8    Sep 20158 Kommentare

Datenschutzaspekte für Familienforscher

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Dick Eastman, einer der bekanntesten Namen in der Genealogie-Welt. Dick Eastman war einer der ersten Geneablogger weltweit; er ist ein Anhänger der Technologie, damit die Familienforschung besser gelingt.

„Ahnenforscher kämpfen oft gegen sich widersprechende Anforderungen. Wir möchten schon unsere eigenen Familieninformationen online veröffentlichen, in der Hoffnung, dass andere Forscher diese Infos sehen und Verbindungen zu ihrer eigenen Familie erkennen. Der Gedanke dahinter ist, dass die anderen Ahnenforscher uns dann kontaktieren werden, damit eine Zusammenarbeit entstehen kann. Das Ziel ist natürlich, dass beide Stammbäume davon profitieren und wachsen.
Das Problem dabei ist, dass wir in den Nachrichten ständig mit alarmierenden Artikeln über Identitätsdiebstahl, Betrug und ähnliche illegale Handlungen konfrontiert sind. Während einige dieser Artikel reale Bedrohungen beschreiben, möchten andere widerum eher Panik verbreiten und lassen kleine Probleme schlimmer klingen, als sie es sind. Man fühlt sich, als ob man stets in Gefahr sei. Das ist für diejenigen, die den Unterschied zwischen großen und kleinen Bedrohungen nicht wirklich verstehen, besonders angsteinflößend.

Die Angst vor Identitätsdiebstahl aus öffentlichen genealogischen Informationen ist oft irrational. Betrüger, die hinter einem solchen Diebstal stehen, suchen persönliche Informationen über lebende Personen und nur selten, wenn überhaupt, bekommen sie sie über genealogische Daten, die online veröffentlicht wurden. Betrüger finden persönliche Daten, weil sie eure Brieftasche gestohlen haben, nicht aber auf einer Website. (Quelle: „Die häufigsten Ursachen von Identitätsdiebstahl und wie Sie sich schützen können“ – auf Englisch).

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2    Dez 20113 Kommentare

Ist denn wirklich alles privat?

Öfters erhalten wir E-Mails von Nutzern, die sich viele Sorgen um ihre Privatsphäre machen. Es sei hiermit gesagt, dass alle Familienseiten auf MyHeritage per Default als privat eingestellt sind. Das bedeutet, dass Gäste keine sensiblen Informationen über lebende Familienmitglieder sehen können (u.a. Vornamen und E-Mail-Adressen). Selbstverständlich kann jeder seine Einstellungen selbst ändern. Wie weiß man aber, dass wirklich alles privat ist?

Um die Familienseite und deren Inhalt vollständig privat zu stellen, sollte man erstmal das eigene Profil auf die Privatsphäreeinstellungen prüfen. Ein Klick auf "Mein Profil" (oben rechts auf der Familienseite) zeigt folgendes an:

Zum Vergrößern Bild bitte anklicken.

Auf der linken Seite den Menüpunkt "Account bearbeiten" anklicken und vergewissern, dass alle Kästchen unmarkiert sind. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass somit andere Nutzer einen nicht über die Suche finden können!

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