8    Sep 20100 Kommentare

Das Totenbildchen

In Meppen ist die Einladung des Arbeitskreises Familienforschung der Emsländischen Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim zu einer Vortragsveranstaltung über sogenannte Totenbildchen in der Genealogie auf eine sehr starke Resonanz gestoßen.

Ruth Decker von der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienforschung beschäftigt sich seit Jahren mit dem Inhalt von Totenzetteln, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in der hiesigen Region aus Anlass von Trauerfeierlichkeiten als fromme Erinnerung an Verstorbene den Teilnehmern ausgehändigt oder mit den Einladungen zum Sechswochenamt verschickt werden.

Die bedruckten Rück- und Innenseiten enthalten neben Gebetsaufforderungen, Bibelzitaten und Sprüchen häufig auch kurze Biografien der Verstorbenen, zumindest aber das Geburts- und Sterbedatum. "Wichtige Hinweise vermittelten in den meisten Fällen auch die Namen der Verlage, Druckereien und kleinerer Läden, wie sie bis in die 70er-Jahre in einzelnen Bauerschaften für Bestellung von Totenbildchen zur Verfügung gestanden hätten", sagte Ruth Decker.
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