30    Apr 201443 Kommentare

MyHeritage und BillionGraves arbeiten zusammen, um alle Friedhöfe der Welt zu bewahren

Wir freuen uns euch heute bekannt geben zu dürfen, dass MyHeritage sich mit BillionGraves zusammengeschlossen hat, um eine globale Crowdsourcing-Initiative zu starten, die alle Friedhöfe der Welt digital bewahren soll.

Grabsteine spielen eine sehr wichtige Rolle in der Genealogie. Sie liefern wichtige Informationen wie die Namen der verstorbenen Person, die Namen der nahen Verwandtschaft und Daten zur Geburt und zum Tod. Sie beschreiben oft den Charakter und die Persönlichkeit des Verstorbenen, somit erhält man einen Einblick in das Leben der Person. Allerdings sind Milliarden von Grabsteinen in Tausenden von Friedhöfen weltweit noch nie dokumentiert worden, noch sind ihre Informationen online zur Verfügung gestellt worden.

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24    Apr 2014Ein Kommentar

Die Familiengeschichte von Erich Mazenauer

Unser heutiger Gastbeitrag wird von Herrn Erich Mazenauer geschrieben. Er ist am 25. November 1955 im St. Galler Rheintal geboren. Von 1971 – 1975 hat er eine Berufslehre als Radio- und Fernseh-Elektriker gemacht. Und weiter? Wie kam er zur Ahnenforschung? Lest selbst:

Familienwappen von Erich Mazenauer

Bereits während der Ausbildung war mein grosses Hobby das Reisen. Das ich während der Ausbildung nur wenig Geld verdiente, trampte ich in den Ferien in Südeuropa per Autostopp umher. 1976 startete ich meine erste grosse Reise. Per Autostopp fuhr ich nach Marokko und von dort über Land bis nach Ägypten, Syrien Jordanien und Israel. Dort lernte ich meine zukünftige Frau kennen, die während ¾ Jahren in einem Kibbuz gearbeitet hat. Sie flog dann wieder retour nach England und ich zurück in die Schweiz. 1980/81 fuhren wir dann das erste Mal zusammen, mit unserem VW Bus nach Indien/Nepal und wieder zurück. Von 1985 – 87 zog es uns erneut auf eine lange Reise nach Asien.

Was mich in jenen Ländern am meisten fasziniert hat, war zu sehen, wie die Leute leben, so wie unsere Vorfahren früher gelebt haben.

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13    Sep 20132 Kommentare

Umfrage: Würdest Du Deinen Namen ändern?

Namen - Vor- und Nachnamen - sind unerlässlich für die Erforschung der Familiengeschichte.

Ein Name geht durch viele Generationen und der gemeinsame Nachname verbindet Familienmitglieder miteinander. Viele Menschen sind auch nach verstorbenen Verwandten benannt worden, um die jeweiligen Personen zu ehren.

Namen können selten oder gar verboten sein. Für einige, beeinflusst sogar die Meinung Fremder den Namen des Neugeborenen.

Im Allgemeinen werden uns die Namen von unseren Eltern gegeben, aber bei vielen ist es jetzt in Mode gekommen, die Namen - sowohl Vor- als auch Nachnamen - zu ändern.

Was bedeutet das für meine Familie? Wird es schwieriger, Namensänderungen und Verbindungen zu Vorfahren zu verfolgen, oder wird Familienforschung noch spannender dadurch?

Was denkst Du? Wenn Du Deinen Namen einfach ändern könntest, würdest Du es tun?


19    Feb 20130 Kommentare

Umfrage: Habt Ihr ein Vorbild?

Unsere Familie und unsere Vorfahren haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir so sind, wie wir sind.

Ob ein Elternteil, ein Bruder oder eine Schwester, oder ein entferntes Familienmitglied, habt ihr auch jemanden in eurer Familie, das ein Vorbild für euch ist oder war? Jemand, der euch ein Beispiel gegeben hat, wie ihr euer Leben führen solltet?

Wenn ihr so eine Person in eurem Leben hattet, wer war diese Person?


7    Jan 2013Ein Kommentar

Deutsche Geschichte: Die Wanderlust unserer Vorfahren

Heute im Blog begrüßen wir wieder ganz herzlich Herrn Hans-Peter Geis, der bereits über seine Familienforschung hier im Blog berichtet hat. Diesmal erzählt er uns von den Germanischen und Slawischen Stämmen in Mitteleuropa und wie die deutsche Sprache Menschen verbindet, unabhängig davon, wo diese Menschen geboren wurden.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Buch heißt „Bauer Bürger Arbeitsmann“ und im Untertitel „Geschichte der Menschen deutscher Sprache“.  Warum das? Warum nicht „Deutsche Geschichte“ oder „Geschichte der deutschen Menschen“?  Deutsch oder Dialekte des Deutschen  spricht (oder sprach) man nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern auch in fast allen Ländern, die um Deutschland und Österreich herum liegen. Dazu kommen verschiedene Länder der früheren Sowjet-Union und in Amerika. Alle diejenigen, die deutsch sprechen, haben gemeinsame Wurzeln und haben somit bis zu einem gewissen Zeitpunkt auch eine gemeinsame  Geschichte, doch sie sind keine Deutschen mehr. Aber sie verbindet die gemeinsame Sprache.

