31    Mrz 2011Ein Kommentar

Genealogische Veranstaltungen: Geschichtsforschung in Moers

Geschichte bietet viele Geschichten und kann äußerst spannend sein. Dies gilt für die Moerser Stadtgeschichte genau so wie für die eigene Familiengeschichte. Mit der Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort kann man Beides erkunden.

Am Donnerstag, 14. April, ist beispielsweise ein Blick hinter die Kulissen des Stadtarchivs möglich. Archivar Christoph Spilling führt an diesem Tag durch die historischen „Schätze“ im Neubau des Bildungszentrums und gibt Erläuterungen zu ausgewählten Dokumenten.

Die Möglichkeiten der Familienforschung per Internet erläutert Horst Steimel in einem Seminar schon diesen Samstag, 2. April. Der Dozent für Genealogie erklärt, wie man im Gewirr von Milliarden Daten den Weg zum eigenen Stammbaum findet, Datenbanken effizient nutzt und sich vor unseriösen Anbietern schützen kann.
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30    Mrz 20110 Kommentare

Gähnen im Frühjahr ist ein Erbe der Vorfahren

Der Winter neigt sich unerbittlich dem Ende zu und die Sonne gewinnt an Kraft – man freut sich vielleicht darüber, ist aber augenblicklich müde. Das dürfte immer schon so gewesen sein. Denn Forscher fanden heraus, dass die Frühjahrsmüdigkeit uns Menschen in den Genen sitzt. Sie ist evolutionären Ursprungs.

Das große Gähnen ist ausgebrochen. Man fühlt sich schlapp, obwohl man eigentlich gut geschlafen hat und reagiert mitunter grantig auf seine Mitmenschen. Menschen, die unter Frühjahrsmüdigkeit leiden, reagieren auf das stärkere Sonnenlicht, das durch das Auge ins Gehirn gelangt. Diese jeweilige Lichtmenge steuert unter anderem die Produktion des Schlafhormons Melatonin – im Frühjahr wird weniger produziert, im Winter mehr. Das strengt den Körper an und er reagiert mit Müdigkeit.

Der Berliner Schlafforscher Dieter Kunz ist der Ansicht, dass dieser Prozess noch eine Erinnerung an Winter sei, wo unsere Vorfahren mit wenig Nahrung haben auskommen müssen und das Überleben noch davon abhing, dass der körpereigene Stoffwechsel im Winter gedrosselt wird, um nicht zu viel Energie zu verbrauchen und in Form von Nahrung aufnehmen zu müssen.
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29    Mrz 20112 Kommentare

Rückblick: 4. Westfälischer Genealogentag

Wie am Freitag im Blog berichtet, sind wir am letzten Samstag auf dem 4. Westfälischen Genealogentag gewesen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Insgesamt kamen rund 1200 Besucher und 52 Aussteller standen mit Rat und Tat am eigenen Stand. Christian Loefke von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie findet, dass sich das Interesse an die Familienforschung von Jahr zu Jahr steigert.

Immer mehr familien- und heimatkundlich Interessierte tummeln sich in den Archiven auf der Suche nach ihren Wurzeln“, berichtete Bockhorst und möchte mit dem Genealogentag Quellen, Wissen und Knowhow gebündelt zugänglich machen.
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28    Mrz 20110 Kommentare

“Archiv ist das Gedächtnis der Stadt” Vortrag über das Stadtarchiv Münster

Heute berichte ich in unserem Blog über einen Vortrag, den ich auf dem 4. Westfälischen Genealogentag gehört habe und euch nicht vorenthalten möchte. Er ist vor allem für unsere Nutzer aus dem Raum Münsterland interessant.

Frau Irmgard Pelster hielt einen Vortrag über "Familienkundliche Quellen in Kommunalarchiven  - Das Beispiel Münster". Das Stadtarchiv steht sowohl für die wissenschaftliche, wie auch die Familienforschung zur Verfügung. Es gibt einen Lesesaal und die Möglichkeit mit gebrachte Laptops anzuschließen. Es gibt Findmittel wie die Archivdatenbank und die Beratung durch die Mitarbeiter ist kostenlos. Auch Kopien und schriftliche Anfragen werden im Stadtarchiv erstellt und beantwortet.

Wichtige Aufgaben des Archivs sind die Übernahme, das Sammeln, Bewahren, Dokumentieren, Vermitteln und Forschen von der Geschichte und der Bevölkerung Münsters. Schon seit frühester Zeit wurde vor allem die Geschichte der Herrschenden dokumentiert. Regeln, Gesetze, Protokolle und vieles mehr wurden dokumentiert.
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25    Mrz 20114 Kommentare

4. Westfälischer Genealogentag

Morgen (26.03.2011) ist es wieder soweit. In Altenberge (in der Nähe von Münster) findet wieder der Westfälischer Genealogentag statt. Von 10 bis 17Uhr können die Stände der Aussteller in der Sporthalle "Gooiker Platz" besucht werden.

