26    Sep 2011Ein Kommentar

Die Ahnen der Aborigines verließen als erste Afrika

Die Aborigines in Australien sind Genanalysen zufolge das älteste Volk außerhalb Afrikas. Ihre Vorfahren sind früher in Afrika gestartet als die aller anderen heute lebenden Menschen.

Das bestätigt ein internationales Forscherteam, das anhand einer hundert Jahre alten Haarlocke erstmals das Erbgut eines australischen Aborigine-Mannes entziffert hatte. Aus den Ergebnissen folgern die Forscher, dass die Aborigines von einer Auswanderungswelle aus Afrika vor etwa 70 000 Jahren abstammen. Die heutigen Europäer und Asiaten dagegen ließen sich auf eine weitere Auswanderungswelle zurückführen, die etwa 24.000 Jahre später Afrika verließ.

Die Karte zeigt, wie sich die Menschen von Afrika aus verbreitet haben. Der neuen Theorie zufolge, brachen zuerst die Aborigines (roter Pfeil) aus Afrika auf. In einer späteren Migrationswelle verließen Europäer und Asiaten Afrika (schwarze Pfeile).

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20    Sep 20112 Kommentare

Der virtuelle Friedhof

i-tomb ist “The World Virtual Cemetery” (der virtuelle Friedhof der Welt). Diese werbefreie Seite ist eine Stätte für “I-Tombs”, den virtuellen Grabsteinen verstorbener Menschen. Die neue Webseite ermöglicht Menschen, verstorbenen Freunden und Angehörigen ein virtuelles Denkmal zu setzen. I-Tomb ist ein multimediales Denkmal aus Fotos, Videos, Texten, Musik und Dokumenten, die das Leben einer verstorbenen Person zusammenfassend darstellen und zukünftigen Generationen einen Eindruck vermitteln sollen, wer die Person war, woran sie geglaubt hat und in welcher Welt sie gelebt hat.


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19    Sep 20110 Kommentare

Das “Familien-Tattoo”

Eigentlich kenne ich viele Personen, die sich die Namen ihrer Familienangehörigen als Tattoo stechen lassen. Vor allem die Namen der eigenen Kinder sind in meinem Freundeskreis sehr beliebt. Wenn Boateng, der deutsche Nationalspieler, im Stadion sein Bestes gibt, dann stärkt ihm seine Familie, im wahrsten Sinne des Wortes, den Rücken.

Der Bayern-Profi hat sich den Stammbaum seiner Familie tätowieren lassen. Auf dem Rücken trägt er insgesamt 21 Namen seiner Lieben. "Ich lasse mir nur Sachen stechen, die eine ganz besondere Bedeutung für mich persönlich haben", so Boateng. Unter anderem auch den seines Halbbruders Kevin-Prince Boateng.

"Meine Familie hat mir immer den Rücken gestärkt", erklärte der Nationalspieler und begründete damit, warum er sich für den Stammbaum entschieden hat.

Insgesamt hat es fast zwei Stunden gedauert, bis das Tattoo gestochen war. "Ich habe es mir einen Tag vor dem Abflug zur WM 2010 nach Südafrika stechen lassen."

Sein erstes Tattoo hat er sich übrigens bereits im Alter von 17 Jahren stechen lassen. Was sagt ihr dazu? Würdet ihr euch auch die Namen eurer Verwandtschaft auf eurem Körper für immer "eingravieren" lassen?

12    Jul 20112 Kommentare

Umfrage: Gibt es Zwillinge in eurer Familie?

Das Wort Zwilling ist eine Ableitung vom Zahlwort zwei und bedeutet ursprünglich „was doppelt vorkommt“ oder „wovon es ein Zweites gibt“. Die beiden bekanntesten Formen der Zwillingsentstehung sind:

  • Eineiige Zwillinge (monozygotisch) - die befruchtete Eizelle (Zygote) teilt sich im Verlauf der Entwicklung in zwei Embryonalanlagen, auch Zwillingsschlupf genannt. Sie entstehen aus einer einzigen befruchteten Eizelle, haben das gleiche Erbgut und die gleichen Erbanlagen.
  • Zweieiige Zwillinge (dizygotisch) - zwei innerhalb eines Zyklus gereifte Eizellen werden von zwei Spermien befruchtet.

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1    Apr 20110 Kommentare

Die Gänsehaut

So eine Gänsehaut ist schon eine merkwürdige Sache: Plötzlich tauchen lauter kleine Knubbel auf unserer Haut auf. Die Härchen stellen sich auf und die Haut fühlt sich auf einmal kribbelig an.

Dabei ist Gänsehaut eigentlich für gar nichts gut. Na ja, zumindest heutzutage. Für unsere Vorfahren, die vor vielen Tausend Jahren lebten, war eine Gänsehaut durchaus nützlich!

Aber schauen wir uns erstmal an, was dabei im Körper passiert: Eine Gänsehaut bekommen wir immer dann, wenn uns plötzlich kalt wird, wir uns erschrecken oder gruseln. Ohne dass wir etwas dagegen tun können, ziehen sich Tausende winzige Muskeln unter der Haut zusammen. Diese Muskeln sitzen direkt an den sogenannten Haarfollikeln. Das sind kleine Einstülpungen der Haut, in denen die Haare stecken.
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25    Feb 20113 Kommentare

Interview mit Martina Wermes

Für unser heutigen Blogpost haben wir ein Interview mit Frau Martina Wermes geführt. Frau Wermes ist verheiratet, hat zwei Kinder und ein Enkelkind. Sie ist seit über 20 Jahren als Archivarin in der Deutschen Zentralstelle für Genealogie, einer angegliederten Einrichtung im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig tätig und beschäftigt sich daher jeden Tag mit der Genealogie anderer Menschen im gesamten deutschsprachigen Gebiet.

Gleichzeitig ist sie auch die Vorsitzende der Leipziger Genealogischen Gesellschaft e V. und sorgt in dieser Eigenschaft seit nunmehr 6 Jahren für ein interessantes und abwechslungsreiches Vortrags- und Ausflugsprogramm. Weiterhin gibt sie regelmäßig an der Volkshochschule Leipzig Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Sachen Genealogie und historische Hilfswissenschaften. Sie ist auf jeden Fall die gute Fee der Ahnenforscher!
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