7    Apr 20110 Kommentare

Neues Personenstandsgesetz: Mehr Service für Familienforscher

Der Bestand des Stadtarchivs Düsseldorf ist wieder gewachsen. Rund 4750 neue Bände, das sind 140 laufende Meter, stehen in den Regalen. Es sind die älteren Personenstandsregister des Standesamtes, die nach dem neuen Personenstandsgesetz nicht mehr in den Standesämtern, sondern in den Stadtarchiven aufbewahrt werden sollen. In den Standesämtern fehlte, wegen der vielen Dokumente, der Platz.

Auch für Familienforscher bringt das Personenstandsgesetz ebenfalls Erleichterungen bei den Erkundungen der Familiengeschichte. Denn: die Datenschutzfristen sind kürzer geworden, jetzt können Geburtsurkunden bis zum Jahr 1900, Heiratsurkunden bis 1930 und Sterbeurkunden bis 1980 gesichtet werden. Das Stadtarchiv rechnet daher, aufgrund des zunehmenden Interesses an der Familienforschung, mit vielen Nachfragen. Alle Bände des Registers wurden digitalisiert. Mitarbeiter der Werkstatt für angepasste Arbeit haben im Auftrag des Stadtarchivs etwa eine Million Urkunden gescannt. Das brillante Ergebnis dieser Zusammenarbeit kommt den Nutzern zugute. Sie können die Dokumente an vier Computern des Stadtarchivs einsehen und bequem seitenweise durchblättern.
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4    Jan 20112 Kommentare

Eröffnung des Personenstandsarchivs Hessen

Schon gehört? Wer in Hessen künftig etwas über seinen Stammbaum erfahren möchte, dem steht eigentlich nichts mehr im Wege. In Neustadt wurde gestern das neue Personenstandsarchiv Hessen eröffnet. Dort befinden sich alle Daten zu Geburten, Hochzeiten und Todesfällen. Diese werden zentral gesammelt.

Offiziell eingeweiht wird die Einrichtung, zu der auch das neue Grundbucharchiv und eine Restaurierungswerkstatt gehören, am 7. Februar von Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). "In den Standesregistern werden alle Menschen erfasst, das ist wirklich etwas Besonderes", sagte Andreas Hedwig, Leiter des hessischen Staatsarchivs Marburg, dem das neue Archiv angeschlossen ist. "Die Personenstandsdaten sind für die Erforschung der Bevölkerung wichtig. Vor allem aber haben sie eine große Bedeutung für die Familienforschung", sagte er.

Die ältesten Unterlagen im mittelhessischen Neustadt sind mehr als 130, die jüngsten mindestens 30 Jahre alt. Aus Datenschutzgründen muss eine Sperrfrist gewahrt werden, ehe sie ins Archiv kommen. Neustadt hebt die sogenannten Zweitbücher der Standesämter auf, eine Art Sicherungskopie. Die Erstregister besitzen die Kommunen. In einem ehemaligen Bundeswehrgebäude sollen die Akten auf bis zu 1,5 Regalkilometern die Zeiten überdauern...

Bild: Flickr

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