15    Mrz 20130 Kommentare

5. Westfälischer Genealogentag

Morgen (16. März 2013) dürfen wir uns alle wieder freuen: In Altenberge (bei Münster) findet der 5. Westfälische Genealogentag statt. Von 10 bis 17 Uhr werden sich ca. 50 Vereine, Archive und Dienstleister in der Sporthalle "Gooiker Platz" präsentieren, begleitet von einem spannenden Vortragsprogramm und als besonderes Erlebnis den begehbaren Familienstammwald.

Die Veranstaltung wird von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und der Gemeinde Altenberge organisiert und der Eintritt ist frei.

Parallel zur Ausstellung werden vier genealogische Vorträge mit je einer Länge von ca. einer Stunde angeboten. Die Vorträge finden im Schulgebäude neben der Sporthalle statt und der Weg wird ausgeschildert sein. Das Vortragsprogramm bestreiten ausgewiesene Kenner wie der bekannte Namenforscher Professor Jürgen Udolph, der in die bunte Welt der Familiennamen einführen wird: „Schweinsteiger, Müntefering, Grönemeyer - woher kommen und was bedeuten unsere Familiennamen?“

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14    Mrz 20133 Kommentare

Geschichte: Die endgültige Unterwerfung der Prussen

Im letzten Blogpost von Herrn Geis hörten wir, dass der Deutsche Ritterorden beim ungarischen König abgeblitzt ist,  als er versucht in Siebenbürgen eine eigene Herrschaft zu errichten. Noch im gleichen Jahr 1225 ruft ihn der polnische Herzog von Masowien. Er soll ihm helfen, seine nördlichen Nachbarn, die wilden Prussen, zu unterwerfen. Wie es weiter geht, steht in seinem Buch „Bauer Bürger Arbeitsmann“.

Eroberung des Prussen- (oder Pruzzen-)landes. Aus dtv-Atlas zur Weltgeschichte. München 1964

Heute schenkt uns Herr Geis eine Leseprobe aus seinem Buch, damit ihr mal testen könnt, wie es sich lesen lässt, z.B. in Kapitel 16:

"1229-30 kommen die ersten Ordensritter in die Gegend von Kulm, etwa 150 km südlich von Danzig. Diese Gegend - sie ist damals von Polen bewohnt - überlässt ihnen Konrad von Masowien, und hier bauen sie bis 1232 ihre erste Burg in Thorn (Torun, heute Polen) und bei dem polnischen Ort Chelmno die Burg Kulm. Sofort ziehen sie deutsche Bürger und Bauern, auch Polen sind darunter, nach, und bereits 1233 stellen sie die Kulmer Handfeste aus, in welcher sie die Rechte und Pflichten der Bürger der neuen Städte Kulm und Thorn nach Magdeburger Vorbild festhalten. Ähnlich folgt Marienwerder (Kwidzyn) im Jahr 1234. Als Beispiel dafür, welche Art von Rechten den Städten damals zugestanden wird und wie sie begrenzt sind, soll hier kurz der Inhalt der einzelnen Artikel wiedergegeben werden:

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13    Mrz 2013Ein Kommentar

Kindheitserinnerungen: Die Familienparty von MyHeritage

Jedes Jahr feiern wir bei MyHeritage eine große Kostümparty mit unseren Freunden und Familien, so dass wir unsere Kindheitserinnerungen nochmals erleben können.

Das Partymotto war "Die Kindheit kommt zurück", so dass wir uns alle als Figuren von früher verkleiden sollten. Es gab Superhelden, Comicfiguren, historische Persönlichkeiten und verrückte Kostüme.

Die großen Gewinner des Abends waren Shrek und Fiona. Was denkt ihr über ihre Kostüme?

Aber das war nicht alles. Wir haben getanzt und Karaoke gesungen, inklusive internationaler Schlager von unseren Heimatländern.

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12    Mrz 20135 Kommentare

Wie finde ich meine Familie?

Von Zeit zur Zeit bekommen wir Fragen von unseren Nutzern, die nicht wissen, wie sie ihre Familienforschung vorantreiben sollen. Sie haben schon alle Namen, die sie kennen, in dem Stammbaum eingegeben, sie haben alle Verwandte gefragt, die noch leben und die Tools von MyHeritage, wie Super Search und Record Matching, wurden auch schon benutzt.

Und wie geht es dann weiter? Was könnt ihr noch machen, was ihr bis jetzt noch nicht getan habt? Wo findet man Daten über die Familienmitglieder?

Genau diese Frage haben wir letzte Woche bei einer Umfrage gestellt. Aber wir wollten nicht nur wissen, wo man Daten über die Ahnen finden kann: Die üblichen Verdächtigen, wie Kirchenbücher, Archive, Internet, kennt man ja bereits. Nach unserer Erfahrung hat Ahnenforschung aber auch mit Glück etwas zu tun: Letzte Woche z.B. hat unser Nutzer Franz Peter Schmitz erzählt, wie er in einem kleinen Stapel alter Papiere ein zusammengefaltetes Blatt Papier fand, wo die Familie seines Großvaters mit allen wichtigen Daten und zudem die Namen der Großeltern, Onkel und Tanten seines Großvaters aufgelistet standen.

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11    Mrz 2013Ein Kommentar

Lesung: Eine ostdeutsche Familiengeschichte

Morgen - den 12.03.2013 - liest Maxim Leo aus seinem Buch "Haltet euer Herz bereit" in der Bodo-Uhse-Bibliothek in Berlin.

