24    Jan 20130 Kommentare

Zeitleiste: Die Apple Rechner

Das erste Macintosh-Modell von 1984 (Wikipedia.de)

Schon fast 30 Jahre ist es her: Apple Mitbegründer Steve Jobs stellte den Macintosh 128k am 24. Januar 1984 vor. Es handelte sich um den ersten Mikrocomputer, der in größeren Stückzahlen produziert wurde. Zum Preis von 2495 US-Dollar (ungefährer Verkaufspreis in Deutschland damals: 10.000DM) erhielt man den Computer, der mit einer grafischen Benutzeroberfläche und einer Maus ausgestattet war.

Er enthielt revolutionäre Konzepte, wie den Papierkorb (damit man das Löschen von Dateien wieder rückgängig machen konnte), Drag & Drop oder das Navigieren im Dateisystem mit Hilfe von Icons. Trotzdem verkaufte sich der Computer anfangs nur wenig. Gründe dafür waren der sehr hohe Preis und auch die Neuerungen: Damals erwartete man Monitore mit grüner Schrift auf schwarzem Hintergrund und die Eingabe langer Kommandozeilen.

Erst die Nachfolgemodelle konnten eine größere Nutzerschaft an sich binden, obwohl sie zahlenmäßig von Windows-Systemen schnell überholt wurden. Der Marktanteil des Macintoshes war 2000 auf einem Tiefstand und erst mit der Einführung von Mac OS X stieg der Marktanteil kontinuierlich.

Zeitleiste der Macintosh-Modelle (Wikipedia.de)

Heutzutage ist der Macintosh vor allem wegen seinen Nachfolger-Modelle und seine "Brüdern" wie das iPhone, iPad usw. bekannt.

Wart ihr selber eher Macintosh oder Windows-Nutzer? Und wie sieht es heutzutage aus? Vermisst ihr die langen Kommandozeilen oder die grüne Schrift von Dos? Ab wann habt ihr angefangen Computer und Software für eure Ahnenforschung zu benutzen? Recherchiert jemanden schon so lange, dass sie oder er über die Unterschiede von vorher und heutzutage berichten kann?

9    Jan 20135 Kommentare

Ahnenforschung – Sternenkinder

"Kleinstkindergrab" auf dem Hauptfriedhof Karlsruhe. Im Gemeinschaftsgrab im Vordergrund werden fehlgeborene Kinder beigesetzt. Im Hintergrund sid Einzelgräber totgeborener und früh verstorbener Kinder. Quelle: Wikipedia.de

Was macht ein Mensch zu einem Mensch? Ab wann ist ein Fötus so weit, dass er als Person gilt und in dem Familienbuch der Eltern eingetragen werden darf? Wieso darf ein Kind nicht bestattet werden, wenn es das Gewicht von 500 Gramm nicht erreicht hat?

Mit diesen und anderen Fragen sind "Eltern" konfrontiert, die eine Tot- oder Fehlgeburt hinter sich haben. Wenn das Gewicht von 500 Gramm nicht erreicht wird, gilt nicht einmal die Bezeichnung Eltern, da laut dieser Definition das Kind nie existiert ist.

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26    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis – Teil 2

Heute haben wir die Familiengeschichte Hans-Peter Geis zurück im Blog! Letzte Woche haben wir erfahren, wie sein Interesse an Genealogie entstanden ist und wie er die Quellen, die er schon hatte (Familienbücher, Fotos, etc.), benutzt hat, um die Lücken in seinen Familienstammbaum zu füllen.
Nun erfahren wir, wie Herr Geis seinen Stammbaum manuell (!) erstellt hat und wie er vorgegangen ist, um mehr über seine Ahnen zu erfahren.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

"Nachdem ich – wie hier beschrieben – alle Daten beieinander hatte, konnte ich anfangen meinen Familienstammbaum zusammen zu stellen. Kräftiges Zeichenpapier, eine Breite von 110 cm schien mir breit genug, davon kaufte ich eine ganze Rolle, weniger war nicht zu kriegen. Dann konnte es losgehen. Mit Schreibmaschine schrieb ich auf Normalpapier für jeden einzelnen der über 100 Personen untereinander Name, Vorname, Geburts- und Todesjahr, Geburtsort. Die schnitt ich aus und legte sie zusammen mit den Bildern auf ein Stück ausgerolltes Zeichenpapier. So bestimmte ich, wie groß der Bogen für den Stammbaum sein musste: Er wurde 2 m lang und 90 cm breit. Und jetzt begann die mühsame Feinarbeit: Striche ziehen zwischen den Personen, die zusammen gehörten, mit Tuschstift nachziehen, Namenszettel, Heiratsdaten und Bilder aufkleben.

