20    Jan 20140 Kommentare

Die beliebtesten Vornamen 2013

Kurz, Kürzer, am Kürzesten! So werden wohl viele Eltern letztes Jahr getickt haben, als es um den Namen Ihres Kindes ging. Die beliebtesten Vornamen 2013 sind (mal wieder):

182.945 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland haben Knud Bielefeld und sein Team gesammelt und ausgewertet, das sind ungefähr 27 Prozent aller 2013 geborenen Babys. Erhoben wurden die Daten von 447 verschiedenen Quellen. Dabei handelt es sich vor allem um Geburtskliniken. Auch die Meldungen einiger Standesämter und Geburtshäuser wurden berücksichtigt. Eine amtliche deutsche Vornamenstatistik gibt es nicht.

Während Ben zum dritten Mal die Hitliste der beliebtesten Jungennamen anführt, behauptet sich Mia bei den Mädchen bereits im fünften Jahr. "Dreimal das gleiche Spitzenreiterpaar gab es zuletzt von 1985 bis 1987 mit Julia und Christian", sagte der Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld. Und ein neuer Lieblingsname ist nicht in Sicht: "Beide Namen haben ihren Vorsprung sogar noch ausgebaut." Einzig Emma sei Mia auf den Fersen!

Und was sagt ihr? Seid ihr letztes Jahr Eltern/Großeltern geworden und tragen eure Kinder/Enkelkinder genau diese Namen? Wie seid ihr überhaupt auf den Namen eurer Kinder gekommen? Schreibt unten einfach ein Kommentar, wir freuen uns drauf!

Quelle Bild: www.1-2-family.de

5    Apr 20130 Kommentare

Umfrage: Nach wem wurdet ihr benannt?

Die Wahl eines Namens für ein Kind ist sicherlich nicht einfach. Zwei mal musste ich mich bereits entscheiden: Mein Mann und ich mussten mehrere Monate überlegen und diskutieren, bis wir die Namen unserer Töchter ausgesucht hatten.

In unseren Familien ist es Tradition, unsere Verwandte zu ehren, indem die Kinder nach den Großeltern benannt werden (in unserem Fall jeweils "nur" der zweite Vorname).

Andere Familien bevorzugen ganz exklusive Namen. Eine aktuelle Studie der Universität Leipzig belegt, dass die Deutschen ihren Kindern immer exotischere Namen verpassen, wie Amsel, Ashton-Phoenix, Camino Santiago Freigeist, Moses John Jason oder Don Armani Karl-Heinz.

Wisst ihr, woher euer Name kommt?

12    Jul 20122 Kommentare

Ortsnamen

Für die Ahnenforschung sind Ortsnamen in verschiedener Hinsicht interessant und wichtig: Zum Einen, wenn man als Familiennamen einen Herkunftsnamen zu einem Ortsnamen trägt. Beispiele: Hamburger, Reinheimer oder Schweinsteiger. An ihnen erkennt man die geografische Herkunft des ersten Namenträgers. Zum Anderen ist dann die Bedeutung des Ortsnamens selbst von Interesse.

Ausgehend von der Benennung von Wiesen, Feldern, Fluren, Bächen, Flüssen, Bergen, Wäldern etc. dienten diese geografischen Namen als Orientierungspunkte, die im Laufe der Sprachgeschichte zu Stellenbezeichnungen (aber auch Gewässernamen, auf -bach, -ach) wurden und sich in einigen Fällen zu Namen für Siedlungen entwickelten.
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12    Mrz 20123 Kommentare

Beeinflussen Vornamen zwischenmenschliche Beziehungen?

In meinem Freundeskreis gibt es derzeit ziemlich viele Schwangere. Sie alle haben vieles gemeinsam, vor allem die Suche nach dem richtigen Namen für ihr Kind. Jede möchte den richtigen Namen finden und sie wünschen sich, dass das Kind später damit zufrieden ist. Die Suche in Büchern, im Internet usw. macht es auch nicht leichter, denn es gibt nun mal Millionen von Namen!

Heute habe ich einen interessanten Artikel  gelesen, der nicht nur meinen schwangeren Freundinnen, sondern sicherlich auch euch interessieren wird. Jochen Gebauer, Psychologe an der Berliner Humboldt-Universität sagt, dass Vornamen zwischenmenschliche Beziehungen beeinflussen.

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9    Nov 20110 Kommentare

Alle heißen Wang!

chinesisches-zeichen.jpgMeine beste Freundin kommt aus China und heißt mit Nachnamen Wang. Was ich nicht wusste ist, dass schon mit nur 100 verschiedenen Familiennamen sich 85% der chinesischen Bevölkerung abdecken lassen!

