29    Nov 20127 Kommentare

MyHeritage übernimmt Geni.com

Wir sind begeistert, euch heute bekannt geben zu können, dass wir Geni.com, das in Los Angeles ansässige Stammbaum-Netzwerk übernommen haben. Geni.com ist eine der führenden Stammbaum-Webseiten und hat seit der Gründung in  2007 eine sehr starke, globale Marke etabliert. Wir freuen uns sehr, Geni.com talentiertes Team bei der MyHeritage Familie willkommen zu heißen.

Das sind tolle Neuigkeiten! In einer noch größeren Community können die Nutzer von MyHeritage und Geni.com sehr von dieser Akquisition profitieren. Nutzer beider Netzwerke werden Übereinstimmungen mit den Stammbäumen der anderer Webseite erhalten und die Nutzer von Geni.com werden auch von MyHeritages Smart Matching und Record Matching profitieren und Zugang zu historischen Datensätzen bekommen, die sie vor der Übernahme bei Geni.com nicht zur Verfügung hatten.

Die Akquistion von Geni.com ist unsere achte und bisher größte Übernahme. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem wir stark expandieren, mehr Daten hinzufügen und zusätzliche Technologien für euch zur Verfügung stellen, so dass ihr bahnbrechende Fortschritte in eurer Familienforschung erlebt.

Die Webseiten von MyHeritage und Geni.com werden getrennt gehalten und die MyHeritage Nutzer werden keinerlei Änderungen spüren. Falls ihr zufällig 2 Accounts besitzt – eins bei MyHeritage und eins bei Geni.com – dann werden sie getrennt bleiben.

Wir dachten, dass ihr vielleicht ein paar Fragen zu der Akquisition haben könntet, und hoffen, dass sie durch dieses Blogpost geklärt wurden. Mehr Infos könnt ihr unserer Pressemitteilung entnehmen.

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28    Nov 20120 Kommentare

MyHeritage beschafft sich 25 Millionen US-Dollar

Wir freuen uns sehr, heute bekannt geben zu können, dass wir eine neue Förderrunde in Höhe von 25 Millionen US-Dollar abgeschlossen haben, so dass die operative Leistung von MyHeritage in den nächsten Jahren noch rascher gesteigert und infolgedessen unsere Nutzer einen noch besseren Service erhalten werden. Die Förderrunde wird von Bessemer Venture Partners (BAP) in Kooperation mit den bestehenden Investoren Index Ventures und Accel Partners getragen.

Bessemer Venture Partners (BVP) ist ein globales Venture Capital Unternehmen mit Niederlassungen in Silicon Valey, Cambridge, Mass., New York, Mumbai und Herzlyia, Israel. BVP bietet die umfangreichste Plattform für Venture Capital über alle Industriebereiche, Geographien, Generationen und alle Phasen des Unternehmenswachstums hinweg. Von Staples bis Skype, VeriSign bis Yelp, LinkedIn bis Pinterest, BVP begleitet Unternehmen von der Existenzgründung an und gibt ihnen Rückhalt in allen wirtschaftlichen Phasen. Mehr als 100 von BVP finanziell unterstützten Unternehmen sind an den Börsen in Nordamerika, Europa und Asien gelistet.

Die neue Förderrunde wird von MyHeritage verwendet werden, um das Wachstum der historischen Datensatz-Sammlungen und den Vertrieb weltweit auszubauen, um bedeutende Datensatz-Sammlungen in Europa zu erwerben und um globale Crowdsourcing-Projekte einzuführen.

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27    Nov 20120 Kommentare

Zwillinge gefunden in einem 450 Jahre alten Gemälde!

Es gibt unterschiedliche Auslöser, die dazu führen, uns mehr mit der eigenen Familiengeschichte auseinander zu setzen. Ein Grund dafür ist allein die Vermutung, dass wir so sind, wie wir sind, aufgrund unserer Ahnen.

Unser Aussehen oder unser Verhalten sind oft durch unsere Vorfahren erklärbar. Meine Tochter z.B. hat das Temperament meiner Mutter und die Zahnlücke von meiner Schwiegermutter geerbt. Aber manchmal ist genau das, was wir nicht erklären können, interessanter und motiviert uns, mehr über unsere eigene Familie zu erfahren.

