21    Okt 20102 Kommentare

Das Gedächtnis von Gemeinden – die Archive

Langweilige staubtrockene Regale voll altem Kram sind sie für die einen, hochspannende Sammlungen voll Hintergründe für die aktuelle Wirklichkeit für die anderen: Die Archive der Gemeinden.

Woher kommt der Hofname? Warum können sich Nachbarn schon seit Generationen nicht leiden? Von wem stammt unsere Familie ab? Auf die unterschiedlichsten Fragen suchen Interessenten Antworten in den alten Unterlagen von Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Die hatten schon immer großes Interesse an klaren Verhältnissen. Denn wenn es um Verträge, Grundstücke oder Dienstbarkeiten geht, hilft oft nur der Blick auf das Original.
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4    Okt 20104 Kommentare

Alte Steuerlisten sind wichtige Quellen

Über die Geschichte der eigenen Familie wissen die meisten wohl eher weniger, dabei finden viele Menschen es sicherlich interessant, herauszufinden, wer die eigenen Vorfahren waren und welche gesellschaftliche Stellung sie hatten.

Oftmals gibt es sogar recht gute Quellen, die Licht ins Dunkel der Geschichte bringen können.
Ein grundlegender Tipp ist, sich vom jetzigen Zeitpunkt nach und nach in die Geschichte vorzuarbeiten. Einfach ein Buch aufschlagen, seinen eigenen Namen zu lesen und daraus zu schließen, dass es sich um einen Vorfahren handelt, ist nicht möglich. Die Anlage eines Stammbaums ist daher von entscheidender Bedeutung.

Quellen sind zunächst im eigenen Haushalt oder auf dem eigenen Hof zu finden: Familienstammbücher, alte Fotos und verschiedenste Dokumente. Eine alte Rechnung beispielsweise kann Aufschluss darüber geben, wann das erste Mal Milch an eine Molkerei geliefert wurde.

Weitere Quellen sind in den Personenstandsarchiven der Städte zu finden, diese sind seit dem vergangenen Jahr auch für Ahnenforscher geöffnet. Wichtig bei der Ahnenforschung sind meist auch Kirchenbücher, die bis zum Ende des 16. Jahrhunderts reichen können, ebenso Bevölkerungslisten.

Aufschlussreich sind auch alte Steuerlisten, zum Beispiel die Willkommschatzung von 1498 und 1499, die zum Teil in gedruckter Form vorliegt. So ließen sich die gesammelten Daten auch mit Leben und Geschichte füllen. Die ältesten dieser Dokumente in Westfalen sind die Essener Urbare und die Freckenhorster Heberolle.

Quelle: BBV

30    Sep 20100 Kommentare

Fundgrube für Familienforscher – das Einwohnerverzeichnis von Greven

5000 Seiten, auf jeder davon rund zehn bis 15 Namen. Alles handschriftlich notiert: Sie sind eine echte Fundgrube, die Einwohnerverzeichnisse aus dem Stadtarchiv Greven. Eine Fundgrube jedoch, die ohne professionelle Hilfe der Archivare kaum nutzbar, weil schwer zu entziffern und zudem unübersichtlich ist.
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23    Sep 20100 Kommentare

Digitalisierung von Standesamtsbüchern in Baden-Württemberg

Auf dem 62. Deutschen Genealogentag in Stralsund hat Dr. Kurt Hochstuhl, vom Landesarchiv Baden-Württemberg, einen Vortrag über das

Dr. Kurt Hochstuhl

Projekt der Digitalisierung der Standesamtsbücher in Baden-Württemberg gehalten.

Einleitend ging Dr. Hochstuhl auf die häufig komplizierte Beziehung zwischen Archiven und Genealogen ein. In den letzten Jahren ist in dieses Verhältnis Bewegung gekommen, da die Familienforscher, die zahlenmäßig größte Nutzergruppe in den staatlichen Archiven sind. Sie sind Kunden und Zielgruppe und die Archive sollten sich an den Interessen dieser Kunden ausrichten, damit eine stabile und dauerhafte Beziehung entsteht. Aufgabe der Archive ist es, Zugang zu den verwahrten Inforamationen zu gewähren.
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3    Sep 20100 Kommentare

Erreich’ deine Ziele!

