15    Mai 20132 Kommentare

Neue Funktion: Datenauszug aus Aufzeichnung

Wir freuen uns sehr, heute noch eine weitere tolle Funktion von MyHeritage bekannt geben zu können, die Informationen aus den historischen Daten entnimmt und sie direkt in den Stammbaum überträgt.

Letztes Jahr hat MyHeritage die Record Matches herausgebracht und wurde für ihre Leistung und Präzision hoch gepriesen. Nichtsdestotrotz werden die Nutzer praktisch auf sich alleine gestellt, was den Auszug von wertvollen Informationen von jedem Record Match betraf. Dieser Schritt musste für jede Übereinstimmung manuell erfolgen. Viele Nutzer haben die Übereinstimmungen einfach bestätigt, ohne Mehrwert für ihre Stammbäume durch die neue Informationen zu gewinnen, die sie über die Übereinstimmung erhalten haben. Andere wiederum haben die Information hinzugefügt, aber ohne Quellenangabe – was wichtig ist für andere Genealogen, um die Quelle der Information überprüfen zu können – weil das bedeutete eigenhändigen Mehraufwand.

Die neue Funktion – Datenauszug aus Aufzeichnung – ist eine dringend gebrauchte Lösung für die oben genannten Probleme. Sie erlaubt euch, Einzelheiten von jeder bestätigten Übereinstimmung zu entnehmen, und mit nur einem Klick könnt ihr diese Daten in das betreffende Profil eures Stammbaums übertragen. Diese  neue Funktion zeigt euch Seite an Seite die Informationen, die in der historischen Aufzeichnung gefunden wurden und vergleicht sie mit den Daten in eurem Stammbaum. Sie hebt neue Informationen aus der Aufzeichnung hervor, die besser sind als die Informationen, die ihr schon in dem Stammbaum habt. Somit könnt ihr von den leistungsstarken Record Matches profitieren und neue und nützliche Informationen mit Quellenangabe direkt in den Stammbaum übernehmen.

Habt ihr eine Übereinstimmung in unserer kanadischen Grabstein-Sammlung erhalten? Die neue Datenauszug aus Aufzeichnungen-Seite erlaubt euch, neue und verbesserte Informationen direkt in eure Familienseite zu übernehmen (zum Vergrößern bitte klicken)

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4    Mai 2013Ein Kommentar

Familiengeschichte: Günter Schröder

Günter Schröder

Nach langer Zeit haben wir heute wieder eine schöne Familiengeschichte für euch. Seit 2004 betreibt Günter Schröder Ahnenforschung und erst seit ein paar Wochen ist er bei MyHeritage tätig. Herr Schröder erzählt heute, wie er seine Forschung organisiert und wie er seine Familie über die Ergebnisse seiner Forschung informiert.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Name ist Günter Schröder.  Mein Alter: 78 Jahre. Geboren bin ich in Weimar. Bei Carl Zeiss in Jena habe ich Feinmechaniker gelernt. Nach meinem Studium war ich im Vermessungswesen tätig.

Leider habe ich MyHeritage erst vor ein paar Wochen entdeckt. Nun freue ich mich auf weitere Forschungsergebnisse.

Unsere Familie erforsche ich seit 2004. Zu meinem Geburtstag schenkten mir meine 4 Söhne die Kopie der Geburtsurkunde meines Opas, also ihres Ur-Opas, mit der Bemerkung: Du bist Rentner und hast Zeit. Wir würden gern wissen, wer unsere Vorfahren waren.

Natürlich habe ich zugesagt, ohne zu ahnen, was daraus wird. Heute in 2013, also 9 Jahre später, haben wir eine Familienchronik von mehreren hundert Blättern und zum Teil eine Übersicht über die Familien von 9 Generationen.
Zu unsrer Chronik muss ich noch bemerken, dass sie nicht stammbaum-, sondern familien-orientiert ist.

Mein Ziel ist es, eine Familiendokumentation über das Leben unserer Ahnen und der heute lebenden Familien zu erstellen. So entsteht ein Einblick in die vergangenen ca. 300 Jahre. Sie wird weiter wachsen, denn meine Enkel sind schon sehr interessiert und helfen eifrig.

