28    Feb 20133 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Franz Peter Schmitz (Teil 1)

Der Autor bei der Lektüre

Franz Peter Schmitz, Jahrgang 1949, westlich von Köln geboren, aufgewachsen am Niederrhein, hat in Köln und Aachen Chemie studiert. Es folgte eine Promotion 1978, Hochschultätigkeit in Aachen bis 1989, anschließend verschiedene leitende Positionen in der Klebstoffindustrie (in München, Lüneburg und Romanshorn/Schweiz), bis er sich selbständig als Technischer Berater machte.

In seiner Freizeit widmet er sich der Familienforschung: Seit 2008 beschäftigt er sich mit seinen Ahnen. Bei MyHeritage ist er bereits seit 2010, da er eine Plattform für seinen wachsenden Stammbaum gesucht hat. Besonders wichtig bei MyHeritage ist für ihn die übersichtliche Darstellung, vor allem wenn es darum geht, verschachtelte Verwandtschaftsverhältnisse optisch übersichtlich darzustellen. Außerdem hat er schon einige Smart Matches erhalten, die ihm an verschiedenen Stellen weiter geholfen haben.

Aufgrund des Umfangs dieser Geschichte, habe ich sie in zwei Kapitel geteilt. Morgen geht es weiter! Und jetzt gebe ich erstmal das Wort an Franz Peter weiter:

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27    Feb 20130 Kommentare

Filmtipp: Quellen des Lebens

Anfang Februar feierte "Quellen des Lebens" - ein Film von Oskar Roehler - seine Premiere in Berlin.

Der Film erzählt mitreißend, bewegend und mit viel Humor die Geschichte von Robert Freytag und seiner Familie über drei Generationen - und damit zugleich die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, von den braunen bis zu den Flower Power Zeiten.

Die Rückkehr von Roberts Großvater Erich aus der Kriegsgefangenschaft löst bei seiner Familie in der fränkischen Provinz der 50er Jahre nicht nur Freude aus, denn niemand hat mit seiner Ankunft gerechnet. Schon bald aber wird Erich mit seiner Gartenzwerg-Fabrik ein Teil des deutschen Wirtschaftswunders. Sohn Klaus wiederum, literarisch eher wenig begabt, träumt während des gesellschaftlichen Umbruchs der 60er Jahre von einer Schriftstellerkarriere. Er verliebt sich in die hochtalentierte und aus wohlhabendem Elternhaus stammende Gisela, die selbst zu einer bedeutenden Literatin wird.

Ihr gemeinsames Kind Robert will dabei nicht so recht in die Pläne und Träume der 68er Boheme in West-Berlin passen und so schicken die Eltern Robert auf eine lange Odyssee durch die eigene Familie und die unterschiedlichsten Orte der Republik, die erst zu Ende ist, als Robert als junger Erwachsener seine große Jungendliebe wiederfindet.

Oskar Roehlers melancholisch-ironische Familiengeschichte basiert auf seinem autobiographischem Roman "Herkunft" und entführt den Zuschauer in die Welt der alten Bundesrepublik und Westberlins, zwischen Gartenzwerg, Käseigel und Italienreise. Quellen des Lebens zeigt uns sehr amüsant, wie wir wurden, was wir sind.

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26    Feb 2013Ein Kommentar

WDYTYA Live 2013: MyHeritage Team in London!

Das Team, das MyHeritage in London während der Who Do You Think You Are Live 2013 Show vertretet hat, ist nach 3 spannenden Tagen wieder zurück. Wir haben uns alle wahnsinnig gefreut, euch in unserem Stand willkommen zu heißen.

Dabei waren der Leiter des Ahnenforschungsteams von MyHeritage Daniel Horrowitz, UK-Genealoge Laurence Harris, der Leiter für Inhalt und Lizenzierung Russ Wilding, Holland Community Manager Denie Kasan, Skandinavien Community Managerin Sara Silander, Deutschland Community Managerin Karen Hägele und der Marketing Manager Aaron Godfrey.

Das MyHeritage Team bei der diesjährigen WDYTYA Live!

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23    Feb 20135 Kommentare

Deutsche Geschichte: Die Siebenbürger Sachsen

Wir freuen uns sehr, Herrn Hans-Peter Geis wieder im unseren Blog begrüßen zu dürfen! Heute berichtet er von den Siebenbürger Sachsen.

Viel Spaß beim Lesen!