Das Leben dieser Menschen verfolge ich in meinem Buch, nicht die Geschichte der Staaten, in denen sie lebten, denn ich habe ja keine politische Geschichte geschrieben sondern eine der Menschen. Sie waren von jeher sehr wanderfreudig. Bis zu den Auswanderungswellen nach Amerika waren es oft Herrscher (eigene und fremde), welche die Menschen dazu brachten ihre Heimat zu verlassen. Und die Herrscher bestimmten natürlich ebenfalls die Lebensbedingungen im eigenen Land. Deshalb kommen auch sie in meinem Buch vor, aber sie sind für mich nicht die Hauptpersonen wie in den üblichen Geschichtsbüchern.

Die Wanderlust haben wir wohl schon von unseren Vorfahren, den Germanen, mitbekommen. Im Jahr 120 v. Chr. brechen die Kimbern und Teutonen vom mittleren Dänemark aus auf, um neues Siedlungsland zu finden. 19  Jahre lang ziehen sie mit Frauen und Kindern durch Mittel- und Westeuropa. Sie bringen Unruhe in die Länder, durch die sie ziehen, bis nach Italien und Spanien, bis die Römer sie in zwei großen Schlachten völlig vernichten. So vermelden die Römer. Es ist der erste Bericht über eine solche Wanderung. Von da an berichten uns die Römer immer wieder von germanischen Stämmen, gegen deren Wanderlust sie sich stemmen, bis das Römerreich ab 375 n. Chr. von Goten, Langobarden, Wandalen, Sueben und Franken und anderen vollständig überrollt wird. All dies ist keine „deutsche“ Geschichte, höchstens eine Vorgeschichte.

Züge der Kimbern und Teutonen 120-101 v.Chr. von Dänemark aus durch Europa. Noricum entspricht etwa dem heutigen Österreich (aus Krüger, B.: Die Germanen. Geschichte und Kultur der germanischen Stämme in Mitteleuropa. Berlin 1976/83)

Germanische Stämme in Mitteleuropa zwischen 100 vor und 150 nach Christus mit den Namen, die ihnen die antiken Autoren (auf Lateinisch) gegeben haben. Im grauen Feld wohnten keine Germanen (Aus Jankuhn, H.: Vor- und Frühgeschichte vom Neolithikum bis zur Völkerwanderungszeit. Deutsche Agrargeschichte I. Stuttgart 1969).

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17    Okt 20123 Kommentare

Briten und Deutsche: Gemeinsame Vorfahren und Sprachwurzeln

Gegenwärtige Verbreitung germanischer Sprachen - Quelle: wikipedia.de

Jeder von uns hat es schon beobachtet: Englisch und Deutsch haben viele Ähnlichkeiten in der Morphologie, Syntax oder auch in der Wortbildung. Wir sagen Hand, sie sagen hand, wir sagen Arm, sie sagen arm, wir sagen Haus, sie sagen house, wir sagen Milch, sie sagen milk. Die Liste ist unendlich und es ist auch kein Wunder, denn Deutsch und Englisch gehören zur gleichen westgermanischen Sprachgruppe und haben gemeinsame Wurzeln. Außerdem wurden die beiden Sprachen stark von dem Lateinischen beeinflusst.

Die Germanen waren schon in England zur Zeit der Kelten. Sie blieben als England ein Teil des Römischen Imperiums war, und kamen noch zahlreicher als die römischen Legionen aus der Insel abgezogen wurden, nach dem Fall des Römischen Reiches.

Quelle: Wissenbloggt.de

Nach wenigen Generationen ist der gesamte Osten und Süden von Großbritannien von heidnischen westgermanischen Stämmen übernommen worden (auf der Karte links die blaue gezeichneten Gebiete). Die ursprünglich keltische Bevölkerung musste sich nach Westen zurückziehen, und im Laufe der Jahre wurde sie durch eine überwiegend nordseegermanische Bevölkerung ersetzt.

Eine Studie des University College London (http://discovery.ucl.ac.uk/10571/) untersuchte ein Segment des Y-Chromosoms, das beinahe alle Männer in Dänemark, Norwegen und Norddeutschland aufweisen. Interessant ist es, dass die Hälfte aller britischen Männer das Segment ebenfalls haben.

Habt ihr schon daran gedacht, einen DNA-Test zu machen? Viele Genealogen, die in ihrer Ahnenforschung nicht weiter kommen, führen DNA-Tests durch, um mehr über ihre Familien zu erfahren. Mit unserem Partner Family Tree DNA bietet MyHeritage euch die Möglichkeit an, solche Tests durchzuführen. Mehr dazu: hier.

Quelle: www.wissenbloggt.de

7    Jun 2012Ein Kommentar

Wo liegen die Ursprünge des menschlichen Stammbaumes?

Fossilfund belegt: Die Vorfahren von Affe und Mensch kamen aus Asien!