Der junge Max Galuppo, ein 20 jähriger Amerikaner, hat etwas erlebt, dass ihn für die Ahnenforschung motiviert hat: Er ist zusammen mit seiner Freundin in das Philadelphia Art Museum gegangen. Sie betrachteten die verschiedenen Gemälde und plötzlich sagte die Freundin: "Hast du das italienische Bild des 16. Jahrhundert gesehen? Da bist du."

Es war erstaunlich. Der junge Mann hat sein zweites Ich gefunden und die Ähnlichkeit war tatsächlich verblüffend. Seine Freundin erzählte der Philadelphia Inquirer die zufällige Entdeckung: "Max hat jetzt aus heiterem Himmel ein genealogisches Projekt angefangen".

Max Galuppo sucht nach mehr Informationen über seine Familie, damit er die Ähnlichkeit erklären kann.

Über das Gemälde war nicht viel bekannt, abgesehen davon, dass es 1562 in Emilia (Italien) gemalt wurde. Aber das war schon ein guter Anfang, denn Galuppos Familie stammt aus Florenz, eine Stadt nur 10 km entfernt von Emilia.

Ich bin jetzt neugierig geworden, was euch dazu bewegt hat, Familienforschung zu betreiben. Habt ihr auch eine so außergewöhnliche Geschichte?

26    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis – Teil 2

Heute haben wir die Familiengeschichte Hans-Peter Geis zurück im Blog! Letzte Woche haben wir erfahren, wie sein Interesse an Genealogie entstanden ist und wie er die Quellen, die er schon hatte (Familienbücher, Fotos, etc.), benutzt hat, um die Lücken in seinen Familienstammbaum zu füllen.
Nun erfahren wir, wie Herr Geis seinen Stammbaum manuell (!) erstellt hat und wie er vorgegangen ist, um mehr über seine Ahnen zu erfahren.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

"Nachdem ich – wie hier beschrieben – alle Daten beieinander hatte, konnte ich anfangen meinen Familienstammbaum zusammen zu stellen. Kräftiges Zeichenpapier, eine Breite von 110 cm schien mir breit genug, davon kaufte ich eine ganze Rolle, weniger war nicht zu kriegen. Dann konnte es losgehen. Mit Schreibmaschine schrieb ich auf Normalpapier für jeden einzelnen der über 100 Personen untereinander Name, Vorname, Geburts- und Todesjahr, Geburtsort. Die schnitt ich aus und legte sie zusammen mit den Bildern auf ein Stück ausgerolltes Zeichenpapier. So bestimmte ich, wie groß der Bogen für den Stammbaum sein musste: Er wurde 2 m lang und 90 cm breit. Und jetzt begann die mühsame Feinarbeit: Striche ziehen zwischen den Personen, die zusammen gehörten, mit Tuschstift nachziehen, Namenszettel, Heiratsdaten und Bilder aufkleben.

Da war noch ein Problem mit den Bildern. Einige hatte ich doppelt und dreifach, da konnte ich eines für den Original-Stammbaum spendieren. Für diejenigen, die ich nur einmal hatte – einige hatte ich auch nur geliehen – musste ich mir etwas anderes einfallen lassen, die wollte ich in meinem Archiv behalten.

Nun sollten ja die Verwandten den Stammbaum auch kriegen. Bei einem Kopiergeschäft konnte ich ihn auf eine handlichere Größe, etwa 2/3 des Originals, kopieren. Auf den Kopien fehlten nun etwa die Hälfte der Bilder.  Von denen machte ich Fotokopien und klebte sie auf die Stammbaumkopien auf.

Das ist der Familienstammbaum!

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16    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis

Hans-Peter Geis

Vor kurzem hat Hans-Peter Geis MyHeritage entdeckt, nachdem er unseren Blogpost über die gemeinsamen Vorfahren und Sprachwurzeln zwischen Briten und Deutschen gelesen hat. Herr Geis hat ein sehr interessantes Buch geschieben: "Bauer Bürger Arbeitsmann. Geschichte der Menschen deutscher Sprache" und hat sich netterweise bereit erklärt, über Ahnenforschung, seinen Stammbaum und sein Buch zu sprechen.