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26    Mrz 20133 Kommentare

Ahnenforschung: Unsere Kinder, ihre Vorfahren

Sicher kennt auch ihr, wie es sich anfühlt, wenn man von dem Virus der Genealogie angesteckt wird. Wir möchten, dass  alle mitmachen und mitfiebern.

Vor allem wenn uns der Virus noch voll im Griff hat, ist es sehr enttäuschend, wenn die Familienmitglieder unser Interesse für die Vorfahren nicht teilen. Unser Ziel ist es, dass die Verwandte Fragen stellen und dass sie mehr über unsere gemeinsame Familiengeschichte erfahren wollen. Wir möchten auch sicher sein, dass unsere Forschung nicht verloren geht.

Wie wecken wir mehr Interesse an unserer Familienforschung? Ein guter Anfang ist es, bei den eigenen Kindern oder Enkeln anzufangen.

Kinder und Enkelkinder sind neugierige Wesen. Sie sind auf schwarzweiße Fotos und seltsame Namen ganz gespannt. Und was noch wichtiger ist: Sie stellen Fragen! Habt ihr schon mal einem Kind einen Stammbaum mit vielen Bildern gezeigt? Egal, ob sie die Ahnen schon kennen oder nicht, sie werden auf jeden Fall mehr erfahren wollen.

Alle Kinder lieben Geschichten. Wenn ihr euch die Zeit nehmt, Ihnen über die Familie vorzulesen, dann habt ihr mindestens ein Bisschen von Interesse an der Familiengeschichte garantiert. Sie sind auch Teil der Familiengeschichte und sie lieben es, noch mehr darüber zu erfahren.

Habt ihr schon versucht, andere Verwandte zu motivieren? Auch eure Kinder und Enkelkinder? Wie soll eure Forschung weiter gehen, wenn ihr sie nicht mehr selbst betreibt? Wir sind auf eure Kommentare sehr gespannt!

25    Mrz 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Anne Frank

Wir betonen immer wieder, dass Dachboden und Keller fantastische Orte für eine Entdeckungsreise sind und dass man die Chance nicht versäumen sollte, den Dachboden oder Keller älterer Familienmitglieder (natürlich mit deren Erlaubnis) zu durchsuchen.

Genau das wurde auf einem Baseler Dachboden in der Herbstgasse gemacht, wo einst die halbe Familie von Anne Frank wohnte: Briefe, Fotos, Postkarten und Tagebücher der Familie Frank wurden so gefunden. In diesem Haus, wo sich die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war, alljährlich traf, lebt heute noch Anne Franks Cousin Buddy Elias mit seiner Frau Gerti.

Die Anne-Frank-Biografin und Tagebuch-Übersetzerin Mirjam Pressler wurde infolge dieser Entdeckung gebeten, die Geschichte der Familie zusammenzuschreiben. So ist das Buch "Grüße und Küsse an alle" entstanden, eine Familienchronik, die nicht nur 200 Jahre Zeit- und Alltagsgeschichte erzählt, sondern auch, wie die jüdische Familie von den Nazis in ganz Europa versprengt wurde.

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19    Mrz 20135 Kommentare

Warum sehe ich Personen als “unbekannt” in meinem Online-Stammbaum?

Diese Frage wird unserem Support sehr oft gestellt. Wir haben 2010 schon kurz darüber berichtet. Aber da das Thema "unbekannt" sehr häufig auftritt, möchten wir es euch hier nochmal kurz erklären, wir ihr dieses Problem korrigieren könnt.

Es gibt zwei Hauptgründe, warum Personen in eurem Online-Stammbaum als “unbekannt” erscheinen können, nachdem ihr den Stammbaum aus dem Family Tree Builder veröffentlicht habt. Ebenfalls zu sehen sind die "Unbekannten" möglicherweise auf Berichten, Diagrammen oder im Familienbuch.

Privatisierte Personen im Family Tree Builder

Öffnet bitte euer Projekt im Family Tree Builder.
Sucht den Namen der Person, die als “unbekannt” auf eurer Familienseite erscheint.
Klickt bitte auf “Bearbeiten” > “Bearbeiten” Details von [Name] und dann auf die Registerkarte "Info".

