15    Jul 20110 Kommentare

Genanalysen schreiben Menschheitsgeschichte

Wann, wo und wie viele Menschen einst vor Jahrtausenden auf der Erde lebten, ist spannend und heute nicht mehr ganz leicht herauszufinden. Anhand von Sequenzvergleichen einzelner Genome von Asiaten, Europäern und Afrikanern modellierten Forscher jetzt die Menscheitsgeschichte aber genauer als je zuvor. Sie kommen unter anderem zu dem Schluss, dass die Menschheit sich auch nach dem Auszug aus Afrika vor etwa 60 000 Jahren weiter weltweit untereinander vermischte. Die Out-of-Africa-Pioniere blieben also in Kontakt mit der alten Heimat – oder deren Bewohner mit den Exilanten.

Solche Schlussfolgerungen über die Menschenpopulationen der Vergangenheit gelingen Wissenschaftlern durch den Vergleich heutiger Gensequenzen von Menschen möglichst unterschiedlicher Herkunft. Anhand der dabei entdeckten Unterschiede erstellen sie dann eine Genealogie, küren die jeweils letzten gemeinsamen Vorfahren und eichen den Stammbaum schließlich zeitlich, indem sie die durchschnittliche Mutationsgeschwindigkeit des Genoms schätzen.
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