Wem gehört dieser Teddy?
Seit über einem Jahr versucht das Bodenpersonal des Flughafen Bristols zwei Mädchen zu finden. Oder besser gesagt, sie suchen nach den Nachfahren zweier Mädchen.
Denn letztes Jahr wurde in dem oben genannten Flughafen eine Plastiktüte mit einem Teddybär und einem alten Foto gefunden. Auf dem Bild kann man zwei süße kleine Mädchen zusammen mit ihrem Teddy sehen. Auf der Rückseite des schwarzweißen Foto steht nur eine Notiz an "unseren Schatz Daddie" von Dora, Sonia und Glyn.
So etwas passiert natürlich vielen Kindern. Ich weiß noch genau, wie mein Vater einmal über 600 km zurückfahren musste, weil mein Bruder seinen Teddy in einem Hotelzimmer vergessen hatte.
Das Besondere aber an dieser Geschichte ist, dass das Foto 1918 gemacht worden ist. Somit sind Dora und Sonia, wenn sie noch leben, um die 100 Jahre alt.
Glyn - selber ein respektabler 100-jähriger Teddy - ist nicht mehr topfit, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass er seit mehreren Jahrzehnten sehr geliebt wird und schon unzählige Küsschen und Umarmungen von vielen Generationen der Familie bekommen hat.
Kennt ihr vielleicht Sonia und Dora? Oder gar Glyn? Dann bitte den Flughafen Bristol kontaktieren! Hier ist die Facebook-Seite des Flughafens, wo die Suchaktion gestartet wurde: Link.
Habt ihr auch ein Kuscheltier, das eure Familie schon so lange begleitet? Wir würden uns sehr freuen, mehr über solche Geschichten zu erfahren! Teilt sie mit uns unten in unseren Kommentaren oder gleich eine E-Mail schreiben an: stories@myheritage.com.

