9    Mai 20160 Kommentare

Meine Familiengeschichte – Johanna Braunschweiger

Johanna Braunschweiger wurde in Hatzfeld/Rumänien geboren, besuchte dort die deutschsprachige Schule bis zum Abitur. In den Sommerferien vor dem Abitur lernte sie ihren Mann kennen, der Bürger der Bundesrepublik war. Aus diesem Grund (Beziehungen zum Westen) wurde ihr das Studium verweigert. Eine Heiratsgenehmigung wurde ebenfalls verweigert. 1980 konnte sie mit der gesamten Familie auswandern, im Zuge der Familienzusammenführung, da die Schwester ihres Vaters seit dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik wohnte. Hier hat sie dann geheiratet. Sie hat drei Töchter.

Das Interesse für Ahnenforschung entstand mehr oder weniger durch Zufall, da ihr Mann übers Internet eine Ortschaft in den U.S.A fand, wo viele Einwohner mit dem Namen Braunschweiger registriert sind. Die Familienforschung ist für Johanna interessant, das sie ihrer Ansicht nach zeigt wo wir herkommen, und was wir durch die Familiengeschichte mitbringen.

"Mein Mann konnte bis 1632 zurückfinden, ich persönlich habe meine Wurzeln in einem Auswanderer nach Rumänien, aus dem Trierer Raum gefunden, der 1709 geboren wurde."

Johanna und ihr Mann sind seit ca. einem Jahr bei MyHeritage registriert, sie haben viele Familienmitglieder im Bereich der Braunschweigers gefunden und planen eine Zusammenkunft im Oktober 2016. Einen ersten Besuch aus den Staaten hatten sie auch schon.

Das Bild zeigt Johanna's Urgroßvater Josef Kori und seine Braut Anna, geb. Kern. Die Hochzeit fand am 4. April 1904 statt.

"Viele Familienmitglieder waren erstaunt zu erfahren, dass ihre Wurzeln in Baden-Württemberg liegen, sie dachten sie wären in Braunschweig."

Johanna's Tipps für euch: Nicht nachlassen! Im Internet, insbesondere über die Vereinigten Staaten, kann man viel finden. Immer wieder neue Schlagwörter eingeben und suchen. Es ist erstaunlich wie viel zu erfahren ist!

18    Mrz 20160 Kommentare

Ein genealogisches Gedicht: Unsere Ahnen

Viele der Ahnen findest du hier.
Von jedem führt eine Spur zu dir.
Von jedem ein Tropfen Blut in dir rinnt,
Der deine Bahn im geheimen bestimmt.

Ihr Tun und Denken schwingt in dir wieder -
Drückt das Gewicht ihrer Fehler nieder,
Hebt dich ihr Reichtum, ihr sehnendes Streben,
Kraft und Richtung soll es dir geben.

Hast versenkt du dich in ihr Geschick,
In ihr Kämpfen und Mühen, ihre Not, ihr Glück -
Dann blicke vorwärts und sei bereit,
Dein Werk zu tun zu deiner Zeit.

Liebe dies Leben! Umfasse es tief!
Erfühle den Sinn, wozu es dich rief!
Doch verlangt es von dir ein Ja oder Nein,
Bedenk, es gehört nicht dir allein.

23    Feb 20160 Kommentare

Das Leben vor 100 Jahren

Als Genealoge weiß man wohl viel über seine Vorfahren, dennoch je weiter man zurück geht, desto schwieriger wird es, sich das Leben dieser vorzustellen. Was waren ihre größten Herausforderungen? Was waren ihre Sitten und Gewohnheiten? War das Leben früher schwieriger/einfacher als unsereins?

Die Theatergruppe Del Tura aus Florida hat eine sehr interessante amerikanische Lebens-Liste veröffentlicht, die das Leben von vor genau 100 Jahren darstellen soll. Schaut man sich diese Liste an, ist man teilweise überrascht, wie sich die Dinge in nur 100 Jahren so verändert haben.

Brooklyn 1916 (Quelle: Library of Congress)

Hier stellen wir euch einige Punkte aus der Liste vor. Was ist für euch besonders überraschend?

  • Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern war nur 47 Jahre.
  • Kraftstoff für Autos wurde nur in Apotheken verkauft.
  • 14% der Haushalte verfügten über eine Badewanne.
  • Nur 8% der Häuser hatten einen Telefon.
  • Das höchste Gebäude der Welt war der Eiffelturm.
  • Amerikanische Arbeiter verdienten im Durchschnitt zwischen 200 und 400 Dollar im Jahr.
  • Über 95% aller Geburten waren Hausgeburten.
  • Ein halbes Kilo Zucker kostete 4 Cent, ein Dutzend Eier kosteten 14 Cent und ein halbes Kilo Kaffee kostete 15 Cent.
  • Die meisten Frauen haben ihre Haare nur einmal im Monat gewaschen. Und zwar mit Borax oder Eigelb.
  • Las Vegas hatte gerade mal 30 Einwohner.
  • Das war noch nicht erfunden worden: Eistee, Dosenbier und Kreuzworträtsel.
  • Es gab noch keinen Mutter- oder Vatertag.

