18    Aug 2011Ein Kommentar

Mitarbeiter mit faszinierenden Familiengeschichten

Wir möchten unsere neue Kollegin Sara in das MyHeritage-Team willkommen heißen! Ab sofort wird sich Sara um unsere 365.000 schwedischen Nutzer kümmern. Darüber hinaus schreibt auch sie ab sofort und täglich einen Artikel in unserem neuen schwedischen Blog. Wenn also auch ihr schwedisch könnt, schaut mal hier rein. :-)

Sara, unsere neue Community Managerin für Schweden

In ihrem ersten Blogbeitrag berichtet Sara über ihre faszinierende Familiengeschichte und wie sie auf der Suche nach ihrem Onkel ging. Hier also eine deutsche Zusammenfassung für euch:

Die mütterliche Linie von Sara stammt aus Schwedens Ostküste und kann bis zum 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die väterliche Seite ist allerdings ziemlich faszinierend: Nach dem Zweiten Weltkrieg wanderten beide Großeltern nach Schweden aus. Ihr Großvater Francesco stammt aus Taranto (Süditalien). Dort traf er ihre Großmutter Marietta, die aus Finnland ausgewandert war. Sie lebten zusammen in Schweden und Saras Vater wurde 1958 geboren. Einige Jahre später starb ihr Großvater, Saras Vater wuchs ohne Papa und Geschwister auf. Nach dem Tod von Saras Großmutter (vor 20 Jahren) fand ihr Vater die Sterbeurkunde seines verstorbenen Vaters und erfuhr von zwei weiteren Brüdern!
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17    Jun 20110 Kommentare

Tourismus im “Ahnenforschungsland”

Habt ihr schon euren Sommerurlaub geplant? Wohin soll es denn gehen?

Die meisten suchen sich ihre Urlaubsorte je nach persönlichen Interessen aus. Entweder soll im Urlaub schön entspannt werden, am Strand liegen und Faullenzen, oder man möchte viele Abenteuer erleben und sucht sich exotischere Orte aus.

Es gibt allerdings eine weitere Option, die derzeit sehr beliebt ist. Persönlichkeiten wie David Hasselhoff, Arnold Schwarzenegger oder der amerikanische Präsident Barack Obama haben es vorgemacht: man geht auf die Spuren seiner Ahnen und verbringt seinen Urlaub im Land der Vorfahren!


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15    Jun 20115 Kommentare

Die Spur der Ahnen – Jede Familie hat ein Geheimnis

Heute läuft um 20:45Uhr im MDR Fernsehen wieder eine Folge der "Spur der Ahnen". Die heutige Episode führt ins 15. Jahrhundert und zu einem der wichtigsten Ereignisse in der mitteldeutschen Geschichte: zum Altenburger Prinzenraub.

Am 7. Juli 1455 entführte der Ritter Kunz von Kaufungen die Kinder von Friedrich dem Sanftmütigen, dem Kurfürsten von Sachsen. Die Entführung gelang zunächst, aber von Kaufungen hatte nicht mit der Solidarität einiger Sachsen zu ihrem Fürsten gerechnet. Er wurde überwältigt und die Kinder konnten befreit werden. Die Legende besagt, dass ein einfacher Köhler aus den sächsischen Wäldern maßgeblichen Anteil an dieser Befreiungsaktion gehabt haben soll.


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13    Mai 2011Ein Kommentar

Geschichten erzählen, die sonst nirgendwo geschrieben stehen

Auf den Spuren ihrer eigenen Vorfahren stieß sie auf ähnliche Schicksale aus dem Ort: Die Rethorner Hobbyfamilienforscherin Simone Schan möchte eine Chronik gegen das Vergessen erstellen. In ihr soll über Vermisste, Kriegstote und zivile Opfer des Zweiten Weltkriegs aus Rethorn berichtet werden.

