14    Feb 20110 Kommentare

Dein schönster Liebesbrief…

...hier bin ich nun, und Du bist bei den Antipoden. O fluchtwürdiges Leben, das unseren Lippen verwehrt, sich zu küssen, wenn auch unsere Seelen vereint sind. Was kann ich Dir in einem Briefe sagen? Ach! nichts von alledem, was ich Dir sagen möchte. Die Botschaften der Götter werden nicht durch Feder und Tinte übermittelt, auch könnte selbst Deine leibliche Anwesenheit hier Dich nicht wirklicher machen: denn ich fühle Deine Finger in meinem Haar und Deine Wange an die meine geschmiegt... (Oscar Wilde (1854 - 1900) an seine Frau Constance Wilde (1858 - 1898))

... Dein Brief teuerste liebste Caroline hat meine Seele tief ergriffen und bewegt, und ich weiß nicht ob ich Dir sogleich etwas daraus beantworten kann. Aber vor meiner Seele steht es verklärt und helle, welcher Himmel in der Deinigen mir bereitet liegt. O was für himmlisch schöne Tage öffnen sich uns - In ihrer ganzen Fülle darf ich sie mir jetzt kaum denken, wenn mein Wesen nicht für die Wirklichkeit ganz unbrauchbar werden soll. O wie sehnlich wünsche ich, dass ihr mich ganz durchschaut haben möchtet, alle meine Schwächen gesehen hättet, alle, und dennoch mich gewählt... (Friedrich Schiller (1759 - 1805) an Caroline von Beulwitz, geb. von Lengefeld (1763 - 1847))

... Wahrhaftig, gnädige Frau, ich bitte Sie tausendmal um Vergebung für diese einfältige, anonyme Reimerei. Sie ist entsetzlich kindisch - aber was soll ich beginnen? Ich bin egoistisch wie Kinder und Kranke. Immer, wenn ich leiden muss, denke ich an die Person, die ich liebe. An Sie denke ich meist in Versen und sind die Verse vollendet, so kann ich nicht anders, als sie derjenigen zu zeigen, der sie gehören. - Gleichzeitig aber verstecke ich mich, wie jemand, der die größte Scheu vor der Lächerlichkeit hat... (Charles Baudelaire (1821 - 1867) an Madame Sabatier (1822 - 1889))
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11    Feb 2011Ein Kommentar

Woher komme ich? Bericht von Familienforschern in Passau

Alte Schriften im Archiv

Archivgut

Die erste Frage, die jemand mit Interesse an der Familienforschung stellt ist: Woher stamme ich? Diese Frage beschäftigt heute immer mehr Menschen. Die Zahl derer, die nach ihren Vorfahren forschen wächst ständig, die Mittel zur Forschung ändern sich auch. Aber eins bleibt immer gleich: Die Suche ist meist spannend, zuweilen mühsam, aber vor allem eines: endlos.

Hubert Riesinger ist beispielsweise das 1000. Mitglied des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde (BLF). Er hat zunächst auf eigene Faust nach den Vorfahren geforscht. Anhaltspunkte waren unter anderem alte Fotos und Geschichten in der Familie über den berühmten Onkel in Amerika.  Ein Höhepunkt seinerFamilienforschung war der Besuch der Familie in Amerika. Doch ist er mit seinen Forschungen noch lange nicht am Ende.
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10    Feb 201121 Kommentare

MyHeritage.com in 100 Sekunden

Wie schon gestern kurz auf unseren Facebook- und Twitter-Fanseiten angekündigt, hat das Team von MyHeritage.com ein kurzes Video über die Webseite erstellt: "MyHeritage.com in 100 Sekunden".

In dem Spot geht es um die Hauptfunktionen von MyHeritage.com, vor allem um das, was das Team im letzten Jahr entwickelt hat. Da wäre u.a. die Erstellung von wunderschönen Diagrammen und die Möglichkeit der Posterbestellung; die neue Version das Family Tree Builders - FTB 5.0; die Möglichkeit Quellenzitate und Videos im Profil einzufügen; das Familienspiel und nicht zu vergessen die Optimierung der Smart Matches!

Schaut euch das Video an und teilt es mit euren Freunden und Verwandten. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein Jahresabo! Wie kannst du mitmachen? Veröffentliche das Video auf deinem Blog, deiner Webseite oder deinem Netzwerk und schreibe den Link deiner Webseite in den Kommentaren. Der Gewinner wird nächsten Mittwoch, 16.02., bekanntgegeben. Viel Glück! ;-)

P.S.: Deutsche Untertitel können über den Button "CC" angeschaltet werden.

