2    Dez 20104 Kommentare

Wie informativ sind Adressbücher? – ein Test

Heute stellen wir eine weitere Quelle für die Familienforschung vor: Amtliche Adressbücher.

Am Beispiel des amtlichen Adressbuches von Stuttgart, das vom Statistischen Landesamt aufgelegt wird, zeigen wir was sich alles aus ihnen herausfiltern lässt. Zuächst ist ein Adressbuch informativ: es gibt zum Beispiel 3199 Müllers in Stuttgart!
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1    Okt 20100 Kommentare

Türkische Familiennamen

Die Türkei weist unter den Gesichtspunkten der Ahnenforschung einige interessante Besonderheiten auf. So wurden die Nachnamen (Familiennamen) in der Türkei erst durch Mustafa Kemal Atatürk, den Gründer des neuen türkischen Staates und der Republik, am 21. Juni 1934 mit einem neuen Gesetz eingeführt, welches die Türken dazu verpflichtete, sich Nachnamen entsprechend dem europäischen Vorbild zuzulegen.

Hagia SophiaVor der republikanischen Ära trugen die Personen in der Gesellschaft statt Nachnamen ihre religiösen, sozialen, familiären und beruflichen Titel, wie z.B. „Ahmet Pasha“, „Ahmet Hoca“ oder “Vezir-i Azam“ (der Großvezir) oder sie wurden nach ihren informellen Status genannt, wie zum Beispiel "Ahmet Bey" (Herr Ahmet), "Aysel Hanım" (Frau Aysel) oder "Mehmet Efendi“ (Herr Mehmet).

Diese Titel haben sie auch im zivilen Leben gehalten. Ein „Pasha“, Titel der höchsten Beamten und Militärs im osmanischen Reich, wurde niemals in seinem zivilen Leben als „Bey“, also "Herr" angesprochen. Das führte in der Gesellschaft zur Differenzierung und verursachte bei den amtlichen Formalitäten wie Wehrdienst und beim Personenstandsamt ein Durcheinander.
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17    Sep 2010Ein Kommentar

Tim, Tom und Co.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass alte deutsche Vornamen meist aus zwei Silben bestehen? Wolf-gang, Hel-mut, Hei-drun...

Die Vornamen selbst sind älter als die deutsche Sprache. Die ersten Namen folgten dem Zwei-Silben-Modell: Zwei Namensglieder wurden immer miteinander kombiniert. Dabei war die Bedeutung - anders als später bei den Familiennamen - nicht ausschlaggebend. Wichtiger war, dass der Name gut klang. Erst im 7. Jahrhundert wurden nicht-germanische Namen populär, die oft biblischen Ursprung hatten. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich dann verschiedene Varianten herausgebildet. Aus dem hebräischen Johannes wurden z.B. Jens, Johann, John, Hans oder Hanko.

Heute dominieren kurze, oft aus dem Englischen stammende Vornamen, wie ein Blick auf die beliebtesten Namen 2010 zeigt:

1. Tim / Lea

2. Luca / Lena

3. Finn / Julia

P.S.: Meike und ich fahren gleich nach Stralsund zum 62. Deutschen Genealogentag! Wir werden morgen und Sonntag live über unsere Twitter- und Facebookaccounts von der Messe berichten. Außerdem würden wir uns freuen euch dort persönlich kennen zu lernen. ;-)

Bild: Flickr

16    Jun 20100 Kommentare

Heißt du auch “Peter Schmidt”?

Die geografische Verteilung von Familiennamen ist sehr interessant und wird mit Hilfe von Verbreitungskarten erstellt. Einige Onlineangebote oder auch verschiedene Software bieten solche Karten an.  Auf der Seite publicprofiler.org/worldnames kann man sich nicht nur die Verteilung des eigenen Nachnamens in Deutschland anschauen, sondern weltweit!

Die Schmidt's sind am Häufigsten in Deutschland, Dänemark und Österreich vetreten und mit Vornamen heißen sie oft Peter, Wolfgang oder Michael:

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