So gibt es 98 Millionen Wang und fast genauso viele Zhang oder Li. Die Ursache dafür ist in der Geschichte des Landes zu suchen. Die Familiennamen haben ihren Ursprung im Totem oder Symbol des jeweiligen Stammes und so kommt es, dass viele Familien heute nach Pflanzen oder Tieren benannt sind. Ebenfalls ungewohnt: Der Nachname wird immer zuerst genannt. Um sich von seinem Nachbarn unterscheiden zu können, gehen die Chinesen mit Vornamen umso kreativer um. Oft drücken die Eltern mit dem Vornamen ihre Wünsche aus und so heißen einige sogar Qian Qian (Geld, Geld). Der Vorname spiegelt so die kulturelle Entwicklung Chinas wider und niemand wundert sich über 40-jährige, die Soldat, Aufbau oder Rot heißen, da diese Namen während der kulturellen Revolution beliebt waren.  Sehr interessant! ;-)

11    Aug 20110 Kommentare

Fast 100 Jahre alt!

Der Niedersächsische Landesverein für Familienkunde wurde 1913 in Hannover im Restaurant Knickmeyer am Rathenauplatz ins Leben gerufen. 1934 wurden die familienkundlichen Vereine in Deutschland „gleichgeschaltet“, 1936 gründete man den „Hannoverschen Landesverein für Sippenkunde“. Nach dessen Verbot durch die britischen Truppen am 8. Mai 1945 lebte der alte Verein 1946 wieder auf. 1972 bezogen die Mitglieder die heutigen Räume in der Glockseestraße 36. In zwei Jahren feiern die hannoverschen Genealogen ihren 100. Geburtstag.

Im Verein sind 600 Mitglieder organisiert. Auch in den USA leben Familienforscher, die ihren Jahresbeitrag nach Hannover überweisen. „Das sind zumeist Menschen, deren Familien hier ihre Wurzeln haben“, erzählt Vereinsmitglied Hans Hermann Kallmeyer. Das Interesse an der eigenen Herkunft steigt. „Zu uns kommen immer mehr junge Menschen und immer mehr Frauen. Früher war das hier ein Alte-Männer-Klub“, berichtet Kallmeyer.
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3    Aug 20110 Kommentare

Mein Name auf 中文

Eine nette Spielerei: Wer schon immer mal wissen wollte, wie sein Vorname auf Chinesisch übersetzt lautet (bzw. aussieht), findet auf dieser Seite eine Antwort.

Wir haben euch mal die beliebtesten deutschen Vornamen ins Chinesische übersetzt:

Jungen

莱昂 (Leon - Lái áng)

吴卡什 (Lukas - Wǔ kǎ shí)

卢卡 (Luca - Lú kǎ)

蒂姆 (Tim- Dì mǔ)

乔纳斯 (Jonas - Qiáo nà sī)

Mädchen

蕾奥妮 (Leonie - Lěi ào nī)

汉娜 (Hanna - Hàn nà)

米娅 (Mia - Mǐ yà)

莉娜 (Lena - Lì nà)

安娜 (Anna - Ān nà)

29    Jul 20110 Kommentare

Einführung in die Namenforschung

Dieses Video mag dem einen oder anderen von Euch bestimmt bekannt sein, trotzdem ist es immer wieder sehenswert. Herr Prof. Dr. Jürgen Udolph gibt in diesem 10minütigen Video eine tolle Einführung in die Namenforschung. Viel Spaß!

11    Jul 20110 Kommentare

Ausstellung: Den Kelten auf der Spur

Wer waren die Kelten? Die Kenntnis dieser frühgeschichtlichen Gruppe ist bescheiden. Die einen denken an Asterix und Obelix, die anderen an Tier- und Menschenopfer. Ganz gerecht wird man den Menschen, die zwischen dem 6. und 1. Jahrhundert vor Christus nördlich der Alpen siedelten, mit beiden Klischees nicht. Sie schufen schönen Schmuck und Keramik, trieben Handel mit Italien und Griechenland und waren mutige Kämpfer. Nur eines taten sie nicht: „Es gibt keine schriftlichen Quellen zur eigenen Geschichte, nur Inschriften auf Schwerten, Gräbern oder Münzen“, sagt Caroline von Nicolai, Archäologin am Archäologischen Landesmuseum in Konstanz.

Die Darstellung der Kelten auf einem Gemälde.

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8    Jun 20117 Kommentare

Schweiz: Der Ständerat stimmte für die Abschaffung von Doppelnamen

Susanne Leutenegger Oberholzer versteht sich als Kämpferin für die Gleichstellung von Mann und Frau. Ihre Forderung: Sowohl Männer als auch Frauen sollen ihren Nachnamen, den sie von Geburt an tragen, auch nach der Heirat behalten dürfen. Im revidierten Namensrecht sollen Doppelnamen der Einfachheit halber abgeschafft werden; falls erwünscht, könnten sich die Partner auf einen gemeinsamen Namen einigen.

Der Ständerat nahm sich der Vorlage gestern an und hiess sie mit 38 zu 0 Stimmen gut. Nun geht das Geschäft zurück in den Nationalrat, der sich zuvor nur auf eine minimale Anpassung des geltenden Rechts einigen konnte.

Was sich für Anhänger eines traditionellen Familienbilds wie eine feministische Revolution anhört – der mögliche, freiwillige Verzicht auf die Übernahme des Männernamens als Familienname – ist jedoch in Wahrheit gar kein Traditionsbruch. Denn: Je nach Region war es in der Schweiz bis ins 19. Jahrhundert hinein selbstverständlich, dass Frauen ihren Familiennamen auch nach der Heirat behielten.
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