Lange hat man angenommen, dass die gemeinsamen Vorfahren der heutigen Affen und des Menschen, die sogenannten Anthropoiden, sich in Afrika entwickelten. Doch Funde in China und Südostasien widersprachen dieser Vermutung: Die dortigen Fossilien sind älter als die früher bekannten afrikanischen Vertreter dieser Primaten. Den aktuellen Ergebnissen zufolge belegen die beiden eng verwandten Primaten aus Myanmar und Libyen nun, dass diese Lücke in der afrikanischen Fossilien-Chronologie der Realität entspricht: "Die anthropoiden Primaten gab es in Afrika vorher einfach nicht", sagt Jean-Jacques Jaeger.
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7    Mai 20122 Kommentare

Alt, Älter, am Ältesten!

Sagt euch der Name Zaro Ağa etwas? Mir bis vor kurzem auf jeden fall nicht.

Zaro Ağa (geboren vielleicht um 1774/1777 in Mutki; gestorben am 29. Juni 1934 in Istanbul) gehört mit vielleicht 156 Lebensjahren zu den Menschen mit den längsten behaupteten Lebensdauern der Welt. Sein Alter ist jedoch nicht belegt.

Der zu Zeiten des Osmanischen Reichs im ostanatolischen Dorf Gundê Meydan im Landkreis Mutki geborene Zaro Ağa arbeitete in seiner Jugend als Bauarbeiter, danach in Istanbul ca. 100 Jahre als Lastenträger und dort schließlich zuletzt als Pförtner. Nach seinen Angaben ernährte er sich aus Not über lange Zeit hauptsächlich von Brot und Zwiebeln und konsumierte weder Kaffee, Tabak noch Alkohol. In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde er als Sensation auf Tourneen in Europa und Amerika präsentiert.

Die Angabe des Geburtsjahres geht auf Papiere des Mannes zurück. Es handelte sich dabei um keine amtlichen Dokumente, jedoch betrug das amtliche Alter eines seiner Söhne im Jahr 1918 schon 90 Jahre! Der Mann war 13 mal verheiratet und hatte 25 Kinder. Er war nach eigenen Angaben niemals ernstlich krank.

Was meint ihr? Kann ein Mensch wirklich so lange leben? Wie alt ist denn euer ältester Verwandter geworden?!

Quelle: wikipedia und Flickr

3    Mai 20120 Kommentare

Die Gesundheit unserer Vorfahren

Anhand des menschlichen Skelettes können viele Erkrankungen identifiziert werden. Genau das machen sich deutsche und dänische Wissenschaftler zunutze, um die mittelalterliche Bevölkerung Schleswigs zu untersuchen.

Insgesamt werden mehr als 1.000 menschliche Skelette u.a. auf Krankheiten untersucht, aus etwa 350 Skeletten werden Proben für detaillierte Analysen entnommen. Die ausgewählten Knochenproben werden mit neuesten chemischen Analyseverfahren auf Quecksilber-, Blei- und Strontium getestet.

Quecksilber und Blei sind schon in kleinen Mengen für den Menschen toxisch. Dennoch wurde Quecksilber früher zur Behandlung von Krankheiten verwendet und Blei als Glasur bei alltäglichen Haushaltsgegenständen eingesetzt“, so Prof. Kaare Lund Rasmussen von der University of Southern Denmark (SDU). Die Erfassung dieser Elemente erlaube somit Einblick in die mittelalterlichen Krankheiten, die medizinische Behandlung und die damalige Schwermetallbelastung.

Prof. Claus von Carnap-Bornheim, Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Schloss Gottorf, erklärt: „Somit werden Alter, Krankheiten, Ernährungsweise und Siedlungsmuster der mittelalterlichen Bevölkerung der Grenzregion erfasst und zu einem Gesamtbild zusammengetragen. Das Projekt soll damit neue Erkenntnisse über die damalige Grenzbevölkerung liefern, die an die heutige Bevölkerung sowie an Touristen in der Grenzregion weiter gegeben werden sollen.“

Mehr zu den Forschungen könnt ihr hier nachlesen.

Quelle: biermann-medizin.de

10    Apr 20120 Kommentare

100. Geburtstag der Titanic: Geschichten der Überlebenden

Habt ihr Vorfahren, die an Bord der Titanic gewesen sind?

Überlebende der Titanic - Louis und Lola (Quelle: http://www.flickr.com/photos/library_of_congress/2535973345/)

Am 15. April 2012, vor genau 100 Jahren, kollidierte die Titanic mit einem Eisberg und sank in die Tiefen des Nordatlantiks. Diese Katastrophe nahm 1514 Menschen das Leben und ist eine der tödlichsten maritimen Unfälle aller Zeiten.

Die Titanic war auf seiner Jungfernfahrt von Southampton nach New York City und wurde als "das prächtigste Schiff der Welt" angesehen. Auf dem Schiff befanden sich 2435 Passagiere und 892 Besatzungsmitglieder. Die Passagiere der ersten Klasse genossen luxuriöse Zimmer und Einrichtungen.
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