15    Jul 20110 Kommentare

Genanalysen schreiben Menschheitsgeschichte

Wann, wo und wie viele Menschen einst vor Jahrtausenden auf der Erde lebten, ist spannend und heute nicht mehr ganz leicht herauszufinden. Anhand von Sequenzvergleichen einzelner Genome von Asiaten, Europäern und Afrikanern modellierten Forscher jetzt die Menscheitsgeschichte aber genauer als je zuvor. Sie kommen unter anderem zu dem Schluss, dass die Menschheit sich auch nach dem Auszug aus Afrika vor etwa 60 000 Jahren weiter weltweit untereinander vermischte. Die Out-of-Africa-Pioniere blieben also in Kontakt mit der alten Heimat – oder deren Bewohner mit den Exilanten.

Solche Schlussfolgerungen über die Menschenpopulationen der Vergangenheit gelingen Wissenschaftlern durch den Vergleich heutiger Gensequenzen von Menschen möglichst unterschiedlicher Herkunft. Anhand der dabei entdeckten Unterschiede erstellen sie dann eine Genealogie, küren die jeweils letzten gemeinsamen Vorfahren und eichen den Stammbaum schließlich zeitlich, indem sie die durchschnittliche Mutationsgeschwindigkeit des Genoms schätzen.
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14    Jul 20110 Kommentare

Ungleiche Zwillinge

Der genetische Code galt lange als einziger Ursprung der Eigenschaften eines Lebewesens. Doch seit einigen Jahren verdichten sich zunehmend die Beweise, dass auch andere Faktoren diese Entwicklung beeinflussen und sogar in nachfolgenden Generationen noch Auswirkungen haben. Einen solchen sogenannten epigenetischen Effekt haben nun kanadische Forscher bei Bäumen beobachtet: Genetisch gleiche Sorten von Pappeln, deren Vorfahren allerdings aus verschiedenen Baumschulen stammen, reagieren unterschiedlich auf Wassermangel.

Malcolm Campbell von der University of Toronto und seinen Kollegen zufolge haben die Umweltbedingungen an den jeweiligen Herkunftsorten die Umsetzung der pflanzlichen Erbinformation nachhaltig beeinflusst. Die Forscher vergleichen dies mit einem Effekt, der auch von eineiigen Zwillingen beim Menschen bekannt ist: Trotz gleichen Erbguts können sich ihre Eigenschaften stark unterscheiden, besonders wenn sie getrennt voneinander aufgewachsen sind.
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12    Jul 20112 Kommentare

Umfrage: Gibt es Zwillinge in eurer Familie?

Das Wort Zwilling ist eine Ableitung vom Zahlwort zwei und bedeutet ursprünglich „was doppelt vorkommt“ oder „wovon es ein Zweites gibt“. Die beiden bekanntesten Formen der Zwillingsentstehung sind:

  • Eineiige Zwillinge (monozygotisch) - die befruchtete Eizelle (Zygote) teilt sich im Verlauf der Entwicklung in zwei Embryonalanlagen, auch Zwillingsschlupf genannt. Sie entstehen aus einer einzigen befruchteten Eizelle, haben das gleiche Erbgut und die gleichen Erbanlagen.
  • Zweieiige Zwillinge (dizygotisch) - zwei innerhalb eines Zyklus gereifte Eizellen werden von zwei Spermien befruchtet.

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11    Jul 20110 Kommentare

Ausstellung: Den Kelten auf der Spur

Wer waren die Kelten? Die Kenntnis dieser frühgeschichtlichen Gruppe ist bescheiden. Die einen denken an Asterix und Obelix, die anderen an Tier- und Menschenopfer. Ganz gerecht wird man den Menschen, die zwischen dem 6. und 1. Jahrhundert vor Christus nördlich der Alpen siedelten, mit beiden Klischees nicht. Sie schufen schönen Schmuck und Keramik, trieben Handel mit Italien und Griechenland und waren mutige Kämpfer. Nur eines taten sie nicht: „Es gibt keine schriftlichen Quellen zur eigenen Geschichte, nur Inschriften auf Schwerten, Gräbern oder Münzen“, sagt Caroline von Nicolai, Archäologin am Archäologischen Landesmuseum in Konstanz.

Die Darstellung der Kelten auf einem Gemälde.

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8    Jul 20110 Kommentare

Am Wochenende schon was vor?

In diesem Jahr jährt sich der Tag der Kirchweihe in Wesuwe zum 501. Mal. Zum Gedenken an diesen Tag findet in Wesuwe das Kirchweihfest statt. Diese traditionelle Veranstaltung, aus der inzwischen die Bezeichnung Kirmes wurde, wird von der Stadt Haren vom 9. bis 11. Juli in Wesuwe durchgeführt. Unterstützt wird sie durch die vielfältigen Aktivitäten der Wesuweer Vereine. Im Vordergrund steht dabei, den Charakter des Volksfestes, der Kirmes zu erhalten.

