University of Iowa ist die Bindung zu dem Vater genau so wichtig wie die Bindung zu der Mutter.

Die Studie ergab auch das, was Familien immer gewusst haben: die Bindung zwischen Kindern und Eltern während der frühen Kindheit ist ausschlaggebend für glückliche und sozial kompetente Menschen.

Kinder, die eine enge Beziehung zu einem Elternteil haben, egal ob Vater oder Mutter oder beide, haben weniger Verhaltensprobleme, wenn sie in die Schule kommen.

Überraschend ist aber, dass Kinder, die eine enge Bindung zu beiden Elternteilen hatten, nicht noch zusätzliche Vorteile im Vergleich zu Kindern hatten, die Bindung zu nur einem Elternteil besitzen. Die Forscher betonen: "Viele Personen denken, dass der Vater nicht gut genug sei, um die primäre Bezugsperson des Kindes zu sein. Unsere Daten beweisen aber das Gegenteil".

Was ist eure Meinung? Seid ihr damit einverstanden? Habt ihr einen alleinerziehenden Vater in eurer Familie?

30    Okt 20120 Kommentare

Familie: Ist die Reihenfolge der Geburt der Kinder wichtig?

Vor zwei Jahren haben wir schon über die unterschiedlichen Charakter der Kinder gesprochen, je nachdem, in welcher Reihenfolge sie geboren sind. Das ist ein spannendes Thema und von Zeit zu Zeit gibt es neue Studien über das Verhalten der Geschwister in der Gesellschaft, abhängig von der Reihenfolge der Geburt.  Diese könnte die Persönlichkeit, Verhalten, intellektuelle Fähigkeiten, berufliche Prestige und sogar das Aussehen und Gesundheit beeinflussen.

Michael Grose - erfolgreicher Buchautor, der auch für Zeitungen und Elternzeitschriften über Fragen der Kindererziehung und das Zusammenleben von Eltern und Kinder schreibt - hat seine Erkenntnisse über die Reihenfolge der Geburt in dem Buch "Warum die Erstgeborene die Welt regieren und die letztgeborenen Kinder die Welt verändern wollen" gesammelt. Der Autor erklärt u.A. dass, darin die Erklärung liegt, warum Kinder, die die gleichen Genen, ein sehr ähnliches wirtschaftliches und soziologisches Umfeld und die gleichen Eltern haben, aber dennoch so unterschiedliche Persönlichkeiten, Interessen und Begabungen entwickeln.

Für den Autor ist das erste Kind in der Regel so einzigartig, wie die erste Liebe. Die Beziehung zwischen dem Erstling und seinen Eltern wird mit einem Gefühl der Fremdheit gekennzeichnet. Die Eltern sind meistens sehr besorgt und die mangelnde Erfahrung erlaubt ihnen nicht, das Kind einfach so zu genießen. Sie verfolgen jeden Schritt und Tritt und analysieren alles sehr gründlich.

Als Ergebnis des Engagements der Eltern entwickeln sich diese Kinder in der Regel sehr schnell. Sie fangen früher an zu sprechen, laufen oder lächeln, als die später geborenen Geschwistern . Es passiert oft, dass die Eltern mit ihnen sehr konsistent und streng sind und dass sie zu viele Erwartungen an das Kind haben (was zu Frustrationen führen kann). Interessant ist, dass diese Kinder später gerne Berufe auswählen, wo sie eine Führungsposition übernehmen können.

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8    Okt 20120 Kommentare

So wie ich, aber doch nicht ich: Zwillinge

Zwillinge bei MyHeritage

Jedes Mal, wenn ich Zwillinge sehe, muss ich denken: Auch ich hätte sehr gerne eine Zwillingsschwester.

Vor allem die eineiige Zwillinge sind wirklich faszinierend. Was denken sie bloß, wenn sie jemanden sehen, der genau so aussieht, wie sie selbst? Können sie wirklich ohne Wörter kommunizieren? Wissen sie wirklich, trotz Entfernung, was die Anderen fühlen? Werden sie gleichzeitig krank?

Ganz einfach formuliert (wir wollen ja kein medizinischer Blog werden!) werden Kinder als Zwillinge bezeichnet, wenn sie innerhalb der gleichen Schwangerschaft herangewachsen sind und gleichzeitig zur Welt kommen. Das Wort Zwilling, älter auch zwiniling, gezwinele, ist eine Ableitung vom Zahlwort zwei und bedeutet ursprünglich „was doppelt vorkommt“, „wovon es ein Zweites gibt“.

Die Zahl der Zwillingsgeburten steigt aufgrund von Hormonbehandlung und künstlicher Befruchtung stetig an. Die Stadt Candido Godói in Brasilien ist die sogenannte "Welthauptstadt der Zwillinge". Dort bringt eine von 10 Schwangeren Zwillinge zur Welt. Weltweit ist aber im Schnitt nur jede 40. Geburt eine Zwillingsgeburt.

Obwohl Zwillinge nicht so oft vorkommen, habe ich in meiner Familie Zwillingscousinen und vor kurzem wurde ich auch Tante von zwei Zwillingsnichten: Emma und Jana. Und sogar bei MyHeritage arbeiten Zwillingsbrüder: Mayan und Maor (siehe Bild).