10 Tipps für die Befragung von Familienangehörigen
Erinnerungen, Fotos und Dokumente bieten eine Fülle von wertvollen Informationen über die Familiengeschichte. Familienmitglieder zu interviewen ist ein sehr guter Weg, um über die früheren Generationen und mehr über die Ereignisse in der Familie zu erfahren.
Fangt mit den älteren Verwandten an. Sie sind eventuell die einzigen Menschen, die noch Bescheid wissen, aus welchem Land oder aus welcher Stadt eure Vorfahren stammen, wie die ursprünglichen Nachnamen tatsächlich geschrieben wurden oder wie sich die Namen im Laufe der Generationen verändert wurde (mehr dazu hier). Wenn diese Informationen nicht dokumentiert werden, bevor sie sterben, wird ihr Wissen für immer verloren sein.
Der Zweck von Geschichtenerzählen in der Genealogie ist der, dass man weitere Einzelheiten zu dem Stammbaum hinzufügen kann. Damit eure Ahnenforschung noch besser gelingt, sind hier einige Tipps für die Befragung von Verwandten.
Nützliche Tipps, um die Familienangehörigen zu befragen:
1. Planen. Seid euch über eure Ziele klar. Welche Art von Informationen sucht ihr? Über wen möchtet ihr mehr erfahren, aus welcher Familienlinie? Bitte immer eine Kamera dabei haben, um die Familienangehörigen zu fotografieren. Ebenfalls fotografiert werden sollten Artefakte und ältere Fotos, die die Verwandten euch zeigen. Diese sind großartige Erinnerungen.
2- Erstellt eine Liste von Fragen oder Themen, die ihr abdecken möchtet. Die Fragen hängen davon ab, wie gut ihr die Familienmitglieder und diese Seite der Familie schon kennt. Versucht mal, die Fragen so zu stellen, dass die Verwandten zunächst über die engere Familienmitglieder und dann über die entfernte Verwandtschaft reden. Beispielsweise könnt ihr als erstes nach den Kindern, Geschwistern und Eltern fragen. Danach fragt nach ihren Großeltern und Urgroßeltern. Letztlich fragt nach anderen Verwandten wie Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen und nach der entfernten Verwandtschaft.
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Familie: Blutsverwandtschaft, Schwägerschaft und Verwandschaftsgrad
Wer sind eure Blutsverwandten und wer sind die angeheirateten Verwandten? Die Unterscheidung zwischen den beiden kann sehr wichtig sein, wenn es z.B. um die Erbschaft, Mitbestimmung oder gar die Staatsangehörigkeit geht.
Man spricht von Blutsverwandtschaft, wenn zwei Menschen einen gemeinsamen Vorfahren haben. Dies wird auch organische oder natürliche Familie genannt. Dazu gehören Vater, Mutter, Sohn, Tochter, Bruder, Schwester, Onkel, Tante, Neffe und Nichte usw.
Im Falle einer Adoption sind die Adoptiveltern die gesetzlichen Eltern des Kindes und werden somit als Angehörige angesehen, obwohl keine biologische Beziehung besteht. Die Verwandtschaft durch Adoption oder die Schwägerschaft stellt keine genetische Verwandtschaft dar, sondern eine rechtliche. Die Anthropologie bezeichnet diese Beziehung als "Affinität".
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Meine Familiengeschichte: Hansruedi Ammann
Heute haben wir eine sehr schöne Geschichte für euch, die zeigt, wie man sich organisieren kann, um die Erinnerungen einer Familie aufrecht zu erhalten! Hansruedi Ammann ist der Gründer der Familienseite Ammann von Wittenwil und führt den Hausverband seiner Familie. Vor 2 Jahren hat Herr Ammann das Präsidium des Ammannvereins übernommen und ist dadurch zur Genealogie gekommen. Sein Ziel war es, die vielen Daten, die sie schon hatten, möglichst vielen Ammann-Nachkommen zur Verfügung zu stellen. Durch MyHeritage ist es ihm gelungen.
"Im Jahre 1933 und nach über 15-jähriger Forschungsarbeit über die Familien Ammann von Wittenwil, bringt Dr. Johannes Ulrich Ammann, Bezirkslehrer aus Zurzach, das Buch 'Die Ammann von Wittenwil, Matzingen, Wängi und Thundorf' heraus. Dazu gehörten 29 umfangreiche, gedruckte Stammtafeln. Johannes Ulrich Ammann investierte seine gesamte Freizeit während diesen 15 Jahren in die Ahnenforschung und durchforstete Unmengen an alten Kirchenbüchern. Die ältesten Daten reichen zurück bis ins Jahr 1280.
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MyHeritage begrüßt Karen, die neue Country Managerin für Deutschland
Das Leben ändert sich ständig. Manchmal gibt es aber große Veränderungen, die alles bisherige übertreffen. Wie jetzt bei unserer Country Managerin Silvia, die bald die Freude der Mutterschaft erleben darf! Wir von MyHeritage freuen uns sehr für und mit Silvia und, obwohl sie uns alle fehlen wird, sind wir uns sicher, dass ihre Vertretung Karen Hägele ihre großartige Arbeit fortsetzen wird.
Wie viele von unseren Kollegen bei MyHeritage, hat auch Karen eine einzigartige Familiengeschichte, womit sich viele von Euch vielleicht identifizieren werden.
Zurück zu den Wurzeln: Von Brasilien nach Deutschland
Als kleines Kind habe ich Wörter benutzt, die nicht jedes Kind in meinem Freundeskreis kannte. Ich sagte „Oma“, zu meiner Großmutter, „Opa“ zu meinem Großvater, ich konnte von „eins“ bis „zehn“ zählen, mein allerliebstes Kinderlied war „Backe, backe Kuchen“ und abends wünschte ich meinen Eltern eine „Gute Nacht“. Weihnachten aßen wir Stollen, natürlich von meiner Oma selbst gebacken, oder auch Weihnachtsgebäck. Als Einzige in unserem Viertel hatten wir einen echten Tannenbaum mit echten Kerzen anstatt „blinkendem Zeug“, wie mein Großvatter zu sagen pflegte.
Und das alles wäre ganz selbstverständlich gewesen, wäre ich nicht in Brasilien geboren.
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Umfrage: Das jüngste Familienmitglied
Zum Wochenende haben wir mal wieder eine Umfrage für euch vorbereitet.
Diese Woche ging es auf unserer Facebook-Fanseite u.a. um den ältesten Menschen der Welt - Marie-Thérèse Bardet ist nämlich Anfang Juni im Alter von 114 Jahren gestorben. Wir fragten euch dann wie alt euer ältester Verwandte sei. Die häufigste Antwort: über 90 Jahre.
Die heutige Umfrage handelt aber genau um das Gegenteil: euren jüngsten Verwandten! Ich selbst bin erst vor knapp einen Monat wieder Tante geworden.
Wie sieht es bei euch aus?

