21    Okt 20110 Kommentare

Nomen est Omen

Auf nichts trifft dieses Sprichwort mehr zu als auf Ortsnamen. Mühlhausen - dort wo mal eine Mühle stand; Westerland - am westlichen Ende von Sylt gelegen; Finsterwalde - die Stadt beim dunklen Wald usw.

Doch nicht immer ist es so einfach: Was ist mit Hannover oder Trier? Für solche Fälle gibt es Topologen, Menschen also, die sich mit der Erforschung von Ortsnamen beschäftigen.

Die meisten Ortsbezeichnungen in Deutschland haben einen historisch gewachsenen Namen. Oft bildeten geografische Besonderheiten die Grundlage. So bedeutet Hannover nichts anderes, als "am hohen Ufer" oder Warnemünde bzeichnet die Mündung des Flusses Warnow. Andere Orte tragen den Namen von Personen, wie Klausdorf oder Johanngeorgenstadt.

Wenn ihr wissen wollt, was die ganzen -hagen, - werder oder -leithen alle bedeuten, findet ihr hier weitere Informationen...

2    Dez 20104 Kommentare

Wie informativ sind Adressbücher? – ein Test

Heute stellen wir eine weitere Quelle für die Familienforschung vor: Amtliche Adressbücher.

Am Beispiel des amtlichen Adressbuches von Stuttgart, das vom Statistischen Landesamt aufgelegt wird, zeigen wir was sich alles aus ihnen herausfiltern lässt. Zuächst ist ein Adressbuch informativ: es gibt zum Beispiel 3199 Müllers in Stuttgart!
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25    Okt 20100 Kommentare

Thüringer Geschichte: Lasterhafte Priester im Land der Heiden

Ein neues Handbuch dokumentiert die schriftliche Ersterwähnungen aller Orte Thüringens. Von den teils erbitterten Machtkämpfen, die gerade zurzeit der Herausbildung der Dörfer und Städte geführt wurden, erzählt es indes nicht.
Bad Langensalza. Sie huren, sie häufen Reichtümer an und sie lassen sich sogar Pferde schmecken. Es sind lasterhafte Zustände, auf die Bonifatius in Thüringen trifft. Um das Jahr 724/25 wird der Missionar hier aktiv. Immer wieder berichtet er in Briefen über vorgefundene Sitten. Es sind nicht allein Heiden, die ihn erzürnen, sondern vor allem viele jener Geistlichen, die es bereits zwischen Werra und Saale gibt. Er trifft auf Priester, die schlimmste Hurer und Ehebrecher sind. Manch Diakon habe vier oder fünf oder noch mehr Beischläferinnen im Bett.
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31    Mai 20100 Kommentare

Das genealogische Ortsverzeichnis

Wer sich auf die Suche nach seinen Vorfahren macht und die Archive seiner Stadt durchforstet, stößt häufig auf eine Reihe von Problemen. Je weiter man in der Zeit zurückgeht, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Familien über Generationen hinweg am gleichen Ort leben. Nicht nur das! Ortsnamen und Gemeindegrenzen verändern sich im Laufe der Zeit und so wird es immer schwieriger, die Spuren seiner Verwandten zu verfolgen.

Der Verein für Computergenealogie hat für solche Fälle ein genealogisches Ortsverzeichnis angelegt. Man tippt einfach die gesuchten Ortsnamen ein und erhält neben einer Fülle an Informationen auch die kirchliche Zugehörigkeit der Orte. So weiß man direkt, an welches Pfarramt man sich bei seinen Nachforschungen wenden muss!

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