Eine unvollständige Auflistung: Nicht alle Rethorner Opfer sind auf dem Denkmal bei Backenköhler aufgeführt. Simone Schan will nun weitere Schicksale untersuchen.

Innerhalb nur eines Monats hat Schan schon einige spannende und zugleich bedeutsame Geschichten zusammengetragen. Hervor sticht dabei das Schicksal von Adolf Bultmeyer. Der Rethorner Bibelforscher ist während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsdienstverweigerer in Berlin-Plötzensee von den Nazis durch das Fallbeil hingerichtet worden. Die SS hatte ihn seinerzeit im Ort abgeholt und verschleppt. „Das ist eine Geschichte über ein Opfer des Regimes, die nirgendwo steht“, berichtet Schan. Solche Schicksale sind es, die die Rethornerin mit ihren Recherchen aufdecken will.
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27    Apr 20116 Kommentare

Alte Postkarten enthüllen tragisches Familiengeheimnis

Als Torkel Wächter auf dem Dachboden seines verstorbenen Vaters 32 Postkarten findet, verändert sich für den schwedischen Schriftsteller alles. Zwischen muffigen Kisten und vergilbten Unterlagen hält er einen Teil seiner Familiengeschichte in den Händen. Den Teil der Vergangenheit, der ihm bis dato immer verschwiegen wurde – das Schicksal seiner deutsch-jüdischen Großeltern in Nazideutschland. Sukzessive veröffentlicht Wächter – genau 70 Jahre, nachdem sie abgeschickt wurden – die Karten im Internet. Und arbeitet damit die eigene Familiengeschichte auf.

Die Geschichte meines Vaters war immer ein Geheimnis. Als Kind wusste ich, dass da irgendetwas ist. Ich wusste aber auch, dass ich nicht nachfragen durfte“, sagt Wächter. So hat er auch nicht sofort verstanden, dass es sich bei dem in den Postkarten angesprochenen Walter Wächter um seinen Vater handelt, denn den kannte er nur unter dem Vornamen Michaël. „Als mein Vater 1938 nach Schweden floh, hat er seinen Namen geändert und mit der Vergangenheit gebrochen“, sagt der 50-Jährige.
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14    Mrz 2011Ein Kommentar

Kirchenbücher sind nicht nur wichtige Quellen der Ahnenforschung, sie bieten oft auch Amüsantes und Trauriges

Heute möchten wir euch amüsante und traurige Hinweise aus Kirchenbüchern vorstellen. Zum Beispiel das Kirchenbuch von Wichmannsdorf:

Der Pfarrer von Wichmannsdorf ließ sich nicht gern von seinen Schäfchen an der Nase herumführen. Dennoch passierte das während seiner Amtszeit im 19. Jahrhundert. Damals wurde den Brautleuten im Traugespräch auch die Frage gestellt, ob sie denn noch Jungfrau und er noch Junggesell sei. Brav antworteten die meisten mit „Ja“. Nach der Heirat wurde dann bei manchem Paar offenbar, dass es geschwindelt hatte, weil das erste Kind viel früher als „erlaubt“ das Licht der Welt erblickte. In einem Jahr geschah das in Wichmannsdorf mehrmals. Bei sechs von acht Eintragungen im Kirchenbuch strich der Pfarrer deshalb den Stand „Jungfrau“ durch und schrieb stattdessen „Gelogen, gelogen, gelogen!“ hin.
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9    Mrz 20112 Kommentare

Heute im MDR: “Die Spur der Ahnen”

So, heute Abend (20:45Uhr) ist es mal wieder so weit! Im MDR läuft wieder eine Folge von "Die Spur der Ahnen".

Die Sendung ergründet gemeinsam mit den Familienforschern ihre spannenden Geschichten über deren Vorfahren, die im Familienkreis seit Jahren erzählt werden, von denen aber niemand mehr sagen kann, ob sie wirklich stimmen.

