6    Feb 20130 Kommentare

Ahnenforschung:Was habt ihr auf eurem Dachboden?

Sind Dachboden und Keller nicht fantastische Orte für eine Entdeckungsreise?

Vor kurzem haben wir ein Bild im Facebook veröffentlicht, das, obwohl einfach, sehr faszinierend wirkte. Es war eine schlichte Nähmaschine, eine antike Nähmaschine sollte man vielleicht dazu sagen, aber es reichte, um viele Erinnerungen der Nutzer hochkommen zu lassen. Wir bekamen viele Kommentare, wie die Nähmaschine eine große Bedeutung für die Familie hatte:

"Das könnte meine Nähmaschine sein, hab sie 1972 von meiner Mama bekommen, dann wurde sie nach Texas transportiert, danach ging sie wieder zurück nach Deutschland. 7 Jahre später war sie in Virginia. Dann im Jahr 2000 wohnte sie in Maryland. Jetzt steht sie seit 2006 in Manassas Virginia. Sie war mal ein Tisch für ein Aquarium, daher der schlechte Zustand den es ist ausgelaufen. Ein bisschen Öl und ne neue Nadel und sie ist wieder die alte." (Ursula R.)

Und dadurch kann man sehen, wie ein Gegenstand oft eine viel größere Bedeutung hat für diejenigen, die die Geschichte, die dahinter steckt gut kennen. Darüber haben wir auch berichtet in diesem Blogpost hier.

Aber wo finden wir diese Objekte? Sie sind oft nicht allzu weit weg. Wir finden oft wahre Schätze im Keller oder Dachboden. Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Mit meiner kleinen Familie bin ich schon 3 mal umgezogen. Das erste Mal habe ich alles, was ich nicht mehr wirklich brauchte, gut sortiert und vieles weggeschmissen. Beim zweiten Umzug habe ich einen oder zwei Kartons mit dem Titel "Keller" eingepackt. Beim dritten Umzug waren die Keller-Kartons genauso wie beim 2. Umzug. Ich habe mir nicht einmal die Mühe gemacht, sie auf zumachen, aber wegschmeißen kam nicht in Frage. Sie waren dazu viel zu wertvoll...

Und bei wie vielen Familien geht es nicht genau so? Sie haben so viele Sachen auf dem Dachboden oder im Keller, die sie nicht gerade brauchen, aber, die schon einen großen Wert haben... Vielleicht sind es alte Briefe oder Zeitungen, Dokumente der Ahnen, Fotos, alte Möbelstücke, Kunstobjekte, Bilder und Gemälde oder Kleidungstücke.

Man sollte die Chance nicht versäumen, den Dachboden oder Keller durchzusuchen. Vor allem den von älteren Familienmitgliedern, natürlich mit deren Erlaubnis ;-) Vielleicht findet ihr Tagesbücher, Briefe, Fotos oder eine Urkunde. In alten Kartons oder Schubladen findet ihr eventuell Bücher, Postkarten, Karten, alte Zeitungen, eine Bibel und vieles mehr.

Was habt ihr auf eurem Dachboden?

17    Apr 20120 Kommentare

Wie sind Wappen entstanden?

Wappen

Die Entstehung der Wappen geht zurück in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts, in die Zeit der Kreuzzüge. Wappen dienten in dieser Zeit besonders bei Turnieren als Erkennungszeichen, damit auch Zuschauer in der Ferne das Geschehen verfolgen und sehen konnten, welche Ritter an den Kämpfen teilnehmen und welche bereits ausgeschieden waren.

Die Wappen waren dabei hauptsächlich auf Schilden oder Fahnen angebracht und man setzte kontrastierende Farben gegeneinander, um auch aus der Ferne eine Erkennbarkeit zu gewährleisten. Aus dieser Zeit ergaben sich die auch heute noch gültigen heraldischen Farbregeln, dass in der Darstellung eines Wappens hauptsächlich die Farben Rot, Blau, Grün, Purpur und Schwarz sowie die Metalle Gold und Silber verwendet werden. Außerdem sollte in einem Wappen stets Farbe an Metall stoßen und nicht Farbe auf Farbe oder Metall auf Metall.
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18    Nov 201111 Kommentare

Umfrage: Hat deine Familie ein eigenes Wappen?

Vor genau einer Woche war Martinstag. Von den insgesamt 347 Teilnehmern unserer Umfrage haben nur 16% diesen Tag gefeiert.

Erstaunlich fanden wir die Ergebnisse der Umfrage von vor zwei Wochen. Dort wollten wir wissen, ob ihr soziale Netzwerke nutzt. Es gab mehr Teilnehmer (563), allerdings nutzen 41% von euch gar keine sozialen Netzwerke. Die, die es aber tun, sind eindeutig auf Facebook zu finden (43%). Werdet also Fans unserer MyHeritage-Facebook-Fanseite! :-)

Heute geht es um Wappen. Hat eure Familie ein eigenes Wappen? Wenn nein, habt ihr eins mit Hilfe unserer Wappen-Funktion mal erstellt? Wir sind gespannt auf eure Teilnahme und würden uns auch über die Weiterleitung eurer auf MyHeritage erstellten Wappen freuen.


1    Mrz 2011Ein Kommentar

Farben und Formen von Familienwappen

3135220072_bdd03d5bfe_oBei der farblichen Gestaltung (Tingierung) von Familienwappen gilt der Grundsatz "Weniger ist mehr". Es sollten also nicht zu viele unterschiedliche Farben verwendet werden und die Farben müssen "rein" sein. Heißt: ohne Schattierungen, Verläufe oder Nuancen.

Alle verwendeten Farbtöne nennt man heraldische Tinkturen, da anders als im allgemeinen Sprachgebrauch die heraldischen "Farben" nicht Gelb und Weiß einschließen, die nur bei der gemalten oder gedruckten Wiedergabe der beiden "Metalle" Gold und Silber erscheinen.
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19    Aug 20102 Kommentare

Kleine Wappenkunde: Was haben Familienwappen und Fußball gemeinsam?

Ist man gut vorbereitet, so fühlt man sich bestens gewappnet. Nur zu gern wüsste man allerdings, was der andere im Schilde führt. Und: hat man alle Rivalität überwunden, so wird die neue Partnerschaft besiegelt.

Wappen begegnen uns auch heute überall, ob im Sprachgebrauch, als Hoheitszeichen staatlicher Gewalt, auf Visitenkarten von Geschäftsfreunden oder aber als Logo auf Etiketten von Weinflaschen.

Auch auf MyHeritage.de kann jeder unter "Familienwappen" sehr einfach, sein ganz eigenes Wappen erstellen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass unsere Wappen keine heraldisch anerkannten Wappen sind. Es gibt Anbieter, wie familienwappen.org, die sich auf die Erstellung von Wappen spezialisiert haben. Interessant zu wissen ist daher, was es genau mit diesem geschichtsträchtigen Zeichen auf sich hat!

Beispielwappen

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