Die Veranstaltung wird von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung organisiert und der Eintritt ist frei.

Neben dem MyHeritage-Stand sind insgesamt weitere 49 Aussteller von der Partie! Euch erwarten Vereine, Archive, Verlage, Institutionen und Firmen rund um die Ahnenforschung. Die Veranstalter rechnen mit ca. 2000 Besuchern. Ein Besuch ist also allemal wärmstens zu empfehlen. :-)
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24    Mrz 20110 Kommentare

Ein Blick ins Kirchenarchiv des Kirchenkreises Ostholstein

Regale, Findbücher, Gemeindechroniken – in den Archiven des Kirchenkreises Ostholstein sind Geschichte und Geschichten von Kirchen und Gemeinden, über Persönlichkeiten und Ereignisse der heutigen Kirchenkreisbezirke Oldenburg und Eutin verwahrt. Das Zentralarchiv des Kirchenkreisbezirks Eutin in Gleschendorf ist seit 1997 unter der Obhut von Hans-Jürgen Voß. Der Kirchenarchivpfleger katalogisiert und ordnet die Bestände und macht sie – wie seine Kollegen im Archiv des Kirchenkreisbezirks Oldenburg in Neustadt i.H. – für Kirchengemeinden, Wissenschaftler und Familienforscher zugänglich. Das „Reich“ des Archivpflegers liegt im klimatisierten Kellergeschoss. Messgeräte überwachen rund um die Uhr Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die Bestände sind empfindlich, Akten und Bücher sind zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, die ältesten stammen aus dem 18. Jahrhundert. Bis ins Jahr 1597 reichen die ältesten Kirchenbucheinträge. Gesprochen wird hier nur mit gedämpfter Stimme, an den Arbeitstischen neben den Regalwänden blättern Besucher in kopierten Kirchenbüchern und Akten – auf der Suche nach Spuren ihrer Vorfahren oder mit wissenschaftlichem Auftrag.
Für private Recherchen ist das Archiv dreimal in der Woche, von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet", sagt der Archivpfleger Voß, „eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.“ Jeder Besucher zahlt jeweils 5 Euro für die Nutzung, die Anfertigung einer Kopie kostet 40 Cent.
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23    Mrz 20116 Kommentare

Mit Deiner Unterstützung noch besser werden!

In der Ahnenforschung gibt es viele Gebiete, die nicht nur interessant, sondern vor allem sehr wissenwert sind. Alle Ahnenforscher haben natürlich das gleiche Ziel: so viel über ihre Vorfahren zu entdecken, wie nur möglich! Entscheidend ist u.a. die Wappenkunde, die Namensforschung oder auch die Forschung an älteren Quellen wie Kirchen- und Gerichtsbüchern.

Täglich versuchen wir hier in unserem Blog, euch interessante Themen vorzustellen. Ein Blick auf die rechte Spalte (unsere Kategorien) zeigt ebenfalls die Vielfaltigkeit des MyHeritage.de-Blogs.

Events, Bücher und Fernsehsendungen rund um die Genealogie gehören schon zu einem festen Bestandteil des Blogs. Auch alle Neuigkeiten zu MyHeritage-Produkten werden im Blog veröffentlicht.

Zukünftig möchten wir den Content des Blogs noch weiter verbessern und ausbauen. Sicherlich werden wir nicht nur über genealogische Themen, sondern über andere besondere Inhalte berichten. Daher hoffen wir heute auf Deine Unterstützung.

Welche Themen sind für Dich am Interessantesten? Was vermisst Du in unserem Blog? Und worüber würdest Du zukünftig noch mehr lesen wollen?

Schreib' unten einfach ein Kommentar und werde Teil dieses Projektes. Denn: unser Blog ist dazu da, um Dir den Tag zu versüßen! ;-)

21    Mrz 20112 Kommentare

Erforschen wo man her kommt – Ahnenforschung in Österreich

Heute berichten wir über einen professionellen Ahnenforscher aus Österreich und seine Arbeit.

Felix Gundacker ist Österreichs einziger Berufsgenealoge. An ihn wenden sich Kunden aus den USA, aus Australien, Kanada und Südamerika, die auf der Suche nach ihren Wurzeln in Österreich und den ehemaligen Kronländern sind, aber auch immer mehr Österreicher nehmen seine Dienste in Anspruch.

