8    Sep 20158 Kommentare

Datenschutzaspekte für Familienforscher

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Dick Eastman, einer der bekanntesten Namen in der Genealogie-Welt. Dick Eastman war einer der ersten Geneablogger weltweit; er ist ein Anhänger der Technologie, damit die Familienforschung besser gelingt.

„Ahnenforscher kämpfen oft gegen sich widersprechende Anforderungen. Wir möchten schon unsere eigenen Familieninformationen online veröffentlichen, in der Hoffnung, dass andere Forscher diese Infos sehen und Verbindungen zu ihrer eigenen Familie erkennen. Der Gedanke dahinter ist, dass die anderen Ahnenforscher uns dann kontaktieren werden, damit eine Zusammenarbeit entstehen kann. Das Ziel ist natürlich, dass beide Stammbäume davon profitieren und wachsen.
Das Problem dabei ist, dass wir in den Nachrichten ständig mit alarmierenden Artikeln über Identitätsdiebstahl, Betrug und ähnliche illegale Handlungen konfrontiert sind. Während einige dieser Artikel reale Bedrohungen beschreiben, möchten andere widerum eher Panik verbreiten und lassen kleine Probleme schlimmer klingen, als sie es sind. Man fühlt sich, als ob man stets in Gefahr sei. Das ist für diejenigen, die den Unterschied zwischen großen und kleinen Bedrohungen nicht wirklich verstehen, besonders angsteinflößend.

Die Angst vor Identitätsdiebstahl aus öffentlichen genealogischen Informationen ist oft irrational. Betrüger, die hinter einem solchen Diebstal stehen, suchen persönliche Informationen über lebende Personen und nur selten, wenn überhaupt, bekommen sie sie über genealogische Daten, die online veröffentlicht wurden. Betrüger finden persönliche Daten, weil sie eure Brieftasche gestohlen haben, nicht aber auf einer Website. (Quelle: „Die häufigsten Ursachen von Identitätsdiebstahl und wie Sie sich schützen können“ – auf Englisch).

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8    Sep 20140 Kommentare

Die Familienforscher – Familiengeschichte erlebbar machen

Wie sieht es in eurer Familie aus? Wer forscht eigentlich über die Vorfahren und die Familiengeschichte? Eher ältere oder jüngere Verwandte?

Das Hobby Genealogie ist leider vielerorts immer noch als Rentner-Hobby abgestempelt und benötigt dringend junge Menschen in seinen Reihen. Wie in vielen Bereichen wünscht man sich interessierten und engagierten Nachwuchs.

Mit der Idee, möglichst viele Informationen, Konzepte, Vorlagen, Quellen, Literatur, Videos, Ausflugshinweise und Rückblicke über vorhandene Projekte, verfügbar zu machen, ist die Website – die Familienforscher – Familiengeschichte erlebbar machen, entstanden. Vor genau einer Woche wurde diese Pressemitteilung veröffentlicht.

Freya Rosan, Lehrerin und Fortbildnerin, und Timo Kracke, Genealoge / Autor & Blogger, haben dieses Projekt ins Leben gerufen. Sie wollen Ideengeber sein und Mut machen, eigene Projekte zu starten. Sie wollen zeigen, was alles möglich ist und welchen Zuspruch ein solches Projekt bei Kindern & Jugendlichen, aber auch Familie und Umfeld erzeugen kann.

Was sind eure Ideen und Meinungen zum Thema "Kinder-Genealogie"? Schreibt uns ein Kommentar und folgt  auch der neuen Website und dem Blog.

30    Dez 20113 Kommentare

17.000 Personen im Stammbaum – Familienforscher dokumentiert Geschichte seines Dorfes

Wenn Hartmut Wegner die Papierrolle mit seinem eigenen Familienstammbaum komplett ausrollt, reicht sein Schreibtisch als Unterlage nicht aus: Fünf Meter lang ist die Ahnentafel. 'Die Geschichte meiner Familie mit rund 400 Personen habe ich nahezu lückenlos erforscht und mich anschließend der meiner Frau gewidmet', sagt er. Weil diese von einem Bauerngeschlecht abstammt, das seit 200 Jahren in Leopoldshagen ansässig ist, sei es nur ein kleiner Schritt zur Ergründung der Geschichte der Menschen im Dorf sowie der Häuser gewesen.

Hartmut Wegner kennt den Stammbaum der knapp 800 Einwohner von Leopoldshagen im Kreis Vorpommern-Greifswald mitunter besser, als manch ein Familienmitglied

Geschichte zu erforschen heißt, Rätsel zu lösen: Leopoldshagen ist ein langgezogenes Dorf mit einer Durchfahrtsstraße, die kilometerlang geradeaus durch den Ort führt. 'Mir ist aufgefallen, dass die Häuser auf der einen und die auf der anderen Straßenseite meist genau gegenüber liegen', sagt Wegner. Er fand heraus, dass die Grundstücke früher zusammengehörten. Die ersten 30 Siedler im Jahr 1749, allesamt Bauern, waren angewiesen worden, für die bei ihnen beschäftigten Handwerker und Kleinbauern direkt auf der Straßenseite gegenüber ein Büdnerhaus zu bauen.
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