“Blut ist ein besonders dicker Saft”
Familienforscher Hartmut Kasten erzählt im Gespräch mit Bayern 1-Moderatorin Ulla Müller was alles an Geschwister-Mythen dran ist! Viel Spaß beim Zuhören.

Interview mit Familienforscher Hartmut Kasten

Bin ich müde, oder gähn’ ich nur, weil meine Mama es auch tut?!
Pünktlich zum Wochenende mal etwas Witzig-Interessantes!
Dass das Gähnen ansteckt ist wohl jedem von uns bewusst. Auch wenn man teilweise gar nicht müde ist, sobald einer in unserer Umgebung gähnt ZACK müssen wir (meistens) mit gähnen. Wusstet ihr aber, dass je tiefer die emotionale Nähe zwischen den Menschen ist, desto stärker steckt es einen an?

Italienische Forscher (Uni Pisa) haben belegt, dass die emotionale Nähe zu einem Menschen entscheidend für die unbewusste Nachahmung ist. Am häufigsten sei Gähnen deshalb in der Familie ansteckend, danach unter Freunden, dann bei Bekannten. Ganz zum Schluss erst bei Fremden. Damit folgten Gähn-Attacken den Empathie-Mustern bei emotionalen Bindungen, berichten die Wissenschaftler.
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Lächelt uns hier der erste Mensch an?

Das ist Karabo. Ein Australopithecus sediba. Der vielleicht ältester Verwandter und wahrscheinlich das fehlende Bindeglied zwischen Affe und Mensch.
Dank dieser Rekonstruktion des Amerikaners John Gurche können wir unserem Vorfahren endlich in die Augen schauen. Sein forsches Grinsen und die wachen Augen machen ihn unmissverständlich menschlich, während die Wangenknochen und der ausgeprägte Brauenbogen eher nach wildem Tier aussehen.
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Wer ist hier mit wem verwandt?
Egal ob Mann oder Frau, jung oder alt – bei den Mitglieder einer Familie erkennen wir häufig souverän Ähnlichkeiten unabhängig vom Alter oder Geschlecht. Diese Fähigkeit des Menschen haben nun britische Forscher genauer untersucht. Sie konnten durch Versuche mit Probanden die hohe Trefferquote beim Erkennen von Verwandten belegen und fanden auch einen Hinweis darauf, wie unser Gehirn die Ähnlichkeiten aufspürt: Es vergleicht zwei Gesichter mit einem imaginären Durchschnittsgesicht. Ähneln sie einander mehr als dem Vergleichsgesicht, schließen wir auf Verwandtschaft!

Bei den Experimenten der Forscher sollten Probanden die Verwandtschaft anhand von Fotos erkennen, das heißt, dem jeweiligen Portrait den richtigen Verwandten des anderen Geschlechts zuordnen. Dazu legten ihnen die Forscher je ein Bild eines Mannes oder einer Frau vor und dazu drei Fotos von Personen des anderen Geschlechts als Auswahlkandidaten für den möglichen Verwandten. Eines zeigte den tatsächlichen Verwandten, eines eine Person, die besonders gegensätzliche Gesichtszüge zum Ausgangsbild aufwies und ein weiteres ein computergeneriertes Gesicht, das dem Durchschnittsgesicht des jeweiligen Geschlechts entsprach.
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