17    Feb 20110 Kommentare

Er wollte nur wissen, wie alt sein Haus ist – so fing die Forschung an

Herr Bartikowski

In der Wetterau (Hessen) liegen die "drei Seemen". Gemeint sind damit die Orte Nieder-, Mittel- und Oberseemen. Hier gibt es einen einen aktiven Arbeitskreis, der die Geschichte dieser Ortschaften erforscht, um eine Chronik zur erstellen.

Zu diesem Arbeitskreis gehört Horst Bartikowski, der Anfang der 70er Jahre ein Haus in Seemen erworben hatte und wissen wollte, wie alt es ist. So fing seine Forschung an. Schnell stellte der Schreinermeister, der fast 40 Jahre in der Bauabteilung einer Frankfurter Bank beschäftigt war, fest, dass die drei Seemen-Orte ein weißer Fleck auf der Landkarte waren, was die Aufarbeitung und Dokumentation ihrer Historie anging.  Bisher waren die Ortschaften nicht heimatgeschichtlich erforscht worden.

Also ging der passionierte Bücherliebhaber ans Werk, nutzte Kontakte aus seiner beruflichen Tätigkeit, arbeitete sich in den Computer ein. Mittlerweile füllen 30 000 Bücher die Bibliothek des Hobbyhistorikers, erworben auf Flohmärkten, im Internet oder durch Tausch. Fast seine gesamte Freizeit verbringt der Rentner schon seit vielen Jahren mit dem Studium von Akten und Urkunden und der Suche nach weiteren Zeugnissen über das Leben in den Ausläufern des Vogelsbergs.
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11    Feb 2011Ein Kommentar

Woher komme ich? Bericht von Familienforschern in Passau

Alte Schriften im Archiv

Archivgut

Die erste Frage, die jemand mit Interesse an der Familienforschung stellt ist: Woher stamme ich? Diese Frage beschäftigt heute immer mehr Menschen. Die Zahl derer, die nach ihren Vorfahren forschen wächst ständig, die Mittel zur Forschung ändern sich auch. Aber eins bleibt immer gleich: Die Suche ist meist spannend, zuweilen mühsam, aber vor allem eines: endlos.

Hubert Riesinger ist beispielsweise das 1000. Mitglied des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde (BLF). Er hat zunächst auf eigene Faust nach den Vorfahren geforscht. Anhaltspunkte waren unter anderem alte Fotos und Geschichten in der Familie über den berühmten Onkel in Amerika.  Ein Höhepunkt seinerFamilienforschung war der Besuch der Familie in Amerika. Doch ist er mit seinen Forschungen noch lange nicht am Ende.
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21    Jan 20116 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Siegrun auf der Spur ihrer Ahnen

Mit über 60 Millionen registrierten Nutzern, gibt es auf MyHeritage mindestens genauso viele spannende Familiengeschichten zu erzählen. Wie allen (hoffentlich) schon bekannt, geht es in unserer Rubrik "Meine Familiengeschichte" um die Ahnensuche der MyHeritage-Nutzer. Viele unentdeckte Geschichten warten noch auf uns und wir sind jedem einzelnen Dankbar, für die Zusendung seiner ganz persönlichen Familiengeschichte.

Siegrun Meißner, 2008

Die heutige Geschichte ist von Siegrun Meißner, eine ex-verwandt.de-Nutzerin aus Potsdam, die über den Wechsel zu MyHeritage froh ist. "Mir gefällt natürlich das Smart Matching besonders gut. Auch die einfachen Funktionen bei der Stammbaumerstellung und den Familienseiten find ich super." Siegrun fasziniert an der Ahnenforschung, dass sie viele Informationen über das Netz erhalten kann. Außerdem ist sie froh, dass es erstaunlich viele, liebe Menschen gibt, die ihr bei ihrer Forschung schon geholfen haben. Sei es mit Informationen zu Archiven, Internetseiten, Infos zu Orten oder auch Lesehilfe.

Und so fing alles an...

Eigentlich hat mich meine Mutter zur Ahnenforschung gebracht. In unserer Familie wird viel fotografiert und wir schauten uns oft gemeinsam Familienfotos an. An jenem Tag war es ein ganz altes Foto von meiner Oma. Ich konnte mich an diese Fotos erinnern, ich sah sie oft, wenn ich bei meiner Oma zu Besuch war. Und so wie das als Kind manchmal ist, hört und schaut man nicht so hin, was die Oma erzählt. Aber nun fing ich an meine Mutter über die Bilder zu befragen. So hatte ich schon eine Menge Informationen sammeln können.

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17    Jan 20110 Kommentare

Ahnenforschung mal anders – die Geschichte des Kreifeltshofes in Duisburg

Normalerweise stellt man sich bei der Ahnenforschung eine Suche nach Personen vor, aber es geht auch anders, wie man sieht. Man kann auch über die Geschichte eines Gebäudes etwas über die Menschen und Ihre Zeit erfahren. Ein Familienforscher untersuchte den Werdegang des historischen Kreifeltshof in Duisburg-Huckingen.

Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Entwicklung des Namens: von Kohnenhof zum Kreifeltshof. Alten Huckingern ist er als Kreifeltshof be­kannt, jener heute sehr schön modernisierte ehemalige Bauernhof an der Raiffeisenstraße. Ursprünglich hieß der Hof freilich Kohnenhof. Und was es damit auf sich haben könnte, darüber hat der Familienforscher Norbert Kehnen aus dem Schwarzwald geforscht. Kehnen spürt damit den eigenen Vorfahren nach.
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15    Nov 20100 Kommentare

Tagung des Netzwerks Jüdische Heimatforschung – Jüdisches Museum Franken

Das Jüdische Museum Franken gliedert sich auf in drei verschiedene Standorte: Fürth, Schnaittach und Schwabach. Jeder dieser Standorte widmet sich der Geschichte und Kultur der Juden in Franken.

Träger des Museums ist ein 1990 gegründeter Verein. Ihm gehören die Mittelfranken-Stiftung des Bezirks Mittelfranken, die Stadt Fürth, der Landkreis Nürnberger Land, die Marktgemeinde Schnaittach und die Stadt Schwabach an. weiterlesen "Tagung des Netzwerks Jüdische Heimatforschung – Jüdisches Museum Franken" »

8    Nov 20100 Kommentare

Familienbuch Mühlheim und Dietesheim von 1650 – 1875 ist erschienen

Mühlheim und Dietesheim sind Ortschaften im Kreis Offenbach ( Hessen). Hier existiert ein Arbeitskreis Familienforschung, dessen Mitglieder eine deutschlandweit einzigartige Leistung vollbracht haben. Sie haben in vielen tausend Stunden zehn Jahre lang in das „Familienbuch Mühlheim und Dietesheim 1650 - 1875“ investiert. Aus Kirchenbüchern der Pfarrei St. Markus der Zeit von 1650 bis Ende 1875 haben die Hobbyforscher Eintragungen von mehr als 17.000 Personen aus 4.826 Familien aus dem Lateinischen übersetzt, eine „Sisyphusarbeit hoch Zehn“.
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25    Okt 20100 Kommentare

Thüringer Geschichte: Lasterhafte Priester im Land der Heiden

Ein neues Handbuch dokumentiert die schriftliche Ersterwähnungen aller Orte Thüringens. Von den teils erbitterten Machtkämpfen, die gerade zurzeit der Herausbildung der Dörfer und Städte geführt wurden, erzählt es indes nicht.
Bad Langensalza. Sie huren, sie häufen Reichtümer an und sie lassen sich sogar Pferde schmecken. Es sind lasterhafte Zustände, auf die Bonifatius in Thüringen trifft. Um das Jahr 724/25 wird der Missionar hier aktiv. Immer wieder berichtet er in Briefen über vorgefundene Sitten. Es sind nicht allein Heiden, die ihn erzürnen, sondern vor allem viele jener Geistlichen, die es bereits zwischen Werra und Saale gibt. Er trifft auf Priester, die schlimmste Hurer und Ehebrecher sind. Manch Diakon habe vier oder fünf oder noch mehr Beischläferinnen im Bett.
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18    Okt 20102 Kommentare

Erforschen der Familiengeschichte – Verstaubtes spannend finden

Jens Uwe Nissen aus Klixbüll in Schleswig-Holstein ist seit 35 Jahren aktiv in der Ahnen- und Familienforschung, nach seiner Meinung macht die Ahnenforschung süchtig im positiven Sinn. Vor 10 Jahren begann der heute 61-Jährige für die Probstei Südondern zu arbeiten.

Aber begonnen hat alles mit Nissens Engagement für die Geschichtsschreibung seiner Heimat. Er verfasste mit einer Gruppe Gleichgesinnter eine Dorfchronik und später beteiligte er sich auch an der Arbeitsgemeinschaft "Heimatgeschichte" am Nordfriesischen Institut in Bredstedt. Der Zufall wollte es, dass er und drei weitere Teilnehmer im Gespräch herausfanden, alle miteinander verwandt zu sein. Daraus entwickelten sie die Tauschbörse Familienforschung, die Mitte November erneut stattfinden wird. Nissen ist heute Vorsitzender der am Nord friisk Instituut angesiedelten Arbeitsgruppe für Genealogie.
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30    Sep 20100 Kommentare

Fundgrube für Familienforscher – das Einwohnerverzeichnis von Greven

5000 Seiten, auf jeder davon rund zehn bis 15 Namen. Alles handschriftlich notiert: Sie sind eine echte Fundgrube, die Einwohnerverzeichnisse aus dem Stadtarchiv Greven. Eine Fundgrube jedoch, die ohne professionelle Hilfe der Archivare kaum nutzbar, weil schwer zu entziffern und zudem unübersichtlich ist.
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23    Sep 20100 Kommentare

Digitalisierung von Standesamtsbüchern in Baden-Württemberg

Auf dem 62. Deutschen Genealogentag in Stralsund hat Dr. Kurt Hochstuhl, vom Landesarchiv Baden-Württemberg, einen Vortrag über das

Dr. Kurt Hochstuhl

Projekt der Digitalisierung der Standesamtsbücher in Baden-Württemberg gehalten.

Einleitend ging Dr. Hochstuhl auf die häufig komplizierte Beziehung zwischen Archiven und Genealogen ein. In den letzten Jahren ist in dieses Verhältnis Bewegung gekommen, da die Familienforscher, die zahlenmäßig größte Nutzergruppe in den staatlichen Archiven sind. Sie sind Kunden und Zielgruppe und die Archive sollten sich an den Interessen dieser Kunden ausrichten, damit eine stabile und dauerhafte Beziehung entsteht. Aufgabe der Archive ist es, Zugang zu den verwahrten Inforamationen zu gewähren.
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