9    Feb 20112 Kommentare

Link Tipp: Die deutsche Auswanderung

Im 19. Jahrhundert wanderten mehr als 20.000 Menschen aus der Region Emsland / Grafschaft Bentheim, im Nordwesten Deutschlands gelegen, aus. Viele in Richtung Nordamerika. Anfangs noch enge Kontakte zwischen der Alten und der Neuen Welt brachen im Laufe vieler Jahre und Jahrzehnte fast völlig ab.

Die Webseite german-immigrants.com möchte diese Verbindungen wiederbeleben, die Seite will Daten und Hilfsmittel bereitstellen, um Interessierten auf beiden Seiten des Atlantiks die Forschung und die erneute oder erstmalige Kontaktaufnahme ermöglichen.

Die Datenbank enthält derzeit Angaben von über ca. 15.000 Auswanderern aus der Region Emsland/Grafschaft Bentheim, zum Teil auch mit Informationen über ihre Familien. Durch weitere Recherchen wird der Datenbestand fortlaufend ergänzt. Die Angaben beruhen vorrangig auf Passagierabfahrts- und Ankunftslisten, regionalen und lokalen Auswanderungsverzeichnissen, Kirchenbüchern sowie weiteren Onlinequellen und -datenbanken.
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7    Feb 20110 Kommentare

Das Stadtmuseum Düsseldorf zeigt eine Ausstellung über die Geschichte der Düsseldorfer Frauen

Die Stadt ist weiblich heißt die aktuelle Themenausstellung im Stadtmuseum. Zusammen mit dem Frauenbüro haben die Historiker die Geschichte der Düsseldorferinnen über 500 Jahre nachvollziehbar gemacht.
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3    Feb 20112 Kommentare

Die Geschichte einer Kaufhausdynastie

In den Niederlanden ist die Kaufhauskette Vroom & Dreesmann mit ihren 62 Filialen und rund 11000 Mitarbeitern heute so bekannt wie in Deutschland Kaufhof oder Karstadt. Was kaum jemand weiß: Firmengründer Anton Dreesmann (1854–1934) stammte aus Haselünne bei Osnabrück – und alle vier Urgroßväter seines Geschäftspartners Willem Vroom (1850–1925) wurden im Emsland geboren.
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2    Feb 20113 Kommentare

Umfrage: Seit wann betreibst du Ahnenforschung?

Seit längerem haben wir im Blog keine Umfrage gestartet. Daher dachten wir, dass es heute mal wieder an der Zeit wäre, ein bisschen mehr über euch und die Ahnenforschung zu erfahren.

Unsere heutige Umfrage geht über euer erstes Genealogie-Erlebnis. Sicherlich kann sich jeder von euch daran erinnern, wie er/sie zum ersten Mal auf die Familiengeschichte aufmerksam wurde. Was einem genau an der Ahnenforschung fasziniert hat und letztendlich vorangetrieben hat. Macht mit und "erzählt" uns mehr über euren Startpunkt.

Kommentare sind, wie immer, sehr willkommen. Über kleine Anekdoten über das erste Ahnenforschungserlebnis würden wir uns sehr freuen. :-)


1    Feb 2011Ein Kommentar

**Blütenfeste**

Im Mai feiern wir hier in Hamburg das Kirchblütenfest, denn Ende der Sechziger Jahre schenkte die japanische Gemeinde (in Hamburg leben rund 1800 JapanerInnen) den Hamburgern Kirschbäume, die an verschiedenen Stellen in der Hansestadt eingepflanzt wurden. Die Schenkung war ein Dankeschön der japanischen Gemeinde für die hamburger Gastfreundschaft. Das Feuerwerk zum Kirschblütenfest wurde den Hamburgern erstmals 1968 geschenkt. Heute ist das Feuerwerk zum Kirschblütenfest eines der Veranstaltungshighlights!

Wieso eine Kirchblüte?

Die Kirschblüte ist ein wichtiges Symbol in der japanischen Kultur. Die Blüte markiert den Beginn des Frühlings und steht für Aufbruch, Vergänglichkeit und die zerbrechliche weibliche Schönheit. Die Dauer der Kirschblüte beträgt rund 10 Tage. Zu diesem Anlass trifft man sich in Japan unter den Kirschbäumen, um dort zu feiern oder zu speisen. Gerne trinken die Japaner (unter den Kirschbäumen) dann Bier oder Sake. Erstmals soll die Kirschblüte bereits im Jahre 812 unter Kaiser Saga gefeiert worden sein. Einiger Japaner reisen der Kirschblüte, die zunächst im Norden des Landes beginnt, bis in den Süden hinterher.
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