Habt ihr selber eine Zwillingsschwester oder einen Zwillingsbruder? Kann man, wie man oft hört, davon profitieren? Zum Beispiel, dass der Bruder, der gut fährt, die Fahrprüfung macht oder dass die Zwillingsschwester, die sehr gut im Mathe ist, die Abiklausur schreibt?

Wie ist es, mit Zwillingsgeschwistern groß zu werden? Was sollen die Eltern machen, damit die Geschwister eigene Interessen entwickeln und pflegen, wenn sich die Kinder Spielzeuge, Klamotten und die Aufmerksamkeit der Eltern teilen müssen?

Wir sind auf eure Kommentare sehr gespannt!

Quelle: Wikipedia.de

3    Sep 20122 Kommentare

10 Dinge, die wir unseren Kinder lieber nicht sagen sollten

Quelle: Yahoo.mx

Es gibt manche Sprüche, die wir lieber vermeiden sollten, wenn wir mit unseren Kindern sprechen. Das berichtet die argentinische Zeitschrift Contexto.

Leider wurde das ultimative Buch über Kindererziehung noch nicht geschrieben. Was man machen muss, um bessere Eltern zu sein, steht also noch nicht fest. Aber es gibt ein paar Ideen, die uns dabei helfen können.

Wir sind uns sicher, dass ihr weitere Ideen habt, wenn ihr diese Liste seht. Die Kommentarfelder unten stehen für eure Vorschläge zur Verfügung.

  1. "Du bist so....". Gefolgt von einem Adjektiv wie: dumm, unmöglich, faul, etc.
  2. "Ich vertraue Dir nicht" oder "Du bist ein Lügner".
  3. "Wein doch nicht". Man sollte die Gefühle von den Kindern nicht unterdrücken. Das könnte zu emotionalen Störungen führen.
  4. "Das werde ich deiner Mama oder deinem Papa erzählen". Es ist wichtig, dass die Rollenverteilung von beiden Elternteile gleich ist. Die Kinder sollen die Eltern respektieren, aber nicht fürchten.
  5. "Du machst nie etwas richtiges".
  6. "Hör auf zu stören/zu nerven".
  7. "Warum bist du nicht wie dein Bruder/wie deine Schwester?" oder "Du musst mit deinem Bruder/mit deiner Schwester lernen". Kinder zu vergleichen, ist nie gut, Geschwister zu vergleichen, ist noch schlimmer.
  8. "Ich bekomme noch einen Herzinfarkt" oder "Ich habe nur Ärger mit dir". Man sollte einem Kind nie das Gefühl geben, dass es nur Probleme bringt.
  9. "Wenn du dich nicht benimmst..." Drohungen sind nicht das beste Mittel, um Kinder zu erziehen.
  10. Beleidigungen, Verspottungen oder Demütigungen. Es ist wichtig sich nicht lustig über die Fehler der Kindern zu machen. Solche Wörter sind für das Selbstwertgefühl der Kinder sehr schädlich und können dazu führen, dass die Kinder sich nicht trauen, etwas zu machen, weil sie dann verspottet werden.
3    Feb 20120 Kommentare

Das Lieblingskind

Und Eltern haben doch ein Lieblingskind! Zumindest zeitweise...

Vor der Geburt meines Bruders (ich war 6 Jahre alt) bin ich von meinen Eltern schon ziemlich verwöhnt worden. Als das Baby dann da war, hat sich fast alles nur ums Baby gedreht. Auch wenn sich meine Eltern bemüht haben, sich weiterhin intensiv um mich zu kümmern, irgendwie war ich doch ganz schön eifersüchtig auf meinen Bruder...

Das Nesthäkchen wird verwöhnt, während der Älteste die meisten Aufgaben im Haushalt aufgebrummt bekommt. Laut Forscher kein Mythos!

Der Münchner Familienforscher Hartmut Kasten hat es als einen „Mythos“ bezeichnet, dass Eltern ihre Kinder immer gleich behandeln. „Natürlich haben sie Lieblingskinder“, sagte Kasten dem Magazin „Focus-Schule“. Es sei nur menschlich, sich in manchen Phasen der Entwicklung oder je nach Situation dem einen oder dem anderen Kind näher zu fühlen. Allerdings sollte diese Bevorzugung zeitlich begrenzt sein, so der Wissenschaftler. Wenn sich die Zuwendung dauerhaft auf ein Kind konzentriere, werde es für die Persönlichkeitsentwicklung und für die Geschwisterbeziehung problematisch.

Den Eltern rät Kastens, ihren Kindern immer zu vermitteln, dass sie diese liebten, auch wenn die tatsächliche Beziehung und der Kontakt in manchen Lebensphasen etwas loser erscheinen. Zugleich räumte der Wissenschaftler mit dem Vorurteil auf, die Reihenfolge der Geschwister habe Einfluss auf deren Persönlichkeit. Dieser mache maximal fünf Prozent aus. In der frühesten Kindheit prägten Geschwister gegenseitig ihre Persönlichkeiten, danach nehme der Einfluss ab. Um eine Konkurrenz zu vermeiden, bilde im Übrigen jedes Kind seine eigenen Stärken und Schwächen aus.

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