7    Mai 20122 Kommentare

Alt, Älter, am Ältesten!

Sagt euch der Name Zaro Ağa etwas? Mir bis vor kurzem auf jeden fall nicht.

Zaro Ağa (geboren vielleicht um 1774/1777 in Mutki; gestorben am 29. Juni 1934 in Istanbul) gehört mit vielleicht 156 Lebensjahren zu den Menschen mit den längsten behaupteten Lebensdauern der Welt. Sein Alter ist jedoch nicht belegt.

Der zu Zeiten des Osmanischen Reichs im ostanatolischen Dorf Gundê Meydan im Landkreis Mutki geborene Zaro Ağa arbeitete in seiner Jugend als Bauarbeiter, danach in Istanbul ca. 100 Jahre als Lastenträger und dort schließlich zuletzt als Pförtner. Nach seinen Angaben ernährte er sich aus Not über lange Zeit hauptsächlich von Brot und Zwiebeln und konsumierte weder Kaffee, Tabak noch Alkohol. In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde er als Sensation auf Tourneen in Europa und Amerika präsentiert.

Die Angabe des Geburtsjahres geht auf Papiere des Mannes zurück. Es handelte sich dabei um keine amtlichen Dokumente, jedoch betrug das amtliche Alter eines seiner Söhne im Jahr 1918 schon 90 Jahre! Der Mann war 13 mal verheiratet und hatte 25 Kinder. Er war nach eigenen Angaben niemals ernstlich krank.

Was meint ihr? Kann ein Mensch wirklich so lange leben? Wie alt ist denn euer ältester Verwandter geworden?!

Quelle: wikipedia und Flickr

23    Feb 2012Ein Kommentar

Die Männer sterben doch nicht aus!

Männer werden aller Voraussicht nach nicht aussterben! Das für sie spezifische Y-Chromosom geht einer Erbgutanalyse zufolge doch nicht langsam zugrunde - wie zuvor von einigen Experten vermutet. Tatsächlich habe es bei den Vorfahren des Menschen in der Evolution mehrfach einen rapiden Genverlust auf dem Chromosom gegeben, schreiben US-Forscher im Fachblatt "Nature".

Der Mensch besitzt 46 Chromosomen in den Kernen seiner Zellen. 44 dieser Chromosomen treten jeweils als Paar auf, die beiden übrigen sind die Geschlechtschromosomen X und Y. Das Y-Chromosom kommt nur bei Männern vor, es trägt viele Gene, die für die Ausbildung männlicher Merkmale verantwortlich sind. Gene, die auf dem Y-Chromosom liegen und abhanden kommen, sind verloren.
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