Wir alle kennen das Szenario: für seine Forschungen setzt man sich Ziele und um diese zu erreichen, geht man voller Ehrgeiz an die Arbeit. Man setzt all seine Kraft in diese Aufgabe, aber irgendwann wird man abgelenkt, die Arbeit verlangsamt sich und man beschäftigt sich mit anderen Dingen des Lebens. Bevor man sich versieht, sind die Ziele auf der Strecke geblieben...

Egal ob man angefangen hat einen Genealogie-Blog zu schreiben oder den Familienstammbaum zu erweitern, es ist hilfreich an seinen Zielen festzuhalten. Heute haben wir 5 Tipps, die euch hierbei helfen können und die verhindern sollen, dass große Pläne in Vergessenheit geraten!

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26    Aug 2010Ein Kommentar

Interview mit Rafał T. Prinke

(Dieses Interview ist eine Übersetzung aus dem Polnischen. Das Original findet ihr hier.)

Rafał T. Prinke

Rafal T. Prike ist am 18. Januar 1955 in Posen geboren und ist einer der wichtigsten polnischen Genealogen. Sein Interesse an der Familienforschung entstand durch die Nutzung diverser genealogischer PC-Programme. Er studierte englische Philologie an der Adam Mickiewicz Universität in Posen, wo er 1977 graduierte. Im Jahre 2000 machte er am Geschichtsinstitut der Adam Mickiewicz Universität seinen Doktortitel. Mit seiner Frau Katarzyna Prinke (geb. Wejchan) hat er zwei Kinder, Michał und Stanisław. Ziemlich interessant für Neulinge auf dem Gebiet der Ahnenforschung durfte der Leitfaden sein, den Rafal veröffentlicht hat. Für alle die ihre polnischen Wurzeln erforschen wollen, kann diese Quelle sehr hilfreich werden.

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20    Aug 201022 Kommentare

Interview mit Margit Rambow

Margit Rambow ist 57 Jahre jung und bereits stolze Großmutter. Sie arbeitet in ihrem erlernten Beruf als Bürokauffrau. Da ihre Kinder bereits erwachsen und aus dem Haus sind, bleibt ihr viel Zeit für ihre Hobbys, insbesondere der Familienforschung. Sie ist Mitglied bei Compgen und anderen Mailinglisten. Sie reist regelmäßig in Sachen Ahnenforschung und steht in ständigem Kontakt zu ihren Forscherkollegen. Mit dem Genealogie-Blog rambow.de bietet sie eine Plattform an, die es ermöglicht in die Vergangenheit einzutauchen.

Wie ist Ihr Interesse für Ahnenforschung entstanden? Und was fasziniert sie daran?

Geschichte war schon immer ein Thema für mich, aber zur Ahnenforschung kam ich doch mit recht naiven Vorstellungen. Ein großer Teil meiner Familie lebt in der ehemaligen DDR, so dass ich viele Familienmitglieder bis zum Mauerfall nie kennenlernen konnte. Natürlich beflügelte das meine Neugier enorm und ich war die aufmerksamste Zuhörerin, wenn Geschichten aus der Familie erzählt wurden. Zu Beginn wollte ich einfach nur wissen, wer sind meine Urgroßeltern, wie waren sie, wie lebten sie! Bereits die ersten Ergebnisse meiner Recherchen über die Familie waren so interessant, dass an ein Aufhören schon nicht mehr zu denken war. So fing alles an…
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16    Aug 20100 Kommentare

Die 10 wichtigsten Quellen zur Familienforschung

Wenn im Sommer bei Familienfesten alle Verwandten zusammen sitzen, werden viele Geschichten der Familie ausgetauscht. Dies ist eine gute Zeit für den Familienforscher Informationen zu sammeln. Doch darüber hinaus gibt es die verschiedensten Quellen für die Ahnenforschung.

