4    Jan 20112 Kommentare

Eröffnung des Personenstandsarchivs Hessen

Schon gehört? Wer in Hessen künftig etwas über seinen Stammbaum erfahren möchte, dem steht eigentlich nichts mehr im Wege. In Neustadt wurde gestern das neue Personenstandsarchiv Hessen eröffnet. Dort befinden sich alle Daten zu Geburten, Hochzeiten und Todesfällen. Diese werden zentral gesammelt.

Offiziell eingeweiht wird die Einrichtung, zu der auch das neue Grundbucharchiv und eine Restaurierungswerkstatt gehören, am 7. Februar von Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). "In den Standesregistern werden alle Menschen erfasst, das ist wirklich etwas Besonderes", sagte Andreas Hedwig, Leiter des hessischen Staatsarchivs Marburg, dem das neue Archiv angeschlossen ist. "Die Personenstandsdaten sind für die Erforschung der Bevölkerung wichtig. Vor allem aber haben sie eine große Bedeutung für die Familienforschung", sagte er.

Die ältesten Unterlagen im mittelhessischen Neustadt sind mehr als 130, die jüngsten mindestens 30 Jahre alt. Aus Datenschutzgründen muss eine Sperrfrist gewahrt werden, ehe sie ins Archiv kommen. Neustadt hebt die sogenannten Zweitbücher der Standesämter auf, eine Art Sicherungskopie. Die Erstregister besitzen die Kommunen. In einem ehemaligen Bundeswehrgebäude sollen die Akten auf bis zu 1,5 Regalkilometern die Zeiten überdauern...

Bild: Flickr

13    Dez 20102 Kommentare

Das Kreisarchiv Ostvorpommern in Anklam – spannende Archivarbeit

Hit Hilfe alter Akten hat Christiane Mücklausch einer Familie womöglich ein doppeltes Weihnachtsgeschenk beschert: Vor kurzem konnte die Diplom-Bibliothekarin, die das ostvorpommersche Kreisarchiv betreut, die Anfrage einer Frau beantworten, die auf der Suche nach ihrem Halbbruder war. Ihre Mutter hatte seinerzeit einen Franzosen kennen und lieben gelernt, der als Kriegsgefangener oder Zwangsarbeiter in der Anklamer Region eingesetzt war. Die beiden hatten nach Kenntnis der Tochter ein gemeinsames Kind, das aber später vermutlich zusammen mit dem Vater nach Frankreich gegangen ist. Christiane Mücklausch wurde in alten Meldedateien fündig, obwohl der angegebene Nachname nicht ganz korrekt war. Und statt einen Halbbruder konnte sie der Schwester sogar zwei Halbbrüder mit Namen nennen und hofft nun, dass das bei der weiteren Suche hilfreich ist.
weiterlesen "Das Kreisarchiv Ostvorpommern in Anklam – spannende Archivarbeit" »

21    Okt 20102 Kommentare

Das Gedächtnis von Gemeinden – die Archive

Langweilige staubtrockene Regale voll altem Kram sind sie für die einen, hochspannende Sammlungen voll Hintergründe für die aktuelle Wirklichkeit für die anderen: Die Archive der Gemeinden.

Woher kommt der Hofname? Warum können sich Nachbarn schon seit Generationen nicht leiden? Von wem stammt unsere Familie ab? Auf die unterschiedlichsten Fragen suchen Interessenten Antworten in den alten Unterlagen von Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Die hatten schon immer großes Interesse an klaren Verhältnissen. Denn wenn es um Verträge, Grundstücke oder Dienstbarkeiten geht, hilft oft nur der Blick auf das Original.
weiterlesen "Das Gedächtnis von Gemeinden – die Archive" »

15    Okt 20107 Kommentare

Familienforschung in München: Digitale Tauf- und Sterbebücher der Erzdiözese

Habt ihr morgen schon was vor? Das Archiv der Erzdiözese München-Freising hat 10.000 Bände von Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern digitalisiert. Die Daten gehen bis ins 16. Jahrhunter zurück, sind aus dem ganzen Bistum gesammelt und nach Pfarreien geordnet. Rund 2000 Menschen stöbern hier im Jahr nach ihren Vorfahren!

Wer seinen Stammbaum nachverfolgen möchte, wissen will, ob der Nachbar, der den gleichen Nachnamen trägt auch verwandt mit einem ist, der kann sich am Samstag (16.10.2010) von 10 bis 17 Uhr schon mal ausprobieren. Beim ersten "Tag der Familienforschung" im Stadtarchiv München findet ihr Ansprechpartner, Möglichkeiten und Tipps für eure Ahnenforschung. Der Landesverein für Familienkunde, verschiedene Münchner Archive sowie die Münchner Standesämter informieren über Möglichkeiten der Familienforschung.

Führungen bietet das Stadtarchiv München jeweils um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr. Gezeigt werden dabei die für die Personen- und Familiengeschichte einschlägigen Bestände des Hauses.

Quelle: Stadt München, Presseamt, Foto: Flickr.com

27    Aug 20100 Kommentare

Das virtuelle Urkundenarchiv Europas

urkundenSeid ihr auf der Suche nach wichtigen Urkunden eurer Vorfahren und ihr wisst nicht weiter? Auf monasterium.net, dem virtuellen Urkundenarchiv Europas (MOM) sind bisher über 100.000 Urkunden online verfügbar. Bei den Daten handelt es sich um historische Dokumente die bis ins frühe Mittelalter zurückgehen und als digitale Faksimiles kostenfrei zur Verfügung stehen.

Knapp 60 Institutionen aus 10 europäischen Staaten bereichern den gemeinsamen, stetig wachsenden Bestand mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Urkunden.

Virtuelle Archive wie MOM stehen für Zeit- und Raumauflösungen, denn Urkunden können 24 Stunden am Tag unabhängig von ihrem physischen Lagerungsort überall auf der Welt eingesehen werden. „Alte“ Dokumente treffen auf „neue“ Technologien, mit deren Hilfe völlig neue Einblicke in die Vergangenheit ermöglicht werden. Das Urkundenarchiv MOM stellt die größte derartige Plattform im europäischen Archivwesen dar.

Hier findet ihr eine Liste der Bestände sowie eine Suchmaske zur Recherche. Viel Erfolg!

Foto: Flickr

Über uns  |  Kontaktieren Sie uns  |  Datenschutz  |  Weiterempfehlen  |  Support  |  Sitemap
Copyright © 2014 MyHeritage Ltd., Alle Rechte vorbehalten