Da war noch ein Problem mit den Bildern. Einige hatte ich doppelt und dreifach, da konnte ich eines für den Original-Stammbaum spendieren. Für diejenigen, die ich nur einmal hatte – einige hatte ich auch nur geliehen – musste ich mir etwas anderes einfallen lassen, die wollte ich in meinem Archiv behalten.

Nun sollten ja die Verwandten den Stammbaum auch kriegen. Bei einem Kopiergeschäft konnte ich ihn auf eine handlichere Größe, etwa 2/3 des Originals, kopieren. Auf den Kopien fehlten nun etwa die Hälfte der Bilder.  Von denen machte ich Fotokopien und klebte sie auf die Stammbaumkopien auf.

Das ist der Familienstammbaum!

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16    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis

Hans-Peter Geis

Vor kurzem hat Hans-Peter Geis MyHeritage entdeckt, nachdem er unseren Blogpost über die gemeinsamen Vorfahren und Sprachwurzeln zwischen Briten und Deutschen gelesen hat. Herr Geis hat ein sehr interessantes Buch geschieben: "Bauer Bürger Arbeitsmann. Geschichte der Menschen deutscher Sprache" und hat sich netterweise bereit erklärt, über Ahnenforschung, seinen Stammbaum und sein Buch zu sprechen.

Das Ergebnis ist eine 3-teilige Reihe, die wir heute anfangen! Die nächsten zwei Blogposts werden nächsten und übernächsten Freitag erscheinen.

Viel Spaß beim Lesen!

"Ja, auch ich "betreibe" Genealogie. Wenn man damit die Beschäftigungm it seinen Vorfahren meint. Nachdem ich Rentner geworden war, hatte ich all das hervor gekramt, was mein Vater mir hinterlassen hat. Dazu gehörte sein "Ahnenpass", mit dem er, wie die meisten damals, nachweisen musste, dass unter seinen Eltern und Großeltern und denen seiner Frau keine Juden waren. Und all die Briefe an Standesämter und Pfarrämter, die zu schreiben waren, um etwas über seine Vorfahren zu erfahren und die Antworten darauf. Ich erinnere mich noch, wie spannend für mich als 12-13-Jährigen das Puzzlespiel war, um jedem Verwandten seinen Platz im Stammbaum zuzuweisen. Mein Vater, meine Mutter und ich, wir sprachen viel darüber, wenn wieder eine Antwort kam, die ihn - und uns - ein Stückchen weiter brachte und uns ein bisschen mehr über unsere Vorfahren erfahren ließ. Und jedes Mal, wenn er einen neuen gefunden hatte, bekam er Lust, dessen Vorfahren weiter zurück zu verfolgen.

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7    Nov 20120 Kommentare

Freiwillige Arbeit: Stammbaum!

© Catherine Yeulet/istockphoto.com

Heute haben wir hier im Blog eine schöne Idee für euch: wie man sein Hobby und freiwillige Arbeit bestens kombinieren kann, hier am Beispiel der Geschichte von unserer amerikanischen Kollegin Schelly.

Schelly ist fest davon überzeugt, dass man als Genealoge sein Wissen mit anderen Forschern teilen sollte. Dementsprechend ist sie im Forum aktiv, um alle MyHeritage-Nutzer mit Rat zur Seite zu stehen, so schreibt sie in dem englischen MyHeritage-Blog und sie hat viele andere Ideen, wie man euch bei der Forschung helfen kann.

Man könnte, z.B., in einem genealogischen Verein mitwirken, indem man E-Mails beantwortet oder Daten für eine Datenbank eintippt, oder einfach in den Versammlungen anwesend sein, um sich mit anderen Forschern auszutauschen. Man könnte jüngeren Familienmitglieder bei einem Schulprojekt unterstützen oder auch in der Schule eine Rede über Ahnenforschung halten. Die Liste ist lang.

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15    Aug 2012Ein Kommentar

Genealogie: Stammbaum – wofür?