Ahnenforschung im Web braucht viel Geduld

Speziell in den USA ist die Ahnenforschung eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung, in Österreich und im deutschsprachigen Raum erwacht in den letzten Jahren das Interesse dafür. Das Internet und Datenbanken erleichtern vielfach die Suche nach den Ahnen, unzählige Anbieter im Web bieten ihre – teils kostenpflichtige – Hilfe bei der Suche nach den Urururururgroßeltern an. Auch Felix Gundacker hat sich zunächst für seine eigene Familiengeschichte interessiert. Die zufällige Begegnung mit einem anderen Herrn Gundacker gab die Initialzündung, den eigenen Stammbaum zu erforschen. 1989 gab Gundacker seinen Beruf als Techniker auf und wurde Berufsgenealoge, er erforscht nun im Auftrag von Kunden deren Stammbäume und lehrt Forschungstechniken in Volkshochschulkursen. Das Interesse an Ahnenforschung wachse in den vergangenen Jahren stetig, so Gundacker. "Die Menschen suchen ein Pendant zur schnelllebigen Welt." Den klassischen Familienforscher gibt es nicht: An Gundacker wenden sich mehr Frauen als Männer, "das Verhältnis ist 55 zu 45 Prozent". Das Interesse sei unabhängig von der sozialen Schicht, "von der Raumpflegerin bis zum Kommerzialrat" wollen Menschen wissen, woher ihre Vorfahren abstammen, welche Namen sie trugen, über ihre Berufe und Schicksale erfahren. Auch das Alter der Interessenten reiche von 25 bis 85 Jahren.
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18    Mrz 20110 Kommentare

Vorstellung des Heimatbildarchivs des Oberbergischen Kreises

Rund 35 000 Fotografien und Dias lagern im Heimatbildarchiv. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Oberbergischen Landes seit 1925. In den vergangenen Jahren haben viele namenhafte Heimatforscher und Historiker um Hilfe gebeten.

Birgit Behrendt öffnet eine Schublade. Aus dem großen Aktenfach lugen tausende Karteikarten hervor. „Das hier könnte passen“, sagt Behrendt und zieht aus dem Wust ein Foto heraus. Im Heimatbildarchiv des Oberbergischen Kreises sucht die studierte Bibliothekarin das Foto eines Kalkofens. Der Nümbrechter Heimatverein möchte über den Ortsteil Kalkofen berichten und seinen Aufsatz illustrieren.

Im zweiten Untergeschoss des Hauses Moltkestraße 34 lagern in mehreren mannshohen Aktenschränken rund 35 000 Fotografien und Dias. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Oberbergischen Landes in den vergangenen 86 Jahren.

Im Jahre 1925 gründete der Kreis Gummersbach das Heimatbildarchiv als Teil der damaligen Kreisbildstelle, dem heutigen Medienzentrum. Seitdem ist hier das Leben in der Region abgelichtet: Die Fotos zeigen das bäuerliche Leben in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, den Aufmarsch der Nationalsozialisten, zerbombte Dörfer und das Leben zu bundesrepublikanischer Zeit.
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17    Mrz 20113 Kommentare

Eine Schrift mit Haken und Ösen – das Sütterlin

Heute berichten wir über das Weitergeben der Kenntnis über das Lesen alter Schriften:
Als Helga Lohfeld aus Kirchweyhe einen Fernsehbericht über eine Hamburger Gruppe sah, die nach einem Sütterlin-Kursus nun Zuschriften aus ganz Deutschland mit der Bitte um Übersetzung alter Dokumente erhält, dachte sie: "Das kann man doch auch hier machen." Seit ihrer Schulzeit in Sachsen nämlich hat sie ein Faible für diese alte deutsche Schrift. In der Alten Wache am Henry-Wetjen-Platz in Leeste übt sie derzeit mit Interessierten, die aus heutiger Sicht fast fremdartig anmutenden Haken und Bögen richtig zu entziffern.

"Wir hatten damals in der Schule ein Jahr lang Sütterlin-Unterricht als Schönschrift-Übung", erzählt Helga Lohfeld von ihren eigenen Anfängen in den 50er-Jahren. Seitdem habe sie alles gelesen, was sie in Sütterlin in die Finger bekam. Für Briefe an den Vater und an Freunde wie etwa die zehn Jahre ältere Kegelschwester verwendete sie diese spezielle Schreibschrift ebenfalls. "Ich hatte einfach Spaß daran." Mit einem in Sütterlin abgefassten Brief konnte sie nach dem inspirierenden Fernsehbericht dann auch den Vorsitzenden des Vereins Seniorenzentrum Alte Wache, Gerd Göde, von ihrer Idee überzeugen.
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