Die Suche in Archiven sowie Pfarr- und Standesämtern wird begleitet von Moderator Robert Burdy und der Genealogin Martina Wermes vom Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig (hier könnt ihr unser Interview mit Frau Wermes nachlesen). Sie führen durch die Sendung und stehen den Suchenden mit wertvollen Tipps zur Seite.

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25    Feb 20113 Kommentare

Interview mit Martina Wermes

Für unser heutigen Blogpost haben wir ein Interview mit Frau Martina Wermes geführt. Frau Wermes ist verheiratet, hat zwei Kinder und ein Enkelkind. Sie ist seit über 20 Jahren als Archivarin in der Deutschen Zentralstelle für Genealogie, einer angegliederten Einrichtung im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig tätig und beschäftigt sich daher jeden Tag mit der Genealogie anderer Menschen im gesamten deutschsprachigen Gebiet.

Gleichzeitig ist sie auch die Vorsitzende der Leipziger Genealogischen Gesellschaft e V. und sorgt in dieser Eigenschaft seit nunmehr 6 Jahren für ein interessantes und abwechslungsreiches Vortrags- und Ausflugsprogramm. Weiterhin gibt sie regelmäßig an der Volkshochschule Leipzig Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Sachen Genealogie und historische Hilfswissenschaften. Sie ist auf jeden Fall die gute Fee der Ahnenforscher!
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21    Feb 2011Ein Kommentar

Das Kirchenbuchamt in Hannover – seine Geschichte und seine Aufgaben

Kirchenbuchamt

In jeder Familie sind Ereignisse wie Taufe, Hochzeit oder Begräbnis wichtig und bleiben in Erinnerung. Diese Ereignisse werden auch von der Kirche seit Jahrhunderten registriert und dies bietet heute eine unersetzliche Quelle für die Familienforschung. Fündig wird man dazu im Kirchenbuchamt, das in der Stadtkirchenkanzlei an der Hildesheimer Straße 165/167 in Hannover untergebracht ist.

Heute werden hier die Kirchenbücher der evangelisch-lutherischen Gemeinden in Hannover geführt. Taufen, Trauungen und Sterbefälle werden damit laufend verzeichnet. Für den historischen Part aber hat die Dienststelle Zugriff auf sämtliche Kirchenbücher aus dem Gebiet der Landeskirche Hannovers, die bis 1874 – vor Einführung der Standesämter – angelegt wurden.
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17    Feb 20110 Kommentare

Er wollte nur wissen, wie alt sein Haus ist – so fing die Forschung an

Herr Bartikowski

In der Wetterau (Hessen) liegen die "drei Seemen". Gemeint sind damit die Orte Nieder-, Mittel- und Oberseemen. Hier gibt es einen einen aktiven Arbeitskreis, der die Geschichte dieser Ortschaften erforscht, um eine Chronik zur erstellen.

Zu diesem Arbeitskreis gehört Horst Bartikowski, der Anfang der 70er Jahre ein Haus in Seemen erworben hatte und wissen wollte, wie alt es ist. So fing seine Forschung an. Schnell stellte der Schreinermeister, der fast 40 Jahre in der Bauabteilung einer Frankfurter Bank beschäftigt war, fest, dass die drei Seemen-Orte ein weißer Fleck auf der Landkarte waren, was die Aufarbeitung und Dokumentation ihrer Historie anging.  Bisher waren die Ortschaften nicht heimatgeschichtlich erforscht worden.

Also ging der passionierte Bücherliebhaber ans Werk, nutzte Kontakte aus seiner beruflichen Tätigkeit, arbeitete sich in den Computer ein. Mittlerweile füllen 30 000 Bücher die Bibliothek des Hobbyhistorikers, erworben auf Flohmärkten, im Internet oder durch Tausch. Fast seine gesamte Freizeit verbringt der Rentner schon seit vielen Jahren mit dem Studium von Akten und Urkunden und der Suche nach weiteren Zeugnissen über das Leben in den Ausläufern des Vogelsbergs.
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