Im letzten Blogpost schrieb ich über die deutsche Ostsiedlung im Mittelalter. Sie nennt sich zwar „deutsche“ Ostsiedlung, aber es beteiligen sich auch Niederländer und Flamen. Bei denen ist vermutlich nicht  mehr genügend Platz für einen Hof für zweite und weitere Söhne. Sie sind auch sehr gefragt, weil sie in ihrer Heimat gelernt haben Sümpfe zu kultivieren. Sicher locken auch Steuervorteile.

Der große Teil der Siedler lässt sich in Gegenden nieder, wo sie noch eine gewisse Berührung mit dem Rest des Reiches haben. Nur diejenigen, die sich am weitesten weg wagten,  die, vom polnischen König in die Ukraine eingeladen, so weit weg von der Masse ihrer Landsleute siedeln, dass sie schließlich ihre Muttersprache aufgeben und zur polnischen Sprache übergehen.

Heute will ich von den Siebenbürger Sachsen berichten, einer Gruppe, die noch weiter nach Osten gezogen ist: Nachdem Kaiser/König Otto I. die Ungarn  dazu gebracht hatte, sesshaft zu werden, hatten diese sich über ein riesiges Gebiet angesiedelt,  das sich von Wien bis fast nach Bukarest und von Polen bis zur Adria erstreckte. Es war allerdings sehr dünn bevölkert. Um die Grenze gegenüber dem Reich zu sichern,  belehnen die Ungarnkönige im 12.Jahrhundert zunächst  deutsche und ungarische Adlige mit Land. Dazu holen diese sich Siedler aus dem benachbarten Österreich. Aber die genügen nicht, um das Land bis hin zum Karpatengebirge (heute ein Teil von Rumänien) zu behaupten. Deshalb ruft König Geisa II. um 1141 „Gäste“ aus dem Deutschen Reich auf, sich dort niederzulassen. Bis 1190 machen sich 500 Familien von Rhein und Mosel zu Fuß und mit Pferd und Wagen und Vieh auf den Weg in das 1500 Kilometer entfernte Land. Andere, darunter Flamen, Wallonen, Luxemburger, Niedersachsen, Thüringer folgen ihnen. Die meisten lassen sich in der Gegend von Hermannstadt (Sibiu/Rumänien) nieder.

Siebenbürgen. Die Grenzen verlaufen heute anders. Aus Sydow-Wagners Methodischer Schulatlas. Gotha 1943.

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22    Feb 2013Ein Kommentar

Wer bin ich?

Heute vor 133 Jahren wurde er geboren: Ein populärer deutscher Schriftsteller, der aus Ahrensburg (Holstein) stammt. Der Norddeutsche besuchte in Kiel das Gymnasium, aber er machte nie den Abschluss. Er arbeitete als Kaufmann.

Und? Seid ihr schon so weit? Wisst ihr, um wen es sich hier handelt?

20    Feb 20130 Kommentare

MyHeritage auf dem Weg nach London: WDYTYA Live!

Der Geschäftsführer von MyHeritage Gilad Japhet zeigt die neue App von MyHeritage - WDYTYA 2012

Diese Woche bricht das MyHeritage Team nach London auf für die führende Familiengeschichte Show Who Do You Think You Are? Live.

Die Veranstaltung, die von dem 22. bis 24. Februar in den Olympia Exhibition Halls stattfindet, vereint unter einem Dach Genealogie-Workshops, Referenten, Anbieter und mehr, um euch mit eurer Ahnenforschung zu helfen.

Kommt vorbei und besucht unser Team am Stand #842. Wir haben ein spannendes Programm für euch zusammengestellt!

Verlosungen:

Kommt zu uns im Ausstellungsstand 842 und erzählt uns, über welches Familienmitglied ihr mehr erfahren möchtet und warum - jeden Tag bekommt ein glücklicher Gewinner den kostenlosen und unbegrenzten Zugang zu MyHeritages digitalem Online-Archiv: Super Search. Ein Jahr lang werden die Gewinner Zugriff auf über 4 Milliarden historische Aufzeichnungen und Millionen von öffentlichen Stammbäumen und Zeitungsartikeln haben.

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19    Feb 20130 Kommentare

Umfrage: Habt Ihr ein Vorbild?

Unsere Familie und unsere Vorfahren haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir so sind, wie wir sind.

Ob ein Elternteil, ein Bruder oder eine Schwester, oder ein entferntes Familienmitglied, habt ihr auch jemanden in eurer Familie, das ein Vorbild für euch ist oder war? Jemand, der euch ein Beispiel gegeben hat, wie ihr euer Leben führen solltet?