Das im Karl Blessing-Verlag erschienene Buch erzählt eine ostdeutsche Familiensaga über drei Generationen: Beginnend beim Großvater, der in der Resistance gekämpft hat, Spion und Journalist war, über die Eltern und schließlich über maxim Leo selbst.

Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentriert sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: Die Hoffnung und der Glaube der Grundväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war. In dieser Familie wurde im Kleinen die Kämpfe ausgetragen, die im Großen nicht stattfinden durften.

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8    Mrz 2013Ein Kommentar

Der internationale Frauentag

Der Ursprung des Weltfrauentags liegt in der Zeit um den Ersten Weltkrieg und in der Arbeiterbewegung in Nordamerika und Europa für Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

In den Vereinigten Staaten feierte man bereits einen National Women's Day am 28. Februar 1909. Ein Jahr später schlug die deutsche Sozialistin Clara Zetkin während der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationales Frauentages vor.

Zusammen mit Käte Duncker forcierten sie den Beschluss:

Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient [...] Der Frauentag muss einen internationalen Charakter tragen und ist sorgfältig vorzubereiten.

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7    Mrz 20138 Kommentare

Migration und Ahnenforschung

Ich freue mich sehr, hier im Blog eine neue Kategorie vorstellen zu dürfen: Geschichte. Seit einem halben Jahr erfreuen wir uns an der Mitwirkung von einem Historiker, der Beiträge schreibt, wobei Themen der Ahnenforschung und Geschichte kombiniert werden. Herr Hans-Peter Geis hat erst über seine eigene Familiengeschichte erzählt und seitdem schreibt er regelmäßig für unseren Blog.

Und da wir denken, dass Familienforschung und Geschichte wunderbar zusammenpassen, freuen wir uns, dass Frau Christina Rajkovic ebenfalls mitwirken möchte! Die Geschichtsstudentin beabsichtigt, kleinere Beiträge zu verschiedenen Ereignisse zu schreiben, inklusive Literaturvorschläge, falls man sich tiefer mit der Thematik beschäftigen möchte.

Das heutige Thema wird vielen von euch ansprechen: Migration und Ahnenforschung. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Migration und Ahnenforschung

Migration ist ein Schlagwort unserer Zeit und wir werden immer und überall damit konfrontiert, im Fernsehen, in Zeitungen, auf Werbe- und Wahlplakaten…

Migration ist aber kein Phänomen des 20. und 21. Jahrhundert. In jeder Epoche finden sich mehrere unterschiedliche Gründe zur Abwanderung von Menschen: Arbeitsmangel, Naturkatastrophen, Kriege, etc. sind heute und auch schon früher
Gründe für das Verlassen der Heimat gewesen.

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4    Mrz 20132 Kommentare

Umfrage: Woher habt ihr Daten erhalten?

Wir haben schon im Blog über unser größtes Ziel im Jahr 2013 berichtet: Wir möchten noch mehr historische Inhalte und Technologien konzentrieren, um Familienforschung für alle zugänglich zu machen.

Dabei haben wir das Jahr gut angefangen und wir konnten bereits mitteilen, dass wir im Februar Millionen von Datensätzen zu unserer historischen Datensammlung hinzugefügt haben. Dazu zählen Grabsteine, militärische Aufzeichnungen, Jahrbücher, Poster und sogar Fahndungsfotos!

Aber wir möchten es keineswegs dabei belassen und sind auf der Suche nach noch mehr Datensätzen für unsere Sammlung. Und jetzt brauchen wir eure Hilfe: Was war der ungewöhnlichste Ort, wo ihr Daten über eure Familienmitglieder gefunden habt? Ein Telefonbuch? Ein Schulzeugnis? Lasst es uns wissen!


1    Mrz 201311 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Franz Peter Schmitz (Teil 2)

Und hier der zweite Teil von Franz Peters Familiengeschichte. Viel Spaß beim Lesen!

Franz Peter Schmitz

"Wenden wir uns nun dem anderen Namenspaar des Quartetts zu: Pieck und Atrott, wobei ich mit dem Familiennamen Atrott beginnen will.
Dieser Name findet sich, auch heute noch, in zwei Varianten: Atrott und Attrot (daneben fand ich noch die seltenere Schreibweise Adrott). Im IGI von Familysearch wurden mir fast 100 Einträge der gesuchten Variante Atrott angezeigt – aber keiner davon aus Praßlauken, sondern aus Orten des Nachbarkreises (Göritten, Pillupönen und Mehlkehmen); diese Einträge stammen aus einem Zeitraum von ca. 1730 bis 1823. Demnach ist der Name Atrott zumindest seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts in der Region nachweisbar.

Schließlich ergab sich doch ein Volltreffer: Im Kirchenbuch Walterkehmen fand ich den Geburtseintrag der gesuchten Charlotte Atrott. Als Eltern waren angegeben: Johann Atrott und Charlotte Bartolain aus Praßlauken. Es hat nun leider den Anschein, dass die Quellen für Praßlauken und Walterkehmen für weiter zurückliegende Zeiten versiegt sind. Mit der Zeit ergaben sich Kontakte zu anderen Forschern, die ebenfalls diese Region bearbeiten und an dieser Stelle nicht entscheidend vorankommen. Von diesen Kontakten war einer besonders interessant. Der betreffende Kollege war bis zu einem Spitzenahn Heinrich Atrott in Praßlauken gekommen, der zu der entsprechenden Zeit dort gelebt hatte wie mein Johann Atrott. Waren diese beiden Brüder oder Vettern?

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