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11    Feb 20130 Kommentare

MyHeritage bietet großzügige Rabatte für DNA-Tests für die Ahnenforschung

Im Februar 2012 führte MyHeritage DNA-Tests für die Ahnenforschung ein. Und jetzt, um den ersten Jahrestag zu feiern, bieten wir erhebliche Preisnachlässe, um die DNA-Tests für alle unsere Nutzer erschwinglich zu machen.

Die reduzierten Preisen stehen nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung, so dass jetzt die Chance besteht, eure genealogischen Forschung auf die nächste Ebene zu bringen!

Bestellt euren DNA-Test jetzt

MyHeritage DNA-Test (zum Vergrößern bitte klicken)

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24    Jan 20130 Kommentare

Zeitleiste: Die Apple Rechner

Das erste Macintosh-Modell von 1984 (Wikipedia.de)

Schon fast 30 Jahre ist es her: Apple Mitbegründer Steve Jobs stellte den Macintosh 128k am 24. Januar 1984 vor. Es handelte sich um den ersten Mikrocomputer, der in größeren Stückzahlen produziert wurde. Zum Preis von 2495 US-Dollar (ungefährer Verkaufspreis in Deutschland damals: 10.000DM) erhielt man den Computer, der mit einer grafischen Benutzeroberfläche und einer Maus ausgestattet war.

Er enthielt revolutionäre Konzepte, wie den Papierkorb (damit man das Löschen von Dateien wieder rückgängig machen konnte), Drag & Drop oder das Navigieren im Dateisystem mit Hilfe von Icons. Trotzdem verkaufte sich der Computer anfangs nur wenig. Gründe dafür waren der sehr hohe Preis und auch die Neuerungen: Damals erwartete man Monitore mit grüner Schrift auf schwarzem Hintergrund und die Eingabe langer Kommandozeilen.

Erst die Nachfolgemodelle konnten eine größere Nutzerschaft an sich binden, obwohl sie zahlenmäßig von Windows-Systemen schnell überholt wurden. Der Marktanteil des Macintoshes war 2000 auf einem Tiefstand und erst mit der Einführung von Mac OS X stieg der Marktanteil kontinuierlich.

Zeitleiste der Macintosh-Modelle (Wikipedia.de)

Heutzutage ist der Macintosh vor allem wegen seinen Nachfolger-Modelle und seine "Brüdern" wie das iPhone, iPad usw. bekannt.

Wart ihr selber eher Macintosh oder Windows-Nutzer? Und wie sieht es heutzutage aus? Vermisst ihr die langen Kommandozeilen oder die grüne Schrift von Dos? Ab wann habt ihr angefangen Computer und Software für eure Ahnenforschung zu benutzen? Recherchiert jemanden schon so lange, dass sie oder er über die Unterschiede von vorher und heutzutage berichten kann?

9    Jan 201310 Kommentare

Ahnenforschung – Sternenkinder

"Kleinstkindergrab" auf dem Hauptfriedhof Karlsruhe. Im Gemeinschaftsgrab im Vordergrund werden fehlgeborene Kinder beigesetzt. Im Hintergrund sid Einzelgräber totgeborener und früh verstorbener Kinder. Quelle: Wikipedia.de

Was macht ein Mensch zu einem Mensch? Ab wann ist ein Fötus so weit, dass er als Person gilt und in dem Familienbuch der Eltern eingetragen werden darf? Wieso darf ein Kind nicht bestattet werden, wenn es das Gewicht von 500 Gramm nicht erreicht hat?

Mit diesen und anderen Fragen sind "Eltern" konfrontiert, die eine Tot- oder Fehlgeburt hinter sich haben. Wenn das Gewicht von 500 Gramm nicht erreicht wird, gilt nicht einmal die Bezeichnung Eltern, da laut dieser Definition das Kind nie existiert ist.