Das Ergebnis ist eine 3-teilige Reihe, die wir heute anfangen! Die nächsten zwei Blogposts werden nächsten und übernächsten Freitag erscheinen.

Viel Spaß beim Lesen!

"Ja, auch ich "betreibe" Genealogie. Wenn man damit die Beschäftigungm it seinen Vorfahren meint. Nachdem ich Rentner geworden war, hatte ich all das hervor gekramt, was mein Vater mir hinterlassen hat. Dazu gehörte sein "Ahnenpass", mit dem er, wie die meisten damals, nachweisen musste, dass unter seinen Eltern und Großeltern und denen seiner Frau keine Juden waren. Und all die Briefe an Standesämter und Pfarrämter, die zu schreiben waren, um etwas über seine Vorfahren zu erfahren und die Antworten darauf. Ich erinnere mich noch, wie spannend für mich als 12-13-Jährigen das Puzzlespiel war, um jedem Verwandten seinen Platz im Stammbaum zuzuweisen. Mein Vater, meine Mutter und ich, wir sprachen viel darüber, wenn wieder eine Antwort kam, die ihn - und uns - ein Stückchen weiter brachte und uns ein bisschen mehr über unsere Vorfahren erfahren ließ. Und jedes Mal, wenn er einen neuen gefunden hatte, bekam er Lust, dessen Vorfahren weiter zurück zu verfolgen.

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15    Nov 20122 Kommentare

Wer bin ich?

Es sind schon knapp 3 Monate vergangen, seitdem wir unser letztes Quiz vorbereitet haben. Also, es ist wieder soweit!

Hier ein Babyfoto von einer bedeutenden deutschen Person. Die Person lebt nicht mehr und wurde nicht im letzten Jahrhundert geboren (sondern davor). Reicht das schon an Tipps? Ich habe es diesmal extra schwierig gemacht, da ihr immer so schnell seid!

Na dann: wer bin ich?

Schreibt euren Tipp unten in die Kommentare!

14    Nov 20120 Kommentare

Familie: Waren eure Ahnen erfinderisch?

Waren eure Vorfahren erfinderisch oder innovativ? Was wisst ihr über sie? Waren sie eher Familien Menschen oder eher Einzelgänger? Wie wurden sie von anderen eingeschätzt? Waren sie irgendwie "anders"?

Eine Studie der Cornell University (auf Englisch) ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Einzelgänger die kreative Köpfe der Zukunft werden können. Ein Einzelgänger zu sein, macht erfinderisch und kann sogar zu wirtschaftlichen Erfolg führen.

"Wenn Sie mit einer Ablehnung gut umgehen können, dann kann das "anders-Gefühl" nützlich sein und sogar zu kreativen Lösungen führen." - behauptet Jack Goncalo, Professor für Organizational Behavior an der Cornell University ILR School. "Im Gegensatz zu Menschen, die ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit haben, schütteln einige sozial abgelehnte Menschen die Ablehnung einfach ab und halten sich an das Motto: Normale Menschen verstehen mich nicht und ich bin für etwas wichtigeres bestimmt."

Die Forscher fanden heraus, dass die soziale Ausgrenzung - am Arbeitsplatz oder anderswo - für Personen mit einem starken, unabhängigen Selbstwertgefühl stimulierend sein kann.

"Wir weisen natürlich die negativen Folgen der Ausgrenzung für viele Personen nicht zurück, aber für manche von ihnen hat die Ablehnung auch eine gute Seite", sagt Goncalo. "Für die sozial Ausgegrenzten kann die Kreativität die beste Rache sein."

Mehr über die Forschung Jack Goncalos könnt ihr hier lesen.

Habt Ihr auch Verwandte oder Vorfahren, zu denen diese Beschreibung gut passt? Haben sie irgendwas interessantes erreicht? Wie haben sie es gemacht? Wir freuen uns über eure Kommentare!