Solche Details über das Leben unserer Vorfahren, geben uns eine klarere Vorstellung darüber, wie sie gelebt haben. Über SuperSearch könnt ihr noch mehr über eure Vorfahren und deren Leben erfahren.

Was meint ihr, wie das Leben in 100 Jahren aussehen wird? Schreibt uns ein Kommentar!

12    Dez 20142 Kommentare

Das neue Instant Discoveries™

Wir freuen uns sehr, den Start von unserem Instant Discoveries™ bekannt zu geben. Es handelt sich um eine neue, kostenlose Erfahrung, die neuen Nutzern den Zugang in die Welt der Ahnenforschung viel einfacher macht.

Stell dir vor: Du registrierst dich gerade bei MyHeritage und erblickst sofort ein Bild deiner Uroma, die du noch nie zuvor gesehen hast. Oder du bekommst einen ganzen Zweig eines Stammbaums mit vielen von deinen Ahnen, indem du nur ein paar einfache Infos bei der Registrierung angibst. Solche Entdeckungen können überwältigend sein und sie können helfen, Neulinge das spannende Feld der Ahnenforschung zu zeigen und sie in ihren Bann zu ziehen.

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28    Okt 20140 Kommentare

Millionen neuer historischer Aufzeichnungen auf MyHeritage!

Wir freuen uns, euch heute verkünden zu dürfen, dass wir kürzlich neue Datensätze zu SuperSearch hinzugefügt haben.

Die neuen Sammlungen beinhalten Geburts- und Todesafzeichnungen, Kirchenbücher, Wählerverzeichnisse und vieles mehr aus der ganzen Welt, um euch bei eurer Ahnenforschung noch weiter zu helfen.

Jetzt durchsuchen

Die neuen Datensätze stammen aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Südafrika, Russland und anderen Ländern.

Es handelt sich um folgenden Sammlungen:

Deutschland, Preußen, Pommern Kirchenbücher, 1544-1945: Evangelisch-Lutherische und römisch-katholische Kirchenbücher und Abschriften aus einem Teil des historischen Pommern. Inklusive Geburten, Eheschließungen und Sterbeurkunden. Die Originaldaten sind im Landesarchiv Greifswald zu finden.
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6    Okt 20142 Kommentare

Deutsch-Amerikanischer Tag

Der heutige Tag - 6. Oktober - steht ganz im Zeichen der deutsch-amerikanischen Beziehungen, denn heute wird in den USA der "German-American Day" gefeiert.

Quelle: eturbonews.com

Den wenigsten Amerikanern mag es präsent sein, doch knapp 50 Millionen von ihnen sind Nachfahren deutscher Einwanderer. Um daran zu erinnern und um den Beitrag, den diese Einwanderer geleistet haben, zu würdigen, feiert man jedes Jahr den German-American Day in den USA.

Zunächst die Frage, was unter dem Begriff "Deutsch-Amerikaner" bzw. "German-Americans" verstanden wird:
Während man in Europa, und damit auch in Deutschland, voraussetzt, dass eine als Deutsch-Amerikaner bezeichnete Person entweder der deutschen Kultur und Sprache besonders nahe stehen, oder zumindest über einen deutschen Elternteil verfügen, fasst man den Begriff in den USA etwas weiter.
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15    Sep 20140 Kommentare

Wenn das so einfach wäre…

Leandra Becerra Lumbreras ist am 31. August 1887 geboren worden. Das bedeutet, sie war zu Beginn des Ersten Weltkrieges 27 Jahre alt und bereits 82, als der erste Mensch auf dem Mond landete.

Vor zwei Wochen wurde sie 127 und somit auch der älteste Mensch auf der Welt. Ihre Familie nennt die Gründe für ihre Langlebigkeit: viel Schlaf und SCHOKOLADE! Außerdem sei sie immer beschäftigt gewesen.

Bild: Televisa/YouTube

"Sie war immer eine Frau, die gekämpft hat. Bis vor zwei Jahren hat sie noch ständig genäht und gewebt" sagt ihre Enkelin Miriam Alvear, 43. "Sie war immer aktiv und das ist eigentlich der wahre Grund wieso wir glauben, dass sie schon so lange lebt." (Das mit der Schokolade finden wir aber trotzdem gut!!)

Und wenn sie "kämpfen" sagt, dann ist das keinesfalls übertrieben. Frau Lumbreras gehörte einer Gruppe von Frauen an, die mit ihren Ehemännern in die Schlacht ging.

Der nicht so schöne Teil ihres langen Lebens ist, dass sie bereits fünf ihrer Kinder und einige ihrer 20 Enkelkinder sterben sah. Zuletzt ist ihre Tochter 2013 gestorben - im Alter von 90 Jahren.