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26    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis – Teil 2

Heute haben wir die Familiengeschichte Hans-Peter Geis zurück im Blog! Letzte Woche haben wir erfahren, wie sein Interesse an Genealogie entstanden ist und wie er die Quellen, die er schon hatte (Familienbücher, Fotos, etc.), benutzt hat, um die Lücken in seinen Familienstammbaum zu füllen.
Nun erfahren wir, wie Herr Geis seinen Stammbaum manuell (!) erstellt hat und wie er vorgegangen ist, um mehr über seine Ahnen zu erfahren.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

"Nachdem ich – wie hier beschrieben – alle Daten beieinander hatte, konnte ich anfangen meinen Familienstammbaum zusammen zu stellen. Kräftiges Zeichenpapier, eine Breite von 110 cm schien mir breit genug, davon kaufte ich eine ganze Rolle, weniger war nicht zu kriegen. Dann konnte es losgehen. Mit Schreibmaschine schrieb ich auf Normalpapier für jeden einzelnen der über 100 Personen untereinander Name, Vorname, Geburts- und Todesjahr, Geburtsort. Die schnitt ich aus und legte sie zusammen mit den Bildern auf ein Stück ausgerolltes Zeichenpapier. So bestimmte ich, wie groß der Bogen für den Stammbaum sein musste: Er wurde 2 m lang und 90 cm breit. Und jetzt begann die mühsame Feinarbeit: Striche ziehen zwischen den Personen, die zusammen gehörten, mit Tuschstift nachziehen, Namenszettel, Heiratsdaten und Bilder aufkleben.

Da war noch ein Problem mit den Bildern. Einige hatte ich doppelt und dreifach, da konnte ich eines für den Original-Stammbaum spendieren. Für diejenigen, die ich nur einmal hatte – einige hatte ich auch nur geliehen – musste ich mir etwas anderes einfallen lassen, die wollte ich in meinem Archiv behalten.

Nun sollten ja die Verwandten den Stammbaum auch kriegen. Bei einem Kopiergeschäft konnte ich ihn auf eine handlichere Größe, etwa 2/3 des Originals, kopieren. Auf den Kopien fehlten nun etwa die Hälfte der Bilder.  Von denen machte ich Fotokopien und klebte sie auf die Stammbaumkopien auf.

Das ist der Familienstammbaum!

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16    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis

Hans-Peter Geis

Vor kurzem hat Hans-Peter Geis MyHeritage entdeckt, nachdem er unseren Blogpost über die gemeinsamen Vorfahren und Sprachwurzeln zwischen Briten und Deutschen gelesen hat. Herr Geis hat ein sehr interessantes Buch geschieben: "Bauer Bürger Arbeitsmann. Geschichte der Menschen deutscher Sprache" und hat sich netterweise bereit erklärt, über Ahnenforschung, seinen Stammbaum und sein Buch zu sprechen.

Das Ergebnis ist eine 3-teilige Reihe, die wir heute anfangen! Die nächsten zwei Blogposts werden nächsten und übernächsten Freitag erscheinen.

Viel Spaß beim Lesen!

"Ja, auch ich "betreibe" Genealogie. Wenn man damit die Beschäftigungm it seinen Vorfahren meint. Nachdem ich Rentner geworden war, hatte ich all das hervor gekramt, was mein Vater mir hinterlassen hat. Dazu gehörte sein "Ahnenpass", mit dem er, wie die meisten damals, nachweisen musste, dass unter seinen Eltern und Großeltern und denen seiner Frau keine Juden waren. Und all die Briefe an Standesämter und Pfarrämter, die zu schreiben waren, um etwas über seine Vorfahren zu erfahren und die Antworten darauf. Ich erinnere mich noch, wie spannend für mich als 12-13-Jährigen das Puzzlespiel war, um jedem Verwandten seinen Platz im Stammbaum zuzuweisen. Mein Vater, meine Mutter und ich, wir sprachen viel darüber, wenn wieder eine Antwort kam, die ihn - und uns - ein Stückchen weiter brachte und uns ein bisschen mehr über unsere Vorfahren erfahren ließ. Und jedes Mal, wenn er einen neuen gefunden hatte, bekam er Lust, dessen Vorfahren weiter zurück zu verfolgen.

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