13    Nov 2012Ein Kommentar

Franz Adolphs García: Zwischen Kolumbien und Deutschland

Franz und seine Familie

Franz und seine Familie

Heute erzählt uns der Deutsch-Kolumbianer  Franz Adolphs, wie er seine Familienforschung begonnen hat.

"Hallo liebe Kollegen Genealogen, ich bin Franz Adolphs García, Architekt, geboren in Kolumbien, aber mit Doppelstaatsangehörigkeit, da mein Vater Deutscher war.

Geboren bin ich in Bogotá am 5. März 1943, noch während des 2. Weltkriegs, in einer schwierigen Zeit nicht nur hier in Kolumbien, sondern weltweit. Damals wurden normale Menschen aus Deutschland, Japan und Italien, die sich entschieden hatten, Kolumbien als neue Heimat zu betrachten und die mit der Politik in dem Geburtsland nichts zu tun hatten, plötzlich verfolgt. Sie wurden verhaftet und in dem Hotel Sabaneta de Fusagasugá untergebracht, das die kolumbianische Regierung als Konzentrationslager umgebaut hatte , weil sie als Gefahr für die nationale Sicherheit eingestuft worden sind.

Hotel Sabaneta de Fusagasugá

Hotel Sabaneta de Fusagasugá

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12    Nov 20123 Kommentare

Bereit für 2013? MyHeritage Familienkalender

2013 steht vor der Tür und somit ist es höchste Zeit, uns für das nächste Jahr zu organisieren. Es gibt so viele Geburtstage, Jahrestage und andere Familienereignisse, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Mit dem MyHeritage Familienkalender könnt ihr alle Termine mit nur ein paar Klicks im Auge behalten.

Unsere großartigen Kalender sind wirklich einfach zu erstellen, weil das, was richtig Arbeit macht, haben Sie ja bereits getan: Geburts-, Jahrestage und Familienereignisse eingeben und Fotos und Videos hochladen! Da diese Informationen auf eurer Familienseite schon vorhanden ist, werden Fotos und Ereignisse von eurer MyHeritage Familienseite automatisch in einen schönen Familienkalender eingefügt und organisiert.

Eine Collage eurer Familienfotos wird Monat für Monat automatisch perfekt erstellt, aber nicht irgendwelche Fotos! Der Kalender sucht automatisch die Fotos aus, die für den jeweiligen Monat relevant sind. Man kann den Kalender aber noch personalisieren: Man kann Ereignisse hinzufügen oder bearbeiten, mehr Fotos hochladen oder austauschen, nationale und/oder religiöse Feiertage einblenden lassen und noch vieles mehr.

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9    Nov 20120 Kommentare

Wer ist wichtiger: Papa oder Mama?

Braucht ein Kind eins oder beide Elternteile, um glücklich zu werden? Wer ist wichtiger für ein Kind: die Mutter oder der Vater?

Laut einer neuen Studie (in englischer Sprache) von Forschern der University of Iowa ist die Bindung zu dem Vater genau so wichtig wie die Bindung zu der Mutter.

Die Studie ergab auch das, was Familien immer gewusst haben: die Bindung zwischen Kindern und Eltern während der frühen Kindheit ist ausschlaggebend für glückliche und sozial kompetente Menschen.

Kinder, die eine enge Beziehung zu einem Elternteil haben, egal ob Vater oder Mutter oder beide, haben weniger Verhaltensprobleme, wenn sie in die Schule kommen.

Überraschend ist aber, dass Kinder, die eine enge Bindung zu beiden Elternteilen hatten, nicht noch zusätzliche Vorteile im Vergleich zu Kindern hatten, die Bindung zu nur einem Elternteil besitzen. Die Forscher betonen: "Viele Personen denken, dass der Vater nicht gut genug sei, um die primäre Bezugsperson des Kindes zu sein. Unsere Daten beweisen aber das Gegenteil".

Was ist eure Meinung? Seid ihr damit einverstanden? Habt ihr einen alleinerziehenden Vater in eurer Familie?

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