Insgesamt hat sie 73 Urenkel und 55 Ur-Ur-Enkel und dürfte in ihrem Leben nicht oft alleine gewesen sein. ;) Wir wünschen auf jeden Fall, dass sie noch einige schöne Jahre vor sich hat.

3    Sep 20140 Kommentare

TV-Tipp: Die Spur der Ahnen

Es ist nun wieder soweit! Die Sendung "Die Spur der Ahnen" läuft ab heute um 21:15 Uhr wieder im MDR. Alle, die sehnsüchtig seit Januar gewartet haben, können sich nun wieder auf einen schönen Fernsehabend freuen.

Die heutige Folge hat den Titel "Letzte Hoffnung DDR - Vaters tödlicher Irrtum". Am frühen Morgen des 8. März 1977 will Familie Sender aus der DDR in die Bundesrepublik fliehen. Über die Ostsee, mit zwei Paddelbooten. Doch die Flucht endet dramatisch...Mehr Infos, könnt ihr hier entnehmen.

Die nächste Sendung läuft dann eine Woche später - am 10. Oktober. Aber daran erinnern wir euch auch nochmal! :)

23    Jul 2014Ein Kommentar

Buch-Tipp: Das Geheimnis des Notizbuchs

Heute ist es mal wieder an der Zeit euch einen schönen Buch-Tipp zu geben. Gerade wenn ihr momentan im Urlaub seid, oder bald in den Urlaub fahrt/fliegt, darf eine gute Lektüre nicht fehlen. Und da ich davon ausgehe, dass sich alle Leser hier für Ahnenforschung und Familiengeschichte interessieren, sollte dieses Buch sicherlich auch euer Interesse wecken.

Vier Frauen, ein Notizbuch und ein unglaubliches Familiengeheimnis

Das Buch "Das Geheimnis des Notizbuchs" wurde von Eva Haas geschrieben. Sie wurde 1924 in Breslau geboren. 1934, ein Jahr nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, emigrierte sie mit ihrer Familie nach England. Schon früh begann sie, zu schreiben und als freie Autorin für Zeitschriften zu arbeiten. Sie war über 42 Jahre verheiratet und hat drei Söhne. Eve Haas lebt in Hampstead bei London.

Die Geschichte spielt 1934 in Deutschland ab: Eve ist neun, als sie mit ihren Eltern von Berlin nach London emigriert. Sie glaubt, aus einer jüdischen Familie zu stammen. Als Eve – Jahre später – beschließt, ihrer Herkunft auf den Grund zu gehen, entdeckt sie jedoch eine ganz andere Geschichte: Ihr Ururgroßvater war Prinz August von Preußen, der seine Tochter zum Schutz vor Neidern als Kind seines jüdischen Schneiders ausgab. Diese Entscheidung, die Eves Urgroßmutter 1843 das Leben rettete, wird ihrer Großmutter – ein Jahrhundert später – zum Verhängnis…

„Das Geheimnis des Notizbuchs“ ist eine Reise in die Vergangenheit nicht nur von Eva Haas und ihrer Vorfahren sondern auch eine Reise durch die deutsche Geschichte.

Viel Spaß beim Lesen!

HAAS, EVE: Das Geheimnis des Notizbuchs
Heyne Verlag
München 2011
368 Seiten
12€

12    Jun 2014Ein Kommentar

Bereit für die WM 2014?

Heute Abend ist es nun soweit. Das Eröffnungspiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014 (Brasilien vs. Kroatien) findet statt. Das komplette MyHeritage-Team ist sehr gespannt und wir drücken den unterschiedlichsten Ländern (wir bieten 40 Versionssprachen an!) die Daumen.

Die Weltmeisterschaft findes dieses Jahr in Brasilien statt. Das Land ist der flächen- und bevölkerungsmäßig fünftgrößte Staat der Erde und mit über 192 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Südamerikas.

Der Name Brasilien geht auf den portugiesischen Namen pau-brasil des Brasilholz-Baumes zurück. Brasa bedeutet im Portugiesischen „Glut“; das Adjektiv brasil („glutartig“) bezieht sich auf die Farbe des Holzes, das, wenn geschnitten, rot leuchtet und in Europa zum Färben von Stoffen benutzt wurde.

Aufgrund der Einwanderung gibt es in Brasilien zahlreiche Minderheitensprachen. Bis zu 1,5 Millionen Brasilianer sprechen Deutsch als Muttersprache, wobei Teilnehmer und Nachfahren der Auswanderungswelle aus Pommern zuweilen das Pommersche (Niederdeutsch) wesentlich besser beherrschen, während ihr Hochdeutsch kein muttersprachliches Niveau erreicht. Eine besonders starke pommersche Minderheit lebt im Bundesstaat Espírito Santo.
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