Unsere freiwilligen Helfer: vom Libanon nach Ecuador

Kommentare
Elias Faour

Elektronik-Ingenieur Elias Faour, 68, übersetzt seit 2011 freiwillig für MyHeritage unsere Produkte ins Spanische. Geboren im Nordlibanon, im Dorf Hadeth el Joubbe, ist er später nach Batroun umgezogen. 1975, als er 28 Jahre alt war, zu Beginn des Bürgerkriegs in seinem Land, zog Elias nach Guayaquil, Ecuador.

1976 heiratete er seine Cousine Cecilia. Sie haben zwei Kinder, Daniel und Monica, und drei Enkelkinder.

Obwohl die Familie seiner Großeltern väterlicherseits – Yousef Faour und Adél Corban – wenige Verwandte hat, ist die Familie seiner Großeltern mütterlicherseits – Hanna Saab und Rosa Andery- groß, es ist auch die Familie väterlicherseits seiner Frau.

Elias war immer von vielen Onkeln, Tanten, Cousins und Cousinen umgeben. Die Schwester seiner Mutter und ihre Familie lebten bereits in Guayaquil.

Elias und seine Geschwister. Hintere Reihe (von links nach rechts): Aimee, Antoinette, Daniel, Edith und Wadih; Unten: Zeina, Elias, seine Mutter Hilene, Layla und Jeanine

Um die Familienverhältnisse in Ecuador zu verstehen, wollte er den Stammbaum des Großvaters seiner Frau, Antonio Chedraoui (Chedrawi), erstellen.

Ich sammelte alle Informationen über die Familie und stellte einen Maler ein, der mit Ölfarben arbeitete. Er schuf einen großen Apfelbaum, als Hintergrund die Landschaft von Nordlibanon, aus der die Familie stammt. Rote Äpfel tragen die Namen der Kinder – mit ihren Geburtsdaten, und die Zweige, die Namen der Ehegatten, inkl. Geburts- und Heiratsdaten.

Diese Arbeit war sein Geschenk an seine Tante und Schwiegermutter Odette und seinem Schwiegervater Pedro David, der den Stammbaum in seinem Wohnzimmer aufgestellt hat. Elias erhielt großes Lob und Dank von der Familie, die, wie er sagt, „seinem Ego gut getan haben“ und ihn ermutigt haben, mehr über die Familie herauszufinden.

Vor längerer Zeit ist Elias auf MyHeritage aufmerksam geworden. Er registrierte sich und begann den Stammbaum seiner beiden Großväter zu erstellen.

Das war und ist ein außergewöhnliches Erlebnis. Meine Familie ist auf vier Kontinente Zuhause und in rund 10 Ländern, darunter Libanon, Kolumbien, Ecuador, Brasilien, Mexiko, Südafrika, Australien und den USA.

Es war nicht einfach, die Kontakte über alle meine Familienmitglieder zu erhalten. Ich musste in fünf Sprachen kommunizieren: Arabisch, Spanisch, Englisch, Französisch und Portugiesisch. Allerdings hat es sich für das Ergebnis gelohnt. Heute hat mein Stammbaum 519 Personen und 178 aktive Mitglieder.

Für Elias war seine aufregendste Erfahrung auf MyHeritage die Datensuche seiner Verwandten, den Nachkommen seiner mütterlichen und väterlichen Großeltern, mit denen er keinen Kontakt hatte. Obwohl seine Familie heute auf der ganzen Welt vertreten ist, war es nicht einfach, persönliche Daten über sie zu bekommen.

Die aufregendste Zeit war es, als ich Antworten auf meine Einladungen, die ich über die MyHeritage Familienseite verschickt habe, erhielt!

Die nützlichsten Funktionen von MyHeritage sind für Elias SuperSearch und SmartMatches.

Elias' Familie: (von links) Sohn Daniel, Neffe Leonardo (Leo). Elias, Daniel Jr., Bruno; Elias' Tochter Monica und Schwiegertochter Karin Navia.

Eines Tages erhielt Elias eine E-Mail von MyHeritage, in der wir fragten, ob er uns mit Übersetzungen ins Spanische (aus dem Englischen) von Blog-Posts und häufig gestellten Fragen helfen würde.

Für mich war es sowohl ein Risiko als auch ein spannendes Abenteuer. Ich sagte ja und ich stellte sicher, dass alle meine Übersetzungen so authentisch und klar wie möglich waren. Es scheint, dass ich es richtig gemacht habe, da ich immer noch hier bin!

Für Elias war es eine Herausforderung Texte für MyHeritage ins Spanische zu übersetzen.

Es war nicht leicht, es hat Zeit und Geduld in Anspruch genommen. Ich habe oft die Übersetzungen in der Nacht beendet. Jedes Mal fühle ich eine große Zufriedenheit, wenn ich eine Anfrage abschließe. Es ist sehr erfreulich zu wissen, dass die Arbeit und Mühe, die ich habe, einer anderen Person weiterhilft. Ich fühle mich wirklich gut dabei, bei diesem Projekt zu helfen, ein Projekt, das mich fasziniert.

Für diejenigen, die gerade ihre Forschungsreise beginnen, hat Elias folgende Ratschläge:

  • Das Wichtigste ist, geduldig zu sein und Informationen zu sammeln.
  • Fragt bei den älteren Verwandten nach!
  • Ermutigt Familienmitglieder ihre Profile so gut wie möglich auszufüllen.
  • Ermutigt Verwandte Fotos und Dokumente hochzuladen und mit dem Rest der Familie zu teilen.

Möchtest du auch deine Geschichte mit uns teilen, oder uns freiwillig unterstützen? Sende eine E-Mail an germany@myheritage.com.

Kommentar hinterlassen

Die E-Mail-Adresse ist privat und wird nicht angezeigt