Wenn ihr so eine Person in eurem Leben hattet, wer war diese Person?


15    Feb 20134 Kommentare

MyHeritage stellt Millionen Datensätze zur Verfügung!

Wir haben vor kurzem Millionen von Datensätzen zu unserer historischen Datensammlung hinzugefügt.

Die internationalen Sammlungen enthalten Grabsteine, militärische Aufzeichnungen, Jahrbücher und sogar Poster und Fahndungsfotos!

Die Aufzeichnungen sind über MyHeritages SuperSearch auffindbar und sind in die Record Matching-Technologie von MyHeritage integriert. Das bedeutet, dass die Nutzer von MyHeritage automatisch Benachrichtigungen über Aufzeichnungen aus diesen Sammlungen, die mit den Personen in dem eigenen Stammbaum übereinstimmen, erhalten werden.

Hier sind weitere Informationen und Links zu den wichtigsten Sammlungen, die wir hinzugefügt haben:

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14    Feb 2013Ein Kommentar

Valentinstag: Eure Geschichte

Heute werden weltweit Millionen Blumen verschickt oder verschenkt, Liebesbriefe geschrieben und "Ich liebe Dich" gesagt, um den Valentinstag zu feiern.

Wir haben alle unsere eigenen romantischen Geschichte. Egal ob der erste Kuss, die erste Liebe oder weil wir einen heimlichen Bewunderer entdeckt haben, all diese sind Teil unserer wichtigen Erinnerungen.

Bei MyHeritage wissen wir, wie wichtig Familie und Liebe für unser Leben ist. Von daher haben wir euch bei Facebook und Twitter gefragt, ob ihr eine schöne oder romantische Geschichte mit uns teilen möchtet.

Hier teilen wir mit euch ein paar von unserer Lieblingsgeschichten:

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12    Feb 20130 Kommentare

Deutsche Geschichte: Die Siedler

Heute setzen wir unsere Geschichtsreihe fort und begrüßen sehr herzlich Herrn Hans-Peter Geis, der über die Siedler jenseits der Oder spricht.

Viel Spaß beim Lesen!

Mein Thema im letzten Blog war die deutsche Ostsiedlung zur Zeit Kaiser/König Ottos I.. Erst hatten germanische Stämme bis weit ins heutige Polen gesiedelt, doch die hatten fast alle das Land östlich der Elbe in Richtung Westen und Süden verlassen. In den leeren Raum waren seit etwa dem Jahr 500 verschiedene slawische Stämme eingewandert. Damit begnügen diese sich aber nicht, sie kommen immer wieder über die Elbe und versuchen, zwischen den ostfränkischen, was später deutsche Stämme sind, zu siedeln. Um sich dagegen zu wehren, hatte schon Karl der Große das Gebiet zwischen Oder und Elbe in „Grenzmarken“ eingeteilt, Otto sichert sie endgültig. Danach strömen deutsche Siedler ins Land.

Was für eine Bedeutung hat denn überhaupt das, was ich hier schreibe, für Ahnenforscher?  Ich denke, ein richtiger Forscher ist nicht damit zufrieden nur zu erfahren, wann der Großvater geboren wurde und wo. Ihn interessiert doch auch, warum der vielleicht einen französischen Namen hatte  und wieso der Ort in Sachsen, aus dem er stammt, Beiersdorf heißt, während Orte drumherum so fremd klingende Namen tragen wie etwa Eulowitz, Wuischke, Rachlau, Blösa. Das alles hat mit der Ostsiedlung zu tun.

Bis jetzt habe ich nur von den Siedlern berichtet, die sich diesseits der Oder nieder gelassen haben. An der Oder machen sie aber nicht Halt. So wohnen zu beiden Seiten der Odermündung die slawischen Pomeraner, die  Bischof Otto von Bamberg für das Christentum gewinnt und bei denen er eine Reihe von Klöstern bauen lässt. Außerdem sollen deutsche Ritter für die Pommernherzöge Waffendienst leisten, wofür sie Land bekommen. Ritter und Klöster rufen anschließend deutsche Siedler, die von 1210 bis 1280 kommen, um der Wildnis fruchtbares Land abzugewinnen. Aus slawischen Burgen mit kleinen Siedlungen entwickeln sich Städte, darunter Stettin (heute Szczecin).

Stettin. Schloss der Pommerschen Herzöge. 1997

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