Diese Frage wird mir häufig gestellt, wenn ich mal meine Verwandschaft um Hilfe für die Vervollständigung meines Stammbaums bitte. Die Mitglieder meiner Familie finden die Idee von einem Baum zwar nett und interessant, aber sich Zeit zu nehmen, um die Richtigkeit der Daten zu prüfen, finden sie oft langweilig.

Aber gerade am Anfang ist die Hilfe der Familie unerlässlich. Man muss Fotos, wichtige Urkunden, alte Briefe und Dokumente sammeln, um so viel Information wie möglich zu gewinnen. Und hinterher braucht man selbstverständlich Hilfe, vor allem von älteren Familienmitgliedern, um alles richtig zu bewerten und einzuordnen.

Also, Genealogieanfänger, heute ist unser Beitrag euch gewidmet. Was kann man also sagen, um die Familie zu motivieren und zu überzeugen, damit man die Hilfe bekommt, die man unbedingt braucht?

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10    Aug 20122 Kommentare

Umfrage: Wie kommt Ihr an neue Daten für Eure Stammbäume?

Letzte Woche haben wir gefragt, wie sportlich Eure Familie ist. Nach Euren Angaben sind die meisten von Euch zwar sportlich, aber ohne viel Ehrgeiz.

Aber wie ehrgeizig seid Ihr, wenn es um Daten für Eure Stammbäume geht?  Was habt Ihr schon alles gemacht, um neue
Informationen zu erhalten?

6    Aug 20120 Kommentare

Marilyn Monroe: Modell, Schauspielerin, Sängerin oder Legend

Marilyn Monroe 1962 - www.wikipedia.org

Marilyn Monroe ist vor 50 Jahren, am Sonntag den 5. August, gestorben. Es war kein langes Leben. Aber nach nur 36 Jahren hat sie Weltruhm erreicht: nicht nur auf, sondern auch außerhalb der Leinwand.

Marilyn Monroe, alias Norma Jeane Mortenson, wurde am 1. Juni 1926 in Los Angeles geboren. Ihre Geburtsurkunde (s.u.)  gibt Martin Edward Mortensen als ihren Vater an. Allerdings glaubte Marylin nicht, dass Martin ihr Vater war. Als kleines Kind hat sie ein Foto von ihrem Vater gesehen und sie dachte, er sähe aus wie Clark Gable. So fing sie an, aus Spaß zu erzählen, dass Gable ihr Vater wäre.

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12    Jun 20127 Kommentare

MyHeritage zählt mit 1 Milliarde Profile!

Wir freuen uns sehr, euch heute mitteilen zu dürfen, dass wir nun auf MyHeritage.com mit über einer Milliarde Profile zählen!

Die Milliarde Menschen in fast 23 Millionen Stammbäumen, die von den Millionen Familien weltweit auf MyHeritage angelegt wurden, bilden ein gigantisches Netzwerk für die Entdeckung der Familiengeschichte und helfen dabei sich mit seinen Verwandten zu verbinden.

Schaut euch unten den Moment (und die Feier) an, als wir die Milliarde erreicht haben:

Wir möchten uns ganz herzlich bei all unseren Nutzern bedanken, die uns dabei geholfen haben diesen herrlichen Meilenstein zu erreichen - wir freuen uns schon auf unsere nächste Milliarde! ;-)

Danke nochmal für eure Unterstützung!

7    Jun 2012Ein Kommentar

Wo liegen die Ursprünge des menschlichen Stammbaumes?

Fossilfund belegt: Die Vorfahren von Affe und Mensch kamen aus Asien!

Lange hat man angenommen, dass die gemeinsamen Vorfahren der heutigen Affen und des Menschen, die sogenannten Anthropoiden, sich in Afrika entwickelten. Doch Funde in China und Südostasien widersprachen dieser Vermutung: Die dortigen Fossilien sind älter als die früher bekannten afrikanischen Vertreter dieser Primaten. Den aktuellen Ergebnissen zufolge belegen die beiden eng verwandten Primaten aus Myanmar und Libyen nun, dass diese Lücke in der afrikanischen Fossilien-Chronologie der Realität entspricht: "Die anthropoiden Primaten gab es in Afrika vorher einfach nicht", sagt Jean-Jacques Jaeger.
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