An allen Kirmestagen zeigt der Arbeitskreis „Ahnenforschung und Geschichte“ des Heimatvereins Wesuwe im Pfarrheim wieder Auszüge aus der großen Sammlung von Fotos, Karten und Dokumenten der Wesuweer Geschichte. Öffnungszeiten sind Samstag von 15 bis 20Uhr, Sonntag von 11 bis 20Uhr und am Montag ab 11Uhr.
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7    Jul 20113 Kommentare

Umfrage: Männlich oder Weiblich?

Schaut ihr euch eigentlich regelmäßig die Statistiken eurer Familienseite an? Auf der Startseite findet ihr direkt einen Link, der euch zu den verschiedensten Statistiken führt. Welche sind z.B. beliebte Vornamen in eurer Familie? Sind die meisten Paare in der Verwandtschaft nur zusammen, verheiratet oder leider doch schon geschieden? Es gibt viel zu entdecken!

In der dieswöchigen Umfrage möchten wir gerne von euch wissen, ob ihr mehr männliche oder doch mehr weibliche Verwandte habt? Die Antwort findet ihr in der Übersicht eurer Statistiken! ;-)


6    Jul 20117 Kommentare

***NEU auf MyHeritage.com: Das Familienvorhaben***

Wir freuen uns, die Einführung von unseren Familienvorhaben bekannt geben zu können. Ab sofort können die Mitglieder einer Familienseite gemeinsam die Seite auf Premium- oder PremiumPlus hochstufen. Die Kosten können durch alle Mitglieder geteilt werden und somit ist es nicht mehr nötig, dass eine einzelne Person das Abo für die gemeinsame Familienseite erwirbt. Mit Hilfe der Familienvorhaben wird der Zusammenhalt und vor allem das Interesse für die Familiengeschichte gestärkt. Diese neue Technologie fördert die Familie sich noch intensiver mit der Forschung seiner Vergangenheit zu beschäftigen.

Wenn Du noch kein Mitglied von MyHeritage.com bist, registriere dich kostenlos und starte dein Familienvorhaben noch heute! Besuche MyHeritage.com und lege einen neuen Stammbaum an, oder importiere einen bestehenden Baum mit Hilfe des GEDCOM-Imports.

Wie aber funktionieren die Familienvorhaben überhaupt?
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5    Jul 20110 Kommentare

Fund in Indonesien – Homo erectus früher ausgestorben als gedacht

Der Homo erectus gilt als der Vorfahre des modernen Menschen. Der "aufrechte Mensch" war ein Fußgänger und der Erste, der systematisch auf die Jagd ging und Feuer in seinem Leben einsetzte. Bis auf seine Schädelform und das kleinere Gehirn ähnelt er in vielen Aspekten dem Homo sapiens. Lange glaubten die Wissenschaftler, der Homo erectus sei vor 500.000 ausgestorben.

In den 1930er Jahren fanden Wissenschaftler in Zentral-Java die Reste von 25.000 Säugetieren. Darunter auch die Knochen von 15 Vertretern des Homo erectus. 1996 wurde das archäologische Material datiert und das Alter mit 35.000 bis 50.000 Jahren angeben. Der Urmensch hätte demzufolge in Indonesien länger gelebt als zuvor geglaubt. Da die ältesten Funde des Homo sapiens in Indonesien etwa 40.000 Jahre alt sind, hätten sich die beiden Spezies also durchaus treffen können.
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4    Jul 20110 Kommentare

Der Sohn des letzten österreichischen Kaisers ist gestorben

Otto von Habsburg, ältester Sohn des letzten Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn, ist tot. Er starb heute im Alter von 98 Jahren in seinem Haus in Pöcking am Starnberger See. "Er ist friedlich eingeschlafen", sagte seine Sprecherin Eva Demmerle.

Otto von Habsburg starb im Alter von 98 Jahren in Pöcking bei Starnberg.

Otto von Habsburg war langjähriger Europaabgeordneter für die CSU und Ehrenpräsident der Internationalen Paneuropa-Union. Dessen Präsident, der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt, bezeichnete Habsburg als "den letzten großen Baumeister der Europäischen Einigung aus der Pionier-Generation". Habsburg habe entscheidend dazu beigetragen, den Eisernen Vorhang niederzureißen.
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1    Jul 20110 Kommentare

Das Lieblingsobst der Deutschen

Er gehört zu jeder Schulpause und zu jeder Wanderung: der Apfel! Jeder Deutsche lässt sich im Jahr rund 35 Kilo davon schmecken. Eine Frucht mit Tradition, die unsere Vorfahren schon in der Steinzeit genossen haben.

Das Knacken beim Biss, die frische Säure im Mund und dann die Süße – Äpfel sind der Deutschen liebstes Obst. Und das schon seit der Steinzeit. „Man hat bei den Pfahlbauten in Unteruhldingen Reste von Holzäpfeln gefunden“, sagt Eugen Setz, Chef der Marketinggesellschaft Obst vom Bodensee. Die verkohlten Reste lagen rund um die Feuerstellen und wurden auf 2000 v. C. datiert. Das reine Vergnügen dürfte der Nachtisch damals nicht gewesen sein: „Der Geschmack war sicher herzhaft säuerlich“, sagt Setz.


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