Wir wollen euch heute die 10 wichtigsten Quellen zur Familienforschung vorstellen:
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12    Aug 20102 Kommentare

Interview mit Dirk Peters

Dirk Peters ist 44 Jahre alt, Familienvater und arbeitet im täglichen Leben als Bauingenieur. Als Ausgleich zum täglichen Stress betreibt er Hobby Familienforschung und ist Mitglied in der AMF, beim Herold, bei Compgen und der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft „Roter Adler“ e. V., im Gegensatz zu den drei anderen ein junger Verein, zu dessen Gründungsmitgliedern und Vorstand Dirk Peters gehört. Unter dirkpeters.net findet man außerdem viel Interessantes Material.

MH: Wie ist Ihr Interesse für Ahnenforschung entstanden? Und was fasziniert sie daran?

DP: Für Geschichte habe ich mich schon immer interessiert, dann zeigte mir meine Großmutter etwa 1991 ihren Ahnenpass. Die Namen, die darin vorkamen, wie v. Schmettow, Finck v. Finckenstein und v. Richthofen, weckten mein Interesse, da sie in der deutschen Geschichte durchaus bekannt waren. Danach sammelte ich im Rest der Familie noch ähnliche Unterlagen, so dass nach relativ kurzer Zeit die Ahnenreihen bis 1800 – 1830 fast komplett waren. Danach war erst mal Schluss, da ich nicht weiter wußte, es gab noch kein Internet und der Buchbestand der Potsdamer Bibliothek zum Thema war nicht sehr umfangreich.

Das änderte sich erst Ende der 90er Jahre, als ich durch Zufall im Antiquariat über einige Bücher stolperte, die mich im Bereich der adligen Vorfahren nach vorn brachten. Den wahren Schub brachte aber erst das Internet, denn jetzt lernte ich erst die große Masse der Quellen kennen und die Wege, sie zu erschließen.

Faszinierend an der Ahnenforschung ist für mich neben dem reinen Sammeln von Vorfahren vor allem das geschichtliche Umfeld der gefundenen Personen und die verschiedenen Verbindungen untereinander!
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24    Jul 20100 Kommentare

Buchtipp – Familienforschung leicht gemacht

Heute möchte ich Euch ein interessantes Buch über die Familienfoschung vorstellen:

Familienforschung leicht gemacht: Anleitungen, Methoden, Tipps von Helmut Ivo, Taschenbuch 175 Seiten, Piper Verlag, ISBN: 3492246060

Die Erforschung der eigenen Vergangenheit und des eigenen Stammbaums mit all seinen Veränderungen ist für viele Menschen ein spannendes Thema. An zahlreichen konkreten Beispielen erläutert Helmut Ivo, welche Informationen zur Verfügung stehen und welche davon wirklich zu empfehlen sind, wie man am schnellsten recherchiert, wohin man seine schriftlichen Anfrage richten muss, vor allem wenn die Familiengeschichte in andere Staaten zurückreicht. Dieses Buch bietet neben Musterbriefen an Pfarreien und Ämter in verschiedenen Sprachen eine Vielzahl von nützlichen Hinweisen für eine gelungene Familienforschung. Man merkt dem Buch an, dass der Autor sich schon seit Jahren mit dem Thema Ahnenforschung beschäftigt und er teilt auch viele Details mit, die man als Laie übersehen kann.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen leicht verständlichen Ratgeber. Der Autor schildert die ersten Schritte von der Suche in den eigenen Schubladen bis zu interessanten Adressen im Internet. Dieses Buch eignet sich für Einsteiger und Forgeschrittene.

Falls Ihr auch Buchtipps habt, könnt Ihr sie mir gerne mitteilen, dann werde ich sie hier so nach und nach posten.

(Bild Amazon)

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